Zum Inhalt springen

Film-Mechaniker

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    7.772
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    200

Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Nun, das Entwickeln ist ja das Glück des Schwarzweiß. Grundsätzlich könnte ich 9,5 jederzeit bis 30 Meter bearbeiten. Wenn ich meine letzte Preisliste von 2008 hervorkrame, hier ist sie, dann wäre z. B. 30 m (100 Fuß) Umkehren netto 32 Franken oder Euro 26,70. Für Fr. 27 würde ich 100 Fuß Negativmaterial entwickeln. Dabei wäre das Entwicklerrezept frei wählbar einschließlich Original-Gigabitfilm. Damit ich wieder anfinge, müßte schon etwas los sein, für eine Rolle richte ich natürlich keine neue Dunkelkammer ein. Täglich sechs bis acht Hundertfüßer wäre die Voraussetzung. Jahrelange Erfahrung* und perfekte Gleichmäßigkeit dank Handarbeit mit Spiralen stünden zur Verfügung. Auch für Doppel-8, DS-8, 16 und 35 bis 100 Fuß ______________________________ *Erprobte Rezepte: Eisenoxalat, Gigabitfilm, Metol-Hydrochinon und Phenidon-Hydrochinon, Paraphenylendiamin, Amidol, Rodinal. Hausrezept Phenidon-Hydrochinon 345. Umrechnungsfaktor Franken-Euro mind. 1,2
  2. http://www.ebay.fr/itm/Fabrication-Francaise-Boitier-de-camera-Beaulieu-R16-mecanique-/151231481846?pt=FR_JG_Photo_Camescopes_Cameras&hash=item23361947f6 Zugreifen! Anständiger Preis Anbieter schreibt, die Nadel des Belichtungsmessers bewege sich nicht mit neuer Zelle. Kann repariert werden
  3. Lang lebe die Mechanik!
  4. Manfred, ich möchte auf den Anfang zurückkommen mit der Frage, ob Schwarzweißfilm gar kein Thema ist.
  5. Wer es wie die Profi machen will, legt im Dunkelsack ein. Kostet 25 oder 30 Euro Magazine im Sack laden und entladen können ist die Eintrittskarte für den Kamera-Assistenten. Gerade die Paillard-Bolex-H kann im Dunkeln gut geladen werden. Zuletzt: Film- und Video-Kamera vergleichen ist Unfug.
  6. Da ich ja schon kommerziell Originale dupliziert habe, teils um einen lauffähigen Streifen zu haben, teils zum Erhalt der Bilder, gibt es bei mir immer wieder die Frage: Was ist erhaltenswert? Ich bin der Meinung, daß man selbst bei den so genannten Klassikern fragen darf, ob ein Panzerkreuzer Potemkin noch in tausend Jahren einem irgendwie interessierten Publikum vorgeführt werden muß. Metropolis, der verbrennende Zeppelin, ein Heimatfilm aus dem Emmental, die Fassbinder, welchen Wert hat das? Heute werden blattvergoldete Monstranzen als fertiger Tand empfunden. In vielen berühmten Bauwerken stinkt es nach Urin. Was nützt der Menschheit? Einfahrt eines Zuges im Bahnhof La Ciotat?
  7. Ein fürchterlicher Streifen
  8. Es geht nichts über offenen Film auf Kern oder Spule. Schmeißt endlich den Super-8-Plunder in die Ecke! Hoch lebe 9,5 ! . . . zum Beispiel.
  9. Ich bin über folgende Stelle gestolpert: Die institutionellen Puzzlestücke – etwa die Murnau-Stiftung in Wiesbaden, die Deutsche Kinemathek Berlin, das Deutsche Filminstitut in Frankfurt – sind da, nun liegt es an der Kulturstaatsministerin, sie zu einem Gesamtbild zu vereinen. Das könnte ins Jahr 1936 passen. In Deutschland klebt die Geschichte am Tun, hier in der Schweiz ist die Zukunft verbaut. Es wird aus schierer Ängstlichkeit und Ahnungslosigkeit das Falsche gemacht.
  10. Graficolor hört im Sommer auf.
  11. Prag: TeTa-Passage, Jungmannstr. 28; Öffnungszeiten MO‒FR, 10‒18 Uhr
  12. Die Tatsache, daß es immer an der selben Stelle hakt, deutet aufs Planetenrad hin. Dieses wird mehr beansprucht, als man denkt, und zwar jedes Mal beim Aufziehen der Feder. Es leistet den Anschlag. Wenn da wiederholt wie blöd draufgedrückt wird, kann es Aufstauchung bekommen. Dieses hier ist heil. Doch beschädigte Mitnehmer an der Aufzugwelle und vermurkste Öffnungen in Aufzugkurbeln sprechen Bände darüber, wie mit einer Kamera umgegangen worden ist. Wenn das Sperrrad, wie es auch heißt, Brauen hat, können diese an der Platine oder sonstwo anhängen. Die Federkraft entlädt sich dann, indem das Federhaus kippt, taumelt. Die Feder selbst klebt nicht.
