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Film-Mechaniker

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  1. Ihr wollt Zahlen. Bitte, einfach mal überschlagen: Gehen wir von 5 Gramm Silber pro Quadratmeter Film aus, die sind in Salzen gebunden. Gehen wir weiter davon aus, daß das entwickelte Bild noch die Hälfte des ursprünglichen Silbers enthalte, dann haben wir 2,5 Gramm in den Bädern. Im Format 16 haben gut 30 Meter einen Quadratmeter Oberfläche. Silber heute im Verkauf: 100 g etwa € 34 Nehmen wir an, wir könnten zwei Drittel des in den Bädern vorhandenen Silbers herausholen, dann bräuchten wir für 100 Gramm Silber 6000 Fuß Filmdurchsatz (60 Rollen zu 100 Fuß). Folgende Probleme treten dabei auf: Die Salze (in den Bädern als Ionen gelöst) kommen in allen Bädern vor: Entwickler-, Unterbrechungs-, Bleich-, Klär-, Fixierbad und in allen Wässerungen; Die günstigste Methode ist wohl die Elektrolyse. Eine Investition von € 100 ist mit den ersten 300 g reinen Silbers amortisiert; An der Elektrode lagern sich noch andere Metalle ab. Für 300 g müssen also mindestens 18'000 Fuß verarbeitet werden, 180 Mal 30 Meter. In meinem Betrieb wären damit für Negativ- und Positivfilme mindestens 10'000 Liter Wasser verbunden. Zum Umkehren braucht es noch mehr. Das Gewichtsverhältnis Wasser-Silber ist also mindestens 36'000:1 oder noch schlechter.
  2. Stahlwolle ist schon der rechte Ausdruck. Als Eisen bezeichnet man das chemische Element und das kohlenstoffarme Metall, besser bekannt als Weicheisen. Die Definition von Stahl ist: Eisen mit einem Kohlenstoffgehalt von 0,2 bis 2 Prozent. Es ist der im Eisenkristall vorhandene Kohlenstoff, der ein Härten möglich macht. Dazu erwärmt man den Stahl, wodurch der Kohlenstoff in Bewegung kommt, er drängt nach außen. Durch rasches Abkühlen kommt man ihm zuvor, wobei die Kohlenstoffatome im Eisengitter gefangen werden, der Stahl verspannt sich dabei. Der Rohstahl besitzt im Wesentlichen ein kubisch raumzentriertes Gemenge, der gehärtete ein kubisch flächenzentriertes, bezogen auf die Lage eines Kohlenstoffatoms im Gitter. Die Metalle weisen ja eine regelmäßige Atomanordnung auf, kubisch oder hexagonal. Durchgehärteter Stahl wird auch Martensit genannt. Zur Silbergewinnung habe ich mir auch Gedanken gemacht. Ich bin am Punkte stehen geblieben, wo ich die Salze und das Wasser trennen will. Wenn man die Bäder günstig eindampfen kann, hat man trockene Salze, die man verkaufen kann. Spezialisierte Unternehmen stecken diese in einen Ofen und erschmelzen das Metall. Silber schmilzt bei 962 Grad Celsius, der Rest verbrennt.
  3. Zurück zur Bolex, ich habe eine neue Fensterplatte bei Bolex bestellt und bin nun gespannt, was da kommt.
  4. 65 mm: Mitchell 35 mm: Debrie Parvo und Bell & Howell Standard 16 mm: Ciné-Kodak Special 9,5 mm: Argus und Facine 8 mm: Paillard-Bolex H 8 S, letzte Reihe, und C 8; auch Zeiss Movikon und Agfa Movex Reflex
  5. Sehr schön, das freut mich. Nur noch ein Kleines: C Mount ist kein M25-Gewinde. Der Durchmesser ist 25,4 mm entsprechend einem angelsächsischen Zoll und es sind 32 Gänge je Zoll, entsprechend der Steigung 0,79375 mm. Das Regelgewinde M25 hat die Steigung 3, das Feingewinde M25 hat Steigung 1,5 mm.
  6. Sieht gut aus, sehr gut sogar. Ich kenne KM 25 in 9,5. Kennt ihr den Witz mit Superman, wie er manchmal ein richtiges Arschloch sein kann?
