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schmalfilm 4/2011 erscheint in 10 Tagen
Film-Mechaniker antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Oh, nein, muß es wirklich so weit kommen? Nun denn, wenn ich auf die Grafiken eingehe, mit denen Laien erklärt werden soll, wie eine Spiegelreflex-Filmkamera aufgebaut ist, dann muß ich leider zu Nummer 3 sagen, daß der Spiegelverschluß falsch angeordnet ist, und zwar um 90 Grad. Wie es Herr Kochs darstellt, könnte man keine Objektive mit Brennweiten unter geschätzt 30 mm einsetzen. Er bezieht sich ja explizit auf das Konstruktionsprinzip der Arriflex 16. Bei der Zeichnung Nummer 2 hat er einen Prismenreflexsucher gewählt, wie er ähnlich bei den Paillard-Bolex-H-Kameras vorkommt. Vom Objektiv erfolgt Ausspiegelung auf eine Mattscheibe, die Sicht auf diese wäre jedoch unmöglich, weil das Okular in Linie mit dem Filmvorrat liegt. Umlaufblende, variable Sektorenblende, diese Begriffe halte ich auch für unglücklich gewählt. Eine Kamera hat einen Verschluß, mit dem man sie auch vollständig gegen Licht verschließen will, sei es beim Fotoapparat, sei es bei der Laufbild-Filmkamera. Das Wort Blende gehört zu den Projektoren. Zur Zeichnung 1 will ich mich nicht äußern, bloß beim Text fühle ich mich als jemand, der sich fürs Innenleben der Camcorder interessiert, veräppelt. Was heißt CMOS? Wie steht es mit kontinuierlicher Bildaufnahme bei modernen digitalen Geräten? Was heißt CCD? Die technischen Feinheiten sind, mit Verlaub, irreführend. -
Überblendungen in der S8 Kamera gemacht
Film-Mechaniker antwortete auf Regular8's Thema in Schmalfilm
Ja, jetzt müßte man eine Ektasound-Kassette zur Hand haben und sie öffnen . . . Neben der H 8 empfehle ich die Agfa Movex Reflex, die Niezoldi & Krämer Heliomatic Trifo, die Leicina, die Ercsam Camex Reflex, für Sportliche die Bauer 88 L mit speed ramp 16~64 durch simples Durchdrücken des Auslösers, ohja! Alles schon dagewesen! Denkt auch an die viel besseren Normal-8-Projektoren: Bauer T 10, flüsterleise, Tonkoppler dazu; Bell & Howell Filmo 8 aus den 1930er Jahren, nicht umzubringen; Paillard-Bolex M 8, unschlagbar im Bildstand; Agfa Movector mit messerscharfer Staeble-Optik; Kodak Sound 8 mit Alfenol-Aufnahmekopf; Tandberg Elite, Linksprojektor; Eumig Mark S, Bild-Ton-Abstand in weiten Grenzen wählbar; Paillard-Bolex 18-5, flimmerfreie Zeitlupe, Synchronizer leider unbrauchbar; Eumig P 8, unschlagbar hell, sehr guter Bildstand, leider nicht mehr als 20 B./s -
Überblendungen in der S8 Kamera gemacht
Film-Mechaniker antwortete auf Regular8's Thema in Schmalfilm
Die Rücklaufsperre war die gleiche in Ton- und Stummkassette. Sie abbohren ist durchaus möglich. Man hat einfach Späne in der Kassette zu vergegenwärtigen. Ich rate zum Formatwechsel, Doppel-8 oder DS-8. Hätte noch die eine oder andere H 8 Reflex zu verkaufen samt Fader Da ist noch eine schöne bei eBay: http://www.ebay.com/itm/Bolex-H8-Reflex-Rex-Double-8mm-Camera-W-8-36mm-F-1-9-/150650366093?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item231376288d -
schmalfilm 4/2011 erscheint in 10 Tagen
Film-Mechaniker antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Für mich ist es das Schmalfilm, weil ein Heft. Auch ZOOM, das Zoom-Heft. Ich habe das Magazin der Filmemacher, wie darauf steht, für 12 Franken 80 gekauft, Nummer 5-11. Viel harter Franken für genau einen filmbezogenen Artikel, einen schwachen Artikel über die Aaton Minima oder A-Minima. Mitten im Text steht ein Kästchen mit den Worten i INFO Mehr über die Aaton A-Minima: ww.aaton.com. Hä? Wie wäre es mit einem Artikel, der wenigstens so viel bringt, wie wenn ich bei der Firma alle Texte der Web-Seite