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Damit habe ich fast jeden Tag zu tun. Dann, wenn man in Kontakt miteinander steht, sende ich E-Mails, erhalte aber keine Antwort über Tage. Es geht um Entscheide, was zu tun oder zu lassen sei. So zeigt sich, daß das Interesse an einem Gerät sehr oberflächlich ist. Oft will der Kunde einfach Geld herausschlagen. Die wirklich Filme machen, sind sehr wenige. Filmemachen hat mit Arbeit zu tun, dessen sind sich nur die bewußt, die schon einen Film gemacht haben. Ich kann es verstehen, man erbt so eine Kamera in der Familie, hat keine Beziehung dazu, fragt ein bißchen herum in Foren. So ist die Welt heute, recht schnoddrig.
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Es wird ja an den Dingern herumgemacht, möglich, daß die Person den Verschlußhebel auf Zu hatte. In der Stellung ist das Werk blockiert. Das Witzige ist doch, daß eine Bedienungsanleitung abgebildet wird, es also feststeht, daß eine vorhanden ist. Sie wird aber nicht gelesen. Sollte die Feder sich tatsächlich nicht aufziehen lassen, merkt das ein normalbegabter Mensch eigentlich. Eine Möglichkeit dafür, daß der Mechanismus nicht abläuft, ist Filmsalat. Dreißig Euro für das alte Glump, wie Rudolf sagt. Da muß ein Service erfolgen und der kostet ein Stück mehr. Hinterher hat man wieder eine Spiegelreflexkamera mit Mattlinse zum darauf Scharfstellen, stufenlos veränderbarem Tempo von 12 bis 64 B./s, verstellbarem Verschluß, Rückwickelmöglichkeit, Bilderzähler, Zoomobjektiv und Blendenautomatik. Dank dem Federwerk, das reparierbar ist, läuft das Ding ohne Strom.
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Das bleibt leider oberflächlich. Gerade bei dem (sowjet-) russischen Objektiv siehst du, daß du an alle Linsenflächen herankommen mußt. Möglich ist, daß der Beschlag eine Verkittung betrifft, der du mit dem Desinfektionsmittel kaum etwas Gutes getan hast. Wasser mit Spülmittel macht da nichts. Die Quelle von Trübungen ist oft Öl oder der Ölbestandteil von Fett aus der Mechanik. Das ist weiter nicht schlimm, weil man es entfernen kann. Die Arbeit hat man auf jeden Fall. Dabei kann der Gedanke kommen, daß man ein Objektiv gleich gründlich überholt, d. h. daß man es vollständig zerlegt, alle Teile reinigt, frisch schmiert und wieder montiert. Ob der Aufwand sich lohnt, würde ich nach Studium der Konstruktion beurteilen. Was liegt vor, ein Tessar-Typ, ein Biometar, eine jüngere Anlage?
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Sprechen wir von Projektions- oder von Aufnahmeoptiken?
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16 mm oder 8 mm?
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Schneider Cine Tele-Xenar 2.8/75 für Bolex Naheinstellgrenze???
Film-Mechaniker antwortete auf andreasm's Thema in Schmalfilm
Lustig, eben heute habe ich ein 75er Xenar entwackelt. Der rote und der grüne Knopf haben mit dem Schärfetrieb wirklich nichts zu tun. -
Frage zu adaptierten C-Mount-Objektiv an Doppel-8-Kamera
Film-Mechaniker antwortete auf Matthias Bätzel's Thema in Schmalfilm
Ich finde solche Versuche grundsätzlich gut und richtig, weil man eben Erfahrungen sammeln, aber auch mal sich aus einer ungünstigen Lage retten kann. Man kann sozusagen Millimetern, wenn es die Tätigkeit gibt, und Licht holen. Es gibt C-Mount-Optiken des Öffnungsverhältnisses f/0.85. Das Switar 10 ist an der 8-mm-Film-Kamera ein ganz leichtes Weitwinkel, wenn die Normalbrennweite zwischen 12,5 und 13 mm liegt. Oben hinaus, ich meine bei den langen Brennweiten, ist das Angebot für 8er nicht üppig und es sind alles alte Optiken, die man per Zufall vielleicht findet. Über Adapter bekommt man wahnsinnige Kanonen an die Kamera, bei denen das Hauptproblem ein sucherisches ist. Ernst Leitz hatte ja auch Adapter an Paillard geliefert, mit denen LEICA-Objektive an die H-Kameras gesetzt werden können. Noch einigermaßen billig findet man OPL-Tele mit LEICA-Gewinde oder Enna. -
Erinnert das Ideal von Kurt Tucholsky, kommt bei Rolf Miller wieder vor, etwas ist immer
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Pathé Lido 8 sehr selten, suche ich schon lange, GiC 8 findet man leicht. 15 Meter war verbreiteter beim 9½er Film, sowohl auf Spule als auch in der Kassette A von Kodak-Pathé.
