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Film-Mechaniker

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  1. Kino zur Meisengeige, Nürnberg, 27 Sitzplätze, da steht das Projektorwerk auf dem Boden und die Projektion geht über zwei Spiegel hinab. Was ich aber noch sagen wollte: Es ist nicht verboten, die Projektionsöffnungen höher anzulegen und die Maschinen zu sockeln, wenn man noch oben Platz hat. Das ist derart viel angenehmer zum Arbeiten, daß man's nicht glaubt, wenn man's nicht weiß (was für ein Satz wieder !). Man stelle die Maschinen nicht zu nahe an der Wand auf. Als es einst nur das Normalbild gab, wurden die Projektionsöffnungen nach dem Lichtbüschel gebaut. Viel Streulicht kann so vom Saal ferngehalten werden. Das ist heute noch möglich, denn CinemaScope ist zwar höher als Academy, der Anamorphot rückt aber das Lichtbüschel näher an die Scheibe, so daß doch alles durchpaßt.
  2. CINERAMA, irgendwie beschleicht mich das ungute Gefühl, daß man bei den Filmarchiven, auch in Deutschland, für die Weiterentwicklung der ureigenen Filmtechnik nicht mehr so viel Interesse aufbringt. Nun, wir können mit dünnerem Material umgehen. Wenn die Konkurrenz schläft, umso besser für uns. Danke für den Beitrag
  3. Er muß ganz klar die neuen Illusionsbrillen gemeint haben.
  4. Falsch. Genau darum geht's.
  5. Ist er auch, Herr Lossau. Bei der Gewerbeschule Basel hat man die Crass-Tricktische entsorgt, die Studenten an der Hochschule für Kunst, die den Film-Video-Kurs belegen, müssen sich jeweils zu zweit eine 30-Meter-Rolle 16-mm-Film teilen, und so weiter. Die Verantwortlichen bei der Cinémathèque suisse sind filmtechnische Totalignoranten, die für die Sammlungen zuständige Person in Lausanne kennt nicht einmal den Hinterlegungsartikel unseres Handelsgesetzes. Sie geht davon aus, daß dem Filmarchiv übergebenes Material auch sein Eigentum werde. In den französischen Markt kommen wir nicht hinein. Da ist auch nicht viel los puncto Schwarzweiß. Immerhin bewährt sich unsere neue Lichtsteuerung für Kopiermaschinen. Sobald wir Markenschutz darauf haben, können wir das System anpreisen. Ich wünsche Ihnen alles Gute fürs 2009 und etwas weniger Häme. Interessierte finden unsere Homepage auch ohne Ihr Zutun.
  6. PARATAX ist erhältlich bei der Firma Filmkunst, Postfach, CH-4002 Basel, w ww.filmkunst.ch Versand in PE-Fläschlein zum Umfüllen am besten in 15-ml-Wägegläser mit Schliffstopfen, 40 X 25 mm. Die sehen so aus: Die gibt es auch von oben stehender Adresse zu 16 Euro. Dabei Gebrauchsanleitung und gummierte Etikette
  7. Vier angelsächsische Fuß, netto
  8. Bevor ich das Gesicht verliere, obwohl ich dieses Thema beinahe verpaßte, hier die Antwort vom Rheinknie: Es gibt ein langsam(er) bindendes Produkt, dessen Dämpfe auch weder nierenschädigend noch krebserregend sind. Es heißt PARATAX, ist beim Bundesamt für Gesundheit registriert und kommt in Portionen von 10 ml und ¼ l. Die kleine Portion kostet 9 Franken, die große 40. Ganz allgemein ist Filmkitt nun wirklich das Letzte, woran man sparen soll. Bei ausgewachsenen Filmproduktionen besorgt man sich stets frischen Kitt, der ja chemisch gesehen ein Gemisch von Lösungsmitteln ist und kein Kitt oder Leim. Die schnell abbindenden Produkte enthalten wie schon erwähnt das schädliche Diethylendioxid oder 1,4-Dioxan. Wörterbuch der Chemie, dtv, München, 1989: Die Dämpfe wirken in hohen Konzentrationen narkotisch und führen zu schweren Leber- und Niederschäden; sie reizen Augen, Atemwege und die Lunge. Die Flüssigkeit wird über die Haut aufgenommen. Dioxan steht im Verdacht, carcinogen zu sein. ( . . . ) Universelles Lösungsmittel für Naturstoffe, Harze, Wachse, Celluloseester und -ether, Fette, Farbstoffe in der chemischen Technik und im Laboratorium von Bedeutung. Immer gut lüften, meint Oma.
