-
Gesamte Inhalte
7.772 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
200
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker
-
Wieso wird das Auge eigentlich bei einer Projektion getäuscht
Film-Mechaniker antwortete auf Malteser Kreuz's Thema in Technik
Man muß unterscheiden zwischen Bildfrequenz und Helldunkelwechsel. Wie viele Bewegungsphasen oder Einzelbilder für einigermaßen flüssige Bewegung erforderlich sind, wußte man mit den optischen Geräten des 19. Jahrhunderts: Phenakistiskop, Thaumatrop, Zootrop, die Lebensräder. Die Phasen waren gezeichnet und gemalt. Oft gab es 12 Phasen, die sich im Kreis herum wiederholen, manchmal mehr. Dickson, Edisons Photograph und Konstrukteur der Filmapparate, ließ den Kinetograph mit 46 Schaltungen pro Sekunde laufen. Der Grund dafür liegt beim Elektro-Generator, den es bei Edison gab. Die Lumière und Moisson, ihr Chefmechaniker in der Photoplattenfabrik, nahmen mit 16 Schaltungen in der Sekunde auf. Je höher man die Bildfrequenz wählt, umso mehr Film verbraucht man natürlich. Bei der Wiedergabe von Filmaufnahmen mit 14, 15, 16 Bildern pro Sekunde hat man den Eindruck von lebender Fotografie, aber 16 Helldunkelwechsel pro Sekunde sind heftiges Flimmern. Bald kamen verschiedene Leute darauf, den Lichtstrahl mehrfach zu unterbrechen. Statt der einfachen Blende, mit der man den Bilderwechsel verdeckt, hat man nun eine mit zwei, drei, vier oder noch mehr Flügeln. Die klassische Stummfilmtechnik kennt Dreiflügelblende oder Einflügelblende mit dreifacher Übersetzung. Bei 16 B./s hat man so 48 Helldunkelwechsel. Das genügt, um flimmerfrei vorzuführen. Je nach Leuchtdichte in den hellen Bildpartien liegt die kritische Flimmerfrequenz zwischen 45 und 50. Paillard brachte 1933 den Projektor G heraus, von dem es die Ausführung mit Vierflügelblende gab. Das Gerät erlaubt, bis 12 Bilder in der Sekunde herab ohne Flimmern zu spielen. 1960 kam die selbe Firma mit dem 8-mm-Projektor 18-5, der flimmerfrei mit 5 B./s läuft. Dazu hat man ihm eine Blende mit neun Flügeln gegeben, von denen bei Tempo 18 jeder dritte ausgeschaltet wird. Auf 24 B./s haben die Ingenieure sich 1929 geeinigt, damit beim Lichttonverfahren genügend hohe Schallfrequenzen herauskommen. Das hat mit der Höhe des Lichtstreifens in Tonkamera und Projektor zu tun, die man mit vertretbarem Aufwand unter 0,02 mm drücken konnte. (Filmschritt 19 mm × 24/s = 456 mm/s; 456 mm/s ÷ 0,018 mm = 25'333 Perioden pro Sekunde oder 12,6 kHz) 25 B./s hat mit dem Aufbau des Fernsehbildes im 50-Hertz-Elektrizitätsnetz zu tun. Die Fernsehpioniere waren in Europa. In den USA ist die Netzfrequenz 60 Hertz, womit das NTSC-Fernsehen die Bildfrequenz 24 behielt. Mit der Digitaltechnik sind diese Zusammenhänge nebensächlich geworden. Im fotochemoelektrisch funktionierenden Gesichtsapparat, Augen-Nerven-Gehirn, verschmelzen zu rasch aufeinander folgende Phasen aus einer Bewegungsanalyse miteinander, Bewegungssynthese für Griechischliebhaber. Bewegtes Bild fußt auf Relativreizen. Absolute Lichtreize, d. h. Blitze im Dunkeln, verschmelzen wie oben erwähnt erst ab größeren Zahlen. Beim absoluten Helldunkelwechsel, eben Blitz-Finsternis-Blitz, ist nur der Wiederaufbau von Sehpurpur in der Netzhaut wesentlich. -
Wieso wird das Auge eigentlich bei einer Projektion getäuscht
Film-Mechaniker antwortete auf Malteser Kreuz's Thema in Technik
Wir alle kennen uns da genauer aus, erklären dir aber nichts. So sind wir. Oder nicht? -
Bundes-Filmarchiv contra Kinemathek
Film-Mechaniker antwortete auf preston sturges's Thema in Nostalgie
Goethe hatte so Recht: Getretener Quark wird breit, nicht stark. -
REBEL, doch, man kann Kunststoffbildwände waschen. Die sehen danach sogar weniger schlimm aus als deine Beiträge hier, in die du Satzzeichen mit dem Pfefferstreuer zu machen scheinst.
