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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker
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Wir könnten uns zusammentun und den Filmfabrikanten mitteilen, daß wir Bildstrichmarken wollen und die Kameraleute Lochgruppenmarken.
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Nein, Cellophan® ist nicht nitrierte Cellulose, sondern so genanntes Zellglas. Die so lustig knisternden Bonbontüten sind aus Cellophan, und man profitiert noch heute von seiner Eigenschaft, etwas luft- bzw. gasdurchlässig zu sein. Ich packe alle Filmoriginale sofort nach der Entwicklung auf PP-Kern (Polypropylen) in Cellophanbeutel ein. Sie laden sich auch kaum statisch auf, noch ein Vorteil. Sie sind etwas teurer als andere. Campher ist der Weichmacher im Nitrofilmträger. Keine Apfelstücke, die trocknen auch aus. Man kann das Klima eigentlich nur mit der Temperatur steuern, und zwar ist das Dichtemaximum von Wasser bei knapp 4 Grad Celsius zu beachten. Gemüse wird im Kühler aus dem Grunde schlapp, daß bei 4-5 Grad am wenigsten Wasser verdunstet. Beim schweizerischen Filmarchiv kühlt man die Nitrobestände auf 12 Grad Celsius, was sich bewährt. Metalle haben sich bei vielen chemischen Reaktionen als Katalysatoren erwiesen. Dazu mehr in Wikipedia.
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Magnettonköpfe auf Filmprojektoren sind oft schief abgeschliffen, weil der Film durchhängt. Kodak hatte mal wirklich gutes Material in einem 8-mm-Film-Projektor, Alfenol-Köpfe. Die sind hart und magnetisch doch brauchbar. Kurzsichtigkeit übrigens hilft beim Betrachten kleiner Dinge, man ist eben kurzsichtig. Ich zum Beispiel sehe bis etwa 20 cm scharf, dann wird's flou.
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Mach' das ja nicht. Ich habe seit elf Jahren ein Film-Labor und würde die Filme zum Befeuchten waschen. Dazu gehört aber, daß sie nachher wieder sauber trocknen können. Mit einem feuchten Lappen klebst du Fusseln in die Gelatine, die man nie wieder wegbringt. Längerfristig befeuchten kann man mit einem Glycerinbad, das ist Wasser mit 1, 2 % Glycerin. Dieses ist hydrophil, bindet also Wasser an sich, wodurch die Gelatine weniger austrocknet. Jetzt haben wir aber noch nicht vom Träger gesprochen. Wenn der austrocknet, kann man eigentlich nichts unternehmen, nur langfristig mit teurem Konditionieren. Dabei wird Film offen in feuchtem Klima gelagert, sei es in Spirale, sei es auf Rahmen. Die Gefahr dabei ist Schimmel- und Bakterienbefall, was man mit Röntgen-Strahlen-Duschen bekämpft. Das kostet alles Geld und lohnt sich praktisch nur bei wertvollen Originalen oder Duplikaten. Vorführkopien stammen ja von Negativen, und bei den Archiven sollte man sich um diese kümmern, nicht um Positive. Alte Kopien hätscheln ist meines Erachtens gegen den Zweck der Archive gearbeitet. Damit deine Schmalfilme besser wegkommen: Alles Material auf größtmöglichen Kern oder Spule mit großem Kern wickeln, nicht zu stramm, in Cellophan-Beutel legen (ja, die gibt es noch) und in Kunststoffdosen liegend aufbewahren. Weg mit allem Metall, weil das katalytische (unterstützende) Wirkung auf den Filmzerfall hat. Überschüssiges Material der Beutel nach oben schlagen, nicht unter die Filmwindungen.
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Ruf doch ein Mal an bei http://www.bogen-electronic.de/
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Ins Kino gehen nach wie vor die meisten Besucher nicht wegen der Fressalien, nicht wegen der Werbung, nicht fürs Beiprogramm, das es nicht mehr gibt, nicht, um die Wochenschau zu sehen, nicht zum sich Verstecken, nicht weil es günstig ist und nicht, weil es gleich um die Ecke ist, sondern für einen Film. Die einzige und beste Kundenbindung ist ein attraktives Programm oder die Gewähr, daß immer das Neueste läuft.
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Und ich muß mich korrigieren: Die Herstellung von Primärzellen mit Quecksilber ist weltweit eingestellt, offiziell.
