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Film-Mechaniker

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  1. In welchem Format sollen die Titel entstehen? Wenn es nicht Super-8 ist, dann hast du die Möglichkeit, auf passendes Filmmaterial aufzunehmen, das knochenharten Kontrast bringt. Vielleicht kommst du jedoch von rein schwarzweißem Text ab, der nie angenehm zu lesen ist.
  2. http://www.filmvorfuehrer.de/topic/7751-das-synchronkonzept-im-filmtheater/page__p__107974__hl__%2Biso+%2B2939__fromsearch__1#entry107974 Schmalfilm 16: ISO 4243, Tonvorzug auf der Kopie 26 Filmschritte für Lichtton, 28 für Magnetton
  3. http://www.professio...re-geyer-werke/
  4. Ob Christoph Geyer hier mitliest ?
  5. Gutes Produkt, meine Empfehlung
  6. Hallo, alle Schon länger sorge ich mich ums Dia im Lichtspielbetrieb. Götschmann, Kodak, Hasselblad, Pradovit, Anbau, Eigenbau, Simda, Kindermann, Agfa, Rollei, was gibt es nicht alles für Marken und Produkte. Die Probleme mit dem Staub, mit Unschärfe, verhakten Dias, Dunkelpausen, Lampenpannen, windschiefer Projektion, ein Thema ohne Ende Wie geht Ihr mit dem Bildformat um?
  7. Interessantes Thema Fachleute haben die Anforderungen an Filmkameras immer wieder formuliert, von Arthur Newman, der 1896 seine erste konstruierte, über viele andere bis Jean-Pierre Beauviala (Aäton, Grenoble, Frankreich): Tempo genau eingehalten, maximaler Bildstand, sichere technische Schärfe, möglichst wenig statische Aufladung des Films, schnelles und exaktes Einfädeln, ruhiger Lauf, Einzelbildschaltung, Kriechgang, Funktionen rückwärts wie vorwärts, Reflexsucher, Temperaturunempfindlichkeit, Stoßfestigkeit, möglichst kleines Auflagemaß, Wechselkassetten, genaues Zählwerk, Timecode-Aufbelichtung, geringes Gewicht, günstiger Preis. Das ist kaum alles in einem Produkt zu haben. Die Arriflex 765, eine der wenigen Breitfilmkameras, die gebaut werden, wiegt 32 Kilogramm. Die Aäton Penelope, leicht und handlich, hat nicht die gleiche Bildstandsleistung wie eine Panaflex, und so weiter. Man muß wissen, was man will. Vergessen wir nicht, daß viele der poetischen Stummfilme mit sehr einfacher Kamera gedreht worden sind, mit dem Parvo Debrie, mit der Ertel oder einem dänischen Kinematografen. Bis zum Zweiten Weltkrieg, auch noch danach, waren die Objektivgläser blank. Vergütung kam erst Ende 1940er Jahre. Technik soll kein Fetisch sein, sondern praktisch wie das Instrument des Unterwasserfilmers. Bei den Projektoren sind meine Vorlieben klar verteilt an die alten schweren Maschinen mit Gußgehäuse.
  8. PARATAX Bestellungen brieflich an mich: Simon Wyß Reinacher Str. 72 CH-4053 Basel Bitte einen 10-Euro-Schein beilegen. Die 10-ml-Portion kommt in einem PE-Fläschlein zusammen mit Gebrauchsanweisung.
  9. Im Artikel Tonnegativ der Wikipedia ist ein Bildchen von mir. Leider kann ich kein Bild von meiner Tonkamera bringen, weil dieselbe in Teilen und unfertig ist.
