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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker
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Wieso Linksmaschine? Erna IV könnte zutreffen, aber rechts.
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Du kannst doppelten Nennstrom durch einen Xenonkolben drücken, den Elektroden macht das wenig aus. Das Glas ist das Thema.
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Ja, Bauer M 5 mit Hinterblenden, es fügt sich zusammen. Wenigstens ein Fuß ist nicht der originale. Trauriges Bild Herr Theilhaber hatte nun einen jungen Einäugigen eingestellt, »weil der ihn billiger kommt als einer mit zwei Augen« (die Großmutter). Jedenfalls sollte er ein Glasauge haben, wir wußten bloß nicht, auf welcher Seite. Mal sagter der Großvater, er hat es rechts, mal sagte er, nein, links. Oder er sagte: Stimmt alles nicht! Er hat gar kein Glasauge! Im Garten war nun wieder Herbst. Wie früher der Großvater oder Herr Salzmann fegte nun der junge Krüppel vorm Apollo die Blätter zusammen, damit man gut hinein konnte. Mit Großvaters Leimkübel und seinem Pinsel klebte er die Plakate an: Ich bin ein entflohener Kettensträfling (1932, mit Paul Muni), Herzen in Flammen (1930, mit Marlene Dietrich, Gary Cooper und Adolphe Menjou), Der kleine Caesar (1930, mit Edward G. Robinson und Douglas Fairbanks, jr.). Oder Hitlerjunge Quex (1933, mit Heinrich George und Berta Drews). Alle waren sie nun mit Ton. Für mich, sagte der Großvater, ist das Kino gestorben! Aus: Gert Hofmann: Der Kinoerzähler. Hanser, München, Wien, 1990
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Die Teile sind mechanisch sehr stabil. Platzer haben mit Rekristallisation im Glas zu tun, die von Überhitzung stammt. Vermutlich hat der Kolben mal zu heiß gehabt. Wie viele Stunden hatte der schon drauf?
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Matze, wo steht dein Kino?
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Dann müßtest du dich aber auch darüber verwundern, daß die Hitler-Riefenstahl-Filme und überhaupt die Nazi-Produktion mit Kameras aus den Vereinigten Staaten von Amerika, aus Frankreich, aus Großbritannien, mit Rohfilm aus den U. S. A., aus Frankreich, mit Objektiven aus Großbritannien, mit Schminke eines Russen in den U. S. A., mit Scheinwerfern und Stativen und Mikrofonen und Meßinstrumenten aus vielen anderen Ländern getätigt wurden. In dem Punkt war das Deutschtum an einer Grenze, ohne Debrie, Mole-Richardson, Cooper-Hewitt, Eastman-Kodak, Gevaert, Ferrania, Max Factor, Vinten, Cooke, Taylor & Hobson, Bell & Howell, Mitchell u. a. wäre Goebbels verstummt. Ich will hier keine politischen Kartons einreißen, aber es amüsiert mich immer etwas, wenn die Leni sich hinter einen Parvo beugt, der vielleicht mit Double-X geladen ist, oder wenn man weiß, daß an der Front mit 2709 aufgenommen wurde. Der verjudete Film war eben international.
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Es sieht nach den Bauer Standart 5 oder Standart 7 aus, die es als Links-Rechts-Pärchen gab und Hinterblende hatten. Unsere Bauer-Spezialisten werden noch mehr wissen. Möglicherweise steht da noch ein originaler Nazi-BWR, erkennbar an der Kachelung und der Datierung dieser Projektoren von Tümmel: 1933. Es wurde ja Kinoneubau gefördert. Falls es sich um die Kinomaschine 3 handelt, der ich amerikanische Vorbilder anzusehen meine, wären wir 1932-33.
