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Super-16 im Lichttonprojektor
Film-Mechaniker antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Im klassischen Kino spricht man von Maschinengewehr, Bildstrich unter Tonspalt, und von Motorboot, Perforation unter Tonspalt. Nicht sonderlich interessant -
Projekte und Fördermittel - Erfahrungen und Möglichkeiten 2014
Film-Mechaniker antwortete auf Thema in Schmalfilm
mono, laß mich erklären. Auf dem Weg zur Kunst kenne ich drei Stufen. Die erste heißt Einsatz, körperlicher. Weil beim meisten, was so als zeitgemäße Kunst ausgegeben wird, kaum persönliche Leistung drin steckt, lehnen es auch die meisten Menschen ab. „Das kann ja jeder!“ Auf der Grundlage einer Anstrengung kann man die zweite Stufe erklimmen, das Handwerk. Da gibt es einen Umgang mit Materialien, passendes Werkzeug, das Warten. Jemand kann eine Landschaft malen, die man wiedererkennt, einen brauchbaren Plan zeichnen, einen Stuhl herstellen, Körbe flechten, Haare schneiden, kochen. Dann, und dazu braucht es Kenntnis des aktuellen Geschehens, besser noch Ahnung von verschiedenen Richtungen im Handwerk, erobert man sich das Kunsthandwerk. Solche Leute können die Absicht eines Auftraggebers erfassen und umsetzen, zum Beispiel Sven Nykvist, der zusammen mit Bergman eine Szene ausleuchten läßt, von Arbeitern und Handwerkern, Kamera, Optik und Perspektive aufeinander abstimmt, probt und weitersucht, bis er es auf dem Punkt hat. Wenn ein Kunsthandwerker eines Tages durchlässig wird, wenn er anfängt zu schwingen (persona-re), dann kann Kunst entstehen. Das Wort Kunst stammt von caustum, cavston, dem Heizofen. Das heilige Feuer lodert in ihm, er hat etwas zu geben. Kunst erkenne ich unfehlbar daran, daß mir beim Begehen, Anhören oder Anschauen nichts abverlangt, sondern etwas geschenkt wird. Herzloser Umgang mit seinem Material stürzt einen Möchtegernkünstler vom Sockel. Der wahre Künstler ist Ofenbauer und Wärmespender. -
Wie man einen Schatz hebt ... und unzutreffende Informationen verbreitet
Film-Mechaniker antwortete auf Sam's Thema in Talk
Diesen Karl Griep habe ich persönlich kennen gelernt. Sehr bedauerlich, daß es in Deutschland nicht zu einem besseren Archivleiter gelangt hat Au, weh, in den meisten anderen Ländern ist es auch so!- 16 Antworten
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- 20.000 Filmdosen gerettet;
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Projekte und Fördermittel - Erfahrungen und Möglichkeiten 2014
Film-Mechaniker antwortete auf Thema in Schmalfilm
Dilettanten machen keine Kunst. -
Suter-16, das etwas andere Filmformat...
Film-Mechaniker antwortete auf Guest_Rudolf 51's Thema in Schmalfilm
Leute, bei mir geht wieder mal etwas zu Ende. Ich muß die Selbständigkeit aufgeben und ab Juli eine Vollzeitstelle annehmen. Auf August werde ich auch umziehen. Die Finanzen . . . Die Werkstatt will ich behalten. Jetzt heißt es beenden, obschon so vieles angefangen ist. Der Filmspalter ist fast fertig. -
Erste Vorstellung meines historischen Kinobetriebes am 18. Juni 2001, letzte am 3. Dezember 2002; Pärchen Ernemann-Zeiss-Ikon V mit Keilriemen auf Doppelscheibe für 25 und 24 B./s, Hi.-Kohlenbogenlampen Philips, Mono-Ton ab Solarzellen, dann Röhrenverstärker und passive dynamische Lautsprecher, daneben Dixi-724 mit Strong-Hi.-Kohlenlampe, Licht- und Magnettonwiedergabe, Tempo 16 bis 25 mit Stroboskop; Philips-Dia-Abwinkler 85 × 85 auf Zeiss-Ikon-Winkelkohlenbogenlampe, Handumrollplatz, 600-m-Spulen, Premier-Klebepresse, Metric-Schweißgerät, Fußzähler 35 und 16, Reinigungsmaterial, u. a. m. Die missbrauchten Liebesbriefe, Die drei von der Tankstelle, Der blaue Engel, Amphytrion, Grock, Celibidache, Ur-Musig (25 B./s), Stagecoach, Treasure of the Sierra Madre, High Noon, I soliti ignoti, Le notti di Cabiria, Les enfants du paradis, Luora, Michel aus Lönneberga, The Rink, noch andere; Halbkartonkarten im Handverkauf, Süßigkeiten an der Kasse, Eis, im Winter frische Gemüsesuppe mit Würstchen von Sandra Löwe, Einführung jeweils durch mich vor jeder Vorstellung, ich hab’s gemacht. Man ist heute so von Elektronik umgeben, das Alte hat keinen Raum mehr. Ich würd’s wieder tun, allerdings nur in einer Stadt mit mindestens einer halben Million Einwohnern und mit Studenten und mit einem Saal, der wenigstens 500 Besucher faßt.