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Hej, einer meiner Lieblingsartikel galt der AMR. Zur Moviflex bin ich einfach noch nicht gekommen. Die kann es mit vielen Superachtern aufnehmen.
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Eine H 8 ist größer und schwerer als die meisten anderen 8er Kameras. Es hat ein paar Zwischengrößen gegeben, Kameras, die 15-Meter-Spulen fassen (50 Fuß). Das sind die GIC-Movirex-Photo Hall, die Pathé Lido und zwei Fairchild-Modelle. Es hat auch Klumpen von Kameras gegeben, die nur 25-Fuß-Röllchen aufnehmen (7,62 Meter, netto), etwa die Zeiss-Ikon-Moviflex, die Agfa-Movex-Reflex oder die Geva-Caréna. Mit einem Servo-Cinor läßt sich jede D-Mount-Kamera hinsichtlich Blende automatisieren. Das Objektiv darin ist ein Fünflinser, dessen Aufbau ich noch nachjage. Zoom braucht kein Mensch. Reflexsucher braucht man auch nicht unbedingt, ein Ciné-Flex von Elgeet bringt’s ebenso. Servo-Cinor und Ciné-Flex wiegen zusammen wenig und kosten wenig. Beides kann man verwenden oder weglassen. Also mir ist die Freiheit wichtig, vor allem die Freiheit zurückzukehren zum Grundlegenden, zum Einfachsten. Die Revere 88 und 99 sind wundervoll. Eine Paillard-Bolex D 8 ist natürlich etwas Feines, weil die Filmführung so gut ist. Eine Bauer 88 ist mechanisch noch besser. Auf einem leichteren Stativ macht sich manches Gerät gut. Jenes Stativ ist nützlich, welches man mitnimmt. An seiner Stelle darf man ruhig eine Schraubzwinge mit Bodenschraube einpacken und wieder sei ans Schnurstativ erinnert, wohl das leichteste, was es gibt.
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Friedemann hat ein feines Gespür. Mit seinem Wort hat er ins Schwarze getroffen, meine Laune war heute tatsächlich miserabel. Ansonsten danke für die Blumen, Martin! Lege mich aufs Ohr hoffend, daß die verd*** Linsen morgen freikommen.
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Nein, puncto Werkzeug bin ich ausreichend versorgt. Was mir fehlt, ist Verständnis für den Blödsinn, die Sucherlinsen der Reflex-H-Kameras einzukleben. Ich bin am Überholen zweer H 16 RX von 1960 und habe einen Mordszorn auf Unbekannt. Abwechselndes Einlegen in Sprit, Aceton und Öl, bis sich etwas lockert. Wenn das Sucherbild schon nicht das Hellste ist, dann will ich dem Kunden zu einem klaren verhelfen. Wie die Geräte kamen, war der Durchblick trüb wie Gülle und der Beschlag war auch auf den innen liegenden Linsenflächen. Es geht um den mechanischen Aspekt der Optik, wovon die impekkablen Ingenieure keinen Dunst hatten. Manchmal artet ein gründlicher Service aus. Dann guck ich Jürgen von der Lippe oder Piet Klocke oder Markus Krebs.