  9. Ich bitte um Verzeihnus, sollte ich die Gemüter unnötig echauffiert haben. Im Kino gab's schon so ziemlich alles puncto Ton: Mit Preßluft verstärkten Nadelklang (1910, Auxetophon D. G.-A., Elgéphone Gaumont, Stantorphone, Actophone); Verstimmte Piani; Sensurrrrround; CinemaScope-Vierkanal-Schall; Perspecta Stereophonic Sound (1953, Knights of the Round Table); Fantasound (1940, R. C. A. und Disney Studios) und Geräuschemacher hinter der Bildwand. Man lasse also etwas Güte walten, wenn der Techniker begeistert ist. Er weiß schon, daß die Besucher der Seelenmassage wegen ins Lichtspielhaus pilgern, und nicht zur Trommelfellbearbeitung. Hugh !
  10. Ich hoffe, du hast den Unterschied zwischen dem Kunstkopf- und dem Tetraphonie-Verfahren erfaßt: Kunstkopfaufnahmen erlebt man nur wieder plastisch mit einem Kopfhörer, Tetraphonie eignet sich vorzüglich für den Kinosaal.
  11. Das hätte mich interessiert, aber ich fliege Ende Januar nach Los Angeles.
  12. Danke schön, TK-Chris, daß du zuerst den Film anführst und dann die Elektronik, danke ! Ich kenne Leute, die das Klappeschlagen für eine Kunst halten. Am Schneidetisch fühlen sich auch Menschen wohl. Muster kaufen im Kopierwerk, das muß man erst ein Mal können. Welche Einfalt in der digitalen Welt!
  13. Das beste Raumklangverfahren ist die Tetraphonie® von Gerhard Woywod. Dieses Jahr läuft sein Patent aus. Er setzt vier diskrete Kanäle ein. Vier Mikrofone sind in einer fußballgroßen Holzkugel mit ihren Membranen bündig zur Oberfläche als Spitzen eines gedachten Tetraeders eingebaut. Man kann die Mikrofoneinheit auf ein Stativ montieren. Bei der Wiedergabe sind die Lautsprecher ebenfalls an den Orten der Ecken eines Tetraeders aufgestellt. Wenn die Geometrie kongruent ist, hört man exakt einen Vogel über sich zwitschern, hinten etwa eine Tür ins Schloß fallen und vorne rechts unten Schritte im Kies. Es gibt nichts Besseres.
  14. Jetzt weiß ich, mit wem ich es zu tun habe. Du willst auf der sicheren Seite sein und den nostalgischen Look älterer Optiken haben. Ich nehm' es dir nicht übel. Vermutlich bist du etwas jünger als ich, will sagen, ich habe schon mit Film hantiert, als Computer noch Zehntausende kosteten. Beim Film ist man nie auf der sicheren Seite. Das macht gerade seinen Reiz aus. Wenn du Sicherheit brauchst, rate ich zum Bauern. Das ist bodenständig, fördert die Gesundheit und verschwindet nicht. Ältere Optiken? Weißt du, ich fotografiere mit Goerz-Dagor aus den Fünfzigern und einem Objektiv von Hugo Meyer von 1930, letzteres unvergütet. Das hat nichts mit Nostalgie zu tun, diese Sichtweise wäre mir zu oberflächlich, sondern mit Eigenheiten dieser und jener optischen Konstruktion. Sagen wir, Charakter. Den erfahren kannst du aber nicht über die Meinung anderer. Du mußt schon selber etwas tun. Was gibt es Schöneres als die Begegnung mit unserer Erde, mit Salzwasser, Schnee, Glut im Herd und einer Frau im Juni?
