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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. carstenk erläutert ja goldig. Was den Film betrifft, gibt es keine Schärfeverluste aus Langzeitbelichtung, das wäre neu seit 1839. Was natürlich mitspielt, ist die Reziprozität (stimmt auch nicht mehr, wie einst dargelegt), d. h. mit zunehmender Belichtungsdauer fällt die Schwärzung einer Schicht zurück. Bei Farbpositiven, von denen wir's hatten, kommt es zwar mehr auf kürzere Belichtungszeiten an, und zwar nicht für ein Phasenbild, sondern innerhalb des Bildes, weil der Lichtpunkt jeweils nur kurz an einer Stelle verweilt, wenn er nicht kontinuierlich eine Zeile durchläuft, das weiß ich nun nicht exakt. So ab 1/100 Sekunde fallen die Dichten auch schon hinter das Ziel zurück, so daß man ausgleichen muß. Je nach Material kann das entlang einer logarithmischen Kurve sein oder noch wilder (im mathematischen Sinn).
  2. Haben die Mädels das Verführen vorlernt?
  3. ja . . . ?
  4. Manchmal steht man auf dem Schlauch, in dem man steckt. Macht nichts, kommt in den besten Familien vor. War das nicht ein Filmtitel?
  5. Nur bei halbem Schritt, also sphärisches 3:8 über zwei Lochabstände. Damit doppelter optischer Vergrößerungsfaktor bei gleich großer Bildwand
  6. Leichtmetallguss, kann durchaus vermurkst werden. Das will ich aber auf keinen Fall unterstellen.
  7. Nach meiner Erfahrung mit EIKI kann sich die Andrückplatte an der Seitenführung aufstellen, so daß sie den Film nicht auf beiden Seiten voll erreicht. Vermutlich hat dein Gerät mal einen Stoß erhalten, bei dem die Halterung verbogen worden ist. Den ganzen Kram justieren macht keinen Spaß, ist aber möglich. Auf die Seitenführung achten, wenn die nicht frei spielen kann, ist alles a. A.
  8. 7. Es ist gar nicht Stereo, noch Mal heiliger Bimbam, ich muß müde gewesen sein beim Schreiben der Legende. Ich komme mit meinem Scanner nicht durch die dichten Negative, von Auge betrachtet ist es aber eindeutig Farbfilm. Es sieht nach München aus, auf einem vorbeifahrenden Lastwagen steht gut lesbar Bräu, auch sind viele VW-Käfer in der Straße. Es handelt sich vielmehr um ineinander verschachtelte Bildreihen, je in eine Richtung. Das Bildformat ist 1:2, das in der Sammlung einen gewissen Stellenwert besitzt. Mit dem Meßschieber ermittle ich 9,4 auf 19,7 mm. 14. Einseitig perforierter Normalfilm, Sechslochschritt, Bildformat 26,9 auf 26,9 mm; amorphes Farbnegativ (Zerrfaktor 2), auch VW-Käfer im Bild, jetzt sehe ich die Mariensäule. Fischbrunnen auf dem Marienplatz!
  9. Nein, die Abschnitte sind alle entweder Kameraoriginale oder Kontaktabzüge. Sie sind aus der Isar gefischt.
  10. T-J, ich anerbiete mich, in Zukunft und in Absprache Artikel auf Rechtschreibung und Zeichensetzung durchzusehen, für jedermann, damit man wenigstens lesen kann, was jemand meint. Auf Wunsch nach alter oder neuer Regelung
  11. Heiliger Bimbam, ja, 14 hat sechs Lochabstände hohes Bild ! Woher die Streifchen kommen, lasse ich noch ein wenig offen.