  7. Genau dafür hat das Objektiv eine Gewindehülse, die frei umgedreht werden kann. Kurz vor dem Aufliegen des Befestigungsringes an der Kamera kann man das Objektiv ausrichten, festhalten und mit der Hülse das Gewinde anziehen. Wenn du das Objektiv nicht bis Anliegen in einen Adapter schraubst, geht’s nicht. Da müßte ein Anschlag sein. Ketzer enden auf dem Scheiterhaufen.
  8. Manfred, ich nehme 9 (neun) Franken für 10 ml. Das schließt meine Leistung ein, das Rezept beim Bundesamt für Gesundheit angemeldet und dafür eine Gebühr bezahlt zu haben, das Bereithalten der Chemikalien, das Mischen, das Abfüllen, den Ankauf von Behältern, das Verfassen und Drucken einer Gebrauchsanleitung, die vorgezogene Gebühr auf flüchtige organische Verbindungen, die Werbung für mein Produkt, früher die Gestaltung und den Druck gummierter Etiketten auf den Glasviolen und schließlich die Herstellung einer Schachtel. Glasbehälter und Schachtel habe ich aufgegeben. Wer sparen will, kann PARATAX auch in 250-ml-Portion haben. Die kostet 40 Franken. Dieser Filmkitt trocknet nicht ein und hält sich jahrelang. Ich kann das ganz ruhig sagen, weil ich die Zutaten kenne. 13 ml Cinefix für € 8,95 bei Rinser finde ich voll in Ordnung.
  9. Im Wikipedia-Artikel zum Fernsehsender Paul Nipkow steht, es wäre eine umgebaute ARRIFLEX verwendet worden. Das erstaunt mich seit Jahren, doch der Autor des Artikels reagiert nicht auf einen Diskussionsversuch. In der gut 25minütigen Doku bei YouTube erkenne ich ab 14:53 noch eine Newman-Sinclair Auto Kine. Das mit der ARRIFLEX in Berlin 1936 begrabe ich gerne. Jede Ausschaltung von Annahmen und Vermutungen führt näher zur Wahrheit.
  10. Jean-Louis, I know about the factory specs. To make myself fully clear let me add that it’s the fact to encounter a part that is not machined on one side in an H-16, the more so since it’s one of the parts between lens and film. I can’t help it, I have to return a camera to my customer with at least both sides of the aperture plate at equal distances to the lens seat. A former Paillard-Bolex employee, Rudolf Muster, I think you should know him, told me today that the plates are machined both sides, milled flat and lapped and polished, respectively. The customer will now decide what he wants. I can mill the other side over. Else, I’d just exchange with a good plate and shim wedge. Please don’t take the story too literally, I must vent from time to time. Maybe, really only maybe that is a little bit better understood in Europe. We are more direct, appearing less polite in the New World. But you should have had Muster on the phone . . .
  11. Von Ruedi Muster habe ich eben die Bestätigung erhalten, daß die Bildfensterplatten auf der Vorderseite gefräst sind. Hätte mich auch gewundert, wenn nicht. Also kommt der Verdacht auf, daß vielleicht ein zorniger Angestellter der Firma eins reindrücken wollte. Es geht doch nichts über Verschwörung! Auf Antwort von Bolex zur Lieferbarkeit einer guten Platte warte ich.
  12. Da bin ich grade dabei.
  13. Bei der Tolana ist es echt kein Wunder. Zöllige Schrauben erwartet keiner, ich meine Abstände und Maße im Mechanismus. Es wären auch nur wenige, ich hatte mal eine ARRIFLEX und habe Messungen gemacht. Leider finde ich das Papier nicht mehr. ARRI hat metrisch gemacht, so weit es geht. Wenn das Auflagemaß bei Bell & Howell 1.5" war und 2" (50,8 mm), dann wurde in München 52 mm daraus. Der Revolverdurchmesser ist etwas anders als beim Eyemo, aber in der Nähe. Es glaubt mir kaum jemand, ist schon klar, und aus München kommen immer nur abschmetternde Argumente, wenn etwas kommt. Arnold & Richter hatten, behaupte ich, ja schon die KINARRI eingekauft. Die KM 35 war eine Kopie der Matipo nach Jahren mit dem Tischkopierapparat. Wer von Richter und Arnold soll den gestaltet haben? Beim Mitchell-Seitensucher gibt es Parallaxenausgleich.