  15. Der Aufabverschluß bei Beaulieu und Ligonie geht zurück auf den Pathé Baby von 1922. Auch Siemens & Halske hatten (Doppel-8-) Kameras mit dem Schieber- oder Guillotin-Verschluß. Sonst fühle ich mich nicht gemeint, wenn ich mein Fachwissen anbringe, denn daß kontinuierlich gezogene Kopien nicht den ruhigen Bildstand bringen wie intermittierend gemachte, ist fraglos. Vielen Kinoleuten ist nicht bewußt, was für Unterschiede das sind, wenn man eine Präzisionskopie laufen läßt (Prüffilme gehören dazu), einen Technicolor-Druck oder einen Zahnkranzabzug, und zwar in jedem Filmformat. An otti61: Du kannst lange suchen, es gibt nämlich keine derartigen Normen. Es gibt auch keine internationalen Vorschriften für die Bildfrequenz. Es gibt nur nationale, etwa die des A. N. S. I. (American National Standards Institute) oder der A. S. A. (American Standards Association), nach denen sich die weite Welt gerichtet hat. Ich habe selber bei der SNV, Schweizerische Normen-Vereinigung, vor Jahren als Aktivmitglied mitgemacht und die Vorgänge ums ISO-Normenwerk kennen gelernt. Ich will aber nicht abschweifen, nur sagen, daß ich die ISO-Papiere für die Kinematografie kenne. Wichtiger als die Einzelheiten einer Norm zu kennen, ist, zu wissen, daß es eine Norm zu einem Thema gibt. Die wichtigste fürs Kino ist ISO 2939. Der wichtigste Punkt dieser Norm ist der Tonvorzug auf der Kopie (21 Filmschritte ± ½). Der zweitwichtigste ist die Lage der klassischen Tonspur. Wenn man das als Vorführer im Gedächtnis hat, kann man nach wenigen Minuten eine Aussage über eine Kopie machen: Diese Rolle ist nach Norm, diese nicht. Wenn alle Kinobetreiber solidarisch dieses Wenige an Technik berücksichtigten, hätten die Produzenten, Kopierwerksbetreiber und Filmhändler zusammen keine andere Wahl als bessere Positive zu liefern. Ihr Bewußtsein hätte sich schon längst geschärft für die unausgeschöpften Möglichkeiten des Films.
  16. Kino-Handbuch, Entertainment-Verlag Das meinte ich. Danke trotzdem für die Link-Angabe
  17. otti61, kennst du eine entsprechende Norm für 35-mm-Film ?
  18. dunklermichael, wenn ich eine subjektive Liste machte, sähe sie so aus: Gewachstes Kamera-Original projiziert mit normgerechtem Projektor Von den besten 16-mm-Film-Projektoren hatten wir's schon. Platz 1: Arriflex 16 Silent Reflex Platz 2: Bolex-Paillard-H-Modelle ab 1954 mit Schleppgreifer Platz 3: Eumig C 16 mit starr geführtem Greifer (hartverchromter Filmkanal) Platz 4: alles andere Sobald kontinuierlich kopiert wird, gibt es keine Übertragung mehr der Bildstandsleistung der Kamera. Es sieht alles gleich aus. Wenn intermittierend kopiert wird und die Kopiermaschine dann noch +3 positioniert, was in Europa meines Wissens nicht mehr angeboten wird, dann haben wir wieder Boden fürs Gespräch. Die letzte normgerecht positionierende Kopiermaschine für 16-mm-Film ist im Sommer 2008 stillgelegt worden.
  19. Gizmo, ich bringe Transport- und "Sperrgreifer" nicht durcheinander, ich schreibe auch nie "Sperrgreifer", sondern Sperrstift, auch in der Wikipedia. Pathéfilm und ich verstehen uns gut. Fakt ist, das im Beispiel R16 einfach kein Platz da war um den Transportgreifer normgerecht anordnen zu können. Genau das habe ich oben notiert. Bitte erst alles lesen und erst dann losziehen. Wenn du mitdenkst, müsstest du fragen, was beim Kopieren geschieht. Das ist spannender.
