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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Marco Kröger weiß Bescheid. https://zeissikonveb.de/start/kameras/pentaflex-8.html
  2. https://www.filmkorn.org/orwo-c-9165-entwicklung-in-nachgebauter-chemie/ http://analoguephotolab.com/wp-content/uploads/2016/02/C9165.pdf
  3. Möchte dir nicht zu nahe treten, aber ist das Material auch belichtet? Im Kassettenmaul sollte auf dem Film ein eingedrucktes Wort zu sehen sein, so etwas wie незащищенный oder конец.
  4. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Basteln. Man darf sich einfach nicht wundern oder ärgern, wenn die Instandstellung einer Bastelei ins Geld geht. Ich arbeite gerade an einer Paillard-Bolex H 16 RX-5, bei der das Auflagemaß einen Zehntel Millimeter zu lang ist. Die von Les Bosher gemachte Bajonettplatte hat eine gewölbte Rückseite. Das Einlegeblech zwischen Front und Bildfensterplatte wies eine Braue auf. Die Bildfensterplatte war auf der Rückseite auch nicht ganz eben. Die Kamera hat schon eine halbe Odyssee hinter sich und es haben zwei sich Techniker nennende Leute versagt. Nun muß es der Schweizer richten. Ersatzteile von Bolex International gibt es nicht mehr. Tragt Sorge zu euren Geräten und Optiken!
  5. Ich bin für Einführung eines Zertifikats, mit dem nachgewiesen wird, daß man weder hypochondrisch ist noch hysterisch, die Zwei-H-Regel. Auf was für Ideen manche Menschen kommen, wenn ihnen langweilig ist, ein Attentäter programmiert doch keine Bombe im Passagierraum.
  6. Janee, ohne Rücksicht auf die Bildformate
  7. Ja, eingangs habe ich das Getriebe umschrieben. Sollte es dir zu viel werden, nehme ich das Gerät in Pflege.
  8. Ja, ausgezeichnet. Du hast anerkennende Erwähnung verdient für deine Offenheit, den Schmutz zu zeigen, der sich da aufhält. Wenn du nun zunächst mit einer Zahnbürste alles blitzsauber machst, und dann ein Stück Film einlegst, am besten Blankfilm, dann wirst du beobachten können, ob und wie die Seitenführung spielt. Die Blattfedern müssen etwas Druck auf den Streifen ausüben. Falls diesen gegenüber die feste Anlage ausgelaufen ist, kann es Probleme geben. Schau auch nach, ob der Greifer Mitte Loch läuft, er darf nicht in die Eckenverrundungen greifen. Zuletzt Filmtür schließen und durch Zug am Film (nur vorwärts) abspüren, ob es Andruck gibt. Wenn das alles richtig funktioniert, fällt der Verdacht halt wieder ein Mal auf den Film.
  9. Das sieht gut aus. Eine Foto vom offenen Filmkanal, bitte, bildfüllend nah und scharf. Dann kann ich mehr sagen.
  10. In Gedanken habe ich dieses Jahr drei Kilometer Ferranichrome NUOVO verdreht, alle Formate zusammengenommen.
  11. Vertikaler Bildstand setzt zuerst einwandfreie seitliche Filmführung voraus. Der Längsdruck braucht dann nicht stark zu sein. Eine Foto wäre sehr hilfreich.
  12. Gerne möchte ich 9,5 verdrehen. Es warten eine Paillard-Bolex H 9, eine Beaulieu Reflex 9,5 und eine GIC 9.5 hungrig auf Filmmaterial. Das könnten leicht Hunderte Meter werden.