  10. Grüßʼ dich, rexco, willkommen im Filmvorführerforum (ist einfach ein geiles Wort)! Die Sprossenschrift ist frei vom Gleichrichteeffekt. Lichtstreuung in der Schicht bewirkt nichts anderes als eine Verschiebung der Gesamtdichte. Da man, wie du vermerkt hast, die Aufzeichnung auf geringem Kontrast hält, fällt die Streulichtverschwärzung praktisch nicht ins Gewicht. Die Kunst des Intensitätverfahrens liegt darin, das Negativ so zu belichten und zu entwickeln, daß die Kopien neben gefälligem Bild eine saubere Tonspur haben. Sind Dichte und Kontrast auf einem bestimmten Filmmaterial gegeben, z. B. Gamma log 1.55, muß man sich im Labor rückwärts vom Positiv zum Negativ einrichten. Die so genannte Gegenmodulation (engl. cross modulation) ist eine Sache, derer man sich mit der Sprossenschrift entledigen kann. Das Intensitätverfahren hat dafür seine eigenen Probleme, wie z. B. den Zwang, möglichst zwischen Dichte 0 und 2 zu liegen, wobei die Betonung auf Null ist. Für größtmögliches Signal bei der Wiedergabe sollten bei maximaler Dynamik blanke Stellen auftreten, was jedoch durch den Kurvenfuß des real existierenden Positivfilms ein Stück weit vereitelt wird. Gleichzeitig schwanken die Sprossen bei geringer Dynamik um ein mittleres Grau, etwa Dichte 0.3. Nur die Praxis hilft weiter. Glaubʼ mir, ich habe alles Mögliche an Schwarzweißfilm fürs Intensitätverfahren gebraucht und mißbraucht und die Unterschiede sind frappant. Was ich an der Stelle einfach wieder ein Mal sagen möchte: Es ist seit 1924 möglich, anständig klingende Sprossentonspuren zu erzeugen. Wenn Sprossen auf einer Kopie mies tönen, dann liegt der Grund dafür in 99 von 100 Fällen beim Kopierwerk, wo man die Zusammenhänge nicht versteht. Ein wenig rauschen tun alle alten Sprossen, aber sie donnern nicht. Triangel, Flöte, Orgel, Klavier und andere heikle Instrumente können wirklich gut erklingen.
  11. Hej, Martin, wenn einer Information über den Geyer-Projektor hat, dann du. Untersuche das Teil und berichte, bitte.
  12. 1. Weil in Zukunft bestimmt mehr und mehr Elektrizität in und aus Akkumulatoren springt. 2. Weil Gleichstrom die Wendel weniger belastet als Wechselstrom, wobei ich die Physiker bitte, mir das Gegenteil zu erläutern, wenn es so ist. 3. Weil du mit Gleichstrom nie keine Interferenz hast zwischen Lampenflimmern und Blende. Zugegeben, das Flimmern ist bei Glühlampen ganz schwach. Damit bin ich am Ende meines Lateins zu diesem Thema. Die Vorstellung, daß manche hier den Horror vor Akku und Ladegerät haben, belustigt mich. Nehmt es nicht zu schwer, ich denke bloß voran, bereits ab von großen Kraftwerken und Überlandleitungen. Das ist nicht die Zukunft. Wäre es nicht ein schöner Gedanke, draußen Sonnenenergie einzufangen und sie im Kino drinnen dem Publikum zur Projektion wiederzugeben?
  13. Richtig Vorgeheizte Lampe brennt weniger wahrscheinlich durch beim Einschalten der vollen Spannung.
  14. Ich lobe den Umbau z. B. der Siemens & Halske 2000 auf Netzspannungslampe (nicht „Hochvolt-“, das deutet Richtung Hochspannung, was mehr als 1000 Volt ist). Noch mehr lobe ich die Verwendung von Kleinspannungslampen (bis 50 Volt) mit Gleichstrom aus Akku.
