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schmalfilm 2/2011 erscheint in zehn Tagen
Film-Mechaniker antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Bei Kahl gibt es 25 Fuß Schwarzweißpositiv in Doppel-8 für 7,25 Euro. Damit läßt sich wunderbar experimentieren. Experirī, lat. = Erfahrung(en) machen Hochempfindlich panchromatischen Film bietet er allerdings horrend teuer an. -
Ja, doch die Grundlagen sind das Entscheidende. Ich bin jetzt in der letzten Etappe meiner Ausbildung zum Mechaniker und muß sagen, daß diese Lehre kaum mehr etwas anderes ist als ein Abrichten auf unbeschwerten Umgang mit CAM*-Programm und CNC**-Werkzeugmaschine. Feilen, Stemmen, Meißeln, Schaben, Sägen, Anreißen und Körnen, Läppen, Honen, mehrere Aspekte des Zusammenbaus oder des Unterhalts kommen viel zu kurz. Was glaubt ihr, seit wann es den Drillbohrer mit Spannuten gibt, wie man ihn kennt? Seit 1863. Bis in die 1860er Jahre hinein wurde mit meist handgeschmiedeten Vollbohrern gearbeitet, d. h. fleißig entspänt. Wir haben heute kaum eine Ahnung davon, wie die Industrien aufgebaut wurden, deren wir uns immer noch rühmen. Wir wissen nur, wer sie aufgebaut hat: Arbeiter. Ich will damit sagen, daß einer der Alten mit einem reparablen Gerät durchaus zu Rande kommt, die modernen Produkte hingegen nicht auf lange Lebensdauer und Instandhaltung ausgelegt werden. Die Frage ist also: Wird es wieder eine Stärkung der Investitionsgüterindustrie geben? Seit dem Zweiten Weltkrieg ist global eine Konsumgüterindustrie eingerichtet, in der Fachleute eigentlich nur stören. So stoßen wir mit Ideen beim Lehrmeister eigentlich immer auf Widerstand. Ich habe gefälligst gar keine eigenen Ideen zu haben. Man ist richtig gestresst mit jedem Lehrling, der seine Denkwarze einschaltet. Heute werden Millionen von Angestellten dafür bezahlt, möglichst nichts (anderes) zu tun (als das schon Geplante). Mein Wort zum Tag der Arbeit ____________________ * Computer Aided Manufacturing: Rechnergestützte Fertigung ** Computerized Numerical Control: Gerechnete zahlenmäßige Steuerung
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Laßt ihn doch das machen! Ich habe auch eine Olympus Pen F und würde in Ermangelung einer Kinokamera ebenfalls so etwas versuchen. Der Bildstand wird schon drittklassig sein, sei dir dessen bewußt. Du kannst aber mit deinem Negativ, es darf auch länger sein mit sauberen Naßklebestellen, in jedes Filmlabor marschieren und Kopien bestellen. Vielleicht wirst du weltberühmt wie Norman McLaren, der nicht ein Mal eine Kamera benutzte (teilweise). Wenn es dir ernster ist mit Animationsfilm, dann bist du gut bedient mit einer älteren Filmkamera, wie man sie bei eBay findet. Da gibt es Mitchell oder Bell & Howell für einige Hundert, zur Zeit sogar eine echte Trickkamera von Pacific Title für 4000 Dollar. Es geht aber auch mit einem Debrie Sept, der immerhin Sperrstifte hat, einem Debrie Parvo, einer Eyemo, Arriflex, Konvas, Newman & Sinclair.
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Doch, es ist ein Wellenschleifenprojektor, eine Variante mit den Wellen in Ebene statt auf Kreisbogen. Die Wellensegmente laufen endlos in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse. Es scheint, daß die Wellenschleifen mittels Druckluft gebildet werden. Auf jeden Fall knattert so ein Ding mindestens so laut wie die zirkulare Variante.
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Filmprojektorfragen Revue Lux Sound 50 b
Film-Mechaniker antwortete auf RainerG's Thema in Schmalfilm
Ich stimme Martin Rowek und Thomas007 zu. Das Zahnritzel aus Nylon wird für 50 und 60 Hertz Netzspannungsfrequenz ein Mal so oder umgekehrt montiert. Das Gerät wurde von Eumig gebaut, dem größten Schmalfilmprojektorenhersteller in Europa. Zahnriemen beschaffen ist keine Schwierigkeit, sie einzubauen, eher. Guckst du hier -
Eumig Mark S 810 D mit umsteckbaren Tonköpfen
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Jemand von der Verwaltung könnte doch . . . Man muß nett sein mit den Verantwortlichen, sonst läuft doch nichts.
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Siehst du, was ich mit den gelben Pfeilen andeute? Daran würde ich arbeiten.
