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Film-Mechaniker

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  1. Unter Regenerieren der Bäder bei maschineller Entwicklung versteht man zur Hauptsache das Zuführen frischen Ansatzes, und zwar abhängig von der durchgesetzten Filmoberfläche pro Zeiteinheit in ml/min. Die umgewälzten Bäder werden aber auch filtriert und das Silber elektrolytisch abgeschieden. Regenerate sind nicht unbedingt nach dem Entwicklergrundrezept angesetzt, weil nicht alle Zutaten verbraucht werden. Einiges ist dabei, um den pH-Wert einzustellen, zu puffern, die Schleierbildung zu unterdrücken oder Reaktionsprodukte in Lösung zu halten. Temperaturen, Umwälzung (Agitation) und Durchlaufgeschwindigkeit sollen möglichst konstant bleiben.
  2. Früher war Ava Gardner die Leinwand-Ikone, in den 1950er Jahren noch mager bis schlank, gegenwärtig räkelt sich Beyoncé Knowles auf Plakatwänden, auch schlank, doch heute morgen bin ich mit einem Fehlklick in eine französische Werbung geraten. Oh, Wunder! Was für Modelle! Keine Hungerhaken mehr
  3. Nachtrag Gottlieb-Nestle-G. m. b. H. Dornstetten
  4. Junge, du beeindruckst mich wirklich. Aus dem von dir dargestellten Grunde haben amerikanische Kinoprojektoren Tonoptiken mit vergleichsweise langer Brennweite. Vor dem Ideal paralleler Lichtstrahlen kann sie eigentlich nicht lang genug sein. Der technische Aufwand geht daher entweder in räumliche Ausdehnung oder in eine Justiereinrichtung.
  5. Interessant. Danke für die Schilderung der Arbeit! Ich habe 2004 fürs hiesige Kunstmuseum eine Installation ausgeführt, bei der ein Filmstück von 120 Bildern Länge mehr als 200'000 Mal durch einen Siemens & Halske 2000 gelaufen ist. Zwei Lampen und drei Mal die Klebestelle mit klarem Selbstklebeband erneuern waren in der Bilanz. Polyesterkopie, gewachst
  6. Die Substanzen sind alle erhältlich, zum Beispiel bei Calbe. http://www.calbe-chemie.de
  7. Im Kino, das Bild zittert und wackelt, Dogma 95 rules, die entfesselte Kamera . . . es ist zum Schreien . . . Wer auch nur eine Zehntausendstel Sekunde mal an ein Stativ gedacht hat, sei willkommen bei den Kamerauntersätzen! Das Dreibein, der Schienenwagen, der Kran, der Minijib, die Klammer, die Schraubzwinge, der Tricktisch, die einbetonierte Kamera Hier die Namen einiger Kinostativhersteller in zwangloser Folge, damit sie ein Mal beisammen sind. Helft ihr erweitern? Cartoni, Roma Manfrotto, Cassola Sachtler, Eching Miller, Cedar Grove Universal, Sydney Ernemann, Dresden Gitzo, Rungis Berlebach, Mulda Induro, North White Plains Davis & Sanford, New Rochelle Kürbi & Niggeloh, Radevormwald Cullmann, Langenzenn Linhof, München Ronford-Baker, Kings Langley OConnor, Burbank Man gibt doch nicht so viel Geld aus und, viel gewichtiger, man stellt keinen Projektor auf für unruhige Bilder. Der Unterschied zwischen Amateur und Eintagesdilettant zeigt sich gerade daran, daß wir Amateure das Stativ schleppen.
  8. Film-Mechaniker