  15. Die Beaulieu R 16 kann nicht gleich gute Bildstandleistung bringen, weil bei ihr der Positionierabstand 4 Lochabstände beträgt im Gegensatz zu Geräten, die DIN ISO 69 entsprechen (3 La.). Vorausgesetzt, man vergleicht Kamera-Originale auf Projektoren, die ebenfalls der Norm entsprechen, kann man sich über solche Sachen unterhalten. Es bedeutet keinen großen Unterschied, ob in einem bestimmten Abstand zur optischen Achse ein einfacher Greifer absetzt oder ein Sperrstift wirkt (Eumig C 16, Paillard-Bolex H 16, Pathé WEBO 16, Eclair ACL, CP 16, Bell & Howell Autoload, Arriflex 16). Die Canon Scoopic hat einen Rätschengreifer +3. Die meisten Super-8-Kameras haben einen Rätschengreifer. Die Bildstandleistung der Kamera sollte auf Kopien übertragen werden und dann noch vom Projektor nicht verschlechtert werden. Im Negativ-Positiv-Verfahren spielen also die Geometrie der Kopierapparate und sachgerechte Vorführung ihre Rollen. Auch eine Differenz besteht zwischen Acetat- und Polyestermaterial. Interessant scheint mir, daß man mit guter 16-mm-Kopie so ermüdungsfreie Vorstellung machen kann wie mit mittelmäßiger 35-mm-Kopie. Daß das bei den Verleihern nicht greift, ist eines der großen Mysterien.
  16. Bei die Steenbeck kann noch einiges abrauchen, in erster Linie Kondensatoren. Machʼ am Netztrafo die Brücke für 240 Volt. Auf den Steuerkarten ist die Gefahr am größten. Schauʼ auch zu, daß du im Schneckengetriebe am Motor mal das Öl wechseln kannst. Zuletzt geht manchmal das PVC kaputt, das man bei Umlenkrollen, beim Lupenhalter und Abdeckungen findet.
  17. Old School? http://cgi.ebay.com/...=item415753a93a http://introtoediting.com/sound.html
  18. Hoffe, es ist nicht so arg ein Problem. Stephen ist international tätiger Kameramann und kennt die Szene im Vereinigten Königreich.
  19. Frag Stephen Williams, sw@stephenw.com, ein Engländer, Kameraprofi, der in der Schweiz lebt. Gruß von einem Vollzürcher
  20. Die Frezzolini waren Ableitungen der CP, welche ihrerseits von den Berndt-Bach abstammen. Während bei Motor, Gehäuse und Magazin einiges anders konstruiert wurde, blieb der Filmantrieb der gleiche. Es gibt da eine gefederte Stahlkugel, auf der der Film mit einem Perforationsloch einrastet, eine umwerfende Idee. Was du brauchst, ist ein Spezialist, der sich der Kamera annimmt. Es kann nicht so schlimm sein, denn immerhin will jemand Geld für sie. Meine Bedenken richten sich eher auf Optik und Objektivhalterung. Wenn da ein Schlag drin ist, kann es aufwändig werden, alles wieder ins Lot zu bringen. Das Angénieux-Zoom ist obsolet, also schau’, daß du mit der vorhandenen Halterung andere Objektive ansetzen kannst oder daß du zu einer anderen Halterung kommst. Die Kamera ist laufleise, ich kenne die CP, mit der wir Direkttonaufnahmen machten. Du hast 400-Fuß-Magazin und Quarzsteuerung. Ich glaube, du hast Glück gehabt. Aber investiere das gesparte Geld in gründliche Revision.
  21. Ja, das Klavier fehlt. Tonfilm? Die erste lippensynchrone Tonfilmvorstellung fand 1921 statt, zehn Jahre nach dieser Aufnahme.
  22. Fata Morgana, Basel, vor dem Ersten Weltkrieg
  23. Nasskleben ist sozusagen das Rechte, Trockenkleben demnach das Linke. Nein, ohne Kohl, gut gemachte nasse Spleiße halten so lange, wie der Film besteht. Bei den Klebebändern gibt es unterschiedliche Qualitäten bei unterschiedlichen Preisen. Die guten Klebstoffe bauen eine sehr gute Verbindung auf und trocknen über die Jahre langsam aus. Schlechtere halten auch gut, schmieren aber nach und nach. Nasse Klebestellen kosten sehr wenig Geld, verlangen dafür deinen Einsatz. Es dauert etwas länger als mit Klebeband, macht dafür Freude, wenn man’s kann. Es war kein Einwand, bloß eine Feststellung. Zehntausende von Filmamateuren schneiden ihre Originale, Hunderttausende. Wenn du Kopien willst, wende dich an Andec, Berlin. Zur Filmreinigung nimmst du Isopropanol, das ist ein Alkohol, oder Reinbenzin. Beide Stoffe sind gute Entfetter. Perchlorethylen ist noch gründlicher, aber umweltschädlich und ungesund. Tetrachlorkohlenstoff wurde früher verwendet, es ist krebserregend. Jetzt bist du im Bilde. Ich finde die Agfa-Klebepressen gut, die gab’s für Normal-8- und Super-8-Film. Andere Produkte sind auch gut, es ist auch ein Stück weit Geschmackssache. Was hast du denn so vor?
