Zum Inhalt springen

Film-Mechaniker

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    7.772
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    200

Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Dann ist ja alles in Butter. Es ist nicht ganz das Doppelte, offiziell lädt man 25 Meter in die Blechkassette. Es sollen aber 30 Meter gepackt werden können. Ich habe mal mit einer 15metrigen gedreht, kenne die größere nicht genau.
  2. Warum fragst du im Forum, wenn du so schön nachschlagen kannst?
  3. Die Mechanismen der Paillard-Bolex-Taschenkameras und der Beaulieu R 8 sind genau dahin gehend verschieden, daß dieses geschieht. Bei den Beaulieu wird der Regler über Stirnzahnräder angetrieben, bei den Paillard über eine umgekehrte Schnecke. Auch andere Punkte fallen bei altem Fett ins Gewicht. X versus Y ist fertiger Quatsch. Paillard hat seit 1935 in den Gebrauchsanleitungen zu ihren Kameras immer geschrieben, daß die Geräte für zwei, drei Jahre bei normalem Gebrauch geschmiert sind. Danach lasse man sie ölen wie eine Uhr. Heute wird offensichtlich nichts mehr gepflegt. Reinziehen, gebrauchen, wegwerfen Selber latscht man parfümiert über den Planeten, die Umgebung ist einem schnurz. Tartuffe!
  4. Ja, der Kinamo faßte erst 15 Meter (50 Fuß), mit neuem Modell ab 1925, wenn ich nicht irre, dann das Doppelte. Als das Gerät herauskam, war es ja noch von der ICA, welche auch im Zeiss-Ikon-Konzern auf- oder unterging, je nachdem wie man’s nimmt. Mit dem Federwerkzusatz, erhältlich ab 1922 oder 1923, das weiß ich nicht sicher aus dem Stand heraus, war sie die erste Federwerk-Handkamera für Normalfilm, wenn man den Parvo von Debrie außer Acht läßt. Diese Kamera konnte nach Patent eine im Boden liegend angebrachte Feder haben. So viel ich weiß, wurde das Federwerk aber nicht eingebaut.
  5. La dentellière von Claude Goretta mit Isabelle Huppert, 1977
  6. Chris, das Bild hattest du schon ein Mal eingestellt, nicht?
  7. http://www.filmvorfu...120#entry223341 Das hatten wir schon irgendwo, ARRI baute einst ein schwaches Dutzend. TK-Chris ist zuständig.
  8. Bei den eBay-Preisen zur Zeit darf man an die Arriflex 16 denken. Unglaublich, daß die professionelle Spiegelreflexkamera mit Motor für weniger £££/$$$ zu haben ist als die Amateurkamera Paillard-Bolex H 16. Klar, die ARRI braucht elektrische Energie, die Bolex hat ein Federwerk. Es hat allerdings einen Handkurbelantrieb zur Arriflex 16 gegeben. http://www.ebay.com/...=item461c6f0d38 Der Blick durch den Sucher einer Spiegelreflexkamera sollte aber jeden überzeugen.
  9. http://www.filmvorfu...ra/#entry192866 Gestern wieder einen Moment lang an die Eumig C 16 mit dem Meßschieber; es geht nicht. Die Objektive haben so großen Durchmesser am Befestigungsring, daß an der Kamera zu viel weggefräst werden müßte. Auch die Mechanik im Zusammenhang mit der Selen-Zelle, also das Gestänge zwischen Tempo-Exzenter und Irisblende vor der Zelle, müßte neu gebaut werden. Das Eumigar 25-1.9 ist ein Tessar-Abkömmling. Ab Blende 4 sehr gute Bilder Ganz große Schwäche der Eumig C 16 bleibt die Gehäuseform. Keine Stativkamera und also wenig Grund, sie für längere Brennweiten bereit zu machen Für Nah- und Makroaufnahmen braucht man eine Einstellmöglichkeit, die hat die C 16 auch nicht. Sie bleibt eine zuverlässige Handkamera zum Mitziehen, mehr nicht.
  10. Ich warte auf die Rohlinge aus der Härterei. Dann dauert’s nicht mehr lange, noch honen und schleifen. Das Honen dauert etwa 30 Sekunden reine Werkzeit, das Schleifen ungefähr zehn Minuten mit Messen. Die Rüstzeiten sind länger. Das Gerät ist auf Polyesterfilm ausgelegt.