  14. Ja, danke, machen wirklich Freude!
  15. Vor allem an Rudolf, aber auch sonst: Alle Geräte, die funktionieren, sind ja in Ordnung und werden nicht dem Reparateur anvertraut. Ich habe es also immer mit Problemfällen zu tun. Dann: Diese 2, 3 Hundertstel entscheiden über scharf oder unscharf. Das Reflex-Prisma muß mit dem Kollimator innerhalb von Bruchteilen eines Winkelgrades, Winkelminuten oder -sekunden, senkrecht zur optischen Achse stehen, sonst ist die Sache wertlos. Wenn du wüßtest, wie mühsam die Einstellung ist, wenn die Prismenhalterung unter zwei Schraubenköpfen zu schieben ist, um Mückensackhaaresbreite, würdest du anders reden. Das ist alles für ein Mal gebaut, für die Montage vor dem Verkauf. Entgegen den Sprüchen, mit denen geworben wurde, Uhrmacherkunst und Bla, hast du da heute oft rostige Schrauben in Blechen, wobei vielleicht zwei Käserinden des Gewindes noch tragen, und die Reparatur soll ja möglichst wenig kosten. Volker, es ist nicht so, daß kein Nutzen aus der Forschung abfällt. Ich kenne zum Beispiel die einschlägigen Konstruktionen unter den Kopiermaschinen, auch eine Anzahl Kinoprojektoren, so daß ich, aufs Mechanische und Optische beschränkt, manchmal schon aus der Ferne abschätzen kann, wo der Hund begraben ist. Vor etwa 20 Jahren erhielt ich mal einen Anruf aus dem Schwarzwald. Ein Kinobetreiber, der irgendwie mitbekommen hatte, daß ich ein Pärchen Frieseke & Höpfner 66 betreibe, erklärte, er habe schlechten Bildstand mit seinen FH 77. Da die fast baugleich sind, im Bereich der Filmbühne ohnehin, wußte ich schon während des Telefonats, daß die filmführenden Teile mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit abgelaufen sind. Als ich dann in dem Kino mir die Maschinen ansah, war nichts anderes als der Samt auszuwechseln. Noch eine Erklärung an den Vorführer, daß die Umlenkrolle (FH-Spezialität) Öl brauche und wie man den Samt aufbürstet, schon waren Bildstand und Schärfe wieder brauchbar. Die Paillard-Bolex-Produkte sind allesamt nicht für Professionelle geschaffen, auch nicht die Kameramodelle H 16 SB, SBM, EBM und EL. Der Unterschied zu den Berufsgeräten ist gewaltig, bei Material und Konstruktion. Der alte Bell & Howell Filmo von 1923 mit verschleißfesten nitrierten Stählen und Ölzufuhr von außen ist viel professioneller als die letzten noch gebauten Schmalfilmkameras. Der professionelle Anspruch ist härter, als viele sich ausmalen, und vor allem: Der Mensch steht im Zentrum, der Fotograf, der Kameramann. Eine Fachkamera hat kein starres Gehäuse und keinen eingebauten Blitz, sondern verstellbare Standarten und eine große Mattscheibe. Eine Kinokamera hat einen Sucher, der den Objektiven vorne dran gerecht wird. Die Mitchell, man mag sie als veraltet abtun, bietet im Seitensucher ein helles Mattscheibenbild, das man einen ganzen Tag ohne Ermüden betrachten kann.