-
Es ist Teer, nicht Nikotin. Im Verhältnis zu der Menge Teer, die man beim Verglühen von Tabak und Papier und den aufgebrachten Chemikalien erzeugt, macht das Nicotin verschwindend wenig aus. Also, Asche und Teer
-
Bundes-Filmarchiv contra Kinemathek
Film-Mechaniker antwortete auf preston sturges's Thema in Nostalgie
Schon klar, er saugt sich das ja nicht aus den Fingern, sondern bekommt es wie alle in der Politik von „Betroffenen“ mit mehr oder weniger Nachdruck vorgelegt. Es mag altmodisch anmuten, aber was die Welt (wieder) braucht, ist Redlichkeit, Aufrichtigkeit. Aufrechte Haltung wäre zum Beispiel, nicht immer gleich loszureden, sondern zuzuhören. Dann gehört dazu, daß man sagt: Ich kenne mich da nicht aus, das müssen die Fachleute erst durchdiskutieren. Fachleute sind sich nämlich einig, weltweit, daß Filmerhaltung nur mit Filmtechnik geht. Ich persönlich bin der Ansicht, daß diese noch nicht ausgeschöpft ist, daß ins Besondere die Dupliziertechnik, das Kontaktkopieren, noch Fortschritte machen kann. Allein die Positioniergenauigkeit könnte mit weiter entwickelten Apparaten um den Faktor 1,6 verbessert werden, wobei ich mich schon bei den Präzisionsgeräten aufhalte. Primitives Zahnkranzkopieren sollte verboten werden. Das Thema geht weiter mit Vakuum im Fenster, mit der Beleuchtungsgeometrie, über die man sich bei Gigabitfilm Gedanken macht, über die Wiedergabegeometrie, bei der ich mich gerne aufhalte. Auch so etwas Unscheinbares wie das Wiedergabelicht gehört dazu. Wie sollen Zuschauer je noch einen Eindruck vom Kino, vom alten Kino bekommen, wenn sie bewegte Bilder von Laser, Leuchtdioden, Entladungsröhren und Xenonlampen dargeboten sehen? Glühlampen sollen ja möglichst ausgerottet werden, Kohlenbogen mutet museal an. Nur brennt in den Museumkinos kein Kohlenbogen, sicher mal nicht beim Stadtkino Basel. Die haben nur ein Pärchen von diesen bekackten Ernemann 15. -
Bundes-Filmarchiv contra Kinemathek
Film-Mechaniker antwortete auf preston sturges's Thema in Nostalgie
Neumann? Schon mit dem ersten Satz leistet der eigentliche Schreiber der Rede, man darf Schlöndorff vermuten, sich einen sachlichen Fehler. Vor 100 Jahren ist keine Klappe gefallen, diese Ausdrucksweise kam erst mit dem Tonfilm. Der Umgang mit dem Film ist grauenvoll, wie überall. Wann verschwinden endlich alle diese Trampel, die den Fähigen nur im Wege stehen? -
Letztes Aufbäumen von 70 mm für AVATAR?
Film-Mechaniker antwortete auf pseudoruprecht's Thema in Nostalgie
Wenn das nicht aus dem Englischen übertragen ist, . . . Zelluloid ist noch einer der geringeren Fehler, denn was da über George Eastman und Eastmancolor steht, ist einfach Quatsch. Auf der Site von Eastman-Kodak kann jedermann nachlesen, wann das Acetatfolienherstellen begonnen wurde, und das stimmt sogar. Eastman Color, wie es anfänglich genannt wurde, ist aus den zwangsveröffentlichten Agfacolor-Patenten hervorgegangen. Was für eine Filmzeitschrift! -
Normales Getriebeöl im Projektor getriebe?