  12. Guten Tag oder guten Abend, liebe Kollegen im Vorführraum oder zu Hause, ich hab' euch etwas mitgebracht. Hier sind ein paar Geschichten aus filmtechnischen Hinterzimmern, zu denen man sich selber seinen Reim machen, bei Bedarf sie aber auch in die Diskussion zerren darf. 1 Normalfilm, halber Schritt, Bildformat 3:8 2 Einseitig perforierter Normalfilm, Dreilochschritt, Bildformat 17,4 x 29 mm (3:5), Negativ 3 Dito, Positiv 4 Schmalfilm 17,5 mm, Lochabstand und Schritt 10,5 mm (?) 5 Normalfilm, Normalbild, Teilfilm eines Stereoversuches, Negativ 6 Zwischenpositiv, Magentaschleier 7 Zeiß-Ikon-Stereosystem, Negativ 8 Einseitig perforierter Normalfilm, Dreilochschritt-Negativ, Bildformat 1:2 9 Schmalfilm 16, einseitige Doppel-8-Perforation, Dreilochschritt, „Super 16“ 10 Schmalfilm 17,5 mm mit einseitiger hochgestellter 16-mm-Perforation, Lochabstand 4,75 mm wie beim Normalfilm, Bildformat ⅜“ auf ½“ mm, Magnetpiste .1“ breit (2,54 mm) 11 wie 5 12 Normalfilm mit beidseitiger hochgestellter 16-mm-Perforation, Lochabstand 4,75 mm, Dreilochschritt, Bildformat etwa 13, 2 auf 14 mm, Anamorphosefaktor 2 13 Normalfilm mit beidseitiger hochgesteller 16-mm-Perforation, Lochabstand 4,75 mm, Dreilochschritt, eine Art Doppel-16 mit gegenläufigen Bildreihen, eine davon amorph 14 Einseitig perforierter Normalfilm, Fünflochschritt, Bildformat 1:1, Negativ
  13. Ja, unsorgfältig gemacht: KunstKinoSponsoring setzt auf eine nachhaltige Imagepflege und Unternehmenskommunikation ohne Motivation und Möglichkeiten aller Beteiligten, negative Einflüsse auszuüben oder ausüben zu können. Ohne die Präposition auf vor Motivation ist der Sinn schon etwas schräg. Nur so als Beispiel
  14. Das liest man nicht alle Tage.
  15. Ich glaube, das war ein Mal. Mir kommen meine Landsleute als feige und korrupt vor, nicht alle, aber besonders in der Politik. Was sich die Regierung zur Zeit leistet, spottet jeder Beschreibung. Dann der Basler Filmtechniker. Ich bin 100prozentiger Zürcher, einfach seit 1997 am Rheinknie. Der Unterschied zwischen Schweizern und Deutschen ist eine Erziehungsfrage. Wir sind kein völkischer Verbund, sondern eine Wirtschaftsgemeinschaft, allerdings mit einem Zwangvorzeichen. Wer nach der Obrigkeit sucht, die hier aus dem Hintergrund eigentlich immer noch das Meiste im Griff hat, stößt früher oder später auf den Vatikan. Wie tief, auch zeitlich, das hinabgeht, kann man am Fall Franz Sabo gut ablesen. Bei uns sind mit Ausnahme von zwei oder drei Kantonen Kirche und Staat nicht getrennt. Das ist rückständig gemessen an unseren Nachbarn Deutschland, wo dieser Punkt seit 1919 durch ist, und Frankreich mit seinem Laizismus. Mit Deutschland verbinden mich verschiedene schöne Sachen. Einst war ich liiert mit einer Dame aus Freiburg im Breisgau, die zur Hälfte aus Northeim stammt. Dann gibt es Beethoven, ohne den ich weniger gerne am Leben wäre, Schiller, Loriot. Ich bin Anhänger der von uns allen geschätzten deutschen Wertarbeit, wie bei einer Ernemann V oder einer Bauer M 7. Der Gang über die Grenze ist aber zuweilen problematisch, denn ganz im Süden Deutschlands leben die Badener, und die sind nicht so einfach im Umgang.