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Herr Tarantino hat völlig Recht. Digitales Kino ist nichts anderes als Computer-Technik oder Fernsehen, wenn man will. Das cinéma entstand vor der Elektrifizierung vieler Städte. Die ersten 40 Jahre war es schwarzweiß, das Kino ist schwarzweiß groß geworden! Noch viele Jahre mit Ton und Farben war das Licht im Kino das vom offen brennenden Kohlenbogen, bis in die 1960er Jahre hinein da und dort. Bis 1978 gab es keine Rauschunterdrückung beim Ton, Stereo-Sound kam nur mit speziellen Produktionen, die Masse hatte monauralen Ton bis in die 1980er. Ich behaupte, daß es dem Weltpublikum noch heute relativ wurscht ist, in welchem Bildformat und mit welchem Tonverfahren etwas aufgeführt wird. Man will Unterhaltung, Ablenkung, Gefühle, immer weniger geistige Anregung, also bleiben nur die Geschichte, die zieht, und die Darsteller. Seit dem Star-System hat sich da noch nichts geändert, Johnny Depp ist gut, George Clooney ist gut, Uma Thurmann ist gut, auch Charlize Theron oder Denzel Washington. So flach wie heute waren die Filme noch nie. Billy Wilder filmt nicht mehr, Věra Chytilová auch nicht mehr. Auf kommende Generationen mit einem anderen Anspruch warte ich auch. Das ist die einzige Hoffnung in dieser verwalteten Welt.
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Warum soll 8 mm für dich gestorben sein? Muß es unbedingt Farbenfilm sein?
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Seit 1990 bist du ja selber im Westen. Bis dahin erzählte man sich hier diesen Witz: Geht einer in Grenchen (Industriekaff im Mittelland) an den Bahnschalter und wünscht eine Fahrkarte nach Moskau. Man verkauft ihm eine bis nach Zürich mit dem Hinweis, dort weiter zu sehen. In Zürich bestellt er eine Karte bis nach München, und so weiter. Als er nach Monaten zurückfahren will, geht er in Moskau an den Schalter und fragt nach einem Billett in die Schweiz. Wo er denn wohne, kommt die Frage. Grenchen, antwortet der Mann. Da heißt es: „Grenchen Süd oder Grenchen Nord?“
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Gestern abend lief Breakfast at Tiffany’s von 1961 am Fernsehen. Es war der Höhepunkt des kalten Krieges mit Mauerbau und Planung der Sprengung von geplanten Hochhäusern in New York City. Es ist eine Andeutung davon in dem Film. Ganz üble Zeit, einiges weniges Gutes ist auch darin. Verschwörung? Aber sicher.
