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Darf ich vorstellen: Pathé WEBO M
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Ich versuche, meine Darstellungen so differenziert wie möglich zu machen. Bei drei Pathé WEBO M habe ich geometrische und konstruktive Dinge gefunden, die nur teuer zu beheben sind. Bei einer Ercsam Camex 8 habe ich ein eigentlich unbrauchbares Bajonettteil gefunden, das man jedoch durch eines aus besserem Material ersetzen könnte. Die Beaulieu-Reflex-Kameras haben einige kleinere Schwächen, ragen aber weit heraus. An eine Facine bin ich noch nicht herangekommen. Bleiben die P 16 von den E. T. M. und die drei Modelle (16/9,5/8) vom G. I. C. Für 16-mm-Film hat es in Frankreich natürlich noch eine Reihe professioneller Kameras gegeben von Aaton, Eclair und Debrie. -
Für mich sieht’s nach einer Irisblende aus. F-C könnte für Fully Closing stehen, eine ganz schließende Blende. Da ist ein Ansatzstutzen, vermutlich für Drahtauslöser, so daß man bequem mit einer Hand betätigen kann. Der Kegel sorgt für Zentrierung in Objektivsonnenblenden o. ä.
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Äh, Glückwunsch, glatt gelaufen, cool, gut gegangen, ewwe sauwer di Hoor gschnitt. Ist nicht so wichtig. ich sollte bei Hochdeutsch bleiben.
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- Beaulieu Reflex 16
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Blende mit oder ohne Rasten
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Jo, uff Saarlänsch
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PARATAX ist ein langsam bindender Filmkitt, ungiftig, nicht eindickend. Musterfläschlein mit 10 ml gegen Fr. 9 von mir
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Sauwer die Hoor gschnitt!
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geeignete Sachtler -Stative mit Fluidkopf
Film-Mechaniker antwortete auf Volker Leiste's Thema in Schmalfilm
Genau. In Kalifornien wird der Gearnex für 7500 Dollar verkauft, eloxiertes Aluminium, trägt vier bis fünf Kilo. Ich soll einen Prototypen bauen für 20 kg Auflage für 2500 Franken . . . Der hat keine Ahnung. Einen Worrall für 4495 Dollar will er nicht. http://www.ebay.com/...=item3cd9e7e1b4 -
geeignete Sachtler -Stative mit Fluidkopf
Film-Mechaniker antwortete auf Volker Leiste's Thema in Schmalfilm
Habe zur Zeit eine Anfrage für einen Kurbelkopf, der bis 20 kg trägt. Der Interessent redet von 2000 bis 2500 Franken. Dafür erhalte ich gerade die Normteile und das Material. Möchte sonst jemand so etwas? Einzelpreis liegt bei 9560 Franken. Der Kopf würde gegen 15 kg wiegen. Alleinstellungsmerkmal ist, daß man ihn überall ohne Werkzeug zerlegen, reinigen und mit wenig Graphitpuder schmieren kann. Gleitlager. Damit tauglich für Wüste und Eisfeld -
Suter-16, das etwas andere Filmformat...