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Zuerst Film und Projektor reinigen, Film mit Isopropanol auf Samtlappen, durch den du den Film ziehst. Umrollerpaar an Tisch befestigt, Samt zwei Mal gefaltet, nur feucht, nicht naß, Hand flach darauf gelegt ohne Druck. Oft öffnen, Lappen weit ab vom Film ausreiben. Für den Projektor Kinderzahnbürste besorgen, auch die leicht mit Iso befeuchten, Filmkanal putzen. Greifer eventuell von anhaftendem Gedöns befreien. Nachsehen, ob Filmandruckplatte frei federt auch bei geschlossenem Filmkanal. Keine Wattestäbchen, keine Textilien, aber mit bloßem Finger alles überreiben. Erstens spürst du dann, was los ist, zweitens fettest du damit die Metallteile ganz leicht ein, was sehr gut ist. Hauttalg ist einer der besten Filmschmierstoffe. Was für einen Apparat hast du? Wenn es die Kopie ist, dann könntest du das ausfindig machen, indem du den Bildstrich hereinziehst. Vielleicht ist sogar die Perforation knapp sichtbar, wenn du die Andruckplatte mit einem Zahnstocher etwas zur Seite schiebst (je nach Modell), im Lauf, wohlgemerkt. Alles weitere wären dann Störungen der Projektorfunktion.
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Jaaa, gibt es.
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Gebrauchsanleitung Paillard-Bolex G sonore
Film-Mechaniker hat Bilder hinzugefügt zu ein Galerie Album in Sonstige
Dieses Papier habe ich im Koffer eines G 16 gefunden, eine aufschlußreiche Skizze einer Gebrauchsanleitung. Man wollte auch beim Lichtton dabei sein, packte die Sache jedoch falsch an mit Apparat und Dokument. Bis 1960 blieb Paillard deshalb vom Geschäft mit 16-mm-Tonfilmprojektoren nur Zuschauerin. Dann kam die Firma mit der S-Reihe, die wieder grobe technische Fehler in sich trug. -
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Wenig bekanntes Buch zum Schweizer Film
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Talk
Könnte er dieser sein? http://www.facebook....100001214880531 -
Wolfgang Gersch Schweizer Kinofahrten Begegnungen mit dem neuen Schweizer Film Schweizerisches Filmzentrum © Henschelverlag Kunst und Gesellschaft DDR – Berlin 1984 ISBN 3-907850-09-2 Kennt jemand diesen Autoren aus einem totalitären Staat, der im totalen Staat lebt(e)?
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http://www.filmvorfu...post__p__132877
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Ich habe mal in den Ephemeriden nachgesehen, davon ausgehend, daß anulutk ein bald 17 Jahre jung Werdender ist. Er hat als Geburtsprägung mitbekommen, was ich mit folgenden 12 Begriffen bezeichnen möchte: Vergangenheit Gedanke Abfolge Vorbereitung Bereitschaft oder Reife Glaube Einstellung Erläuterung Heilung Urteil Gefallen Vermittlung Mars in Widder, Glaube, und Chiron in Jungfrau, Heilung, sind zwei Trümpfe, die ihm ein Leben lang Halt und Stärke geben, eine helfende und rettende Hand, ihn aber auch als unflexiblen Klotz erscheinen lassen können beziehungsweise als unverbesserlichen Pedanten. So genau zielt kein Troll, denn einen ähnlichen Geschmack unseres jungen Mitforenten hatte ich mit der Zeit schon bekommen.
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So etwas?
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Tante grazie !
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Es ist Handwerk.
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Perforation - wann und wie in der Filmherstellung?
Film-Mechaniker antwortete auf carstenk's Thema in Newbies
Wie hieß es damals bei Radio Eriwan: Im Prinzip Ja. Zumindest weiß ich das von 35-mm-Polyesterfilm von Agfa-Gevaert, CP 30. Man mache sich aber nicht zu große Hoffnung, 70-mm-Film-Kopien wären nicht kontinuierlich belichtet. Von einer Schrittkopierung in dem Format müßte ich wissen. In den 1960er Jahren kam es vor, ich kann mir vorstellen, daß es von My Fair Lady teilweise intermittierend exponierte Positive gegeben hat, doch da frage ich besser andere Fachleute im Forum, die hier hoffentlich mitlesen. -
Bei der Paillard-Bolex geht es darum, die Schaber so einzustellen bzw. einstellen zu lassen, daß man den Film ganz durchschleifen könnte. Die Einrichtung der Abstandstifte (gehärtet) ist nichts Gutes. Man kann es selber machen, wenn man nicht gerade zwei linke Hände besitzt: Schaber ohne eingelegten Film auf Anschlag richten, festhalten und die Schrauben festziehen. Die Messer müssen von Zeit zu Zeit nachgeschliffen werden, was jeder Mechaniker mit einer Schleifscheibe oder einem Abziehstein erledigt. Beim Selbermachen: Immer gegen die Schneide schleifen und immer auf der Schräge Man kann die Filmenden so dünn schaben, wie man es für gut hält. Man bringt nämlich fotografische Beschichtung und Substrat weg (Haftschicht zwischen Bildschicht und Träger). Eine nasse Klebestelle hält nur, wenn Träger mit Träger zusammenkommt. Die Riefen, die du siehst, sind Zeichen dafür, daß du nicht tief genug schaben kannst, ich nehme an, weil die Schaber abgenutzt sind. Es ist eine Sache, die man sich erspürt.