-
Gesamte Inhalte
7.772 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
200
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker
-
Einzelne Stahlteile rosten bei Verwendung von Filmkitt mit oxidierenden Säuren darin, wie unser eigenes Produkt PARATAX (48 % Essigsäure). Das soll gesagt sein. Die Klebepressen von Hammann sind vernickelt und rosten nicht. Anderes Gerät hat etwa Nichteisenmetalle.
-
Fast wie ein Malterser Kreuz, oder?
Film-Mechaniker antwortete auf 3dcg's Thema in Allgemeines Board
Rein akademische Sache. Die Stiftwelle kann nicht beidseitig gelagert werden. -
Liste von Super-8-Kassetten und deren ASA-Kodierung
Film-Mechaniker antwortete auf travenon's Thema in Schmalfilm
Finde gerade den Artikel nicht, wo die Modelle zusammengestellt sind: http://schmalfilm.schiele-schoen.de/ Es gab verschiedene Kameras, die mit vier oder sechs gewöhnlichen Stabzellen betrieben werden. -
Liste von Super-8-Kassetten und deren ASA-Kodierung
Film-Mechaniker antwortete auf travenon's Thema in Schmalfilm
Mit ISO 3067 ist die Sache mit den Empfindlichkeitskerben geregelt, und du hast Recht, 80 ISO ist nicht vorgesehen. Die meisten Super-8-Kameras lesen sowieso nur 40 und 160 ISO. Modelle, die stufenlos übertragen, sind z. B. die Bolex 150-155-160. Es gab noch mehr, aber die fallen mir jetzt gerade nicht ein. Das ist alles gar nicht pingelig, die professionellen belichten mit einer Genauigkeit von plus minus einer viertel Blende und verlangen noch Genaueres in der Entwicklung (grundsätzlich möglich) bzw. 1/16 Blende und genauer beim Kopieren (absolut möglich). Blendenautomatik wäre ja zwecklos, könnte man nicht genau dosieren. Ordentliche Ergebnisse gibt es nicht mit PXR, zumindest für mein Empfinden. Wenn du den Vergleich mit Fomapan R machst, gehen dir die Augen auf. Bevor du noch viel Geld ausgibst für Super-8, rate ich zum Umstieg auf Doppelacht. Da es Gigabitfilm, den Schwarzweißfilm in 16 mm gibt, ist es denkbar, daß er über kurz oder lang auch in Doppelacht und DS-8 erhältlich sein wird. http://www.foma.cz/ http://www.fotoimpex.de/ http://www.wittner-kinotechnik.de/home.php http://www.kahlfilm.de/ -
Liste von Super-8-Kassetten und deren ASA-Kodierung
Film-Mechaniker antwortete auf travenon's Thema in Schmalfilm
In der Annahme, es handele sich um PXR, Typ 7265, kann ich dir schon sagen, daß der Film 100 ISO Empfindlichkeit hat zusammen mit Entwicklung nach Eastman-Kodak-Rezept D-96/97 in der Maschine, die Kerbe aber für 80 ISO angebracht ist, weil man in Rochester seit 1957 auf Billig macht mit Plus-X reversal, Tri-X reversal, 4-X reversal (eingestellt) und TVTX 7727 (eingestellt; http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_mo...ilm_stocks), konkret: Alle diese Filme sind modifizierte Negativfilme zwar mit Mischemulsion, jedoch auf Grauträger statt auf farblosem Träger, wie ihn die echten Umkehrfilme haben. Dazu gehörten die älteren Kodak-Ciné-Materialien, wie Super-XX und Panatomic-X, Agfa, Perutz, Voigtländer, Schleussner und andere. Die letzten echten Umkehrfilme mit Lichthofschutz-Unterguß, nicht in der Masse gefärbtem Träger sind Agfa-Scala (200 ISO) und Fomapan R (100 ISO). Der Murks mit Kodak PXR und TXR beginnt mit Überbelichtung, um alles leichter zu halten, doch die hellsten Bildstellen werden halt nie weiß, sondern liegen hinter dem Trägergrau, das übrigens etwa 40 % Projektionslicht schluckt. Die in den Datenblättern veröffentlichten charakteristischen Kurven sind frech nach oben verschoben, wenn man die geringste Dichte von log 0.1 annimmt. Sie erhebt sich von der Trägerdichte von log 0.23 an, totaler Widersinn. Ich habe bei der gelben Firma schon darauf hingewiesen, man weicht aus. Ich will dir die Freude am Filmen nicht verderben, im Gegenteil. Man sollte einfach wissen, daß nicht alles dem Reinheitsgebot entspricht, was den Namen Kodak trägt. Es hat schon mit Verletzung der Rechte des Erfinders des biegsamen, farblosen und klar durchsichtigen, glatten, in Wasser unlöslichen Films begonnen. Dann war man lange nicht sehr umweltbewußt, bis reiche Grüne aus New York City Druck machten. Seither geht die Umstellung auf Polyester bedeutend schneller voran. Eastman-Kodak hat seit 1955 Estar fabriziert, aber nur zögerlich eingeführt. Noch heute schreien Kameraleute laut auf, wenn man sie fragt, warum sie nicht Polyesterfilm verdrehen. Sie glauben, Polyesterfilm würde entgleisen, als ob die Perforation schlechter wäre, während in Zehntausenden Kinos Kilometer um Kilometer Polyester läuft, täglich, mit manchmal abenteuerlichen Klebereien drin. Rohfilm zur Aufnahme ist frei von Spleißen . . . -