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Holla, Manfred, jetzt halt mal deine Pferde im Zaum! Wenn du von der Überlegenheit von Video schreibst, dann hast du alles, aber auch alles von dir auf die Gerätschaft ausgelagert. Daß Du Dich um die Dinge nicht mehr kümmern mußt, entspricht reinstem Konsum- und Mitmachverhalten. Du warst Jahrzehnte zufrieden mit Super-8, also bleibe Erfüllungsgehilfe der Industrie. Bei 1/40 Sekunde Belichtungszeit, ganz recht, ist ein 25-ISO-Film im Allgemeinen das Richtige: Kodachrome 25. Über 200 ISO und exotisches 16-mm-Material sollte der Knipser nicht reden, sonst frage ich, wo er denn hin will. Which direction in photography are you taking, fragte einst Edward Steichen einen jungen Fotografen und lachte sich schief darüber, daß der keine Antwort wußte. Du kannst nicht alles haben, nicht ein Mal für sehr viel Geld. Mit bewegten Bildern etwas darstellen, auch in der unschuldigsten Form des Souvenir-Knipsens, hat immer mit einem selbst zu tun. Man kann sich nicht verstecken, immer kommt die Haltung der Erzählerin, des Erzählers heraus. Man kann nicht nichts sagen, wenn man den Projektor einschaltet. Die Paillard-Bolex H 16 SBM ist eine auf den Semiprofessionellen hin gemachte Kamera. Man wollte dem zunehmenden Gewicht der Zoom-Objektive Rechnung tragen. Wenn du auf höchstem technischem Niveau filmen willst, dann brauchst du keine Bajonett-Bolex, sondern ein Gerät, das Cooke- oder Zeiss-Optiken aufnimmt, auch Leica-Festbrennweiten. Damit sind noch etwas mehr Feinheiten auf dem Film, wobei man aber nicht einfach im vorhandenen Licht abdrückt, sondern gestaltend eingreift. Mit höchstem technischem Niveau kannst du nicht bloß Belichtungsmesser und normgerechte Perforation meinen. Ich glaube, mit einer Agfa Movex 88, Fomapan R und einem Bauer T 10 wärst du bestens bedient. Den Rest kannst du in eine Ecke schleudern.
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Das bedeutete Neuanfertigung eines Prismenpaares und kostete ohne genaueres Hinsehen 1000 Franken. Darüber habe ich schon mit Optikfirmen gesprochen. Laserbrighten kostet weniger, ist aber immer noch erheblicher Aufwand. Spiegelreflexsystem ist die Alternative.
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Nichts für ungut, aber es geht etwas anders. Die Befehle sind: Ruhe, wir drehen! — Licht! — Ton ab! Meldung: Ton läuft. Kamera! Meldung: Läuft. Genau aus dem Grunde, daß es kein surr-surr gibt. Sonst braucht man weder Tonaufnahme noch Klappe. Tonruhige Kameras sind mit Vorrichtungen ausgerüstet, die dem Operateur anzeigen, daß volle Geschwindigkeit erreicht ist, im Allgemeinen mit Leuchtdioden. Die Klappe wird danach eigentlich unaufgefordert angesagt und geschlagen. Los! oder Bitte — Aus! Gestorben, wenn verlässlich im Kasten
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Jetzt ist gar nichts mehr klar.
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Ich werde aus diesem Beitrag nicht schlau. Das einzige, was ich exakt verstehe, ist: Das scheint ja eine Mordsaktion für dich zu sein. Bei einer SBM geht das Filmeinspannen 30 Sekunden! Auftauen dauert zwei Stunden. Kann jemand erklären, was Manfred will?
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Es ist eigentlich nicht anders herum, denn die Kleinbildfotografie begann ja mit Kinefilm. Grundsätzlich braucht man keine Filmperforation in der Fotografie. Als die LEICA entstand, war ein anständiges Negativ wenigstens 9 × 12 cm groß. 6 × 9 oder 4½ × 6 zählte zu den Reiseformaten. 6 × 6 war noch nicht so verbreitet. Ich find’s ein wenig verrückt, was die machen, aber warum nicht? Im Grunde bräuchte man die Rückschicht nicht entfernen, denn wo in einem Labor Eastmancolor verarbeitet wird, kann man die kurzen Fotofilme mitlaufen lassen. Von Vorteil nicht zusammenklammern, wie es weit verbreitet ist, sondern schweißen, dann läuft alles glatt durch und die Abstreiflippen leiden weniger. Es werden ja täglich vorbelichtete Prüfstreifen mitentwickelt und die sind nicht mal einen Meter lang.