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Ich hab ja nicht gesagt, dass ich mich nicht freue. Dass du den Kommentar geschrieben hast, liest man im Abspann. Du fasst es wohl nicht als Kritik auf, dass ich das beschnittene Bild angesprochen habe. Sorry, gecroppt
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Ihr seid eine hübsche Truppe. Wenn schon sonst nichts mehr vorhanden ist über EUMIG, dann kürzt man das Video noch? Staunendes Emoji
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Ach, so. Was bleibt denn zu überarbeiten?
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Das halbe Bild fehlt, zu stark hineingezoomt, und nicht recht scharf. Da verbleiben wir doch in der größten Hoffnung, daß nach der Überarbeitung Bildseitenverhältnis und alles andere stimmen.
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Man kann das so nehmen, wie es in seiner Dreißigerjahrepropagandamanier daherkommt. Mir sind die Sprüche zuwider. Die Bilder finde ich gut. Ab 17:09 sieht man übrigens, daß Paillard zum Ausrichten des Doppelprismas keinen Kollimatoren, sondern mechanische Meßuhren verwendete.
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Wie funktioniert „analoges Grading“?
Film-Mechaniker antwortete auf Stereominister's Thema in Schmalfilm
Vielleicht zu weit ausgeholt, aber nicht verwechselt Eigentlich habe ich auch nicht viel Zeit, bin am Teilereinigen ohne Ende, abgesehen vom Reparieren vermurkster Bolex, ich kann hier einfach entspannen. Licht(er)bestimmung ist ein Vergleichen, nichts weiter. Grundlage ist ein projiziertes Bild. Bei gleichbleibenden Bedingungen erzeugt man ein sehr gutes Negativ, ein perfektes gibt es nicht. Von dem Negativ wird eine Belichtungsreihe kopiert, abgestuft nach dem, was die Kopiertechnik hergibt. In der Projektion wird das passende Positiv ausgewählt. Es gibt kein schönstes oder bestes Bild, sondern eines mit genügend Zeichnung in den Schatten oder eines mit Zeichnung in Wolken oder eines mit den gefälligsten Mitteltönen, vorzüglich an Gesichtern. Die Ausleuchtung der Szene spielt dabei eine entscheidende Rolle. Das ist der Punkt, an dem der Amateur nicht genügend Verständnis aufbringt, er will die Natur einfangen und unverfälscht abbilden, was im Kino nur mit strikte eingehaltenen Voraussetzungen möglich ist. Dunkelheit, Albedo der Bildwand, Beleuchtungsstärke der Bildwand (Lichtstrom pro Flächeneinheit), Reflexionswinkel und anderes mehr. Selbst die Projektionsobjektive müßten in die Rechnung miteinbezogen werden. Zu Hause sind die Projektionsbedingungen meist ungenügend. Man verwechsle bitte nicht additive und subtraktive Bilddarstellung! (O)LED-Monitor, Handy-Display, Sucherdisplay von Video-Kameras, Bildröhren, da haben wir additive Farbenmischung und blicken direkt ins Licht. Hinterleuchtete LCD-Schirme zähle ich auch dazu.* Es gibt Ländervorschriften zur Beleuchtungsstärke der Bildwand. Von da ausgehend sind die Eckwerte fürs Positiv ableitbar, das sind die Gesamtdichte und der Kontrast. Dann eben im Kopierwerk der Vergleich mit dem Referenzpositiv, Szene für Szene. *Zu Hazeltine-Zeiten wurden Musterabschnitte mit einem Diaprojektor neben dem Schirmbild des zu beurteilenden Musters dargestellt. Das habe ich immer für totalen Unfug gehalten, weil man ein Bild in Aufprojektion mit einem Röhrenschirmbild vergleicht. Trotzdem haben die Lichtbestimmer das Ganze in den Griff bekommen, weil sie im Grunde nie etwas anderes getan haben, als Musterbilder im Verhältnis zur Handlung einzuschätzen. Sieht man die Augen? Ist da im Hintergrund das Tier zu erkennen? Leuchtet das Tischtuch in der Vorderpartie genügend? Solche Fragen werden beantwortet, wenn Leute von der Produktion mit der Lichtbestimmerin zusammensitzen. Der Rest ist Vergleichen über die Zeit, also von Szene zu Szene. Es wird dabei auch anhand aufgenommener Grau- und Farbentafeln grob eingeschätzt. Später kommt die Feinabstimmung für den Look, den Mood, auf Deutsch den Gesamteindruck. Streng technisch kann mittleres Grau, beim Farbfilm auch tatsächliches Neutralgrau, angestrebt werden. Ein Positiv müßte diejenige fotografische Dichte haben, die bei den geltenden Projektionsbedingungen mittlere Leuchtdichte ergibt zwischen voll beleuchteter Bildwand, ohne Film (oder mit Blankfilm) laufende Projektoren, und Dunkelheit. Luxmeter. -
Wie funktioniert „analoges Grading“?