Warum ab vom Thema? Die Eingangsfrage war nach dem Bildformat von Easy Rider, also sind wir mitten drin in einer, wie ich finde, sehr wichtigen Diskussion über Ästhetik, Geschichte und Technik des Kinos. Das mit TC-Filme nicht im Normalformat zeigen, ist natürlich stümperhaft: Was hat ein Naturfarbenverfahren oder -system mit dem Bildseitenverhältnis zu tun? Gerade die Körnigkeit von Technicolor, gerade bis 1955, rät zu Academy. Man kann das Normalbild, das auf jeden Fall und immer im Verhältnis von 3 Teilen Höhe zu 4 Teilen Breite vor Publikum erscheinen soll, auch groß spielen. Eigene Bildwand, eventuell vor der Breitwand abgehängt, eigene Objektive. Gerade Easy Rider oder The Third Man oder, jetzt kommt's dick: Sissi !
-
Volle Kanne, geil ! Ich kann ordinär sein. Bin ich z. B. auch immer bei der Rocky Horror Picture Show.
-
Um den Anfang einer wunderbaren Freundschaft zu machen — Nebelschwaden ziehen vorbei — zähle ich einfach mal auf, wohin meine Bekanntschaften so laufen. Daraus könnten eventuell wieder interessante Kontakte entspringen, wer weiß. Denke so bei mir, lassen wir die richtigen Namen erst weg, können wir bei Konkretisierung immer noch nachschieben. Sind ja nicht unbedingt alle darauf erpicht, gleich am Tatort geschnappt zu werden. Also, ich habe Vorführerfreunde (gehabt) in Zürich, wo ich herkomme, im Alba, im einstigen Bellevue, Astoria, Studio 4, Piccadilly, Studio Commercio, Le Paris, Corso, Radium. Dann Sputnik, Liestal. Kellerkino, Bern. La Grange, Delsberg. Orion, Dübendorf. Kino Dornach, das ist das Dorf, wo alles anders ist. Preisfrage: Warum? Andere Filmmenschen, die mir etwas bedeuten, leben in Biel am Bieler See, in London an der Themse und in den ewigen Jagdgründen, etwa ein Kameramann aus München, Jahrgang 1914, oder ein Sammler, der lange Zeit von Kakaoduft umhüllt arbeitete. Jaa, so weit erst ein Mal Nachtrag: In Meiningen hatte ich mit der Stadtverwaltung kurz zu tun wegen Kino im Marstall, in Berlin arbeitete ich als Programmberater für DM 120 die Stunde und abends als Vorführer für DM 12 die Stunde, das war 1996.
-
Hallo, Dirk Es sind ja deine Filme, die du zusammenpappst, also ist es deine Sache, ob du mit Handschuhen arbeiten willst, was Fett- und Schweißflecken vermeidet, oder nicht. Du kannst auch getrost günstig eine Catozzo aus der Bucht fischen und kleben, was das Zeug hält, und in 20-25 Jahren alle Klebestellen wieder machen, weil das Klebeband austrocknet. Gleichzeitig darfst du hin und wieder den Catozzo auseinandernehmen und putzen und dich über stumpfe Klingen ärgern und verdonnerte Stempel. Du kannst dir einen Rivas kaufen (siehe unter diesem Begriff im Forum) und mit perforiertem Klebeband funktionieren. Das trocknet auch aus. Weiter kannst du dir ein Ultraschall-Schweißgerät für Polyesterfilm anschaffen. Die Schweißnähte sind gut einen Millimeter breit und halten ewig. Acetatfilm kannst du mit so genanntem Filmkitt montieren. Gutes Material von Ernst Hammann, Amorsbach, kostet neu Richtung 700 Euro. Es ist nicht nur eine religiöse Frage, es ist nach meinem Dafürhalten überhaupt keine Glaubensfrage, sondern nüchtern betrachtbare Technik mit Vor- und Nachteilen. Der persönliche Geschmack kann sich ändern, die Dicke des Geldbeutels auch. Die Frage ist also vielmehr, ob du einen Spleiß wieder öffnen können willst oder nicht. Du brauchst einen Tisch mit Handumrollern, Licht von oben, Steckspulen, ein Stück Nylonsamt, Klebeeinrichtung und Schwarzfilm. Dazu ein Fläschlein Isopropanol zum Entfernen von Kleberückständen, Reinbenzin zur Filmreinigung und eventuell Kitt. Die Siemens finde ich nicht gut, Agfa ist besser. Die Bolex rostet. Cineamex geht, besser sind amerikanische rostfreie wie die von Bell & Howell oder Hudson. Ach, da sind so viele !