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Umkehrentwicklung von Kodak Plus-X nach Foma-Rezept
Film-Mechaniker antwortete auf Viennette's Thema in Schmalfilm
Mir fällt das Natriumsulfit im Bleichbad ungut auf. Ich habe gegen Ende meines Betriebes zwischen BLANCA und CLARA, so nannte ich die Bäder, jeweils kurz gewässert. Einzuräumen habe ich, daß ich mit Kalidichromat arbeitete. -
Der Endzeitstimmungs-Thread
Film-Mechaniker antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Mißverständnis Ich meine, die Rechengrundlage ist mit 30 Minuten überrissen. Welche Länge ein Film am Ende hat, ist doch hoffentlich aus dem Inhalt und nach der Form individuell. Onkel Freds Streifen entbehrten eigentlich eines klaren Inhaltes, das waren Diaschauen mit 18 Dias pro Sekunde, Kodachrome-Zelebrationen, nichts weiter. Wenn ich mich recht erinnere, ließ er seine Werke auch mit Magnetpiste versehen und irgendetwas dudelte aus dem Lautsprecher. Vielleicht hatte er auch Ektasound, doch das weiß ich nicht mehr. Von Beruf war er Pfarrer . . . Ja, ich bin tendenziös. Heute ist Christi Himmelfahrt für jene, die es glauben. Hat eigentlich mal jemand eine wissenschaftliche Untersuchung des Themas Film-Kirche angestellt? Cineasta, wir sind uns einig. Die heutige Elite stellt nur keine Auswahl der Besten mehr dar, sondern die Versammlung der am besten Angepaßten. Die Schülerin hat schon beim A etwas Unangebrachtes gemacht, und zwar nasal gesprochen. B kann man eigentlich nicht falsch sagen, beim C kam reines Deutsch. Da fing ich an vorzusprechen. G, H, J, Q — keine Ahnung. Der Fehler liegt nicht bei ihr, sondern bei den Erwachsenen. Ich muß sagen, das Institut, wo ich tätig bin, hat alle Lehrmittel bereit. Regelmäßig zeigen mir die Schüler, wo sie in der Klasse angekommen sind, und ich schleudere die Bücher innerlich in eine Ecke. Auf Realschulstufe sind das Comic-Hefte. Selbst für Gymnasien werden heute keine echten Schulbücher mehr verlegt. Die besten Schulbücher sind aber streng systematisch gestaltet und trocken. Es sind ja die Bücher. Die Unterrichtenden stellen eine Sache vor und beginnen mit den Schülern zu üben. Warum die Abkehr von Schönschreiben, Pauken und Büffeln? Es gibt nichts Besseres. Die Gesellschaft ist verlogen, die sich Disziplin vergibt. Konzentriertes Sichmerken kann nicht abgeschafft werden. Im Berufsleben ist das doch zentral. Sollen die Berufe abgemurkst werden? Den Eindruck habe ich heute. -
Der Endzeitstimmungs-Thread
Film-Mechaniker antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Olaf, ich benutze Dilettant nicht abwertend, weil ich weiß, daß es von delectare stammt, und wenn doch, dann in Hinsicht auf das bei ihm fehlende Bewußtsein darüber, daß er der ewige Verlierer ist. Was vor 200 Jahren noch der Oberschicht vorbehalten war, hat sich im 20. Jahrhundert die Unterschicht geholt und es wird noch heute dafür geackert, am zweckfreien Vergnügen teilhaben zu können. Die Amateurfilmerei war mehr als ein Beispiel dafür. Mit Kamera und Filmabend wurde das Dabeisein demonstriert. Zum Glück muß ich nicht mehr mit zu Onkel Fred, bei dem immer 180 Meter Super-8 auf uns warteten. Zum Glück kostet die Filmerei auch immer etwas Geld, sonst wären die Produktionen noch länger. Ich habe absolut kein Verständnis für Aaton11s Rechnungen auf der Grundlage einer halben Stunde Filmlaufzeit. Fünf bis zehn Minuten, bitte, höchstens! Um aus der Verliererklasse herauszukommen, gibt es nur Eines: Ausbildung. Völlig egal, ob Erwachsenenbildung, Volkshochschulkurse, Nachholen von Abschlüssen, Wiedereinschreiben bei Schulen oder Fernstudium, der Horizont darf das Bewußtsein nicht mehr begrenzen. Gestern kam ich zu einer neuen Schülerin für Französischnachhilfe. Sie ist 13. Auf meine Frage, warum sie Französisch wieder gewählt habe, sagte sie: „Es ist ja Nachbarland.“ Das freute mich ungemein. In den Unterlagen hatte ihre letzte Lehrerin den durchgenommenen Stoff notiert. Wie ich es jedes Mal tue, bat ich die Schülerin, das ABC auf Französisch aufzusagen. Wie weit, glaubt ihr, ist sie gekommen? -
