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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Wo hast du das neue Zahnrad her?
  2. Richtigstellung Die H-Kamera erschien im Juni 1935.
  3. Film-Mechaniker

    ?

    Das sind Synchronroller. Die gab es für einen bis acht Filmstreifen. Zwei von den abgebildeten haben Tonköpfe, mit denen Magnetfilm abgehört werden kann. Synchronroller gab und gibt es für alle Filmformate. Sie sind tragbar, aber doch so schwer, daß sie dem Filmzug widerstehen. Arme mit Führungsrollen können aufgeklappt und das Material aufgelegt werden. Die Welle, auf der alle Zahnrollen sitzen, kann frei drehend oder rastend geschaltet werden. Eine Raste entspricht einem Bild. Bei der vordersten Zahnrolle ist eine Zählscheibe angebracht, mit der man die einzelnen Bilder bestimmen kann. Die Scheibe kann ebenfalls rastend verstellt werden. Der Umfang der Zahnrollen ist ein Filmfuß, was beim Normalfilm 16 Bildern entspricht. Verschiedene Zählwerke sind erhältlich, die entweder die Anzahl Umdrehungen der Welle anzeigen oder die Laufzeit bei 24 Bildern pro Sekunde. Es gab auch kombinierte Synchronroller für verschiedene Filmformate, 35-16 oder 70-35. Die haben ein Getriebe zwischen zwei Wellen, das ausrückbar ist. Man kann die unterschiedlichen Formate dann einzeln oder gemeinsam bewegen. In den Vereinigten Staaten wird Film traditionell senkrecht bewegt. Die entsprechenden Geräte sind der Synchronroller und die Moviola. In Europa hat sich der Schneidetisch mit waagerecht geführtem Film weit verbreitet. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile bzw. Anhänger. Im Vorführraum hat der Synchronroller mit CINERAMA Platz genommen. Da galt es, drei Mal Bild mit 6-Loch-Filmschritt und sechs Mal Ton beisammen zu halten. Wehe, wenn ein Streifen gerissen ist. Für CINERAMA ist meines Wissens aber immerhin nur Sicherheitsfilm verwendet worden. Synchronroller braucht man, wie der Name sagt, um Bild und Ton synchron zu halten. Da eine klassische Tonspur aus den drei Elementen Dialog (Originalton), Geräusche (Effekte) und Musik besteht, kommt man mit einem four-gang synchronizer aus. Vorne hat man eine Schnittkopie eingespannt und parallel dazu drei Magnetfilme. Grobes Anlegen geschieht nach den Aufzeichnungen der so genannten Synchronklappe. Bis Ende der 1940er Jahre hatte man fotografische Tonkopien, d. h. Kontaktpositive ab Tonnegativ. Geübte Cutter konnten der Aufzeichnung bestimmte Sprechlaute und Geräusche ablesen. Letzte Synchronanpassung erfolgte beim Mischen. Sandra Löwe, Sprachgestalterin, Schauspielerin und Spielleiterin: Mischen Possibel!
  4. Müßtest du eventuell noch sulfatieren Calbe hatte früher auch CD 1 im Programm. Vielleicht da mal anfragen
  5. 261513 ALDRICH
  6. http://www.vfdkv-for...&t=4483&start=0 Paraphenylendiamin haben die Lumière schon gehabt. Ich finde die aktuellen Versuche mit Caffenol und Wasserstoffsuperoxid spannender. Fällt mir noch der Spruch ein: Beschwingt und wohl mit Tetrahydrocannabinol!
  7. Das Mainstream-Kino ist nicht verdichtet, sondern zerhackt. Dichte haben nur wenige Künstler erzeugt, ich denke da an Buster Keaton, Carl Theodor Dreyer und Věra Chytilová. Trotzdem interessant, was sich so tut im Gehölz. Ich wäre nie darauf gekommen.
  8. Es hat mich erwischt, bin krank im Bet. Bin nicht fertig geworden.
  9. Hetzt mich nicht! Die letzten Anpassungen. Habe noch zwei Stunden Zeit.
  10. Gar keine schlechte Idee, Aluminiumoxid, genau der Komplex Al2O3, ist auch als Korund bekannt, ein sehr harter Halbedelstein. Der Punkt ist aber, daß wir eine harte scharfe Kante erhalten, die schneidet, und beim Eloxieren bekommen wir entweder zuwenig Schichtdicke an der Kante oder sie ist nicht mehr da, wo wir sie haben wollen. Hinterher auf Maß schleifen ist mühsamer als bei Stahl. Der Vorteil von Aluminiumwalzen wäre, daß sie wesentlich weniger Masse haben und somit leichter mitdrehen, wenn man am Film zieht. Ich bleibe jetzt bei den Stahlrollen. Sie werden arschglatt.