-
Jo, Martin, ich grins' ja auch dabei.
-
Willst du junger Schnaufer mich verhonepipeln, einen Lehrling von über 47 Jahren ?! :?
-
Wenn ich nur dies eine Kleine anmerken darf: Vollbild ist das Stummfilmbild, Normalbild ist gleich Academy. Habe dieserart in der Wikipedia geschrieben.
-
Danke, Herr Lossau, für die Ankündigung Schüchterne Frage: Was hat das Thema 70-mm-Kino mit Schmalfilm zu tun? Um nicht nur negativ aufzufallen, möchte ich im Positiven zu einem Artikel anregen, Doppel-Acht heute. Wäre bereit zu schreiben.
-
Sehr gut gesagt, ich habe noch mit Warner Bros. über Casablanca gestritten, wo man steif und fest behauptete, der Film wäre ein Breitwandfilm und in keinem Kino würde das veraltete Format gespielt werden. Entsprechend wurden die Fußtitel so hoch ins Bild gepflanzt, daß Ingrid Bergman in Großaufnahmen stets an ihren eigenen Worten kaute. Versaute Kopien, versautes Image als Kinomensch
-
Finde auch, daß er mit Normalbild auf die Bildwand gehört, sonst deckt man die Hälfte ab. László Kovács hat kadriert, wie in der Prager Schule gelernt, übrigens mit Arriflex II.
-
Der störende Effekt trägt die Bezeichnung prismatischer Fehler. Unterschied zwischen dem Öffnungsverhältnis von beleuchtender und abbildender Optik wirkt wie ein Hebel. Die meisten Xenon-Lampen sind zu kurzbrennweitig, mit anderen Worten, für das Öffnungsverhältnis des Spiegels von vielleicht 2:1 muß das Objektiv bei einem größeren Verhältnis um √2:1 (eine Blende weiter) verdammt großen Durchmesser haben. Das ist aber nicht der Fall, schon gar nicht beim Anamorphoten. Das Licht überstrahlt in der Ebene der Entzerrung, also auf die Seiten. Um alle Störung zu beheben, müßte man einen anderen Hohlspiegel montieren von um 15 bis 20 Prozent größerer Brennweite.
-
Die alte Frage: Ist der Anamorphot für die Pd. gebaut, d. h. sind 9 Meter im Bereich der Einstellung am Distanzring? Falls ja, dann müssen Grundoptik und Anamorphot zu weit voneinander entfernt sein. Korrektur: Anamorphotische Optik (ein Stück) oder wenigstens Verschraubung von Grundobjektiv und Anamorphot unter Weglassung von möglichst viel „Hülse“.
-
Lorraine ist auch Geschichte, die wurden bei uns doch auch gebraucht.
-
http://www.graphiteindia.com/minirod.htm
-
Superlite Carbons, Andhra Pradesh, Indien Steinemann Carbon, Ag., Chur, Schweiz; für Reinkohlen
-
Grüß' dich, Hannes Lege doch so 20'000 Euro bereit.
