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Film-Mechaniker

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  1. Nachtrag CRITERION 1905 wurden in Colchester, Essex, von E. N. Mason & Sons, Ltd., die Arclight Works gegründet, ein Unternehmen in der Grafikbranche. Hochempfindliches Silberbromidpapier wurde mit der Handelsmarke Criterion hergestellt, wobei nicht klar ist, ab wann.
  2. Darf man erfahren, aus welchem Material der Kessel gemacht ist?
  3. Es kommt ja noch ganz dick, habe ich erst übersehen: Abbildung 13: Nitratfilm in Filmdose Seite 45 Er ist sich nicht ein Mal bewußt, was er weiß, sofern man das sagen kann. Vielleicht erkennt der Autor das Filmformat nicht. Auf jeden Fall ist in der Abbildung 13 eine 400-Fuß-Spule mit 16-mm-Film zu sehen. Doch so, wie es daherkommt, vermute ich stark, daß Michler nicht mehr sieht als einfach eine Spule und eine Dose. Ich sehe zum Beispiel noch das in den Dosendeckel geprägte EKC für Eastman Kodak Company. Daß auf diesem Niveau einer Diplom-Archivar wird, frustriert mich einigermaßen.
  4. Die sind aus 1.2510. Mit Rundüberschleifen kann man sie mehrere Male nachschärfen.
  5. Montag geht es weiter, dann sollte ein Diamantwerkzeug ankommen, mit dem ich die Schleifscheibe abziehen kann, und zwar im Winkel und gerade. Anschließend geht es an die letzten 0,05 mm. Jede Walze hat einen Zylinder von 15,95 und eine Lücke von 15,96 mm Länge, die jeweils ineinander passen. Das Nennmaß für 16-mm-Film frisch nach Schnitt ist 15,95 mm ± 0,025.
  6. Ich lese hier das Meiste mit, mit zunehmendem Abstand von den Frageantwortspielen. Mit 52 sind mir die Jungen egal geworden. Wer zeigt, daß sie oder er sich ernsthaft mit etwas auseinandersetzt und nicht bloß auf den Busch klopft, der bzw. dem antworte ich gerne. Seit einiger Zeit gebe ich Nachhilfeunterricht in Deutsch, Französisch und Englisch, 12- bis 22jährigen, und dabei habe ich gelernt zu erkennen, wer bei mir Stunden abhockt, weil die Eltern dahinter sind, oder wer Freude daran hat, seine Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern. Eben habe ich überlegt, ob es nicht gescheiter gewesen wäre, gleich eine gebrauchte Rundschleifmaschine anzuschaffen, doch mit dem Apparat, den ich jetzt habe, kann ich auch Innenbearbeitung machen (Spindeldrehzahl etwa 14'000 pro Minute). Es hat noch niemand von einer Bank angerufen und mir einen günstigen Geschäftskredit aufdrängen wollen, also muß ich mich einfach zur Decke strecken (das habe ich bestimmt schon geschrieben) und mit einfachsten Mitteln zum Ziel gelangen. Dazu gehört, daß ich entweder schleife und dann alles andere staubdicht wegräumen muß, oder eben eine Kamera öffne, dafür das Zerspanen sein lasse.
  7. Bin am Schleifen, was mit meinen Mitteln etwas länger dauert. Problem im Moment: Schleifscheibe genau abrichten
  8. Ja, ein richtiger Schmarren, der entstanden ist, weil man selber nichts zu sagen hat, jedoch einen eigenen Text abliefern muß, dem man nicht ansehen soll, daß alles abgeschrieben ist. Die Hochschulen produzieren Jahr für Jahr immer mehr derart geschwärzten Papiers für niemanden, es ist grauenvoll. Das Ärgste an diesem Text ist die Anmaßung Filmarchive gewährleisten die technische Reproduzierbarkeit von Filmen. Filmarchive bauen also Kopierapparate? Das ist neu. Dieser Schwachkopf Michler spricht sogar von gefährdeten und veralteten Trägermaterialien. Welche Respektlosigkeit vor dem Archivgut und welcher Vereinheitlichungswahn! Pathé-Kok-Film müßte demnach unbedingt umkopiert werden, denn das ist veraltet. Überwinden! Das Beste ist aber: Pilze und Bakterien findet man in der Luft. Wie groß ihr Anteil ist, hängt von der Luftzirkulation, der Luftzufuhr sowie der sich im Raum aufhaltenden Person ab. Da lache ich einfach laut heraus.
  9. Michael Tisdale stützt sich hauptsächlich auf das Geschehen in den Vereinigten Staaten. Wenn er schreibt, die H Rex 4 wäre 1965 erschienen, dann trifft das für die USA zu, das neue Gehäuse mit Großboden wurde ab 1963 verbaut, die Herausführung der 1-1-(Greifer)-Welle für Synchronmotor kam ebenfalls noch 1963 hinzu. Für Paillard war die Unterscheidung der Modelle nicht wichtig. Die Änderungen gehörten zur ganz natürlichen Entwicklung wie bei allen Produkten. Die H-Kameras wurden von 1935 bis 1969 gebaut. Die letzten neuen Kameras für Doppel-8-Film kamen zweifellos im Ostblock auf den Ladentisch. Die Admira 8 G von Meopta wurde bis 1973 hergestellt.