Der Endzeitstimmungs-Thread
Film-Mechaniker antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Auf die im Raum schwebende Frage kann ich klar antworten. Farbenprozesse und Farbenfilme rühre ich nicht an. Vielleicht übernimmt jemand anderes Eglis Maschine mit dem Prozeß E-6. Die Begründung ist ebenso klar. Es gibt überhaupt keine unternehmerische Freiheit im Farbenfilmgeschäft. Die Verfahren sind festgelegt, C-41, E-6, ECN-ECP. Das Ziel ist auch immer nur möglichst gleichbleibende und fehlerfreie Verarbeitung. Das ist öde. Die Lieferanten der Chemikalien bestimmen den Preis, es sind zum Teil recht giftige Stoffe dabei, die Entsorgung ist aufwändig, die Maschinenpflege auch. Meiner Meinung nach liegt die Zukunft der Farben im Schwarzweißfilm. Das betrifft bei der Archiv-Technik die Farbenauszüge, beim möglicherweise wieder Boden zurückgewinnenden Filmgeschäft im Kino die additive Mischung. Da verstecken sich noch Herausforderungen, die mich interessieren. Zu hoffen ist, daß die Italiener erst mit dem 100-ISO-Chrome Erfolg haben und ein weniger empfindliches Material als Schmalfilm auflegen, z. b. einen 25-ISO-Scotch-Chrome oder wie das auch immer heißen soll. Im Allgemeinen ist die Belichtungszeit zwischen 1/50 und 1/30 Sekunde, so daß bei Sonnenschein und dieser Empfindlichkeit Blende f/11 auf hellem Vordergrund herauskommt. Den 100er würde man bei schlechteren Lichtverhältnissen nehmen. Kodak hat verhältnismäßig großen Erfolg mit dem 50-ISO-Farbennegativ. Wer mit Farbenfilm aus welchem Grund auch immer nicht zurande kommt, darf Schwarzweißfilm benutzen. Ich weiß, viele wollen Farben. Farbenregie überfordert aber die meisten Amateurfilmer. Sie sollten erst ein Mal zeichnen lernen mit Schwarzweißmaterial. Die sich einfach an naturfarbigen Laufbildern erfreuen wollen, nenne ich Dilettanten. Sie bezahlen immer teuer. -
Suter-16, das etwas andere Filmformat...
Film-Mechaniker antwortete auf Guest_Rudolf 51's Thema in Schmalfilm
Doch, das Zählwerk ist kraftschlüssig angekuppelt. Ein gefederter Bolzen wird vom Deckel auf die ebenfalls gefederte Kupplung gedrückt. Beachte, daß das Zahnrad, auf dem die Ablesescheibe befestigt ist, eine oder zwei Umdrehungen Vorspannung braucht. Da ist eine Wendelfeder drauf, damit das Rad bei Abheben des Deckels zurückspringt. -
Film- und Ton-Gewohnheiten
Film-Mechaniker antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Wir sind nicht anders als die Höhlenbewohner, die nicht allein das Licht- und Schattenspiel an der Felswand hatten, sondern auch das Prasseln und Knistern vom Feuer, Stimmen, Wind- und vielleicht Wassergeräusche. Das Erzählen mit technischem Apparat ändern nichts am Zuschauer und -hörer. -
Ich finde, bei Single-8 dürfen die ursprünglichen Bedingungen nicht übergangen werden. Zu diesen gehört eine Filmhöchstdicke von 0,108 mm. Der Träger ist also höchstens 0,08 mm stark. Wird dickeres PETP benutzt, rächt sich der Elastizitätsmodulus. Die Krümmungsradien in der Kassette sind zu klein für stärkere Unterlage.
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Man könnte ihn in Raketen packen und diese Richtung Sonne schicken.
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Vielleicht sollte man schon mal das Internet abschalten, für dessen Betrieb 30 Atomkraftwerke aufkommen müssen. http://hexus.net/tec...-energy-output/ http://www.dasinternetabschalten.de/