Film-Mechaniker antwortete auf Stereominister's Thema in Schmalfilm
In den Anfängen wurde auf ideales Negativ hingearbeitet. Früh schon sind elektromagnetische Einrichtungen ersonnen worden, ausgelöst durch Kerben im Negativrand, später durch aufgeklebte Metallstreifchen oder -plättchen. Die Lichtfilter wurden an Schwenk- oder Schiebearmen befestigt oder an Filterbänder geklammert oder wie bei Agfa in ein Kettenblendenband eingelegt. Diese schaltete ein Mechanismus jeweils weiter, angetrieben von einem Elektromotor. Lochstreifensteuerung seit den späten 1950er Jahren, elektromagnetische Lichtschleusen (Bell & Howell). Heute werden Leuchtdioden vom Computer nach Programm geschaltet, dieses wird mit einem Schalter im Kopiergerät abgerufen, z. B. eine Lichtschranke am Umlaufverschluß. Ein solches System habe ich 2007 aufgestellt und benutzt, Produktname Memochrome. Bei größeren Produktionen läßt man mit Fortschreiten der Dreharbeiten Sicherungselemente mitwachsen, d. h. vom Original wird, sobald feststeht, was zu verwenden sei, eine Meisterkopie angefertigt (Zwischenpositiv). Das ist oft schon einigermaßen ausgeglichen. Nach Beendigung der Aufnahmen wären ausgeglichene Zwischennegative das Ziel, von denen mit (je) einem Licht Masse gezogen werden kann. Bei sorgfältig gemachtem Film wären Kontaktpositive ab Kameraoriginal das Ziel. Da fällt das Internegativ weg, die Lichter- und Farbenbestimmung erfolgt mit Mustern, die man hinterher entsorgen kann. Das Ganze auf Präzisionsanlagen, die es eigentlich gar nicht (mehr) gibt; grundsätzlich wären Trickanlagen das Richtige dafür, es sei denn, jemand erfände einen schnellen Schrittkontakter, der die Filme schont. -
Ja, er hat ein Modell A, aber der Augenklappschlüssel kam erst später heraus. Zum Modell A paßt der starre Schlüssel an Kette, 1927 kam der Klappschlüssel mit Schriftzug Filmo. Andererseits ist es nicht falsch, weil das Modell A bis in die 1930er Jahre hinein grundsätzlich erhältlich war. Die meisten Neukäufe waren jedoch Modell D, DA, usw. Er hat Recht, diese Dinger brauchen nur etwas Öl, dann laufen sie wie am ersten Tag. Eine gründliche Reinigung schadet natürlich nicht.
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Schneider Cine Tele-Xenar 2.8/75 für Bolex Naheinstellgrenze???