lese? Es wurde auch nicht recherchiert, was unter Cinematographie.info zu finden ist, das französische Fachforum. Dort ist z. B. die Penelope besprochen worden. Der Satz Verglichen mit einer alten, stummen Arriflex St ist die Kamera in ihrer Simplizität dieser ebenbürtig, sagt nichts. Wenn schon, dann heißt die deutsche Kamera Arriflex 16, und dann dürfte wenigstens der Unterschied zwischen einer integralen und einer Koaxial-Magazin-Kamera aufgezeigt werden. In das Magazin der A-Minima kann man keine anderen als die speziellen Tageslichtspulen einlegen oder Film auf Kern. Die französische hat keinen Sperrgreifer, dafür eine ganz leicht gewölbte Filmbahn, Aaton schreibt: horizontally bowing the film by a few microns as it moves over the gate. Vom kegeligen Spiegelverschluß fällt auch kein Wort, davon daß die Kamera daher weniger Streulicht im Filmvorraum hat. Bitte, weniger Lifestyle und Farbbildchen, ich hätte lieber fundierte Texte für den Filmemacher und meinetwegen schwarze Bilder im 48er Raster. Man kann noch heute mehr Einzelheiten aus Radierungen von 1900 lesen als aus dem Foto der A-Minima, das die Filmbahn zeigt, aber mittendurch am Heftbund zerfällt. Wie kann man nur! Im aktuellen Katalog der Kinefilmprodukte von Eastman-Kodak kommt die A-Minima-Kunststoffspule übrigens nicht vor! Auch unter Available Film Spools kommt sie nicht vor!! Joint Venture, das die Filmemacher ohne Leerspulen läßt!!! Man liest unter ww.kodak.com/go/motion: The world's smallest, most affordable HD camera has arrived - the Aaton A-Minima. Hä? High-Definition-Kamera?? Die A-Minima??? Es wird langsam beängstigend, wie viel Unsinn geschrieben wird. In der Hoffnung, der die das Schmalfilm ist besser, F. -
Vinyl: http://www.csmproduc...g-pressung.html Schellack: Es ist noch nicht 2024.
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Graphit
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LaB, ich habe das Aufkommen des PC erlebt: Röhrenbildschirm, so genannte Maske, grüner Cursor oben links am Blinken, keine Fenster, keine Maus. Auslöser für meinen Beitrag sind die vielen Vertipper, die ich mitlesen muß. Wenn einer mal etwas erhöhten Pegel hat, ist das in Ordnung. Wenn aber sonst gut Schreibende die Buchenstaben durcheinander bringen, könnte es ja auch an der Optik liegen, deshalb meine Anregung zur vergrößerten Darstellung.
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Hallo, alle Ich halte mit meinen rechten Daumen die rechte Steuertaste (Ctrl = Control) nieder, drücke mit meinem rechten kleinen Finger sieben Mal die Plustaste im Zahlenblock. So schreibe ich hier. Bildschirmlesen und -schreiben ist mühsam genug fürs Gesicht. Größe 100 Prozent: Steuertaste halten und Nulltaste drücken Wenn ich ein Fenster maximiert haben will, halte ich mit einem Finger der linken Hand die linke Alt-Taste (Alternate Group) mit der Leerschalttaste (Bänklein) zusammen nieder und drücke mit einem weiteren Finger die X-Taste. Schwupp! Alles markieren: Steuertaste und A Davon loskommen: Hintergrund anklicken Ihr wißt doch auch noch ein paar Kniffe, oder?
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Fu derstehst nicht. Fachnamm, wie Schapfelwaum Ez hat mich interesssirt, ob du absichtlich n und m vertauschst oder nicht. Ich empfehle allen, mit der gedrückten Steuertaste (Ctrl für Control) und der mehrfach getippten Plustaste ( + ) die Darstellung zu vergrößern, um auch genau zu sehen, was man liest oder schreibt. Verkleinern mit Steuer- und Minustaste, ursprünglichen Zustand wiederherstellen mit Steuer- und Nulltaste
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otti61, du hast es mit dem Fachnamm. Was steckt dahintet?
