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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Danke, Mich, das wäre sehr nützlich!
  2. Hallo, Freunde! Auf einem Vorkriegprospekt von Paillard hält eine junge Frau die H-Kamera in Händen, davon hier ein Ausschnitt. Es geht um die Objektive. Kann jemand erkennen, um welche Optiken es sich handelt? Bei der normalbrennweitigen in der Mitte bin ich mir ziemlich sicher, daß es ein Velostigmat von Wollensak ist. Doch die beiden anderen Objektive kann ich nicht bestimmen. Kleine Schritte auf dem Weg zur Wahrheit über die Entstehung der Paillard-Bolex-H-Kamera
  3. Foma kauft die Zutaten ja zusammen, vom TAC-Träger über die Gelatine bis zur Filmspule. Schwankungen gehören dazu, ich meine in der Warengüte, nicht beim Gang des Geschäftsleiters.
  4. Wenn ich daran denke, daß Technicolor ohne Disney einen anderen Ausgang hätte nehmen können, beginnt inneres Kopfschütteln. Andererseits geht es auch ohne Zeichentrickfilm auf der Erde. In gut zwei Monaten ist zudem Weltuntergang.
  5. Bei Disney sind scharfe Anwälte, die sollten besser nichts davon erfahren. Vielleicht gibt es bei dem Kulturverein auch jemand Kultiviertes und die Sache ist sauber. Wer weiß?
  6. Sorry, ich war vorhin eingeloggt und sah keinen Anhang, auch kein Kürzel. Nun ist ja alles gut.
  7. http://www.filmvorfu...dpost__p__76646 Dieser Greiferantrieb findet sich wieder im 9,5-mm-Film-Projektor Pathé Lux von 1931.
  8. Die braven Schweizer haben stets nur unter Druck nachgereicht, was es bei anderen Anbietern schon gab. Ein Beispiel dafür ist der Fader. So etwas gab es bereits als Zubehör zum Ciné-Kodak Special. Ein Tullio Pellegrini in San Francisco hat nach dem Krieg eine H mit verstellbarem Verschluß ausgestattet und die mechanische Koppelung zur Aufzugwelle gebaut. Paillard hat Pellegrini alles abgekauft. Ich finde, eine Filmkamera gehört auf Stativ. 999 Promille der Aufnahmen im Kino sind ab Stativ, Kran, Schienenwagen oder Steadicam. Glücklicherweise hat sich auch Dogma 95 abgelebt. Es stimmt, daß die H-Kamera erst 1963-64 den Blockboden erhalten hatte, und zwar wegen all des Gewichts, das man ihr anhängte: Elektromotor, Magazin, Magazinmotor, Zoom-Objektiv.Ob die Paillard-Bolex H wirklich eine schweizerische Entwicklung war, wird im Schmalfilm-Artikel stehen. Ich habe noch nicht alle Beweise beisammen.
  9. Ich habe eben den Mietvertrag für die Werkstatt unterschrieben. Ab November kann ich einrichten, Betriebseröffnung ist am 7. Januar 2013. Filmkameras zur Überholung oder Reparatur sind willkommen. Mein Autokollimator wird in Leicester wieder auf eine halbe Winkelsekunde geeicht. Ich werde auch Optiken prüfen und pflegen. Nicht wie der Niederländer im Video gesagt hat, kan niet kapot, sind Paillard-Bolex-Geräte empfindlich, sehr viel Aluminium und sehr viele Schrauben für viel Korrosion und ganz schräge Entstehung! Arbeite an einem Artikel über die „H“ fürs Schmalfilm. Wie sagt der Tscheche? Ahoi
  10. Da ist eine für Paillard-Bolex H 8: http://www.ebay.com/...=item3f1570868f
  11. Film-Mechaniker

    Silberfraß?

    Das ist nicht Silberfraß, sondern wahrscheinlich Silber plus Schwefel in der sehr stabilen Verbindung Silbersulfid, eventuell Doppelsalze. Die Frage stellt sich, woher kommt der Schwefel. Karton beim Film, Papier, Farbstoff, Nahrungsmittel? Das Silber wieder aus Schwefelsilber zu reduzieren, ist aufwändig. Man müßte das Material bleichen und neu entwickeln. Dabei leidet das Bild immer, will sagen: Das Bild ist hinterher dünner. Einfach Schwefelquellen entfernen, dann geht der Prozess nicht mehr weiter.
  12. Ein wenig schmuddelig, aber für Momente informativ:
  13. Film-Mechaniker

    Schimmel

    Bitte, gern geschehen Wie man es schafft, 40 % r. Lf. zu erreichen? Aus den Tropen in gemäßigte Zonen umziehen? Spaß beiseite, die Filme gehören unter ein anderes Dach. Ich habe auch schon in einem Haus gewohnt, das im Lehmboden steht, da ist alles immer naß. Nicht umsonst heißt das Stadtviertel Bachletten. Ich reinige Projektoren in drei Stufen. Zuerst mit einem leicht öligen Lappen, dann mit mit bloßen Fingern, um zu spüren, ob irgendwo noch etwas hockt, und zuletzt mit einer trockenen Zahnbürste, hauptsächlich Greifer, Greiferschlitze und Bildfenster. Pilze brauchen organisches Material zum Leben, vielleicht wachsen sie in Hautschuppen, die ich hinterlasse, aber da fängt ja eine Angst an, die mir ungesund erscheint. Bring einfach die Filme ins Trockene.
  14. Film-Mechaniker