  16. Manfred, ich setze meine Entdeckung mit bewußter Absicht in die Öffentlichkeit, eben gerade weil der Nimbus von Paillard-Bolex so unangetastet heil über allem schwebt. Mit Ruedi Muster habe ich seit vielen Jahren Kontakt und er hat mir verschiedentlich davon erzählt, wie er die Oberen bei der Firma erlebte. Wenn jemand eine Lektion in Patriarchalkapitalismus nehmen wollte, war er bei Paillard richtig. Einige wenige lebten in Saus und Braus, die Angestellten wurden mit Löhnchen abgespiesen. Von Marcel Beaulieu findet man auch nur Bilder, auf denen er fein im Büro weilt, das weltweit bekannte Bild des Chefs. Früher in Rüstung auf Pferd, heute mit dem verlogenen Lächeln im Gesellschaftsanzug. Ich will Paillard im Nachhinein treffen, vielleicht Jahre zu spät, aber diese eine Fensterplatte geht nun einfach gar nicht durch. Ihr habt das Bajonett-Halteblech einer Camex 8 gesehen, was ebenfalls ein unbrauchbares Teil an entscheidender Stelle ist. Bei den Eumig C 16 gibt es auch solche Sachen, eigentlich überall im Wegwerfbereich. Es wurde richtig Geld gemacht mit den Amateurfilmern, von Anfang an. Was die ARRIFLEX betrifft, möchte ich Interessierte dazu einladen, sich an der Suche nach der Wahrheit zu beteiligen. So lange kein Prototyp auftaucht, der die Machart von Prototypen aufweist, ist es für mich ein eingekauftes Produkt. Wohl hatte der Sandguß mit Hydronalium in Deutschland stattgefunden, aber die Formen können durchaus importiert gewesen sein. ARRI hat nie auch nur einen Hauch von Information darüber gegeben, auch nicht vor dem Krieg. Bei der H-Kamera kann ich locker ein Dutzend Zollmaße nachweisen und bei der ARRIFLEX gibt es auch Imperial Measures. Da erlaube ich mir die Frage, wie man in München in der Nazi-Zeit dazu kommen sollte, nicht alles metrisch herzustellen. Industrie-Archäologie ist vielleicht vordergründig schlecht fürs Geschäft, aber ich bin nicht der brave Schrauber, dem es schnurz ist, wie das Ding entstand, an dem er herumschraubt. Nachdem keine Filmkameras außer der Logmar mehr gebaut werden, sieht es bei uns gleich aus wie bei den Tonbandenthusiasten oder bei den Trabi-Fans. Puncto Tonfall à Trappatoni, ich habe dich noch heute im Ohr, Manfred. Du hast mich oft genug angerufen, als ich das Labor hatte, und mit Fragen belästigt, als wäre ich ein Verkäufer mit Haftung. Auf dich nehme ich bestimmt keine Rücksicht.
  17. Die H-Kamera wurde vergewaltigt. Als sie herauskam, war sie die leichteste und am vielseitigsten einsetzbare Kamera für 16-mm-Film. Sie war schnell zu laden, schnell aufgezogen, schmal dank dem abgeschnittenen Revolver und oben montiertem Sucher, sie hatte auch die längste Belichtungszeit jedes Bildes, bis zur Mitchell 16, 1946. Anstatt sie innen und außen zu verbessern, laufleiser und servicefreundlicher zu machen, andere Materialien auszuprobieren, blieb sie ein Aluminiumhaufen, der mit den schweren und langen Objektiven Schaden nahm. Die erwähnte H 16 hat nämlich auch ein aufgestauchtes mittleres Objektivgewinde. Es mußten ja eine häßliche Klemmvorrichtung und eine Feststellschraube zugefügt werden, damit der Revolver noch funktioniert. Leider ist das Einstellprisma hinter dem oberen Objektivplatz aufgegeben worden. Das war viel besser als das Prismenzubehör, das nur bei abgenommenem Deckel und somit nur ohne Film zu verwenden ist. Daß man mit dem Prisma, Glas ist härter als Stahl, die Filmlaufflächen zerkratzt, wurde natürlich verschwiegen. In der Folge hat man lästigen Gelatineabsatz. Bis Nummer 100400, gebaut 1954, hat sie einen starr geführten Greifer und 190 Grad wirksame Öffnung im Verschluß. Mir persönlich gefallen die alten Modelle besser, besonders wenn sie noch den Zugang zum Federkern bieten. Mittels Schlüssel oder biegsamer Welle kann man so die Feder während des Laufs nachspannen und so lange aufnehmen, wie der Filmvorrat reicht. Mit den heute erhältlichen dünneren Materialien, bislang nur schwarzweiß, hat man 5½ Minuten ununterbrochene Laufzeit bei Tempo 24, ohne Magazin, ohne Zusatzmotor, ohne Batterie.