  20. Pathéfilm, wenn Sie alle Posts, das sind die hier im Forum erscheinenden Textbeiträge, gelesen hätten, dann würden Sie das nicht fragen. Ich wiederhole aber gerne: Ja, es gibt eine Norm für den 16-mm-Film, DIN 69, worin der Positionierabstand +3 für alle Geräte festgehalten ist. ISO 69, die internationale Vorschrift für Breite und Perforation des 16-mm-Rohfilms, sieht keinen Positionierabstand vor. Ältere Normen aus den 1930er Jahren, die sich auf diese Dinge bezogen, sind nicht mehr in Kraft. Ich kann Ihnen jedoch versichern, daß man sich bei den Firmen Bell & Howell, Chicago, sowie Eastman-Kodak, Rochester, in den Ingenieur-Bureaux damals Gedanken gemacht hat über die Zusammenhänge. Marcel Beaulieu hat sich von Anfang an bei den Amis angehängt. Er ist 1950-51 eingestiegen mit einer ersten Kamera, der man "Rochester" schon von außen ansieht. Wenn die R(eflex) 16 vom März 1958 nicht nach Norm absetzt, dann hat das seinen Grund in der Anlage mit kleineren Wickeltrommeln (6 Zähne), die anders dimensioniertes Getriebe mit sich bringen. Da ist kein Platz für den Greifer. Was die Beaulieu-Reflex-Kameras jedoch wirklich disqualifiziert, ist der Guillotine-Verschluß, der gleichmäßige Belichtung des Films ausschließt. Man hat sich gesagt: Der Amateur filmt ja meistens im Freien, und da ist der Himmel oft mit im Bild. Dieser wird auf dem Film in der unteren Bildhälfte abgebildet, da wo der auf- und abgehende Verschluß länger verweilt, so daß es einen gewissen Ausgleich gibt. Es gibt übrigens weitaus aufwändiger gemachte 16-mm-Film-Kameras, die auch nicht nach Norm positionieren, zum Beispiel die Mitchell (+1). Ingenieure können Dummies sein. Doch. Man spricht von Fachidioten.
  21. Dann müssen wir neu nachzählen. Die N. P. R. hat bei +4 einen Sperrstift, die Beaulieu setzt mit dem Greifer +4 ab.
  22. Du warst noch nicht da, oder?
  23. Nur Mut, Freunde
  24. Nein, keine Angst, da ist ein Planetengetriebe auf der Welle von Vor- und Nachwickler. Hauptsache ist, daß die Welle frei läuft, aber das ist kaum kaputtzukriegen. Bei Muße könnt ihr die Wickeltrommel(n) mal abnehmen, alles in Petrol einlegen, mit der Zahnbürste (nach dem Zähneputzen) alles saubermachen, fetten und wieder montieren.
  25. Hallo, dunklermichael Ich kann das so beantworten: Eine Reihe von Kamerakonstruktionen ist mit Rücksicht auf das Bildstandskonzept entstanden, das in DIN 69 niedergelegt ist, andere Geräte gehen daran vorbei, können also nicht besten Bildstand sichern. Der Abstand zwischen der optischen Achse und dem Positionierorgan soll bei Kamera, Kopiermaschine und Projektor der selbe sein, damit Lochteilungsfehler in der Perforation wirkungslos werden. Als Voraussetzung dazu ist für eine Filmkante feste Anlage im Gerät und über die andere Kante federnder Druck vorgesehen. Laß' mich zusammenstellen: Positionierabstand (Greiferabsatz oder Sperrstift — optische Achse) +1: Arriflex 16 Bolex 16 Pro Mitchell 16 Professional, Mitchell 16 High Speed Positionierabstand +3: Aäton 7 Arriflex 16 S. R. Bell & Howell Autoload Berndt-Bach Auricon Cinevoice, alle Modelle Bolex-Paillard-H 16, alle Modelle Eumig C 16, beide Modelle Canon Scoopic, alle Modelle Cinema Products, alle Modelle Eclair A. C. L. Eclair G. V. (+3/4) Positionierabstand +4: Beaulieu R 16 Cinema Products G. S. M. O. (+5 ?) Eclair N. P. R. Pathé WEBO Angaben wie immer ohne Gewehr. Nachträge vorbehalten
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