  13. Was meinst du mit nachgezogen? Ist die Drahtfeder am Platz? Ist alles sauber?
  14. Es gab einen historischen Streit darum, wer die erste Kamera für 16-mm-Film auf den Markt gebracht hatte, Victor oder Eastman-Kodak. Ich habe mich für Victor entschieden. Eastman hatte früher angekündigt, jedoch erst später geliefert. Hier ein Dutzend: Victor Cine Camera, Davenport, Iowa; 1923. Kurbel Filmo 70; Bell & Howell Co., Chicago, Illinois; Ende 1923. Federwerk Ciné-Kodak; Eastman-Kodak, Rochester, New York; unklar, ob 1923 oder 1924. Kurbel Amateur-Kamera; Geyer-Werke; 1925. Kurbel Ciné-Kodak B; Eastman-Kodak, 1925. Federwerk Ciné-Nizo 16; Niezoldi & Krämer, München; 1925 Amateur-Kamera 26; Geyer; 1926. Federwerk Ruby; Thornton-Pickard, Altrincham; März 1927. Kurbel Bolex Auto Cine Camera; Bol-Ag., Genf; 1927. Federwerk Kinarri 16, Arnold & Richter, München; 1928. Kurbel Ensign Auto-Kinecam Sixteen, Houghton-Butcher Mfg Co., London; 1928. Federwerk Filmagraph, F. Corp., South Easton, Massachusetts; 1929. Kurbel
  15. Das liegt daran, daß du das System nicht ausgenutzt hast. Sobald du ein Superslide (4 × 4 cm) einlegst, siehst du Unterschiede.
  16. Die kurze Brennweite der abbildenden Optik erfordert Anpassung der Beleuchtungsoptik. Kondensor, Hohlspiegel und Lampe müssen nach vorne, unterschiedlich weit. Was der Hokuspokusschein 🙄 da zuläßt, weiß ich nicht.
  17. Mit Bezug auf die Liste oben: https://primasettimo.it/cultura/il-grande-mistero-sullorigine-della-storica-cinepresa-scythes-realizzata-a-gassino-nel-1918/
  18. Wenn ich Mechanikergeselle es kann, warum sollte jemand Begabtes es nicht auch können? Die Kamera gibt zu tun, aber es ist machbar. Vielleicht erhalte ich am Ende eine Schachtel voller Teile zum Zusammensetzen. Damit würde mir das Zerlegen erspart werden. 😑
  19. Muß dich leider enttäuschen, das ist ein leeres Versprechen seit Jahren. Da steht auch zu lesen: Rupture de stock - En attente des informations des fabricants Das heißt auf Deutsch Unterbruch der Lagerware, Warten auf Auskünfte der Hersteller Habe das schon an anderer Stelle erklärt, die Leute vom Club 9,5 wollen Farbumkehrfilm als unperforierte 35-mm-Ware. Der Apparat, Eigentum des Vereins, steht bei der Firma Color City in Epinay. Es ist ein altes Gerät von Kodak, Chalon. Es perforiert drei Mal Neuneinhalb und schneidet gleichzeitig drei Streifen aus 35. Schwarzweißfilm ist völlig indiskutabel für die Leute. Ektachrome wäre in unperforierten 35-mm-Streifen erhältlich, doch niemand in Frankreich legt dafür den Mindestbetrag von 20'000 Dollar aus. So warten die Drömmelköppe (Horst Schlämmer) auf Film Ferrania.