Film-Mechaniker antwortete auf Provinzheini's Thema in Technik
Gear Compound Plus, 5-25-60-200 Liter ISO-Viskositätsgrade 46, 68, 100, 150, 220, 320, 460, 680 Bucher-Ag. MOTOREX-Schmiertechnik Bern-Zürich-Strasse 31 4901 Langenthal Schweiz -
Vereinfachung und Beschleunigung ist ein altes Thema in der Filmerei. Die Entstehung der Paillard-Bolex-H-Kamera hat damit zu tun, sie war die erste mit einer Einfädelautomatik. 1960-61 wird der Kodachrome vom Kodachrome II abgelöst. Die Investitionen sollen möglichst schnell wieder hereinkommen. Der Silberpreis steigt. Es geht nicht darum, den bereits Filmenden in die Hände zu fallen, sondern neue Käufer zu gewinnen, damit möglichst jedermann aufs Knöpfchen drückt. Die Kodak Electric 8 ist im Herbst 1962 erschienen, ich habe eine Anzeige von einem Jahr später gefunden. Der Duex-Lader ist eine Vorstufe zum reinen Kassettensystem. Zu der Zeit war die Sekonic Dual Load erhältlich, die Kamera, deren Hinterteil Twist macht. 1964 brachte Agfa die Movex Zoom mit Ladern auf den Markt. Ein in sich geschlossenes System ist wohl ein passender Begriff aus jener Zeit. Alles verdichtet sich auf einen Punkt hin, man macht es richtig oder falsch. Von 1965 bis ungefähr Ende 1971 lief Super-8 nicht übertrieben stark an, doch dann, ab Frühjahr 1972 explodierten die Verkäufe. Eine neue Zeit war gekommen, es galt, modisch zu sein. Plastik, Glanz, man macht es überall oder nicht. Ich erinnere mich gut.
-
Die besten Projektoren für 16-mm-Film
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Berichtigung Die Bolex Auto wurden von Longines, St-Imier, gebaut. In Genf hatte die Firma ab 1930 eine Verkaufsfiliale für ihre Uhren. Der Cinégraphe Bol wurde an der Exposition Nationale Suisse de Photographie im Palais Electoral zu Genf ausgestellt, die vom 9. bis zum 21. Mai 1923 dauerte. Hübner hat vermutlich nichts mit dem H zu tun, dafür eher der im Oktober 1933 verstorbene Mann, der Bogopolsky insgesamt eine Viertelmillion Franken vorgeschossen hatte, Charles Haccius. Paillard zahlte die beiden Inhaber der Bolex vollständig aus, was gegen 400'000 Franken gewesen sein mag, heute eine Summe von 8 Millionen. Bei der Firma Stoppani in Bern, wo die Bolex-Projektoren gebaut wurden, wollte man mit Bogopolsky nichts mehr zu tun haben. 1933 ist der erste Paillard-Projektor mit der Bezeichnung G auf den Markt gekommen. Was dieser Buchstabe bedeutet, weiß ich nicht. -
Über die dritte große europäische 16-mm-Film-Kamera
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Da ist eine. http://www.ebay.com/...=item33718c5199 -
Ach, tatsächlich?
-
Rohfilm gibt es: Kahl UP 24 Kahl Print Kahl UT 18 Kahl UT 21 Ektachrome 100 D, Wittner Chrome 100 D Fujichrome Velvia 50 D, Wittner Chrome V50 Kodak Plus-X reversal, Wittner PXR 100 Kodak Tri-X reversal, Wittner TXR 200 Fomapan R 100 http://www.kahlfilm....tent.php?nav=15 http://www.wittner-c...mm/d8_filmm.php Die Kamera kann auch in Stand gestellt werden. http://www.jungefilm...hen/technik.php
-
Um das Bild ein wenig zu korrigieren: Doppel-8 wurde von Millionen Menschen genutzt. Es gibt eine viel größere Zahl an Marken im alten 8-mm-Format als in Super-8: ARCO, AGFA, AKW, ARGUS, ARMOR, BAIA, BAUER, BEAULIEU, BELL & HOWELL, BRISKIN, BRUMBERGER, CALVIN, CANON, CAMPRO, CARENA, CINCLOX, CHC, CHRISTEN, CINAK, CINE-GEL, CINERIC, CIRSE, COLORFLEX, COMPCO, CORONET, CRAIG-KALART, DEJUR-AMSCO, DEKKO, DITMAR, DRALOWID, DUKANE, ELGEET, ELLESSA, ELMO, EMEL, ERCSAM, EUMIG, FAIRCHILD, FILMA, FILM-MASTER, FRANKLIN, FUJICA, FUMEO, GM, GIC, GIRAULT, GOKO, GRAFLEX, GRYPHON, HEURTIER, HUDSON, IHAGEE, IRWIN, ISING, KOBENA, KODAK, KRASNOGORSK, KRETSCHMAR, KURIBAYASHI-PETRI, LACKNER, LAPIERRE, LEITZ, LD, LINMARK, MAMIYA, MANSFIELD, MARGUET, MCCLURE, MIDGET, MILLER, MINETTE, MINOLTA, MOREXAR, MOVIREX-GC, MURAY, NIEZOLDI & KRÄMER, NIKON, OLYMPUS, PAILLARD-BOLEX, PATHE, PENTAKON, PHOENIX-MECANO, PLANK, PROMATIC, PRORA, RAINBOW, RAYNOX, REDLAKE, REINETTE, REMSEL, REVERE, RICHMOND, RICOH, RONDO, ROYER, RUBERG, SANKYO-SEIKI, SEKONIC-HACHIYO, SEM, SIEMENS & HALSKE, SILMA, SPORT, STEWART-WARNER, SUCHANEK-MEOPTA, SUNSCOPE, SYNCRO-VOICE, TANDBERG, TOEI, TOWER, TSC, VERNON, VICEROY, VIVITAR, VOLKS, WARD, WEIMAR, WOLLENSAK, WOLLMAN-SCHMIDT, WIRGIN, WITTNAUER-LONGINES, YASHICA, ZEISS-IKON. Doppel-8 gibt es seit 1932. Mehr als die Hälfte aller Schmalfilmausrüstungen weltweit sind in Doppel-8. Es trifft zu, daß Eastman-Kodak mit Super-8 ihr größtes Geschäft überhaupt machte, was mit dem Kodachrome-System zusammenhing. Nicht alles an Super-8 hat voll eingeschlagen, da wären der Ektachrome 160 G und Ektasound zu nennen. Ein anderer Wermuthstropfen ist Single·8, Fujifilms Antwort auf die US-Vorlage. Ich glaube, Normalacht wäre immer noch recht lebendig. Die Bolex 150, 155 und 160 sind übrigens für Doppel-8-Film konzipiert worden. Mitten in der Vorbereitung meinte die Direktion dann: Alles von vorne, Super-8! Diese Auskunft habe ich von Ruedi Muster, der es miterlebte.
-
Über die dritte große europäische 16-mm-Film-Kamera
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
-
Über die dritte große europäische 16-mm-Film-Kamera
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Allerletzter Nachtrag Das Kernstück dieser Kamera und Verkörperung der Hauptidee ist die kombinierte Greifer-Verschluß-Kurbelwelle. Das Gelenk des Greifers ist aber ganz einfach gemacht, ist trocken und hat Spiel, was Wunder. Man sollte bei einer Beaulieu R 16 also immer wieder die Abdeckung abnehmen und mit einer Spritze ein Tröpfchen schweres Öl in das Gelenk geben. Die Kurbelwelle ist in einem Kugellager und mit einem Zapfen in einer Bronzebuchse gelagert. Ans Kugellager kommt man, nachdem man einen Kegelstift aus der Kurbelwelle entfernt hat, was etwas Vorbereitung erfordert. Der Stift ist in der Länge eingepaßt. Das offene Rillenkugellager ist auch furztrocken und erhält von mir eine halbe Fettfüllung. Der Greiferarm ist der untere (schwarze). Der Kurbelarm für den Verschlußschieber ist der obere (blanke), der mit der Kurbelwelle fest verbunden ist. Den Scherspuren nach beurteilt war das Stanzwerkzeug schon ziemlich abgenutzt, als diese Teile hergestellt wurden. Man hat also ein Mal investiert, die Aktion gestartet und so viel herausgequetscht, wie nur geht. Wer auch immer dahinter stand, man hat ein weiteres Wegwerfprodukt aufgezogen. „Kauft, ihr Idioten!“ Meine Partnerin sitzt gerade an der Nähmaschine und säumt Vorhangstoff. Sie sagt, ihre frühere, eine Toyota, wäre besser gewesen als diese Janome. Ich sage zu ihr: Es gibt alte, solide für wenig Geld. Jedenfalls könnte ich eine Nähmaschine reparieren. Ich schweife mit meinen Gedanken zu einem neuen Filmbetrachter, einem Gerät, das alle Schneidetische und Moviola hinter sich ließe, das alle Vorteile der bekannten Produkte in sich vereinte ohne deren Nachteile. Kompakter als die ausladenden Tische, griffig wie eine Serrurier. Auf jeden Fall würde man die Lager von außen her schmieren können wie bei einer gut gebauten Nähmaschine. -
Das ist Walter Frentz mit der ersten Normalfilmkamera mit integriertem Elektromotor von Hans Hodres. Erich Fromm, München, hat eine.