  11. Er hat gehärtet und ich bin in den letzten Schleifzügen. Hartdrehen war nichts, weil die Abdrängkraft größer ist als die Schnittkraft. Auf Brauchbardeutsch: Man kann am Vorschubrad drehen und spürt den wachsenden Druck. Einige Hundertstel zugestellt, doch es ist nichts passiert. Das Werkzeug wird einfach verwunden, gebeugt, wie sagt man? Jetzt tu’ ich mit ganz kleiner zugespitzter Schleifscheibe die Sache vorbereiten, um mit dem INDIA-Stein aufs Maß zu kommen. In der Wikipedia hat jemand geschrieben, die alten Ägypter hätten Kupferwerkzeug gehärtet und damit Granit bearbeitet. Schlimmer noch, es gibt Menschen, die solchen Quatsch glauben. Kupfer kann man nicht härten, höchstens mit Verdichten, also Kaltschmieden, etwas widerstandsfähiger machen. Es bleibt aber weicher als Eisen. Zudem war Kupfer damals sehr teuer. So ein Granit-Sarkophag wurde mit Sand im Wasserstrahl geschnitten. Beim zähharten Basalt südamerikanischer Pyramiden gibt es überhaupt keine andere Möglichkeit als Strahlbearbeiten und Schleifen respektive Läppen.
  12. Der Härter rief die Woche an und fand, der angelieferte Stahl wäre „Khüder“. Das ist nicht türkisch, sondern berndeutsch, und bedeutet Müll. Ja, großartig! Er hat mir jedoch immerhin eine Empfehlung gegeben. Beim Nachschauen unter den Lieferanten stellte ich dann fest, daß der vorgeschlagene Kaltarbeitsstahl etwa das Dreifache meines Vergütungsstahls kostet. Ich bekomme ihn dafür als präzisionsgeschliffenen Rundstab. Der Prototyp also noch mit dem einfachen Stahl, Folgeapparate mit der besseren Ware Nächste Woche wird es so weit sein.
  13. Nein, Wittner hat’s schon recht gesagt, wenn auch nicht durchgehend auf Deutsch. Motion picture film ist bei uns Kine- oder Kinofilm. Die Negativperforation nach ISO 491 ist die seit 1908 bekannte Lochform von Bell & Howell, gewonnen aus einem runden Stempel, der zwei Flächen ab hat. Damals kam die junge Firma mit einem Perforationsapparat heraus, der ein Welterfolg wurde. Welt bedeutet dabei die Filmhersteller, von denen die meisten Bell-&-Howell-Perforierer kauften. Bis in die 1930er Jahre beherrschte Bell & Howell die Filmtechnik wie kein anderes Unternehmen. Das zunehmende Tempo in den 1920er Jahren und der Tonfilm brachten zusätzliche Belastung der Kopien. Beim Anfahren muß die Schwungmasse auf der Tonwelle beschleunigt werden und durch die Aktkoppelung werden die Friktionen stärker angezogen, damit 600 Meter gleich stramm gewickelt werden wie 300. Einrisse von den scharfen Lochecken aus waren die Folge. Bei Bell & Howell machte der Franzose Joseph Dubray den Vorschlag einer rechteckigen Lochform mit verrundeten Ecken. Die Außenmaße sind gleich wie gehabt. Eigentlich nichts Neues, denn das hatten Krüsi und Dickson bei Edison schon 1891. Eastman-Kodak schlägt etwas Ähnliches in der Normenarbeit vor, doch das Loch ist etwas höher und der Eckenradius etwas größer. Die zusätzliche Lochhöhe sollte Ein- und Auslauf der Zähne der Kopierapparate verbessern. Die Perforation Dubray-Howell ist 1938 beim ANSI, die Perforation Kodak Standard wird 1939 in die Normen aufgenommen. 20th Century-Fox kommt 1953 mit CinemaScope und einer eigenen Perforation der Kopien. Um Platz zu schaffen für vier Magnetpisten, wird das Loch schmaler gemacht und der kleine Eckenradius von DH übernommen. Ihr dürft drei Mal raten, wer die Perforierer fürs American CinemaScope geliefert hatte. So gibt es bis heute beim 35-mm-Film vier genormte Perforationstypen: BH, DH, KS, AC. Die ISO-Bezeichungen sind N, DH, P, AC. Kleinbild-Fotofilm erhält den Perforationstyp P(ositiv). DH und AC gibt es nur mit vollem Lochabstand, BH und KS mit vollem und verkürztem für Bild- bzw. Tonnegative. Da Tonnegativfilme stets kontinuierlich bewegt werden, gibt es keinen Anlaß, sie mit der alten Bildnegativ-Lochform zu versehen. Die vielen Bildkameras, deren Paß- und Sperrstifte die alte Lochform verlangen, halten BH am Leben. Im Ostblock gab es eine Einheitsperforation. 35-mm- und 70-mm-Film war durchaus nach KS perforiert. N mit vollem Lochabstand ist für Hintergrundprojektoren. Die letzte Änderung an genormten Perforationen war 1989 die Einführung eines winzigen Radius’ in den Lochecken von Typ N durch Eastman-Kodak.