  20. Alle Filmfritzen sind Ganoven. Die prominentesten waren Edison, Ernemann und Eastman. Neben anderen mehr. Ach. Dann das Verleihergesindel. Und die Diebe, die unter dem Vorwand, das filmische Erbe erhalten zu wollen, alles an sich gerissen haben, was nicht niet- und nagelfest war. Betrug ist falsches Filmformat, falsches Tempo, mit Untertiteln versautes Bild, Unschärfe die halbe Zeit, falsche Farben, nicht alle Tonkanäle im Schrank, Schummerlicht im Lampenhaus und die Dias auf der Seite liegend. Betrug ist, wenn mehr als ein Prozent der Filmlänge fehlt, das wären beim Hundertminüter 60 Sekunden oder 1440 Bilder. 720 Klebestellen und bei jeder gehen zwei Bilder drauf. Das war meine Ansicht 1995. Heute bin ich der Meinung, es darf kein einziges Bild fehlen und das Tempo sollte quarzgenau eingehalten sein. Bei Stummfilmen nicht, die führt man anders vor. Aber sicher haben Akte gefehlt. Eine Geschichte ist mir bekannt, da war der Vorführer so besoffen, daß er eine ganze Rolle mit drei montierten Akten ausgelassen hatte. Bei einer Premiere. Der Regisseur des Werkes und die Inhaberin der Kinokette nebenan im Restaurant. Zu gegebener Zeit, nach dem feinen Essen, hat man sich zurückbegeben ins Lichtspielhaus, wo aber alles dunkel und geschlossen war. Kein Mensch mehr da. Klar, wenn eine Stunde Material nicht aufgeführt wird. Der Vorführer hat seine Stelle verloren und ist danach vollends im Alkohol versunken. Später hat er wieder Anstellung gefunden in einem anderen Landesteil. Dabei ist er ein lieber Kerl. Keine Namen! In seiner Einzimmerwohnung, ich habe ihn ein Mal besucht, stand eine DP 70 neben dem Bett. Die Produzenten und Regisseure, alles windige Typen, die nur etwas anreißen, um an die BB oder die CC heranzukommen. Truffaut, der an Jacqueline Bisset herumfingern muß, in La Nuit Américaine. Trotzdem ein toller Film. Es hat alles zwei Seiten. Fassbinder, der ja nichts ausgelassen hat. Im Kino vollenden sich Voyeurismus, Chauvinismus und noch Schlimmeres. Im Kino haben wir aber auch Trost gefunden. Es ist eine Zeit vergangen. Sie wird nie mehr wieder kommen wie alle bisherigen Zeiten. Es erfüllt mich mit einer See von Wehmut, wenn ich an den Kino denke, an die Säle, in denen wir alles um uns herum vergessen konnten, den Krieg, unsere Armut, das Elend der Welt. Ich finde keinen Trost bei jeder Erinnerung an die tröstenden Augenblicke, die wir erlebten, und es waren Blicke beinahe gegenseitig in die Augen, die Augen der Valli, der Schiaffino, aller Schurken und Komiker der Leinwand.
  21. Nichts Neues. https://www.film-tv-video.de/equipment/2013/12/12/nolab-digitalkassette-fur-super-8/
  22. Jürgen Lossau hat schon über die AK veröffentlicht. Aufs falsche Pferd gesetzt. Cinematographisches Curiositäten-Cabinett. In Hamburger Flimmern, 7-2000 AK steht für Amateur-Kamera. Das 1925 an der Kipho vorgestellte Kurbelmodell wird mit 20-Meter-Ladern benutzt. Man mußte feststellen, daß das Gerät neben den anderen für Tageslichtspulen alleine dastand. 1926 kam es noch zur Amateur-Kamera 26, die 30 Meter Film aufnimmt. Ein unter der Kamera liegendes Federwerk kam hinzu. Agfa brachte 1928 die Movex 16-12 auf den Markt, die ebenfalls mit Blechlader funktioniert und sogar nur 12 Meter Film faßt. Agfa hatte aber mehr Finanzgewalt als Geyer. Zudem hat die Movex 16-12 ein integriertes Federwerk. Meine persönliche Ansicht der AK ist, daß auch ihr Entwurf aus Amerika stammt. Es gibt Ähnlichkeiten mit dem Ciné-Kodak, mit dem Ciné-Kodak B und mit Einzelheiten bei Kameras von Bell & Howell. Sehr interessant erscheint mir der unten liegende Sucherschacht, 35 Jahre vor der Leicina 8 S. Von der Geyer-Aufklärungskamera weiß ich nichts Genaues.
  23. Das ist schade. Es ist doch ein gutes System. Mit dem Zerrfaktor 1,5 wird aus dem Normalbild eines mit dem Seitenverhältnis 1:2.
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