Film-Mechaniker antwortete auf Guest_Rudolf 51's Thema in Schmalfilm
Die schlimmste technische Erfindung aller Zeiten: Kunststoff Heute morgen will ich mit neu gekauftem Ausdrehstahl ans Werk, da macht die Drehmaschine Macken. Lampe brennt, also denke ich, ist Strom vorhanden, doch der Motor läuft nur ganz kurz an. Dann Stille. Beim Ausschalten stelle ich fest, daß der Not-AUS-Taster wackelt. Himmiherrgottsackerkruzitürken! (Bayrisch ist toll zum Ausrufen) Maschine vom Netz trennen, Frontblende abschrauben, ein Tasterüberwurfring muß auch noch weg, dann bin ich am Schalterbrett. Es ist gleich gespritzt wie der Rest der Maschine, sieht solide aus. Vier Schrauben lösen, es kommt mir langsam mit Federkraft entgegen, schön. Die Schrauben halten mit Sicherungsringen, auch schön. Aber jetzt erlebe ich eine Bescherung! Was ich abgenommen habe, ist eine Deckschale über dem Schalterbrett, ein Kunststoffteil mit eingelegter Kunststoffdichtung. Die dünnen Schalenwände zerfallen mir in der Hand, die Dichtung klebt, Öl hat sich breit gemacht. Die Colchester hat Baujahr 1973. Nach 40 Jahren also hat das Öl den Dichtungskunststoff und den Schalenkunststoff zersetzt. Dabei war nur der Haltering des Not-AUS-Tasters lose; anziehen und es könnte wieder weitergehen. Nein, die Schale ist am Arsch. Da kann jetzt ganz viel Öl einlaufen, auf Kontakte kriechen und dann — Feuer. Zwei Schmelzeinsätze der Drehstromsicherung sind durchgebrannt. Ich habe keine Lust auf solches Theater. Zum Teufel mit dem Plastik! Meine nächste Drehmaschine wird eine uralte sein. Eigentlich sollte ich mit dem Hauseigentümer reden und ihm vorschlagen, 40 Meter das Bord hinab im Rhein ein Wasserrad einzusetzen. Wir könnten die Wasserkraft nutzen, indem wir eine Transmission bauen, an die auch ein Generator angeschlossen werden könnte. Statt elektrische Energie mit leerlaufendem Motor zu verbraten, sollte man dezentral welche erzeugen. Man kann mit Riemen 10'000 Touren an Spindeln einrichten. Man konnte mit Dampfmaschinen und Transmission ganze Fabriken betreiben. Ich will Aufbau, ich will wieder Ladentische und ich will wieder Eiszapfen! Und Kino mit Film. Zum Teufel mit dem englischen oder sonstwelchen Kunststoff an Stellen, wo ein tiefgezogenes Leichtmetallblech das Richtige ist! Die Dichtung von Zeit zu Zeit wechseln, ist in Ordnung, die kaputte Tasterschale nervt gewaltig. 999 von 1000 Ingenieuren sind Idioten! Sie erleben nichts, es interessiert sie nichts, sie genügen sich beim Herumrechnen am Schreibtisch. Fahrt zur Hölle! Oh, Film ist ja aus Plastik! -
Chacun à son goût (Jeder nach seinem Geschmack) Womit ich meine Mühe habe, ist die große Lichtempfindlichkeit heutiger Filme in der Hand der Amateure. 200-ISO-Farbenfilm bei etwa 1/40 Sekunde Belichtungszeit führt zwangsläufig zu Blenden 16 und kleiner. Man greift zum Graufilter. Im Reflexsucher wird’s finster. Das ist doch doof. Der Amateur verhält sich ja weitestgehend passiv gegenüber den Lichtverhältnissen. Er geht sogar mit dem Wunsch ans Motiv, daß die Sonne prall scheine. Das war den Filmherstellern immer bewußt, so daß zum Beispiel Kodachrome in den Schmal- und Kleinfilmformaten nur bis 40 ISO Empfindlichkeit angeboten wurde. Schwarzweißmaterial gab es, auch in Doppelacht, bis 400 ISO. So hoch empfindlicher Film wird bei wenig Licht eingesetzt, in Verhältnissen, wo auch Mischlicht vorhanden ist. Fomapan R mit 100 ISO ist daher für Aufnahmen in der Nacht prädestiniert, wo starke Kontraste vorkommen, die er in der Projektion schön bringt. Bei bedecktem Himmel, wo Grau in Grau herrscht, fordert er fotografisch reizvolle Motive. Berufsleute gestalten die Bilder durch. Dazu gehört eine bestimmte, buchstäblich bestimmte Schärfentiefe, Ausdehnung der Schärfe. Man hat eine Zielblende, zum Beispiel f/5.6, und leuchtet die Szenerie aus, bis an Hand des Belichtungsmessers die wiederum bestimmten Motivteile die passende Beleuchtungsstärke haben. Es wird ja auch und gerade draußen unter der prallen Sonne nicht selten mit Gewebe und Folie gedämpft und aufgehellt. Weit verbreitet ist bei Berufsproduktionen Negativfilm von 250 ISO. Die Arriflex ist meistens mit dem Verschlußöffnungswinkel 172,8 Grad eingerichtet. Dieser Winkel paßt zum 50-Hertz-Netz und HMI-Lampen. Die Panaflex ist eher auf 180 Grad eingestellt im 60-Hertz-Netz. Man kann mit gutem Gewissen auf Grauträgerfilm aufnehmen und ihn umkehren (lassen). Es lassen sich immer noch Duplikate oder Kopien auf Film mit farblosem Träger herstellen, zumindest in den Formaten 16 und 9,5. In Doppel-8 und DS-8 muß man selber kopieren. Kahl liefert Positivfilm mit der entsprechenden Perforation. Je einen Abschnitt vom Anfang und vom Ende einer Portion muß man unter der Meßlupe untersuchen. Wenn die Perforationsmaße stimmen, stimmen sie zu 99,9 Prozent auch durch die Rolle. Man kann auch auf Positivfilm aufnehmen. Im Sonnenlicht kann man mit 8 bis 10 ISO Empfindlichkeit rechnen, einfach nur für UV, Violett und Blau. Positivfilm kann man auch umkehrentwickeln. Es kommt auf Proben an.