    Schimmel

    Du hast schon vieles richtig gemacht, doch der Pilz ist drin. Im Film darinnen Um das Lebewesen, Pilze sind etwas zwischen Flora und Fauna, abzutöten, braucht es die chemische Keule. Ein bewährtes Fungizid ist Formaldehyd. Deshalb werden maschinell verarbeitete Farbfilme seit Jahrzehnten mit einem letzten so genannten Stabilisierbad, einer Formaldehydlösung, behandelt. Aaaber Formaldehyd ist giftig für uns. Es gibt ein anderes wirksames Mittel, die gute alte Weißblechdose. Weißblech ist verzinntes Stahlblech. Das Zinn ist ein Vorrat an Reagens für giftige Verbindungen zusammen mit Schwefel. Schwefel wiederum ist in der Gelatine von Natur aus schon enthalten, aber auch als Rest vom Fixieren. Relative Luftfeuchte von 60 Prozent ist zu viel, da rostet der Stahl langsam, aber sicher weg. Der Unterschied in der Spannungsreihe zwischen Eisen (Hauptbestandteil von Stahl) und Zinn ist zwar klein, doch vorhanden, elektrochemische Korrosion in Gegenwart des Elektrolyten Wasser gegeben. 40 Prozent und weniger ist angezeigt. Was du auch tun kannst, ist mit dem Filmmaterial in Kunststoffdose in ein Spital oder eine Arztpraxis gehen, wo man bereit ist, ein paar Röntgen-Strahlen abzugeben. Eine heftige Strahlendusche setzt dem Pilz recht zu. Ansonsten Film trocken halten und von Zeit zu Zeit mit Hi.-Kohlenlicht projizieren, das schön Ultraviolett auf ihn schickt.
  15. Der Abrieb in der Kamera wäre aufschlußreich gewesen. Aber offensichtlich der Versuch mit chromiertem oder vernickeltem Kunststoff. Tststs
  16. Machst du ein Bild vom Kamerainnern, bitte?
  17. 2? Immer wenn deutsche Gründlichkeit mit schweizerischer Präzision zusammenkommt, kann’s grotesk werden. Sind doch nur theoretische Überlegungen. Das Ungenaueste am Filmen ist übrigens die Projektion.
  18. Damals dieses Kuck mal wer da spricht war so eine Meisterleistung für Look Who’s Talking. Das heißt auf Deutsch Das sagt der Richtige!
  19. Als Paillard die H-Kamera 1935 auf den Markt brachte, warb man mit der Möglichkeit, die Belichtungszeit bei der Einzelbildaufnahme zwischen 1/10 und 1/100 s wählen zu können. Der Regler bringt das mehr oder weniger, weil er bei Einstellung auf Tempo 8 die Fliehgewichte kaum einen Hauch abheben läßt. Bei Tempo 64 kann er ganz kurz aufdrehen, bevor die Greiferwelle mit ihrem Anschlag wieder abgefangen wird. Die verschiedenen Winkel führe ich darauf zurück, daß nach der Einführung hauseigene Techniker nach und nach Einzelheiten den Anforderungen der Praxis anpaßten. 1954 ist es dann auch zu einem ganz neuen Greifermechanismus gekommen, der mit dem über 20 Jahre verbauten kaum mehr etwas gemein hat. Suchaufgabe: Wo versteckt sich Goethe?
  20. Die Formel ist schon richtig. Der wahre Grund für die immer wieder anzutreffenden kleinen Abweichungen liegt im Abstand Film-Verschluß. Der volle Öffnungswinkel wäre nur dann wirksam, wenn der Verschluß dicht vor dem Film liefe. Die Entfernung führt, aus Sicht eines Filmpunktes, zu einer unscharfen Verschlußkante, und zwar abhängig von Brennweite und Öffnung des jeweiligen Objektivs. Ich nehme an, daß der Ingenieur von der Normalbrennweite und Blende 1:4 ausgeht. Diese Unschärfe ist, wir können ruhig bleiben, praktisch vernachlässigbar. Ich bin gerade an der Überholung einer Paillard-Bolex H 16 von Ende 1937, Anfang 1938 und habe den Verschlußöffnungswinkel 190 Grad gemessen. Bei einem Modell von 1951 habe ich 192 Grad gefunden. Über die vielen kleinen Unterschiede bei den Exemplaren eines Produktes darf man sich schon unterhalten. Interessant ist auch, was herauskommt, wenn ich an der Kamera herummesse und die Werte metrisch oder in Zoll notiere, z. B. die vier Teile, die zwischen Film und Objektiv stehen (Fensterplatte, Blechlein, Revolvergrundplatte und Revolverplatte).
  21. Das sind Luftansaugbohrungen eines Vakuumfensters, wie es bei Oxberry-, Depue- und anderen Kopieranlagen gebraucht wurde.
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