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Filmlagerung bei geringer Luftfeuchtigkeit
Film-Mechaniker antwortete auf Arno's Thema in Tips und Tricks
Eben, Unschärfe aus Verwackelung, würde ich sagen. Das mit der Schicht unter Spannung bei Wicklung Schicht außen ist naiv, denn die Bildgelatine steht immer unter Spannung. Das fängt wirklich bei der Trocknung nach dem Entwickeln an, beobachte es seit Jahren bei allen Materialien, die mir anvertraut wurden. Die Empfehlung zielt nicht auf die Gelatine ab, sondern auf den Träger, und zwar aufs Triacetat. Polyesterträgerfilm verhält sich etwas anders. Diese Sorte zieht uns mehr ins Thema statische Ladung hinein. -
Filmlagerung bei geringer Luftfeuchtigkeit
Film-Mechaniker antwortete auf Arno's Thema in Tips und Tricks
Da habe ich doch in meinen Papieren eine Übersetzung gefunden, die ich mal machte. Für Interessierte: EMPFEHLUNG FÜR DIE PRAXIS Recommended Practice 39-1970 der SMPTE Erläuterung für das Einhalten der Wicklungsart Schicht innen bei Vorführkopien Einführung Als Ergebnis von Untersuchungen durch Mitglieder der Gesellschaft wurde im Juni 1965 die Schrift veröffentlicht: Effect of Winding on the Projection Performance of 35mm Motion-Picture Film. Es wird eine Verbesserung der Bildqualität gezeigt, welche zu erreichen ist, wenn Vorführkopien andauernd mit der Schicht innen gewickelt, gebraucht und gelagert werden. Zu den Vorteilen gehören minimale Schärfeverlagerung und eine erheblich schwächere Tendenz zum Flattern. Es ist bekannt, daß verschiedene Einzelheiten in der Projektion die Bildqualität an der Wand beeinflussen und daß die Wickelvorgänge nur einen Teil des Ganzen darstellen. Auf der anderen Seite zirkulieren Kopien über eine große Zahl von Theatern und ihr Zustand war immer abhängig von kollektiver Verantwortung. Deshalb der Vorschlag, dieses Element einer guten Projektion als Empfehlung abzufassen, damit die damit verbundenen Verbesserungen allgemein in die Praxis einfließen. Die Spezifikationen sind derart gestaltet, daß eine einfache und problemlose Umstellung auf stets gleichbleibende Wicklungsart geschieht. Umfang Diese Empfehlung regelt die nötigen Änderungen im Laboratorium, im Lager und in der Kabine. Die Vorteile werden beschrieben. Die Folgen werden gezeigt, wenn die Wicklung Schicht außen dazwischen kommt. Die Empfehlung nennt im Anhang die verschiedenen geringfügigen Anpassungen, die bei Projektoren, Umrollern und Betrachtern erforderlich sein können. Beschreibung Die Vorführkopie muß mit der Schicht nach innen beim ersten Aufwickeln nach der Entwicklung und zu jeder Zeit späteren Datums Schicht innen gerollt werden. Eine einzige Wicklung mit der Schicht nach außen verringert die Verbesserung spürbar. Vorführkopien sollen Schicht innen speziell auf genormte Kerne gewickelt werden, gerade wenn sie aus der Entwicklungsmaschine kommen. Beim Vorführen soll die Filmspule so auf den Abwickeldorn gesetzt werden, daß der Film vorne von der Spule läuft (im Uhrzeigersinn bei Rechtsmaschinen). Grund Messungen und Experiment haben bewiesen, daß das Verhalten einer Rolle Film über die Projektion deutlich verbessert ist, wenn der Wicklungssinn ab Entwicklungsmaschine stets Schicht innen bleibt. Die Verlagerung der besten Schärfe ist vernachlässigbar klein und die Tendenz zum Flattern mit damit verbundenem Verwackeln ist viel kleiner. Sollte die Kopie unbeabsichtigt Schicht außen gerollt worden sein, kehren ihre physischen Eigenschaften mit der empfohlenen Wicklungsart rasch zurück und die Bildqualität wird wieder die gewohnte. -
Du scheinst eine Direkt-FAZ erhalten zu haben, also eine Datenausbelichtung auf Positivfilm. Das sieht natürlich schon sauber aus. Falls Die Friseuse chemisch entstanden ist, was ich grade nicht weiß, sieht eine so genannte Originalkopie gleich gut aus. Im einen Fall hast du einen Kontaktabzug vom Kameranegativ, im anderen werden das Original eingelesen, die Bilder zusammengerechnet und eben zur Filmaufzeichnung gewandelt. Der Bildstand ist gut, weil die Scanner und Ausbelichter Sperrstifte haben.