  14. Es gab ein Einspulgerät mit Schablonen. http://www.jobo.com/...its_10Meter.pdf
  15. Interessant, das wird man in München kaum zugeben. Erich K. Kästner hat einen Technik-Oskar erhalten für seine fortgesetzte Arbeit an der ARRIFLEX 35 BL. Das ist also richtig zu verstehen. In der ARRI-Firmenchronik von 1990 auf Papier wird ein selbstbewußter Kästner mit der 35 BL auf dem Schoß gezeigt. Ich darf das Bild nicht wiedergeben, doch wer sich in der Veröffentlichung umsieht, findet es. Es wird bei ARRI nicht gelogen, es wird ein Teil der Wahrheit verschwiegen.
  16. Wer hätte das gedacht: http://gizmodo.com/w...orch-1448840398
  17. Hasler-Ag., Bern Von ihrer Internetseite: Im Jahr 1887 entschied Gustav Adolf Hasler, einen Geschwindigkeitsmesser zu produzieren, der ursprünglich von B. Hausshaelter aus Dresden produziert wurde. Das erste Hasler-Patent, Nummer 3950, wurde am 7. September 1891 ausgestellt und schützt seit dann einen Mechanismus, der es erlaubt, gleichzeitig die Geschwindigkeit und den zurückgelegten Weg aufzuzeichnen. 1903 waren diese Geschwindigkeitsmesser bereits als TEL® (Abkürzung von „Telegraphenwerkstätte G. Hasler“) bekannt. 1920 wurde der Name zu TELOC® (Kofferwort aus TEL und Lokomotive) ergänzt. Beide Namen sind seitdem geschützte Marken von Hasler Rail, Ag. Sicher wurde in Rußland für den Export englisch beschriftet und lausig übersetzt. Mir geht es explizit um das MADE IN auf Englisch an Filmkameras. Gegen Naturalien gewiß nicht, die Sklaventreiber hinter der westlichen Feinwerkindustrie nahmen immer nur Geld. Ich habe von der Reichsbahn noch die Erinnerung an Dampfheizung im Zug von Erfurt nach Ilmenau.
  18. 2046, Rollstuhl, Alzheimer. Letzte Erinnerungsfetzen, ausgelöst durchs Rasieren: Braune Streifen, mit der Klinge zerschnippelt, aber mehr ist da nicht.
  19. http://www.cinematog...838#entry377833 Bei Bedarf kann ich übersetzen.
  20. Film-Mechaniker

    Dunkle Filme

    Die Belichtungsautomatik kann nicht denken. Wenn es eine Gegenlichtsache ist, öffnet man die Objektiviris um eine bis eineinhalb Stufen.
  21. Die Filmbuchhandlung Rohr, da hatte ich viele Stunden verbracht und viel Geld abgeladen. Da war es in Zürich gerade noch auszuhalten. Haaach, verlorene Heimat! Die Arbeitsgemeinschaft Jugend und Massenmedien stand dahinter. Das war ein Verein. Protagonist Viktor Sidler
  22. Ich fürchte, ihr nehmt den Punkt nicht wahr. Wenn in Rußland oder sonstwo in der Sowjetunion etwas hergestellt wurde, das nach Weißrußland, in die Ukraine, nach Polen, Ostdeutschland, in die Tschechoslowakei, nach Jugoslawien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Georgien oder sonstwo hinter dem eisernen Vorhang verkauft werden soll, dann wurde das Teil nicht auf Englisch beschriftet. Ich behaupte, daß die Zierbleche schon mit MADE IN USSR darauf zusammen mit vielen weiteren Bauteilen aus dem Westen in die UdSSR verfrachtet worden sind. Ich behaupte auch, daß die Raumfahrtprogramme der USA und der UdSSR zusammen ein Programm waren, von Anfang an.
  23. Russen schreiben kyrillisch, nicht lateinisch, und sie schreiben russisch, nicht englisch. Die Krasnogorsk war ja nicht zur Ausfuhr aus der Sowjetunion gedacht, also hat das MADE IN USSR keinen Sinn. Wenn jemand mit dem nötigen Geld, sagen wir, 1965 in Moskau in ein Fotogeschäft ging, erwartete er keine Erzeugnisse aus dem wilden Westen. Ob er zum Beispiel Keystone-Apparate geliefert bekommen hätte, würde mich interessieren. Es gab Foto-, Filmapparate und Filme aus der DDR, Filmgeräte von Meopta und Film aus Hradec Králové, Vác, Azomureş und von Efka (heute Efke). Wenn 1970 hier in Basel jemand zum Fotohändler gegangen und eine Krasnogorsk-Filmkamera bestellt hätte, wäre er sehr schief angesehen worden. Womöglich hätte das geklappt, doch ich bezweifle es. Ostware ist erst seit 1989 en masse im Westen. EBay gibt es seit 1995.
  24. Der ganze Plunder kam ja aus dem Westen.
  25. Die DDR war ein totalitärer Staat. Die Schweiz ist der totale Staat.
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