  13. Hier ist er. Olafs Pathé WEBO M, im Moment gerade eine Camex 8, manche Paillard-Bolex, auch schon Meopta Admira, Bauer 88, Agfa Movex, Beaulieu Reflex 16, Bell & Howell Filmo. Dann Objektive und auch Gröberes vom Kegelrotormotor über Drehmaschinenrevolver bis Schwungradpresse (in der Ausbildung). Manfred, deine Kameras brauchen gründliche Überholung, nicht Kosmetik.
  14. Alles Käse Ich habe noch keine Zugfeder einer Filmkamera angetroffen, deren Windungen zusammenkleben. Genau aus dem Grunde ist da Graphit drin. Wenn’s hakt und ruckelt, liegt das am Getriebe. Eingedrückte Zähne, ausgelaufene Lager, eingeklemmte Sachen, verschmutztes Schaltwerk, trockenes klebriges Fett
  15. Bedeutet der Schrägstrich im Titel Polen oder Tschechien?
  16. Du gibst dir die Antwort selber. Abtasten, die Daten manipulieren und wieder auf Film belichten, der ja auch entwickelt werden muß, ist technisch schon kein Hexenwerk, kostet aber Geld. Nachdem die elektronischen Geräte amortisiert sind, will der Operateur immer noch Geld sehen, sonst rührt er keinen Finger. Aus Goodwill wurde noch nicht viel Filmmaterial „restauriert“.
  17. Das sage ich ja nicht. Ich habe bloß geschrieben, was die Abk. PXR bedeutet. Wenn Wittner allerdings hinsetzt: »Enthält Kodak Plus-X (7265)«, dann sollte er keinen Etikettenschwindel machen.
  18. PXR ist einfach das Kodak-Kürzel für Plus-X Reversal. PXN steht für Plus-X Negative Film, TXR, TXN entsprechend. Es gab dann auch noch DXN und 4XR.
  19. Achtung, die relative Energie! Unsere Netzhaut ist für Ultraviolett zum Beispiel unempfindlich. Es ist der Energieumsatz, der zählt, das Produkt von spektraler Empfindlichkeit und einfallendem Licht. Weil es da eine Vielzahl an Verbindungsmöglichkeiten gibt, hat man sich in der Industrie auf zwei Lichtarten festgelegt. Bei Farbfilm wird von Tageslicht und von Kunstlicht gesprochen, wer es englisch haben muß, Daylight und Incandescent oder Tungsten (was ein schwedisches Wort ist, kein englisches). Tageslichtähnlich ist die Farbtemperatur (Bezug aufs Modell des schwarzen Körpers) von 5600 Kelvin. Für Kunstlicht hat man 3400 Kelvin gewählt, die Glühtemperatur von Wolfram. Bevor wir uns also über Farbstiche oder Grauwerte unterhalten, müssen die spektrale Empfindlichkeit des Films, diejenige des Belichtungsmessers und die des Colorimeters bekannt sein. Mit letzterem können wir herausfinden, was der Beli. antrifft. Dann erst gehen wir ans Filtern.
  20. Rudolf, du kannst dich auch da informieren: http://www.filmvorfu...hfilmhersteller.
  21. Gehäuse praktisch fertig, Innereien bin ich am Einpassen, einige wenige Spezialschrauben kommen nächste Woche an. Heute kann ich die Gehäuseteile fertig stellen. Montag habe ich wieder ein Mal einen ganzen Tag Zeit. Es dauert wirklich nur noch Tage.
  22. Ich war auf dem Holzweg. Die ARRIFLEX-Gehäuse sind im Sandgußverfahren hergestellt worden. http://www.lusznat.c...-arriflex-story
  23. Wir sehen das normiert. Knopf drücken, Geschwindigkeit ist eingestellt. Das war eben nicht so. Die Laufzeitenangabe ist natürlich wertvoll, aber das Tempo hat eigentlich überall und immer variiert, die Vorführer haben eingegriffen, umso mehr, je besser sie einen Film kannten. Langweilige Passagen wurden beschleunigt, romantische Bilder etwas ausgedehnt. Die meisten Projektoren hatten verstellbare Widerstände am Motor. In den Städten hat man je nach Programm und Besuch mal eine zusätzliche Vorstellung hineingequetscht. Das ging dann bis zu 30 Bilder pro Sekunde.
  24. Aber Volker, auf deinem Avatar sieht man dich mit Siemens & Halske 2000, was kümmert dich ein Plaste-Bauer? Sarkasmus, du mein Vergnügen! http://www.volkslied...e/text4055.html
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.