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Suche günstige, einfache 16mm-Kamera
Film-Mechaniker antwortete auf k.schreier's Thema in Schmalfilm
C-Fassung. Beidseitig perforierten Film, ja richtig. Zahntrommel kann man tauschen, kann man auch überdrehen. Ob die beidseitigen Greifer hat, weiß ich nicht. Beiseitig perforiertes 16 sollte weiterhin erhältlich sein, das ist eine Aufforderung meinerseits an Kahl und Wittner. Damit kann man auch alte Projektoren laufen lassen, wie den Bell & Howell Filmo 16, den ich immer noch zum Verkauf anbiete. http://www.filmvorfu... +howell +filmo Es braucht doch nur für Super-16, Tonnegative und Tonkopien einreihig perforierten Rohfilm. Aber es gibt ja noch viele andere günstige Angebote. Sobald der Suter-16-Filmspalter übergeben ist, gehe ich wieder ans Projekt Eumig C 16 mit C-Fassung. -
Suche günstige, einfache 16mm-Kamera
Film-Mechaniker antwortete auf k.schreier's Thema in Schmalfilm
http://www.ebay.com/...=item43c6501c23 Spulenkamera, kleiner Preis. Kann ich in Stand stellen für neue Abenteuer http://www.apecity.com/manuals/pdf/kodak_model_e_manual.pdf -
Schmalfilmpreise: Market Watch...
Film-Mechaniker antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Zur Preisrechnung von Kleinfilm, haben wir das Material um den eigentlichen Film herum schon betrachtet? Jede Portion, und bei Doppelacht oder DS-8 ist die kleine Portion etwa 10 Meter, erfordert wenigstens eine Tageslichtspule; ein Stück Klebeband oder ein Gummiband; eine Dose; wieder ein Stück Klebeband; eine Etikette. Das bezahlt alles der Verbraucher, wobei die Kameraspule vom Entwickler durch eine Projektionsspule ersetzt wird. Der entwickelte Film muß der Länge nach gespalten und die Teile müssen zusammengeklebt werden. Diese Arbeit geht in den Entwicklungspreis. Wenn’s besser läuft, ist der Film mit einem Papierband umwickelt, die Spule von einem lichtdichten Beutel umhüllt und die Dose steckt in einer bedruckten und verklebten Schachtel, eine Gebrauchsanleitung dabei. Professionell genutzter Rohfilm kommt vergleichsweise einfach zum Verbraucher. Film auf Kern, Kleber am Wickelende, schwarzer Beutel, Dose, Klebeband, Etikette und Schachtel. Vor allem aber ist die Portion wesentlich größer. 200 und 400 Fuß (60 bzw. 120 m) bilden das Rückgrat des Filmverkaufs in den Formaten 35 und 16, wobei es bei 35 noch nach oben geht über 500 bis 1000 Fuß, bei 16 noch nach unten auf 100 Fuß. 9,5 wurde von Pathé lange in Dreierpackungen zum Nachfüllen von Ladern verkauft, minimal verpackt. Die Kunststoffkassetten Super-8 und Single-8 bilden eine eigene Geschichte. Ich glaube nicht, daß sie in Zukunft überleben werden. Vom ökonomischen Standpunkt aus sollte der Film-Foto-Händler wieder ins Spiel kommen. Filmhersteller und -konfektionierer sparen Versandkosten, wenn sie im Dutzend an die Händler versenden. Diese übernehmen einen Teil der Werbung, sie haben Schaufenster und Verkaufsladen, die Fotohändler organisieren im besten Fall auch die Entwicklung. Internetverkauf ist für ein so hoch spezialisiertes Produkt wie Schmalfilm eigentlich komplett falsch. Wo die jungen Leute verkehren, da müßte die Verbindung zum älteren Material aufrecht erhalten werden. Eine Retro-Ecke im Schaufenster, eine Dummie-Filmschachtel (große Entsprechung) dazu, das kann ziehen. Ich bin mit meinem Labor in Basel etwas bekannt geworden dank dem alten Zeug im Schaufenster. Dabei fehlte mir gutes Werbematerial von Foma. Mehrere Male hatte ich in Königgrätz angerufen, auch hingeschrieben, mit der Frage, ob sie Dummies der Fomapan-R-Filmschachtel hätten. Hatten sie nicht. Man muß was draus machen. -
Schmalfilmpreise: Market Watch...