  18. Wie schrieb Büchner so wunderbar: „Das leiseste Zucken des Schmerzes, und rege es sich nur in einem Atom, macht einen Riß in der Schöpfung von oben bis unten.“ Freunde, so ist es mir diese Woche ergangen. Ich habe das Bild in Filmebene und das auf der Suchermattscheibe einer H 16 Reflex einfach nicht beide scharf bekommen, wie ich auch verstellen wollte. Als ich das Auflagemaß noch ein Mal prüfte, stellte ich fest, daß es nicht gleich ist auf beiden Seiten der Filmauflage. Wenig Unterschied, ein Hundertstel, doch klar vorhanden. Nach Demontage aller Teile kommt eine ganz neue Sicht auf die so hochgerühmte und weltbekannte Paillard-Bolex heraus. Ich hätte es nie geglaubt, hätte ich es nicht selber unwiderlegbar entdeckt. Die Fensterplatte ist auf ihrer Vorderseite roh, unbearbeitet. Weil ich wissen wollte, ob es sich bei den Erhöhungen um Lack oder Rost oder was auch immer handelt, habe ich zu schleifen angefangen. Es ist der blanke Stahl, am Stück, nichts Aufgetragenes. Die Platte wurde offensichtlich aus einem Blech mit recht holpriger Oberfläche gestanzt. Ihr seht die Ausfräsung vor dem Bildfenster, die für das eingepreßte Nylon-Stück als Greiferstütze und jene für die Blattfeder der Filmseitenführung. Ihr seht auch, daß die Kanten der Ausfräsung nicht parallel, sondern schief laufen. Es gibt Höhenunterschiede von zwei Hundertsteln links-rechts und oben-unten. An einer Stelle messe ich 1,77 und an anderer 1,74 mm. Die Platte kann nie vollflächig und eben aufliegen. Beim Anziehen der vier Schrauben, mit denen die Platte befestigt ist, wird sie unkontrollierbar verspannt. Im Bereich des Bildfensters bleiben etwa 0,01 mm Höhenunterschied in zwei Richtungen stehen. Es ist die originale Platte. Zwischen Objektiv und Film gibt es vier Bauteile, die Revolverscheibe mit den Objektivgewinden, die Front, ein Distanzblech und die Bildfensterplatte. Um professionellen Ansprüchen gerecht zu werden, müßten Revolverscheibe, Front und Fensterplatte planparallele Flächen haben. Die Revolverscheibe und die Frontvorderseite sind den Bearbeitungsspuren nach geläppt. Die Frontrückseite ist gefräst. Das Zwischenblech ist kaltfeingewalzt und durchgehend 0,41 mm stark. Die Fensterplatte besitzt eben geläppte und polierte Filmlaufflächen auf der einen Seite, die andere Seite jedoch ist nur schwarz gespritzt. Auf Grund dieser absolut unterirdischen Qualität läuft der Film windschief. Läppen ist übrigens ein Fertigungsverfahren, mit dem man auf Bruchteile eines Tausendstel Millimeters genau arbeiten kann. Es sind innerhalb eines Tausendstels zueinander parallele ebene Flächen erreichbar. Die genauesten Meßmittel, so genannte Endmaße, werden so hergestellt. Aus irgend einem Grund liegt hier etwas ganz anderes vor. Paillard-Bolex ist keinen Dreck besser als alle anderen. Die Kamera ist eine REX-4, Baujahr 1966. Ihr Besitzer ist am sich Überlegen, was zu tun ist. Der Geschmack von faulem ISO-9000-Zauber klebt nun auch an Paillard, wo man zwar Prüffilmabschnitte auf chicen Zertifikaten abgegeben, doch auch immer wieder zwischendurch ein Produkt rausgelassen hatte, das den Ladentisch nie hätte sehen dürfen. Ich habe fertig.
  19. Klar:
  20. Zwei bis drei Wochen schon Nein, ohne Kohl, 30 Sekunden reichen aus zum Weiterfahren, ausgehärtet ist ein Spleiß nach fünf bis zehn Minuten. Es ist wie immer Übungssache. Ich lege eine genaue Gebrauchsanleitung bei.
  21. Noch ein Bild, aus einem Buch Weil es eine Fotomontage ist, habe ich keine Skrupel, es hier zu reproduzieren.
  22. Pinsel und ungiftiges Paratax Darf ich ein 10-ml-Musterfläschlein schicken?
  23. Nein, Hinweis auf die Rechtschreibung
  24. Hammann
  25. Noch nie gesehen, die hast du mir voraus. Südwestfunk?
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