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In Kürze: Man braucht Schraubendreher, deren Klingen gut in die Schlitze passen. Objektive abnehmen, Kamera auf den Schoß nehmen und vier Schrauben in Objektivrevolver bzw. -halteplatte (Modell M) lösen. Revolver/Platte abnehmen. Vorsicht bei Nichtreflexmodellen: Verschluß bleibt beim Werk. Bei den RX ist der Verschluß in der Revolvereinheit. Fünf Schrauben in der Hauptplatine lösen. Die Schrauben können sehr fest sitzen, weil sie aus Stahl sind und in einer Aluminiumgußlegierung halten. Elektrochemische Korrosion bis hin zu interkristalliner Korrosion. Nicht die zwei nahe beieinander liegenden lösen unterhalb des unteren Schleifenformers, diese halten den Regler fest! Der Rest ergibt sich fast von selbst, wenn man das Werk ein Mal aus dem Gehäuse hat. Seriöse Überholung umfaßt Prüfung aller Lager. Ausgelaufene Gleitlagerbuchsen werden ersetzt, neu geläppt, gereinigt und geschmiert. Das Graphit im Federhaus wird erneuert. ACHTUNG ! Zugfeder nicht aus der Büchse nehmen ! Sehr gefährlich, wenn man nicht weiß, wie es gemacht werden muß Heikelster Punkt der Paillard-Bolex-H-Kameras ist das obere Reglerlager, das schwer zugänglich ist.
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Adventszeit 2024 »Findige Geschäftsleute restaurieren das Kino Um Spitzenprodukte des Films in ihrer originalen Form zu erleben, steht das Publikum Schlange. Kinobetreiber erleben einen ungekannten Zustrom zum klassischen Kino. Den zumeist jungen Besuchern kann es nicht echt genug sein mit CinemaScope und Magnetton, altem Schwarzweiß womöglich mit Kohlenbogenlicht, ja sogar handgekurbelten Stummfilmen auf Leinewand. Neu gepreßtes 78-Touren-Schelllack mit den unvergeßlichen Melodien von Limelight, The Third Man oder Snowwhite and the Seven Dwarfs (We Dig, Dig, Dig) wird als letzter Schrei der Mode auf dem neualten Plattenspieler zelebriert. Wer noch nicht vom Traditionsfieber erfaßt ist, tut gut daran, Sitzplätze in seinem Lieblingskino zu reservieren: Alle wollen dabei sein, wenn der Filmvorführer die Malteserkreuzmaschine anwirft und mit einer Handbewegung die Lichtklappe öffnet für die schönsten Stunden des kommenden Winters.«
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Ich befürchte, der Motor wird nicht oder zu wenig gekühlt. Dieser magnetische Hebel, die eigentliche Maschine des Projektors, hat, wie Jensg sagt, eine Verlustleistung. Das ist Wärme und die darf sich nicht stauen. Untersuche doch, ob der Motor auf der einen Seite ungehindert Zuluft von unten und auf der anderen Seite ungehindert Abluft nach oben hat. Der motoreigene Lüfter muß seinen Zweck erfüllen können: Luftströmung durch den Motor. Du hast selbstverständlich Wicklungen für 220 Volt da drin, heute habt ihr vielleicht auch schon über 230 Volt im Netz. Das führt zu stärkerer Erwärmung der Maschine. Nicht weiter schlimm, wenn Kühlung vorhanden. Andere Faktoren, die zu Mehrwärme führen, sind schwergängige Lager, Staub im Motor, übermäßige Last wegen zu starken Kufendrucks, zu stark angezogenen Friktionen (das wieder auf Grund zu großer Filmportionen).
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Der Direktor der Filmotec-G. m. b. H., Dr. Rainer Redmann, ist Chemiker und war an der Entwicklung des jüngsten Orwochrom-Verfahrens maßgebend beteiligt. Ich würde mit ihm in Kontakt treten und gezielt nach dem bedrohten Wissen fragen. Erzähle ihm gleich von deinen Ergebnissen.