Film-Mechaniker antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Du mußt dich vertippt haben, nicht? -
Meine ganz subjektive Schätzung der Anzahl aktiver Filmer, weltweit 35 mm: 100, Verbrauch durchschnittlich 5 Kilometer im Jahr 16 mm: 500, Verbrauch durchschnittlich 300 Meter im Jahr 9,5 mm: 50, Verbrauch durchschnittlich 60 Meter im Jahr Doppelacht: 500, Verbrauch durchschnittlich 30 Meter im Jahr DS-8: 25, Verbrauch durchschnittlich 10 Meter im Jahr Einfach-8 und Straight Eight: 5, Verbrauch durchschnittlich 10 Meter im Jahr Super-8: 5000, Verbrauch durchschnittlich 90 Meter im Jahr Single-8: 100, Verbrauch durchschnittlich 60 Meter im Jahr
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Schmalfilmpreise: Market Watch...
Film-Mechaniker antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Günstig ist kein absoluter Begriff, sondern ein relativer. Mindestens zwei Werte stehen einander immer gegenüber, der Nutzen und der Preis wie z. B. bei einem Schuhlöffel. Mit 35-mm-Film kann man ohne Weiteres ins Kino. Konnte man, mit der zunehmenden Einschränkung Es gibt am meisten Kopier- und Dupliziermöglichkeiten. Es gibt die größte Rohfilmauswahl. Die Bildfläche ist im Verhältnis zu allen Kosten die größte. Schnitt-, Ton- und Trickarbeiten gehen mit kleinsten Schwierigkeiten. 35 mm ist weltweit anzutreffen, mit Normalfilm geübte Techniker auch (noch). Solide Kameras findet man am meisten für 35-mm-Film. Die sind auch wartungsfreundlich(er) gebaut. Darum mein Link zur Arriflex 535 Wenn man also den Beschaffungsaufwand für Rohfilm in Schmal- und Kleinformaten links liegen lassen will, greift man zu 35. Wenn man keine 35er Kopien wünscht, bestellt man Reduktionen auf 16 oder 8. Wenn man gar keine Kopien braucht, läßt man das Original einlesen. Hernach die gängige Auswertung. Wenn man nur für sich filmt, kann man mit einer kleinen Federwerkkamera aufnehmen. 35 kann man am Küchentisch schneiden, eigentlich ohne Betrachtungsgerät, das Bild ist so groß. Etwas sarkastisch, klar. Mir als Berufsfilmtechniker gehen einfach die endlosen Wiederholungen über Schmalfilmpreise auf den Nerv. Wenn die Kosten bei einer kalkulierten Produktion aus dem Ruder laufen, dann ist es sonnenklar, daß man sich umtut. Für das Schmalfilmhobby aber gibt es keinen Grund zum Jammern. Man betreibt es als Steckenpferd wie Golf spielen oder Kuckucksuhrensammeln. -
Für 16-mm-Willige http://www.ricardo.c.../v/an730799910/
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Schmalfilmpreise: Market Watch...