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Schablone für Überblendzeichen bei ebay
Film-Mechaniker antwortete auf Marc Cue's Thema in Tips und Tricks
Finde ich auch. Die Normen sind nicht außer Kraft und es gibt immer noch Hunderte, wenn nicht Tausende von Kinos, wo man überblendet. -
Hallo, Admin. ! Bilderzahlen gehört doch in die neue Rubrik. Warum habt/hast Ihr/du das ins Allgemeine gesteckt ?
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Jep.
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Nix abfräsen, Mensch ! Ich hab' das hier erst jetzt gesehen, also nicht toben, wenn ich mich nicht sofort melde. Ich mach' mich mal schlau über die Ligonie-Kiste. So long Ja, also da schreibt jemand in England, es wäre der modifizierte Elmo DM 16. Er soll mal $ 3000 gekostet haben. Wenn, dann die Objektivhalterung bearbeiten, nicht das Objektiv, aber das kann etwas schwieriger werden. Schieben Sie mal ein Bild nach von der Filmbahn Ihrer Ligonie ?
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Mit dem Fußzähler aktweise die Anzahl Bilder von Filmen feststellen ist das Eine, das Andere ist, mit den Zahlen etwas anzustellen. Hier einige Filme bzw. ihre Längen, wie ich sie über die Jahre gesammelt habe, für Interessierte: (Kopie-Nummer oder -bezeichnung) [Jeweils der Produktionsinhalt zwischen Start- und Endband ohne Verleihsignete] Grock. La vie d'un grand artiste, 1931 (2): 125'869 mit Vormusik Stagecoach, 1939 (1): 137'922 The Treasure of the Sierra Madre, 1947 (1): 182'149 High Noon, 1952 (6): 120'283 The 39 Steps, 1935 (433): 123'823 Ur-Musig, 1993 (3): 158'263, 25 B./s The Lady Vanishes, 1938 (Dup.-Kopie 1996): 137'743 Sergiu Celibidachi's Garden, 1995-96 (1999-3261): 211'167 The Third Man, 1949 (2): 149'644 ohne Zensurkarton Die Drei von der Tankstelle, 1930 (T 39-96): 135'015 Der blaue Engel, 1929-30 (T 300): 153'954 Amphitryon. Aus den Wolken kommt das Glück, 1935 (T 104): 146'435 Pépé-le-Moko, 1936 (5): 135'615, letzte 903 Bilder schwarz mit Musik The Ladykillers, 1955 (1): 129'895 I soliti ignoti, 1958 (Kopie von 1999): 152'641 Big Bang, 1993 (1; 16 mm): 121'619, 25 B./s Postřižiny, 1980 (1): 137'651 Top Hat, 1935 (Dup.-Kopie von 1982) {RKO C 859 New Version}: 115'181 Arsenic and Old Lace, 1941 (New 8-15 77: 15. August 1977): 164'399 Le notti di Cabiria, 1956 (25): 168'941 Die Dreigroschenoper, 1931 (16 mm): 157'253, etwa zwei Minuten Vorspann fürs amerikanische Publikum . . . Bilderzahlen sind eigentlich Teil jedes soliden Kopienbefundes.
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Was heißt da "Abspielort" ? Das Lichtspieltheater ist einzigartig.
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Startband, Endband und Aktwechselzeichen für 35-mm-Film und 16-mm-Film sind mit ISO 4241 geregelt. Schlag' das den Verleihern um die Ohren. http://www.iso.org/iso/home.htm
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Die besten Projektoren für 16-mm-Film
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Ich bezweifle, daß ein Schnellschalter filmschonend ist. Dazu muß das Filmstück zwischen den Schleifen recht kurz sein und die Spannung in den Schleifen etwas größer. Welche Materialien hat der Hokushin denn in der Filmbahn ? -
Panne bei "filmloser" VIP-Premiere
Film-Mechaniker antwortete auf magentacine's Thema in Digitale Projektion
Nur wir Menschen machen Fehler, die Technik nicht. Wer hat denn die Technik aufgestellt ? -
Was soll ich antworten? Ich habe Warner Bros. vor Jahren ein Mal eine Kopie von Who's Afraid of Virginia Woolf ausgerissen und dann einen ganzen Tag lang, d. h. acht Arbeitsstunden Versätze korrigiert und überhaupt die ganze Ruine spielbar gemacht. Im Grunde dürfte man das einfach nicht mehr machen. Es dürfte aber auch nicht an Kopien herumgeschnitten werden, niemals ! Das geht aber nur mit wenigstens zwei Projektoren. Was in der Celluloid-Ära der Brandeindämmung diente, könnte heute Überlebensstrategie für das Filmtheater werden. Man spielt aktweise und beläßt damit Archivkopien im bestmöglichen Zustand. Alles andere wird früher oder später zum totalen Bildchen-und-Coca-Cola-Kiosk.