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Bitte, gern geschehen :)
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Kurzer Vergleich mit Tümmel: AP 48 aus jenem Jahre
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Nicht verallgemeinern! Auf mich trifft es bestimmt zu. Es gibt hier auch viele indifferente Leute. Vor allem jedoch sind die Schweizer kein Volk, keine Nation. Hier gibt es keine Germanen, keine Schwaben, keine Langobarden, nicht ein Mal mehr Helveter, sondern sieben Millionen Gemischte. Nestle, Raichle, Kästle, Streule, Bernasconi, Carigiet, Dupuis, Grandjean, was wäre das gemeinsame Schweizerische? Zum Schweizer wird man gemacht, nicht geboren. Integrationsfaktoren sind veraltete Dialekte, ein kaum zu durchdringender Staatsmythos, ein schreckliches bürgerliches und ein kaum weniger schreckliches Handelsrecht, die Mehrfachbesteuerung der Arbeit und die immer noch bestehende Verschränkung von christlicher Kirche und Staat. Die so genannt direkte Demokratie ist Tatsache, ebenso Tatsache ist aber auch, daß so genannte Volksentscheide von der Regierung übergangen werden. Nur ein Beispiel: Sommerzeit
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Das kann mich traurig machen, wenn man davon ausgeht, daß das Publikum keinen Unterschied bemerke. Eine Retrospektive, sprechen wir deutsch: eine Rückschau, ist keine, wenn man das Medium wechselt. Charlie Chaplin hat Filme gemacht. Es müssen seine Filme als solche vorgeführt werden. Jeder Film ist als Film zu spielen, außer die Urheber zielten von Anfang an auf Video ab. Ich höre den Unterschied zwischen Rille und Numerik in der Disco. Ich begreife den Unterschied zwischen Hoch-, Tief- und Flachdruck. Ich schnuppere sogar lieber ihren eigenen Talg im Haar meiner Freundin als Aromastoffe vom Schampu. Ja, gut: Shampoo Ich finde das Plakat von 1977 grauenvoll. Welche Brutalo-Typografie!
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peaceman, du hast mir eben die Arbeit abgenommen, das zu erklären. Danke
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Es freut mich sehr, daß ich behilflich sein konnte. Keine Sorge, es ist mir ganz klar, was Postproduktion ist, ich verstehe auch genau den Übergang vom Materiellen zum Immateriellen bei den bewegten Bildern. Sogar die Vorteile von Rechner und Mikroelektronik sind mir bewußt, arbeite ja selber mit CAM und CNC.
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Das so genannte Hellbild, englisch High Key, hat nichts mit Überbelichten zu tun. Es geht auch nicht darum, die Szene mit Licht zu überschwemmen, sondern den Leuchtdichteumfang zu verringern auf der helleren Seite von mittlerem Grau. Beim Ausleuchten gibt man den Schatten mehr Aufmerksamkeit. Sie sollen ebenso zu hellen Bildteilen werden wie die Spitzlichter. Dabei ist es von Vorteil, wenn sie Struktur zeigen, d. h. keine monotonen Flächen haben. Hellbildszenen leben von Licht und Schatten auf Haar, Haut, Stoff, Fell, Holz, Leder, usw., also matten detailreichen Oberflächen. Im Gegensatz dazu verengt man den Leuchtdichteumfang beim Dunkelbild, Low Key, auf der dunkleren Seite von Mittelgrau, um bis ins undurchdringliche Schwarz absinkende Schattenspiele auszunutzen. Das sind dann Gräser, Nebelschwaden, Staubwolken, dunkle, eher glänzende Oberflächen von Metallen, Wasser, Glas, beispielsweise. Was zählt, ist der Leuchtdichteumfang letztlich an der Bildwand, und der entsteht mit dem Positiv im Licht des Projektors. Wenn das positive Bild das Licht nicht genügend modulieren kann, mußt du High Key vergessen. Dazu braucht es klare Spitzen, was mit TXR nicht gegeben ist, denn der Film hat eine in der Masse grau gefärbte Unterlage, die rund 40 Prozent des Projektionslichts schluckt. Anders ausgedrückt: Die interessanten Hellteile sind vom Trägergrau verdeckt. Noch ein Mal anders formuliert: In der Projektion hast du kein Schwarzweiß, sondern ein Schwarzgrau. Weil aber auch die Höchstdichte begrenzt ist, spreche ich sogar von Graugrau. Der Amateur kann mit Umkehrfilm nicht das Gleiche erreichen wie die Profis mit dem Negativ-Positiv-Verfahren. Als Amateur kannst du NP machen. Der Weg dahin führt gegenwärtig bei Kahl vorbei für 8 mm, ins Kopierwerk für 16 mm. „In der Post“ etwas zu schrauben, hat mit Film nichts zu tun.
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Ja, ich habe alles gelesen. Was man nicht alles lesen sollte! Ich werde nicht mehr an solchen Diskussionen teilnehmen. Ich suche jetzt eine Anstellung als Mechaniker.
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Hat der Herr Professor ein Mal in seinem Leben einen 16er Projektor aufgestellt und etwas vorgeführt? Es ist leicht, den Verlust der Maschinerie zu beklagen. Ich erinnere mich an die Antrittsvorlesung der ersten Professorin für Filmwissenschaft an der Universität Zürich, 1989. Wie froh war sie, daß ich den Apparat bedienen konnte. So lange sich welche für etwas Besseres halten, werden sie andere brauchen, die das Wesentliche tun.