Film-Mechaniker antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
35 mm ist das günstigste Format. Der Einstieg wird immer leichter: https://www.olx.ch/d...kamera/1187428/ -
Der Beginn eines großartigen Drehbuchs! Welche Spannung in dem alles entscheidenden wartet steckt, fantastisch! Das arglose Wasser, nichts ahnend aus der Wand kommend, das allein könnte schon Diskussionsgrundlage für Philosophen während eines Wochenendes sein, triftt auf es wartenden schwarzen Tee . . . Mann, die Rassenproblematik wird sekundär mit angeschnitten, zu schweigen vom Widerspruch zwischen einem Teefilter und zwei Löffeln voll Tee: Entweder ist Filter eine Finte, die sich nach einer hochdramatischen Action-Szene auflöst, oder es hat sich um ein Sieb gehandelt, worauf nur Detektiv Schnarch kommen konnte. Ich bin hingerissen und inspiriert für neue eigene Großfilme! Keuch.
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Sehr schön, schön ketzerische Umkehrung! Dann würde mich interessieren, wie du Wasser kochst für den Tee. Hackst du Holz, feuerst du einen anständigen Ofen ein oder geht das auch elektrisch? Dann wäre wirklich nichts Handwerkliches los in deinem Leben.
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Das Einbeinstativ ist ja schon hundert Mal besser als nichts. Über das historische Ulm einen Film machen, würde ich nicht wagen. Das würde nur eine Diaschau mit 24 Dias in der Sekunde werden. Fotografien finde ich angemessen. Solche kann man auch auf Ansichtskarten verschicken. Wieder ein Mal: Wer macht einen kurzen Film über seinen Beruf? Nicht die Freizeit interessiert andere, sondern der Einsatz. Wenn ihr wüßtet, wie gerne ich die Restaurant-Test-Sendungen verfolge! Da geht es um Berufsarbeit.
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Nein, das Eine schließt das Andere nicht aus. Nur, wie ist die Zeile aufzufassen Statisches und überperfektioniertes mit künstlicher Beleuchtung gibt es in Digiworld ... ;-) ? Aufnahmen vom Stativ müssen doch nicht statisch wirken. Ich lese auch eine Abneigung von künstlicher Beleuchtung.
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Ich will mich nicht für Rudolf ins Zeug legen und auch nicht Richtung Tikital weisen, mir liegt daran, das Bewußtsein zu wecken. Du bist nicht der einzige, Olaf, der eigentlich ganz passiv filmt. Niemand sagt, das wäre schlecht, es geht mir nur darum, diese Art von Kinematografie neben anderen Arten aufzuzeigen. Eine davon ist, etwas Eigenes auszudrücken, von innen heraus. Das wird geplant, ist durchaus geplanter Ausdruck. Mit passivem Filmen meine ich das Aufnehmen von Geschehnissen um einen herum, also von Dingen außerhalb, auf dich ich mehr oder weniger zufällig stoße. Bilder von einer Kreuzfahrt, wie sie Manfred macht, haben im Grunde genommen mit ihm als Person nichts zu tun. Darum langweilen Urlaubs- und Reisefilme. Sie sind nicht geformt, nicht von einem persönlichen Willen durchdrungen und deshalb austauschbar. Mein Englischlehrer spielte in der Klasse mit dem 8-mm-Projektor Bilder von London. Er hat sie wohl selber aufgenommen, doch es war das gleiche Kodachrome wie in Tausenden von Haushalten, das gleiche wacklige Allerlei. Man darf sich daran erfreuen, unbedingt, das sei niemanden benommen. Wie anders aber ist ein Film, den jemand aus eigenem Drang heraus schreibt, dann kalkuliert, dann organisiert, dann dreht, dann vervollständigt und zuletzt schneidet, bis nichts mehr weiter herauszuholen ist! Da ist ein Punkt drin, ein fester Kern, in dessen Magnetfeld sich alles auf ihn ausrichtet. Ich spreche noch nicht von Kunst, es fängt alles mit körperlichem Einsatz an. Dazu gehört zum Beispiel Stativ schleppen. Wenn das Handwerk sitzt, kann sich Kunsthandwerk einstellen. Auf der Stufe gibt es schon nur sehr wenige Produktionen. Bis Kunst einsetzt, müssen noch weitere Bedingungen eingehalten sein. Aber das Handwerk lasse ich nicht bespucken.
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Der verdammte Pistolengriff scheint unabdingbar zu sein. Krank