  11. Theresienstraße 71a und 75, ja, die Münchner Baumafia! Schon beim Wiederaufbau war Architekt Wilhelm Demmer zugegen, der Kameramann Andreas Demmer lebte in Zürich. Aber ich suche Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg, 1934. Arnold & Richter soll damals etwa 40 Angestellte gehabt haben. Die Bayrischen Motorenwerke haben nur eine Leichtmetallgießerei, an der Neidenburgerstraße in Landshut, und Motorengehäuse pflegen nicht aus Hydronalium gegossen zu werden. Vermutlich ist der Guß Richtung Thüringen und Sachsen-Anhalt anzusiedeln. Es müßte ein Unternehmen mit Erfahrung im Leichtmetall-Sandguß sein, wo nun die neue Legierung ausprobiert wird.
  12. Auf der Webseite arri-giesstechnik.de steht, daß die Gießerei 1965 gegründet worden ist.
  13. Hydronalium geht auf die Arbeit des Chemikers Adolf Franz Beck zurück (geb. 2. Dezember 1892 in Chicago, gest. 10. März 1949 in Bad Elster). Es wurde ab 1929 legiert und 1931 in die Produktion aufgenommen, zunächst in Blechform ab Werk Bitterfeld. „Nach [Gottfried] Plumpe hatte die IG die Krise bereits 1932 aus eigener Kraft überstanden und verdankte diesen Umstand vor allem der guten Ertragslage der Sparte II. Bestätigt wird diese Aussage auch durch die Nettogewinne der Bitterfelder Werke, die der IG in den Krisenjahren konstante Einnahmen sicherten.“ Dirk Hackenholz: Die elektrochemischen Werke in Bitterfeld 1914‒1945. Ein Standort der IG Farbenindustrie AG. LIT, Mai 2004 Am 4. September 1934 trat mit der Verordnung zum neuen Rahmengesetz über den Verkehr mit industriellen Rohstoffen und Halbfabrikaten vom 22. März 1934 der vom Reichswirtschaftsminister Hjalmar Schacht so genannte Neue Plan in Kraft. Wer denkt da nicht an den New Deal, den Roosevelt am 2. Juli 1932 den Amerikanern versprochen und ab 1933 schrittweise umgesetzt hatte? „Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, verfasste August Arnold ein Schreiben an den Staatsminister Hermann Esser (1900−1981) mit der Bitte um gute geschäftliche Beziehungen. Erst später gingen die Firmengründer auf Distanz zum Regime.“ Bayer. Hauptstaatsarchiv, MWi 7251 Meine Frage ist: Wo sind die ARRIFLEX-Teile gegossen worden?
  14. Bei der Beaulieu R 16 kann man die Feder im Lauf nachspannen und so beliebig lange Aufnahmen machen. Eine stabile Kamerahalterung habe ich dafür in Planung. Bei genügend Interesse stelle ich sie her.
  15. Wundere mich schon lange, wieso diese H 8 nicht längst weg ist.
  16. Dackelfuß vom Englischen Dog Leg ist der Sucher am Objektiv.
  17. Deswegen rate ich ja zur Federwerkkamera. Nix Akku und so Kram
  18. Weil nach ISO 2906, 2907 und 2939 die von der Lichtquelle Richtung Bildwand gesehen rechte Filmkante die Bezugskante ist, gehören die stärkeren Federn auf diese Seite.
  19. Es braucht Agitation, sonst wird das Resultat nie gleichmäßig. Dazu sind enge Tanks nicht geeignet. Einen Fotofilm kann man mit der Kippmethode einigermaßen gleichförmig entwickeln, nicht aber zehn Meter und mehr. Man muß die Spirale mehr als nur auf und ab bewegen können. Eigentlich sollte ununterbrochen Strömung an den Filmoberflächen herrschen. Mit so viel Agitation verkürzen sich die Badzeiten um etwa ein Viertel. Die Dichte wird vollkommen gleichmäßig. Es gibt keine andere Entwicklungsmethode, mit der man bessere Gleichmäßigkeit erreichte. Wenn Cargo dereinst erhältlich sein sollte, werde ich auch die Anleitung zur erfolgreichen Filmbearbeitung mitgeben, einen kurzen Kurs. Bis dahin kann ich nur zu Behältern raten, die wenigstens den eineinhalbfachen Durchmesser der Spirale haben. Die Badmenge muß der Filmoberfläche angepaßt sein. Wie Friedemann sagt, stellen 100 Fuß 16 mm breiter Film ungefähr einen halben Quadratmeter fotochemischer Oberfläche dar. Der trägt man mit wenigstens 8 (acht) Litern Bad Rechnung. Nicht erschrecken, man kann die meisten Bäder in Flaschen zurückgießen und wieder brauchen. Je nach Rezept und Filmtyp kann man ein Bad nur ein Mal verwenden oder mehr aus ihm herausholen, als es mit Maschinen der Fall ist. Auf jeden Fall braucht man recht viel Raum für 30 m Film.