  24. Hallo, Damien Soso, du willst am Schneidetisch schneiden. Lasse mich dir einige Begriffe darlegen, damit sich ein Mal das Gröbste klärt. Schneidetisch kann ein einfacher Holztisch sein, auf dem du Filme zerteilst, so gesehen alles paletti, doch die meisten Filmer verstehen unter einem Schneidetisch ein spezielles Arbeitsgerät des Cutters, das zwischen 15'000 und 50'000 Euro kostet. Es gibt noch einige wenige Hersteller von Schneidetischen, z. B. KEM in Hamburg, wo man sich natürlich freut, dir einen schönen neuen zu liefern. Schneidetische gibt es für alle Filmformate, neue für Super-8-Film liefert Steenbeck in den Niederlanden. Was ich dir raten mag, ist Folgendes: Umrollerpaar, vielleicht zusammen mit einem Filmbetrachter, das ist die tragbare Variante des Schneidetisches. Dann Klebepresse und Filmkitt für nasse Montage oder Klebelade und Selbstklebeware für trockene Montage. Einige Leerspulen, ein Regal zum Ablegen der Abschnitte, Schere, Filzschreiber zum Markieren, Samtlappen und Chemikalien zur Filmreinigung, eventuell Baumwollhandschuhe. Schreibblock und Bleistift Praktisch sind die Überwurfdeckeln der 50-Fuß-Spulen, auf denen du die entwickelten Filme zurückerhältst. In sie kann man Abschnitte legen, außen kann man sie beschriften. Jedem sein eigenes System! Um kurz zum Schneidetisch zurückzukommen, ein solches Gerät dient hauptsächlich zwei Zwecken. Erstens lassen sich Bild und Ton darauf zueinander synchronisieren, der Ton wurde dazu im Tonstudio auf Magnetfilm umgespielt, das ist etwas stärkeres Magnettonband in gleicher Breite und mit gleicher Perforation, wie der Bildfilm hat. Genau hier kommt die Synchronklappe zum Zug. Zweitens können mit einem ausgewachsenen Schneidetisch alle Bild- und Tonelemente eines Films miteinander ausprobiert werden, bis alles Schnittmaterial die fertige Vorlage für die Montage der Originale darstellt. Auf den Schneidetisch kommen also stets nur Kopien, nie Originale. An einem 100-Minuten-Film arbeiten mehrere Leute während Wochen, die Muster sind hinterher voll von Markierungen, aufgehobenen Schnitten, Fingerabdrücken und Dreck. Du wirst vermutlich deine Filmoriginale zerschneiden. Warum nicht. Es ist dein Plan, der entscheidet. Viel Glück!
  25. Will nicht arrogant erscheinen: Man braucht meine Beiträge nur aufmerksam zu lesen, es ist alles da. Ich vergrößere zum Schreiben mit Steuertaste und +, habe das Textverarbeitungsprogramm neben dem Forum offen, hole mir von dort die Zeichen, die ich haben will (¾↨ЯºJ♫╘) und überlege manchmal lange, wie ich mich ausdrücken soll. Korrektur an meinem letzten Beitrag: Schostka und die Filmfabrik Svema sind nicht russisch, sondern befinden sich in der Ukraine, und zwar an der Gagarin-Straße 1. Kurz vor der Wende hatte das Kombinat 12'000 Angestellte.
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