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Kann jemand technisches Tschechisch?
Film-Mechaniker antwortete auf Martin Rowek's Thema in Allgemeines Board
Laß' mal rüberwachsen -
Dieses Thema trage ich auch seit Jahrzehnten mit mir herum. Es gab einst Bildstrichmarken als Schnitthilfe. Ursprünglich hat man beim Perforieren die mit einem Stanzhub gefertigten acht Löcher markiert, und zwar mit kurzen aufgestempelten Tintenstrichen. Diese Lochgruppenmarken hat man beim Einspannen in die Kamera berücksichtigen können, um besten Bildstand herauszuholen. Wir sind in den Zwanziger Jahren ! Mit der zunehmenden Genauigkeit beim Perforieren ab etwa 1935 sind die Abstandsfehler auch von Lochgruppe zu Lochgruppe so klein geworden, daß die Maßnahme nicht mehr viel brachte. In den 1990er Jahren hat man bei Eastman Kodak ganz aufgehört mit den Marken. Es gibt noch Rohfilm mit einbelichteten Marken alle vier Löcher, doch das hilft ja nur beim Schnitt. Das Kino wird von der Filmindustrie nicht als Investitionspartner gesehen. Vom Kino her kommt ja die Kohle. "Um ihre technischen Probleme sollen die sich selber kümmern." Ungefähr so ist der Tenor an einer Direktorenversammlung in Rochester, Mortsel und Tokyo. Es ist richtig, daß auf der Kopiermaschine separate Lichtquellen für die Ränder zugeschaltet werden müssen. Das hängt mit den Randnummern (Fußnummern) zusammen, die dem Auffinden der Originale dienen nach der aus Mustern aufgebauten Arbeits- bzw. Schnittkopie. Ich kenne keine Kopiermaschine, die Belichtung nur des Lochsteges erlaubte. Toninhalt auf dem Perforationssteg wird am Tonkopf der Kopiermaschine übertragen, nicht am Bildkopf. Solche technische Einzelheiten werden als Kleinigkeiten übergangen. Lochgruppenmarken oder "Bildstrichmarken" sind Geschichte. Ich rate, daß man im Kino aufrüstet, und zwar in erster Linie mit Fußzähler, Schweißgerät für Polyesterfilm und Meßinstrumenten. So kommt man allem Film bei.
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Das schreibt sich ProfiScreen. Sieht aus wie Meterware in den 1930er Jahren, da hat sich nicht viel verändert. Das Wichtigste für gute Kino-Projektion ist immer noch die Geometrie, und zwar daß nach dem Reflexionsgesetz Einfallswinkel und Ausfallswinkel gleich sind, wonach sich der Aufriß des Saales richten sollte. Hinzu kommt noch die Aufstellung der Bildwand und ob sie eben oder gewölbt sei.
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Kann jemand technisches Tschechisch?
Film-Mechaniker antwortete auf Martin Rowek's Thema in Allgemeines Board
Worum geht es denn inhaltlich? -
Ich hab' so einen Lautsprecherkoffer mal mit 180 Franken angeschrieben gehabt. Alles in allem ist er das wert, denn zu allem in allem gehören Verlängerungskabel, Stecker und Haspel. Ich verstehe nicht, wie man Gegenstände, die ein Mal hergestellt worden sind, schlicht nicht sieht, nicht wahrnimmt. Da ist Arbeit drin, von der man profitiert, und die hat einen Preis. Wenn der Marktpreis gegen Null fällt, sind alle Werte weg. Absolute Total-Dekadenz
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Warum denn nicht von Anfang an? Hätte ich mir die Quecksilbergeschichte sparen können.
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Richtlinien/Regeln für Filmaufbau/Filmbehandlung
Film-Mechaniker antwortete auf Thema in Ankündigungen und Forum interne sachen
An die Verwaltung: Es wurde hier vorgeschlagen, daß die Abschnitte Technik und Tricks-Tipps zusammengefaßt werden. Wie stellt man sich dazu? -
Den Vorschlag unterstütze ich: Technik, Tricks und Tipps