  10. Darf ich den Horizont erweitern? http://www.mkfilms.fr/doubtri.html
  11. Hier eine Kamera für Lader mit Vornachwickler:
  12. Nach ISO 1201 soll der Bildtonabstand 56 Bilder sein.
  13. Anfangs hatte ich auch meine Mühe mit den Texten, doch mit der Zeit hatte sich etwas festgesetzt. Weil Einstein mir immer unheimlich war, blieb ich dran und heute ist die Relativitätstheorie für mich noch ein Witz für Doofe. Es sind leider immer mehr Linkische, die sich über Physik auslassen. Einstein führte sich auf wie die Lumière, denen es gelungen ist, einen Nimbus der Wissenschaftlichkeit über sich zu spannen, sofern es nicht andere getan haben, die angeblichen Erfinder des Cinématographe, zu dem nachweislich keiner der Lumière etwas Handfestes beigetragen hat. Den Prototypen baute Charles Moisson, Chefmechaniker in Lyon, Verbesserung und Bau der 425 Apparate übernahm Jules Carpentier. Selbst den Namen Cinématographe schnappten sie sich von jemand anderem. In der Kategorie läßt sich noch mancher Name anführen, von Edison über Eastman bis Eumig, wo man das allermeiste nur einkaufte. Aber eigentlich möchte ich nur zeigen, daß man nicht einfach so ein Einstein-Zitat hinschreiben kann und alle verstummen. Bei mir geschieht das Gegenteil.
  14. http://www.helmut-hille.de/raetsel.html
  15. Man kann die Einfädelhilfe wegnehmen und hat den reinsten Handeinleger. Sogar ohne Änderung läßt der Film sich leicht herausnehmen und einspannen, wirklich. Wenn es COMMAG sein soll, rate ich nach wie vor zum Eumig Mark S.
  16. Richtig. Fernbedienung geht auch elektrisch, vielleicht findest du auf den Internethandelsplätzen Kabelzubehör.
  17. Mir losse de Dom in Kölle, aber über Fotographie komme ich nicht hinweg.
  18. Lausiger Text. In den Anfangsjahren der Fotografie war der Träger nicht Glas, sondern Kupferblech. Zur Glasplatte dauerte es elf Jahre, doch in der heutigen Zeit kann man mit elf Jahren Weltgeschichte verfahren, wie man will. „Später folgte in der ersten Hälfte des 20. Jhd. die Nitrocellulose (Zelluloid).“ Auch so ein Satz, bei dem sich mir die Brillengläser beschlagen. Ja, wann jetzt? Wann ist später? In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stimmt ohnehin nicht. Den Nitrocellulose-Film erfand Goodwin 1887, die ersten Celluloid-Planfilme wurden 1888 verkauft, Reichenbach und Eastman fabrizierten Celluloid-Film ab 1889, Planchon ab 1895. „Diese wurde nach dem 2 Weltkrieg durch das Triacetat abgelöst.“ Auch falsch, Cellulosetriacetat fabrizierten Agfa und Kodak schon 1908-09, die Schmal- und Kleinfilme ab 1922 waren Sicherheitsfilm. Beim Normalfilm fand der Übergang nicht nach dem Zweiten Krieg statt, sondern erst zehn Jahre später. TAC kann zerfallen, typisch sind u. a. schlechte Chargen etwa von Agfa-Gevaert aus dem Jahr 1962. Es kann sich jedoch genau so gut 500 Jahre halten. Es ist wie beim Papier, wo es Bücher aus dem 16. Jahrhundert gibt und welche aus dem späten 19. eben nicht mehr, weil sie schlicht zerfallen sind. Eigentlich nehme ich nicht gerne teil an einem Shitstorm, aber hier wäre weniger mehr gewesen. Wenn schon Eastman-Kodak seit Jahrzehnten Geschichtsklitterung betreibt, dann sollte die alte Marke Adox nicht auf das Niveau absinken. Nur schon so ein Unfall wie „Fotographische“ zuvorderst auf der Webseite darf nicht vorkommen. Deutschland, dein Deutsch!
  19. Der CMS 20 sollte in 16 und Doppel-8 angeboten werden. Das könnte Adox gut verkaufen. Dummie-Schachteln an die Fotohändler senden, Probeportionen dazu, direkt in die Touristenmetropolen zielen, um dort die Filmfreudigen zu treffen: Das Zeug r-a-u-s-h-a-u-e-n, Mirko!
  20. Bis alles Wasser verdunstet ist, hat es wieder hineingeregnet. Ich dachte da schon über Eindampfen im Brennfleck eines Hohlspiegels nach. Wenn schon, dann die Sonnenenergie gezielt nutzen! Braucht natürlich Aufsicht, geht dafür schnell.
  21. Das kann ich mir vorstellen. Wartung greift zu wenig tief bei der Konstruktion. Der Motor hat Gleitlager, die trocken laufen. Die Aufhängung des kippenden Motors geht in die Binsen, dann ist kein Andruck mehr da auf die Triebscheiben. Schmierung des Mechanismus ist das Geringste. Ich habe die trapezförmigen Motorhalterungen aus Kunststoff. Bei meinem eigenen Projektor hatte ein Mechanikermeister Kugellager eingebaut, bevor ich die Lehre machte. Heute kann ich es selber ausführen. Es müssen nicht nur Kameras sein, ich stelle auch Projektoren in Stand. Beim Mark S kann man sogar Ölleitungen einbauen. Ich gebe dem Projektor vier rot lackierte Öllöcher wie bei einer Nähmaschine, durch die die Gleitlager der Hauptwelle von außen mit Schmierstoff versorgt werden können. Mit allen diesen Maßnahmen flitzt der Apparat los wie Schwarzenegger.
  22. Wenn es mit Magnetton sein soll, gibt es nur den Eumig Mark S: Du kannst den vorderen Teil der Bildbühne herausnehmen, den Film einlegen, die Bühne wieder einsetzen, den Film in den Tonkanal einschieben, die Schleifen legen, den Film auf Vor- und Nachwickler festsetzen, die Führungen schließen und abfahren.
  23. Paillard-Bolex 18-5 L Paillard-Bolex SM 8 Heurtier P 6 Eumig Mark S Noris Record 100
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