-
Wie du meinst Die Paillard-Bolex-S-Projektoren sind mechanisch erste Klasse, du wirst auch beim Kanton (:twisted:) keinen besseren finden. Gib ihm Öl und einen Trafo, ihr werdet es nicht bereuen. Bei Fragen zum Putzen und Filmeinspannen helfe ich gerne.
-
Ja, da ist ein 100-Volt-Motor drin, du brauchst einen Trafo. Der muß die ganze Leistung des Projektors liefern, d. h. Lampe (ihr könntet eine 1000-Watt-Röhrenlampe drin haben), Motor (etwa 100 Watt) und Elektronik (etwa 20 Watt) = 1120 Watt. Mit einer schwächeren Lampe braucht man nicht so einen schweren Trafo. Ich habe noch Röhrenlampen im Keller.
-
Da bin ich anderer Meinung. Ich habe auf FP 20/23/30/38 gelernt und kann nur immer wiederholen, daß man mit weniger Druck mehr erreicht. Was bei den Kunststoffandrückplatten nachgestellt werden muß, ist der Sitz in der Höhe, damit die Viertelkreiskrallen auch wirklich eine Führung um die Schaltrolle machen. Dazu schraubt man den Kugelkopfbolzen, auf dem die Andrückplatte sitzt, tiefer oder höher, bis man ruhigen Bildstand hat bei weniger als die Hälfte des Kufendrucks auf der Anzeige.
-
Stimmt nicht, man kann das Nötige tun, und zwar die Zahnrollen gegen kleinere tauschen. Klar, das kostet, bringt dafür beim Archiv den Ruf ein, daß man die Kopien sauber spielt. Es kommt auf den Lochabstand an, der nicht mehr mit der Zahnteilung zusammenpaßt (etwas Nachgiebigkeit hat der Film). Der Zahnfußkreis der Schaltrolle sollte um 1 Prozent kleiner sein, also den Durchmesser 23,80 mm haben (Meßschraube). Ab 0,8 Prozent Längsschrumpfung geht es wirklich nur noch mit kleineren Zahnrollen, sonst gibt es Filmschäden. Die Querschrumpfung hat wohl noch Platz, doch auch da sollte man auf angepaßte Zahnrollen zurückgreifen. Empfehlenswert sind die Very-Kind-to-Film-Zahnrollen (VKF) von LaVezzi. Kann man für Polyester- und geschrumpften Film haben.
-
16mm - Zweiband-Filmprojektor Bauer P 7 Studio
Film-Mechaniker antwortete auf Wef's Thema in Schmalfilm
Gehen wir davon aus, daß du fähig bist, den Lauf des Materials zu beobachten. Gewöhnliche Fehler fielen dir auf, also muß ich fragen: Handelt es sich um Magnetfilm mit Acetatträger? Der könnte geschrumpft sein und deshalb entgleisen. -
Lieber Zelluloidist, ich will nicht schulmeistern, aber Läppen ist nicht Schleifen. Wir können die Begriffe so stehen lassen, wie sie sind. Läppen ist spanendes Abtragen mit unbestimmter Werkzeuggeometrie und losen Schneiden, während Schleifen das Gleiche mit festen Schneiden ist (die nach und nach ausbrechenden Körner des Schleifkörpers). Man benutzt als Werkzeug eine Läpppaste oder Pulver in beliebiger Flüssigkeit, wie Petrol oder Wasser. Im Gegensatz zum Schleifen brauchen wir auch eine Läppfläche, in vielen Fällen Gußeisen oder Kupfer.
-
Stefan! Es ist Zeit, die Vergangenheit aufzuarbeiten. 1980 ist noch nicht so lange her, ich bin heute abend an der Zusammenkunft meiner Klasse von 1981. Die einen mag ich nicht sehen, auf andere freue ich mich.