Film-Mechaniker antwortete auf andreasm's Thema in Schmalfilm
Da stimmt etwas nicht. Wenn auf dem Schärfering 1,5 graviert steht, sollte das auch eingestellt werden können. Eine kleine Anleitung zum Herausfinden, ob es bloß an der Einstellung liegt: Stativ, Kamera, Objektiv. Horizont oder den Mond (zur Zeit ziemlich voll) anvisieren, Objektiv nach Genaueinstellsucher, den die Kamera haben sollte, auf Unendlich stellen und nachsehen, ob der Horizont oder der Mond auch scharf zu sehen ist. Das Okular solltest du ohne Optik vor dem Prisma aufs Auge einstellen können, wobei die Oberflächenstruktur der Prismenmattfläche scharf erscheint. Wenn du mit dem Objektiv nicht auf Unendlich kommst, löst du mit einem feinen Schraubendreher die drei Gewindestifte (sind es vier?) im Schärfering. Nur eine halbe bis eine Drehung lösen, nicht herausnehmen. Danach den Tubus mit den Fingern verdrehen, der Griffring sollte sich frei drehen lassen. So kannst du Unendlich festlegen, dann den Tubus festhalten, den Griffring zurück an den Anschlag drehen und die Gewindestifte wieder anziehen. Falls das nicht geht, ist das Objektiv falsch montiert oder verändert worden. -
Leider verbrauche ich nur Rohfilm und Amorce zum Überprüfen von Kameras am Licht. Ein Schwarzweiß-Dreiminüter, 8 mm, ist aber schon lange geplant. Ich komme nicht dazu, bin völlig zugebolext. An sich toll, wenn mechanische Kameras zur Überholung gegeben werden
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Mach’ dich zu Hause mit der Kamera vertraut, schön an der Wärme. Die Amerikaner sprechen von muscle memory, wir sagen, die Handgriffe sollen in Fleisch und Blut übergehen. Ganz langsam die richtige Reihenfolge durchgehen und die nie wieder verlassen Zuerst aufziehen, dann Film laden. Vor Aufsetzen aufs Stativ Feder ganz aufziehen, Tempo wählen Mit Blick durch Seitensucher Ausschnitt und damit Objektiv wählen. Beim Oktameter sieht man die Brennweite gleich eingeblendet. Blende ganz öffnen, Objektiv vor Einstellprisma drehen, Schärfe mit Blick durch den Genaueinstellsucher festlegen Objektiv in Aufnahmestellung schalten, Belichtungsmesser zücken, anschließend auf den richtigen Wert abblenden. Vom Entfernungsring des fokussierten Objektives die Entfernung ablesen, sofern eine Schätzung nicht genügt, und den Wert am Parallaxenknopf des Seitensuchers einstellen. Jetzt bist du aufnahmebereit. Eine ungemeine Erleichterung in Bezug auf das Federspannen ist der kleine Elektromotor (MC-17). Zur Zeit stehe ich gerade in Kontakt mit einem Kunden, der Probleme mit seiner Eclair ACL hatte. Weil er unregelmäßig und im Abstand mehrerer Monate dreht, habe ich ihm geraten, Primärzellen zu verwenden, in seinem Falle zwei 6-Volt-Klötze in Reihe. Das gibt 12 Volt und ganz sicher nicht mehr, worin das Problem mit verschiedenen Akkumulatoren liegt. Bei Überspannung werden Motor und Steuerung einfach ausgeschaltet. Geladene NiCd- und NiMH-Akku. können gegen 13 bzw. bis fast 14 Volt abgeben. Die Paillard-Bolex-H mit dem einfachen Elektromotor an gewöhnlichen Batterien (billige Zinkkohleelemente gibt es immer noch) sollte die Freude am Film zurückbringen. Ich habe übrigens ein neues Projekt für H-Kameras und das heißt Aufzugschlüssel. Wenn genug Interesse vorhanden ist, fasse ich Fertigung des originalen Klappschlüssels ins Auge. Der geht dann an die alten Modelle, aber auch an jüngere an Stelle der Aufzugkurbel. Im Prinzip geht alles Schlüsselähnliche mit Linksgewinde M 5. Mit einem Schlüssel kann man die Feder spannen ohne Gefahr, die Kamera herumzureißen.
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Über Spinnen und anderes Getier stolpere ich immer wieder, siehe auch bei der Heurtier. Im Moment ist wieder Graphitfettgeschmiere aus Yverdon Thema, darunter findet sich Rost; nicht hier auf dem Bild, aber an mancher Stelle. Als Wunderlichkeit würde ich die verbogene 8-1-Welle einer H 16 werten, die nächste Woche drankommt. Wie man so etwas fertigbringt, ist mir ein Rätsel. Der Querstift ist auch beidseits der Welle abgebrochen. Das Gerät kommt von einer Kunsthochschule.