  20. Von Herangehensweise und Konzept ist der zweite Begriff der erste. Konzept ist vielleicht zu Lateinisch. Entwurf, Anlage sagen mehr. Es braucht einen Augenblick der Ruhe, wenn man etwas anfangen will. Zeit, Raum, Öffnung, so können Einfälle kommen. Für einen Film genügt eine einzige Idee. Diese in einigen Minuten ausrollen zu lassen, macht den Erfolg aus. Ich möchte das mit der Mechanik der Filmkamera schildern, deren Anlage eine Spiralfeder ist, verbunden mit der Greiferwelle und der Verschlußwelle, daneben verbunden mit einer Bremse in Form des Fliehkraftreglers und einem Anschlag, um beliebig anzuhalten und auszulösen. Wie das darstellen? Da ist das Herangehen, die Erzähltechnik. Uralt, unverwüstlich ist der Kontrast. Der Erzähler verstellt die Stimme für Rotkäppchen und den Wolf. In der Federwerkmechanik steckt der Kontrast langsam-schnell. Wenn man erst das flinke Greiferlein zeigt, wie leicht es losflitzt, und darauf die viel langsamere Federbüchse, kann im Zuschauer ein Gefühl für die gespeicherte Energie entstehen. Nacheinander Bilder von stets schneller sich drehenden Zahnrädern, so erzählt man mit Film. Spannung erzeugen durch die Folge von Aufnahmen, Spannung auch wieder auflösen mit einer Totalen, eventuell durch eine Abblende. In einem Satz aufschreiben, was man zeigen will, das ist die erste und größte Hürde.
  21. Meine Einstellung ist diese: Bei jedem Auftrag setze ich mein ganzes Wissen und Können ein, wofür ich mich zu 90 Franken je 60 Minuten zu Markte trage. Ein Preisnachlaß ist gerechtfertigt, wenn eine Gegenleistung da ist, zum Beispiel erhöhte Stückzahl, eine Garantie auf Folgeauftrag, Vorauszahlung und anderes mehr. Bei Kleinaufträgen sind die Verwaltungs-, Kommunikations- und Terminaufwände oft unverhältnismäßig groß. Das klassische Beispiel ist die fehlende technische Zeichnung. Es wird manchmal einfach erwartet, daß ich die auf Grund von Angaben per Telefon oder logisch aus der Sache heraus erstelle. Da verzichte ich lieber auf den Auftrag und habe Zeit für anderes, von dem ich weiß, was dabei herausschaut. Bitte den Filmspalter Suter-16 nicht in den Topf werfen. Bei Suter-16 mache ich mit, weil ich am Know-how ums Filmspalten interessiert bin, was dahin führen sollte, etwa bei Ferrania einen Auftrag zu holen.
  22. Das nimmt ja Formen an! Die Revere One-O-One und das Zeiss Moviscop, nicht schlecht Dazu ein ganz leiser Schwefelgeruch vom Fix
  23. Die C 3 mache ich gerne. Wie im Angebot steht, betrifft die Überholung das Mechanische, nichts Elektrisches. Ich sehe mir die Zelle aber schon an, um dir zu berichten, was los ist. Oft ist der nur der Kontakt unterbrochen. Wenn die Selen-Zelle hinüber ist, hast du verschiedene Möglichkeiten: Eine neue bestellen und einbauen lassen, es gibt einen Lieferanten in England. Dann Modernisierung mit einer Silizium-Zelle und zuletzt halt die Kamera so belassen, wie sie ist, und mit einem kleinen Handbelichtungsmesser arbeiten.
  24. Da würde ich mein Angebot, 8-mm-Kameras für Fr. 250 zu überholen, um die Zeiss Movikon 16 erweitern. Die gehört eigentlich schon lange unter die Lupe.
  25. Gestern ist das erste Paar der neu gestalteten Schneidewalzen aus Werkzeugstahl fertig geworden. Sobald sie von der Härterei zurück sind, werden sie in zwei Arbeitsgängen geschliffen, eingebaut und Rudolf übergeben. Sie sind nicht ohne Grund die teuersten Elemente des Filmspalters. Das natürlich bei Einzelfertigung. Schon beim Herstellen von drei Stück miteinander steigt die Produktivität durch Arbeitsaufteilung und damit der Preis nach Kostendegression.
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.