  16. Uniform hat es im Kino immer gegeben. Es gibt zwei Lager, ich gehöre zu dem, wo man sie ablehnt. Hier Bea Koller in Betriebsuniform im Studio 4, Zürich, um 1953
  17. http://www.kodak.com/US/plugins/acrobat...lorInt.pdf Einspannen, Stufenreihen belichten, entwickeln, auswerten, sich der Mitte nähern: Alltag im Labor
  18. Es ist wahr, daß man mechanische und fotografische Einzelheiten unterscheiden muß, doch dann darf dem Einwender nicht der Fehler unterlaufen, den Apparat zum Akteuren zu machen. Es ist immer noch der Mensch, welcher den Film einspannt, und da sehe ich keinen Grund, weshalb man nicht in beide Einrichtungen jedes Filmmaterial mit Perforationstyp N (ISO 491) legen kann. Es gibt ja auch Pendelfenster mit Stiften für Perforation P, so daß auch direkt auf Positivfilm ausbelichtet werden kann. Die Überstrahlung ist ein Nachteil, korrekt. 400 Fuß Kapazität läßt sich leicht erweitern mit größeren Magazinen. Also daran scheitert man nicht. Hier noch ein Blick in die augenscheinlich gepflegte Kamera:
  19. Weil man bei Centfox schon CinemaScope nicht selber erfunden, sondern von aller Welt zusammengekauft hat. Selbst das Wort Cinemascope war bereits als Marke für jemanden eingetragen. Wie Carr und Hayes in ihrem Wide Screen Movies auf Seite 60 schreiben: The name was already a trademark, owned by Don Federson. A signed check eliminated that little difficulty. Ich habe nirgends derart uninteressierte, ignorante, nur aufs Geld fixierte Leute angetroffen wie bei der 20th Century Fox Film Corp. (Schweiz). Das kann man bis zu ihrer Gründung zurückverfolgen. Vielleicht ein Mal waren sie der Technik gegenüber aufgeschlossen, das war 1926, als Vitaphone zu erleben war. Ab 1927 gab es die Fox Movitone Newsreel, berühmt ist ja die Ausgabe über den Lindbergh-Flug. Da hatte man in Frankreich eine Equipe beisammen, die die Landung aufnahm, mit Ton. Auch Benito Mussolini war lippensynchron im Kino, das muß man sich ein Mal reingezogen haben. http://www.youtube.com/watch?v=LfRhvbBTRIk
  20. Marcel, du wohnst im selben Ort wie der Farbfilmpapst, Gert Koshofer. Ich möchte anregen, daß du ihn ein Mal besuchst, er wird dich ins Thema einführen. Grüße ihn, bitte, herzlich von mir.
  21. Ist sie nicht geborsten, so daß sie an den Schneckenrädern ansteht?
  22. Wie in der Beschreibung auf der e-Bay-Seite steht, The Solitaire Image Recorder from Management Graphics, Inc. . . "Solitaire Cine Image Recorders meet the demanding needs of special effects, animation and post-production facilities worldwide. MGI film recorders have been used to image digital special effects in many of Hollywood's biggest blockbuster films, including Toy Story, Forrest Gump, Jurassic Park, Terminator 2, The Mask, Casper and Batman Forever, scheint es sich um ein Gerät zu handeln, das tatsächlich eingesetzt worden ist. Grundsätzlich liefert es keine schlechteren Resultate als ein Arrilaser, wenn nicht bessere, denn die Kamera ist von Oxberry, d. h. ein Mitchell-Gehäuse mit Bell-&-Howell-Pendelfenster, was ja feste Paßstifte aufweist. Die Belichtung geschieht von einer CRT, Cathode Ray Tube, deutsch Kathodenstrahlröhre. Ich lese, daß es weniger als 15 Sekunden dauert, ein Phasenbild zu belichten. Das ist heute natürlich weit unterboten, aber für Unternehmer, die 2K auf Normalfilm legen wollen, eine günstige Möglichkeit. Den Preis halte ich für unschädlich, denn man kann die Kamera jederzeit aufs Stativ stellen und mit passenden Gläsern und einem Motor für 24 B./s drehen.
  23. Centfox ist der technisch schwächste Major.
  24. Hallo, Schluri Schaust du in den Projektor hinein (Rückwand abnehmen), siehst du die Kunststoffschnecke auf der Welle?
  25. So mag ich meine Moderatoren, mit Witz und Verspieltheit (wenigstens sprachlich)!
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