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Man muß doch immer wieder pingelig sein, sonst kommt man gerade in der Technik nicht weit. Letzte Woche hat mich der Lehrmeister wegen meiner Bohrarbeit an vier Teilen angepfiffen, worauf ich sagte, die Werkstücke wären schon von der ersten (Fräs-) Arbeit her Ausschuß. Darauf unterstellte er mir eine unbrauchbare Haltung, er frage sich, was ich in dem Beruf verloren habe. Ich wiederum zeige ihm mit dem Meßschieber, daß es Unterschiede bis zu drei Zehnteln gibt, von denen eben die Senkungen abhängig sind, die ich machte. Obendrein sind die verdammten Flachsenkungen für Schraubenköpfe unnötig, weil es erstens keinen funktionellen Zwang dazu gibt und zweitens man auch eine Rundkopfschraube draufhauen könnte statt Innensechskant-Zylinderkopfschraube, weil man das Ganze unter einer Verdeckung gar nicht sieht. Gleichstand. Letztlich muß ich einlenken, weil ich einfach konstruktiv Meilen voraus bin, was der gute alte Werkzeugmacher nicht peilt. Dafür kann er an der Scheibe Bohrer frei Hand schleifen, daß ich nur schlucke. Immerhin kann ich langsam auch anständig feilen. Der berüchtigte gefeilte Stahlwürfel, Seitenlänge 60, ist Wahrheit. Du bekommst ein windschief gesägtes Stück, Feilen, Haarwinkel und Schraubstock. Die Brücke zur Typografie geht über Lettern- und Zeilengußmaschine. Da werde ich fast so schwach wie vor einer Dampflokomotive oder einem Pärchen Bauer M 7.
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Es läßt sich etwas holen, wenn man klassische Tonlampen statt mit Unter- mit Überspannung betreibt. Damit erhöht man den langwelligen Lichtanteil und den Kontrast. Es ist von bis zu 8 V bei 6-V-Lampen berichtet worden. Ich finde momentan die Quelle nicht mehr.
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Genau das ließ ich weg, weil man's nicht lernen/lehren kann. Das berühmte Händchen oder die Nase fürs Geschäft ist persönliche Sache, meine ich. Der Ligaturbuchstabe ß muß erhalten bleiben! T-J, nicht böse sein, es handelt sich eben nicht um einen Buchstaben, sondern um eine Ligatur.
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Je nach Film oder Vorstellung, das muß aber zum Voraus veröffentlicht sein, bis eine halbe oder eine Viertelstunde vor Beginn nicht abgeholte Bestellungen werden frei verkauft. Kann man handhaben, wie man will, es darf einfach keine Unklarkeit geben.
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Dann entschuldige, ich bin in jüngerer Filmgeschichte nicht sattelfest. Verbände? http://www.kinofenster.de/adressenundan...lmbranche/ Gebiete? Technik, Kaufmännisches und Recht, Geschichte Entsprechend: Wie bekomm' ich den Film zum Laufen → FilmvorführerIn Wie kalkuliere ich die Eintrittspreise, Aufwand und Ertrag, Anlage-Gewinn-Rechnung (so genannte Rentabilität), Verträge → GeschäftsführerIn Woher kommen wir? → C. W. Ceram [Marek]: Eine Archäologie des Kinos. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, März 1965 Eben habe ich fünf Minuten je von der Csardasfürstin (1951) und vom Schwarzwaldmädel (1950) am Fernsehen erwischt. Damit würde ich nicht unbedingt anfangen. Wenn du hingegen eine spielbare Kopie auftreibst von Those Magnificent Men in Their Flying Machines or How I Flew from London to Paris in 25 hours and 11 minutes, dann reise auch ich an. Wo soll dein Kino sein?
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Deinem Benutzernamen glaube ich entnehmen zu können, daß du im Hanky-Panky-Business tätig bist oder warst. Das ist vielleicht gar keine schlechte Voraussetzung für Nichtsexkino. Ich rate, eine Marktuntersuchung anzustellen: Wie groß ist der Ort, in dem der Betrieb sein soll? Wie stark ist die Konkurrenz? Wie groß ist der Saal (Anzahl Sitzplätze)? Wie viele Vorstellungen sind täglich/wöchentlich machbar? Soll es Mainstream oder Répertoire sein? Spezialisierung? Nimm Kontakt mit den Verbänden auf. Studier' die Kinogeschichte an dem Ort. Alles Gute!
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Nein, die Zahnkränze beim Prisma sind für frisches Material bemessen. Sobald nur etwas Schrumpfung im Film ist, wird die Perforation angedrückt. Da ist kein Vergleich mit der Filmschonung eines Projektors mit 10er oder 8er Zahntrommeln. Auf Schneidetische geht man wirklich nur mit Mustern oder Abklatschen, Kopien also vom wertvollen Original. Beim Ton ist die Geometrie der Zähne etwas anders. Diese müssen mit Spiel transportieren bzw. zurückhalten, während das Bild möglichst spielfrei ums Prisma geführt werden soll, damit ein akzeptabler Bildstand herauskommt. Wenn es Spiel gibt, rutscht der Bildfilm. Klar, es gibt auch unterschiedliche Konstruktionen von Schneidetischmechanismen. Die älteren Steenbeck hatten keinen Zahnkranz beim Prisma. Der Film wurde mit einer Feder in einer Zahnrolle gegen eine andere Zahnrolle um die Prismalaufbahn gespannt, ähnlich den Tonbahnen, wo der Magnetfilm über die Tonköpfe gespannt wird. Es gab Spiel und somit Filmschonung. Man sollte sich also informieren, um welches Modell von Schneidetisch es sich genau handelt, damit wir hier entsprechend beraten können.