    Filmfehler

    Jetzt bist du ein Filmer!
  9. Film-Mechaniker

    Filmfehler

    René, das ist fehlerhafter Filmtransport. Die Andrückplatte muß eingeschraubt und der Andrückblock nach vorne geschoben sein (Schnapper). Die Führungsgabeln an Vor- und Nachwickelzahnrollen müssen zwischen den Rollenflanschen liegen. Es genügt eine leichte Verbiegung, daß das nicht mehr stimmt. Die japanischen Geräte sind stellenweise unglaublich zart gebaut. Vergewissere dich jedes Mal nach dem Filmeinspannen, ob die Filmschleifen korrekte Größe behalten. Drücke dazu auf den verchromten Knopf, der die Schleifenformer wegbewegt.
  10. Erkan, do you really want to know about the Super-8 catridges’ film pressure pad spring force?
  11. Wir befinden uns im Nebel historischer Verzerrung und menschlicher Sorglosigkeit. Ich meine, die Bildwände wurden gewechselt, als Lautsprecher ins Spiel kamen, und zwar oft einfach vorgestellt, also ein Rahmen vor die Mauer und ein poröses Tuch drauf. Seitenverhältnis nach wie vor 3:4. Kameraleuten fiel es dann und wann schwer, für das neue kleinere Bild zu kadrieren. Die Kameras selbst bekamen oft nur um Tonspurbreite zugelötete Fenster. Wenn da keine Marken auf Mattscheibe und in den Sucher kamen, passierten wohl so Mischbilder, die in der Breite stimmen, in der Höhe jedoch klemmen. Es wurde damals sicher geflucht im Kino.
  12. Dieser Quatsch steht auch bei cinematography. Wenn es Erkan Umut ist, dann verstehe ich nicht, wie er darauf kommt. Ansonsten meint die Person ja Andruckkraft, nicht Gewicht. Sagen wir 1,56 Newton, dann ist er zufrieden.
  13. Mein Liebling ist immer noch der Diksi-Tfp.: Daneben gefällt mir auch so etwas:
  14. Wie viele „Übergangsfilme“ gibt es und wie viele sind mit Kopien im Verleih? Ich glaube, 20. Ich habe Erfahrung mit Der blaue Engel, 1929-30 Die Drei von der Tankstelle, 1930 Grock, la vie d’un grand artiste, 1931 Am heikelsten ist die semiprofessionelle Produktion um Grock herum, da ist Manches auf Stummbildhöhe kadriert. Die Drei habe ich schon mit CS-Maske projiziert, es ging. Den blauen Engel kann man getrost Academy spielen. Auf jeden Fall ist das Bildseitenverhältnis immer 3 zu 4.
  15. Am Kern des Themas Filmpreise: Die Längen sind nicht faßbar! Als ich 1999 mit dem Import von Fomapan R begann, stellte ich fest, daß die Tschechen Pi-mal-Handgelenk ablängen. Toleranzangaben, wie ± 10 % sind inakzeptabel. Das ist Betrug. Wir müssen uns wehren. Es dürfen meinetwegen ein, zwei Meter weniger sein, weil auf Grund der Filmstärke nicht 50 Fuß in der Kassette Platz haben, aber die Portionen müssen immer gleich lang sein und die verdammte Filmlänge, die aufs Bild genau bestimmt werden kann, gehört auf die Kassette und auf die Verpackung! Bei offenem Film auf Spule muß der Hersteller damit rechnen, daß ich die Ware im Dunkeln mit einem Fußzähler (Leuchtziffern) prüfe. Es geht nicht an, daß Filmportionen ungemessen angeboten werden. Das hat man bei Agfa, Fuji und Kodak richtig gemacht. Ist das Forum jetzt wieder weniger langweilig?
  16. Spricht jemand tschechisch von uns?
  17. Ja, die K 100 gab es mit einem C-Gewinde und mit Revolver. Mechanisch sind die K 100 lausig. Entscheide nach dem Sucher, bei 16 mm sollte der schon etwas bieten. Ich würde nach einer mechanischen Beaulieu R 16 Ausschau halten. Die kann ich gut warten.
  18. Rudolf und ich zählen zu den Armen. Als Selbständige haben wir kein Geld für Ferienreisen, erhalten keinen Kredit nicht bei Banken und müssen von dem kleinen Einkommen relativ zu Leuten mit mehr Geld zu viel Steuern abliefern. Die Steuerprogression, d. h. die Staffelung vom kleinsten besteuerten Einkommen bis zum Höchstwert von 29 Prozent, ist asozial. Geldsäcke wie dieser Vasella von der Novartis, anfänglich Arzt, hauen ab in die Staaten. Eine dünne Schicht von Arschlöchern, Jet-Set-Idioten, Bonzen oder wie man sie nennen will, richtet es nach Kräften so ein, daß Wir wissen alle, was. Die Schweiz ist eigentlich ein mausarmes Land. Wir haben außer Granit und Wasser keine Rohstoffe. Keine Kohle, keine Erze, viel zu wenig Fläche für Wälder. Holzwirtschaft und Landwirtschaft zusammen machen noch 2,6 Prozent vom Bruttoinlandprodukt aus. Das viele Geld in der Schweiz gehört uns alles nicht, es gehört aller Welt von Berlin über Quito bis Osaka. Warum es hier ist? Dank dem vermaledeiten Bankgesetz, das seit dem 9. November 1934 besteht.
  19. k.schreier, welche Kamera nimmst du nun?
  20. Wir haben über eine Million Arme, das sind 14 Prozent der Bevölkerung.
  21. http://www.rangefinderforum.com/forums/showthread.php?postid=2031663 Noch gibt es die 1921 gegründete Fabrik.
  22. Adieu, schmalfilm! Danke, Jürgen Lossau, fürs Engagement! Es ist schon klar, daß es dem Film so geht, wie es der Schallwalze, der Schelllack- und der Vinyl-Schallplatte ging, dem Schreiben von Hand und vielen Berufen. Es sind aber noch Tausende von Projektoren und Kameras vorhanden, es gibt immer noch Film in allen Formaten und es wachsen neue Generationen nach, die einen Webfehler haben. Die eine und der andere greift sich dieses Filmzeug. Meine Werkstatt ist noch da, ich habe erfreulich zu tun mit Überholen von Kameras, Objektiven, Papierheftern, alles Mögliche. Wenn mir doch nur jemand ein Mal eine H 9 zur Revision gäbe! Dampflokomotiven werden mit großem Aufwand renoviert oder restauriert. Es gibt eine zähe Gemeinde von Linotype-Liebhabern rings um die Erde. Es geht weiter.
  23. 1974 ist auch Ektasound herausgekommen. Vermute einen Zusammenhang
  24. Nein, die Vorkrieg-Paillard-Bolex-H haben den Winkel 190°. Nach dem Krieg, genauer ab Nummer 100401 (1954), sind es 170°. Mit dem Reflex-Modell ab 1956 waren es 144° und seit der Reflex-Kamera mit verstellbarem Verschluß sind es 135°. Der Ciné-Nizo war die erste europäische Kamera für 16-mm-Film, 1925. Es gibt eine Nähe zu Pathé, was noch nicht viel bedeutet, da bei Pathé-Amateur-Kameras ein hin- und herbewegter Verschluß üblich war. Ich würde mal von 160° ausgehen. Wenn du mir die Kamera zur Pflege schickst, kann ich den Winkel messen und bekannt machen. Ihr Innenleben würde mich interessieren. Muß aber nicht sein.
  25. Bei Trickfilmen wäre ich vorsichtig. Wir müssen Begriffe klären. Blankfilm, Rohfilm, leerer Filmträger . . .
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