-
Genauigkeit der Perforation in Kinefilm von Eastman-Kodak
Film-Mechaniker erstellte Thema in Technik
Gefunden beim Umzug 28. Februar 1996 Herr Sommerhalder, Kodak, Lausanne, hat mir diese Woche eine Frage nach der Unterschreitung der Normenwerte für den Lochabstand in Film 35 mm beantwortet. Für den Typ P (Kodak Standard) mit Lochabstand 0.1870" gibt er den Fehlermittelwert von 0.00015" an. Eastman Kodak, Rochester, halte sich an ANSI PH 22.139-1980. Temperatur 21 º Celsius, 50 % relative Feuchte ISO 491 hat metrische und Zollangaben. Für den Typ P ist die Vorschrift beim Lochabstand 0.1870" ± 0.0004 beziehungsweise 4,75 mm ± 0,01. Der mittlere Fehler muß festgestellt werden. Das ist eine Aufgabe für sich. Dann muß man wissen, daß die Stanzen ungeschmiert arbeiten. Die Passung zwischen Werkzeug und Matrize ist ± 1/10'000". Das wären 0,00254 mm. Aus statistischer Sicht kommt aus der Passung ein um zwei Drittel größerer mittlerer Fehler. Das sind 0,00381 mm, die fünfzehn Hunderttausendstel Zoll. Diese Präzision wäre mindestens in jeder Rolle konstant. -
Wenn wir schon ein Mal bei den Steenbecken sind: Ich habe meine Ehrfurcht vor den Produkten über die Jahre abgelegt, motiviert vor allem von der Arbeit mit anderen Schneidetischen: Oude Delft, Prevost, KEM und Schmid. Sogar an einen Moviola-Flatbet bin ich ein Mal gekommen. Was mir an den Steenbeck unangenehm auffällt, ist die Diskrepanz zwischen einem Mordsantrieb und dann der Preßspanplatte als Arbeitsfläche. Auf der einen Seite hat man sehr solides Zeug, ein großes und teures Prisma bei jüngeren Modellen, auf der anderen immer noch die lausigste Decke. Da sind die KEM schon besser ausgewogen mit einer Leichtmetallprofildecke, die mit Stoßdämpfern gehalten um 45 Grad aufgeklappt werden kann. Optisch sind die Niederländer mit Linsenpaaren noch besser, aber darüber kann man streiten ohne Gewinn, denn wenn ich das Material wirklich sauber sehen will, geht's auf den Projektor. Deshalb hatten wir den Eiki RT-3 in Betrieb, um SEPMAG-Projektion zu haben. Er ist durch einen Bolex S 321 ersetzt, der mit geringer Anpassung auch SEPMAG-Betrieb ermöglicht. Die Steenbeck wurden viel zu teuer verkauft, alle Schneidetische sind zu teuer. Ein 35er mit 6 Tellern kostet bei KEM neu 40'000 Euro. Völliger Irrsinn Ein Schneidetisch soll im Berufsalltag durchstehen, stundenlang laufen, sauber gehalten werden können und noch einiges mehr. Ich finde, für den Amateur ist ein Schneidetisch keine sinnvolle Anschaffung. Ein Montagetisch mit Moviscop und Klebelade darauf bringt's mehr. Immer sehr wertvoll ist ein separater Umrollplatz, sei es mit senkrechten Handumrollern für Spulen, sei es ein waagrechter mit Tellern, die leider nicht mehr angeboten werden. Oder weiß München da etwas? Hallo, ich rufe München . . .
-
Der ewige Stress: Wie einfach soll man es noch gestalten...
Film-Mechaniker antwortete auf UlliTD's Thema in Allgemeines Board
Eine Patentlösung gibt es nicht, denn es spielt sich ein soziopsychisches Phänomen ab: Die Besucher wollen von Menschen empfangen werden. In dem Moment, wo wir das Gespräch verweigern und auf noch so große oder tolle Tafeln verweisen, enttäuschen wir die Besucher, sie suchen sich sofort unbewußt eine Gelegenheit, sich für unsere Grobheit zu rächen. Es hat mit dem Gastrecht zu tun, und das beruht auf dem ewigen Menschenrecht, anerkannt zu werden. Sind wir nicht schon täglich immer wieder verletzt durch Schroffheit, kalte Abfertigung, wenn wir auf den Markt gehen, der zum Supermarkt verkommen ist, wenn wir zum Arzt gehen oder auf ein Amt gehen, und nicht ein Mal begrüßt werden. Die Angestellten im Supermarkt sind nicht dafür verantwortlich zu machen, die Leitenden schon. Die leben jedoch abgehoben und haben keine Ahnung von Menschlichem. Nicht ein Mal einen Blick erhält man geschenkt am Postschalter. Es ist ein Geschenk, wenn ich jemandem ins Gesicht schaue, und davon leben wir alle. Ich hoffe, nicht pastoral zu erscheinen, aber ich habe auch lange darüber gerätselt, warum Abend für Abend Menschen an der Kinokasse schlagartig zu Analphabeten werden, besser gesagt: Illiteraten (sie lesen nicht), bis ich eines Tages an mir selber merkte, was abläuft. Die Besucher wollen also von einem Wesen aus Fleisch und Blut wie sie selbst solche Dinge wie Filmtitel, Spielzeiten und Besonderheiten gesagt bekommen, mündlich und direkt. Du kannst die ganze Eingangshalle und den Kassenbereich leer räumen, meinetwegen Pflanzen aufstellen, alle Schrift entfernen, es funktioniert bestens. Wir gehören zur Schaustellerei, eine spezielle Sache. Erst wenn der Andrang so stark wird, daß man nicht mehr jedem einzelnen alles erzählen kann (und mag), dann hat man das Recht (und die Pflicht), anzuschreiben.