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Entstörkondensatore(en) der Taster bzw. el. Schalter
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Es trifft zu, daß manch ein Schneidetisch nicht als filmschonend anzusehen ist. Unikate gehören eigentlich nicht auf Schneidetische. Da ist ein gepflegter Zweibandprojektor, der Siemens & Halske 2000 wurde vorgeschlagen, was ich unterstützen würde, besser. War schon fast eine sprachliche Parallelmontage, nicht?
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Filmlagerung bei geringer Luftfeuchtigkeit
Film-Mechaniker antwortete auf Arno's Thema in Tips und Tricks
Die zwei Wochen machen nichts. Alles so belassen, wie es ist, ist am besten. Wenn du etwas für dein Filmmaterial tun willst, dann rolle gegebenenfalls um, damit alles Schicht innen auf größtmöglichem Kern in der jeweiligen Dose ist. -
Genau, das Zeug gehört auf einen Schneidetisch, wo jemand Erfahrenes es technisch durchsieht und eventuell alles genau synchron macht. Danach kann man ein Tonnegativ und 8000 Kopien herstellen oder den Ton für COMMAG-Kopien verwenden oder Bild und Ton einlesen und 80'000 DVD pressen lassen.
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Baden geht gut, aber nur mit reinem Iso. Lösungen sind ja Gemische mit Wasser, und Wasser ist nicht gut beim Filmreinigen. Nur wenn man Filme tropfenfrei und staubfrei trocknen kann, sollte man wässrig waschen. Dann allerdings kann man die Vorteile des Waschens mit Wasser nutzen: Herauslösen von Fixierbadresten, Herauslösen von Kalk, Quellen der Gelatine zur Reparatur feiner Schrammen, usw.
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Schau, ich mache zur Zeit die Lehre als Mechaniker und stelle täglich fest, wieviel uns aus aufbauenden Jahrzehnten trägt, während die Neuzeit alles Mögliche integriert (was an sich noch nicht schlecht ist), aber auch Unmögliches bringt. Ich kann dir nur sagen, daß die Mechaniker im 19. Jahrhundert bedeutend mehr drauf hatten als wir heute im Durchschnitt. Wenn du nicht feilen konntest, wurde nichts aus der Probezeit. Der Bruder meines Ururgroßvaters lebte von 1846 bis 1927 und war Mechaniker. Es sind Briefe von ihm erhalten bei meinem Vater. Wir können uns kaum mehr vorstellen, wie vor 150 Jahren gearbeitet wurde. Auf jeden Fall war die Präzision voll entwickelt. In Deutschland gab es Unternehmen, an denen man sich heute noch messen kann, Deckel in München, Zeiß in Jena, Anschütz in Kiel, die Reihe ließe sich sehr lang machen. Ob ein Malteser-Kreuz-Gesperre sauber funktioniert, hat auch mit etwas Geist zu tun. So macht man den Radius der Sperrscheibe um ein Haar größer als denjenigen der Kreuzkehlen, wodurch das Kreuz mit den Armen beidseits sicher anliegt. Früher wußte einfach jeder in der Metallbranche, wie er aus Bandmaterial einen genauen rechten Winkel machen kann. Man benötigt dazu Maßband, Reißnadel, Körner, Hammer, Bohrer und die Erkenntnis, daß ein daraus gefertigtes Dreieck der Längen 3, 4 und 5 rechtwinkling ist. Es kann auch gleichseitig sein. Einige wissen auch, wie man drei Stücke aufeinander einschabt, so daß am Ende alle drei je eine (nahezu) perfekt ebene Fläche aufweisen.
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Nicht schlechter als mit einer neuen, weil der Filmantrieb mit Schaltrolle auf Malteser-Kreuz-Welle und Schwungmasse auf Stiftwelle seit Oscar Messter unverändert in Gebrauch ist.
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Dem Kino gehen die jungen Zuschauer aus
Film-Mechaniker antwortete auf Womenzel's Thema in Allgemeines Board
Frauen flüchten sich in die wohlig warm-dunkle Höhle des Kinos auf der Suche nach Schutz vor der idiotischen Männerwelt, die Ölplattformen sprengt, Fernsehen macht und sich für Fußball begeistert. Meine persönliche Meinung