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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Bei Platten- und Filmfabriken waren für solche Arbeiten schon immer Blinde beschäftigt, aber nicht nur. Wir lesen: „Ich habe in der Filmproduktion gearbeitet, im Bereich Zwischenprodukte, eine Zeitlang auch mal in der Aufarbeitung. Ich war immer froh, daß ich in der Technik gearbeitet habe, denn wenn ich die Frauen gesehen habe, wie die am Fließband saßen, teilweise im Dunklen, das war ja eine stupide Arbeit. Aber die haben sich wohlgefühlt, ich habe das nie verstanden.“ Sabine Brenner. Die Frauen von ORWO. Angelika Behnk, Ruth Westerwelle; Leipzig, 1995
  2. Stehe zu Diensten.
  3. Nur in geschlossenen Behältern
  4. Man kann bei erhöhter Temperatur gleich gut entwickeln wie bei 20 Grad. Zum Ausgleich verkürzt man die Badzeit, und zwar pro Grad Celsius um 30 Sekunden.
  5. Haben wir nicht. Um weiterhin kurz zu bleiben, das Umkehrentwicklungsverfahren bringt ungefähr eine Verdoppelung der Empfindlichkeit eines fotografischen Materials. Ansonsten sind wir uns ganz einig darin, daß es ein mit den ursprünglichen Filmen vergleichbares Material nicht mehr gibt.
  6. Stöhn! Wenn einen solche unbeschwerte Fragen nur nicht immer in eine Depression stürzten, man versucht Zusammenhänge zu erklären, doch das interessiert eigentlich gar nicht. Also, kurz: Kodak PXR kann auch einfach zum Negativ entwickelt werden. Empfindlichkeit dabei wie 40 bis 32 ISO nehmen. Fomapan R geht nicht als Negativ und er ist auf ISO 100 zu belichten. Dann bleibt nur die bestmögliche Umkehrverarbeitung.
  7. Nein. Der 40-ISO-Umkehrfilm beim FFP ist vermutlich bis wahrscheinlich Kodak Plus-X reversal. Durch die niedrigere Empfindlichkeitsangabe wird PXR reichlicher belichtet, was den Eindruck verschaffen soll, der Film habe keinen Grauträger. Fomapan R ist eigentlich ein 50-ISO-Material. Der Empfindlichkeitsgewinn von 100 Prozent entspringt dem Umkehrverfahren. So waren die ersten Umkehrfilme von Kodak und Agfa im Grunde 5-ISO-Materialien, welche auf Grund des Umkehrens als 10-ISO-Filme in den Handel kamen. Panchromasie, d. h. Empfindlichkeit für alle Farben des Lichtspektrums, steigert den Belichtungsindex nicht einfach um eine Viertel bis eine Drittel Blende, sondern senkt ihn sogar, weil Farbstoffe eingelagert werden müssen, die Licht schlucken. Das gilt auch für orthochromatische Schichten, die zusätzlich zur natürlichen UV-, Violett- und Blauempfindlichkeit Grün bis Grüngelb oder Gelb sehen. Sie tragen einen bräunlichen oder gelblichen Teint. Ja, es fehlt ein orthopan- oder panchromatisches Material von 10 bis 20 ISO in den kleinsten Formaten. Ich möchte lieber sagen: Es fehlt ein Mikrofilm in Doppelacht, DS-8 und 9,5.
  8. Das liegt am wenig empfindlichen, feinkörnigen Filmmaterial. Auch aus anderen 8er Kameras haben wir Bilder, die mit den heute erhältlichen hochempfindlichen Filmen nicht nachzumachen sind.
  9. Spannend! Wenn nur richtig wiedergegeben werden würde, daß die Firma nicht Orwo heißt, sondern Filmotec. ORWO ist eine Handelsmarke.
  10. Film-Mechaniker

    Heurtier FA 58

    Unveränderte Originalaufnahmen
  11. Wie ich vermutete, ein Drittelzollsensor. 1,67 Megapixel https://global.canon/en/c-museum/product/dhc726.html Im Bildformat 3:4 sind es drei Mal 1,17 MPixel (RGB). Wenn wir das Datenblatt vom Ektachrome beiziehen, https://www.kodak.com/content/products-brochures/Film/KODAK-EKTACHROME-100D-COLOR-REVERSAL-FILM-7294-datasheet-EN.pdf, dann sehen wir eine MÜF, Modulationsübertragungsfunktion, die bis 80 Linienpaare pro Millimeter geht. An der Stelle bricht Kodak ab respektive die Auflösung zusammen. Bei der Aufnahmefensterbreite von 4,8 mm des 8-mm-Formates hätten wir folglich 384 Linienpaare gerade noch aufgelöst auf dem Film. Auf die Bildfläche gerechnet, Fensterhöhe 3,6 mm, leben wir mit 110'592 Quadraten als Pixelentsprechung. Die Auflösung von Ektachrome 100 ist damit gut zehn Mal gröber. Das sieht man auch. Im Vergleich 16 mm zur Canon XH A1 sieht es anders aus. Ich nehme wieder das Aufnahmebildfenster, gerundet auf 7,5 × 10 mm, und erhalte 480'000 entsprechende Quadrate, nur mehr 2,44 Mal schlechter. Wenn nun das Filmmaterial drei Mal stärker auflöst als Ektachrome, kippt die Waage auf die andere Seite. Dies ist mit feinkörnigem Schwarzweißfilm möglich. Ohne Farben Leichter fällt mir der Vergleich mit Normalfilm. Da sind Reserven vorhanden. Welche Kamera für 35-mm-Film trägt nicht so schwer auf und bietet dennoch einen gewissen Komfort? Das will ich nicht beanworten, nur festhalten: Es gibt sie. Das Gewicht ist vielleicht das größte Problem. Ein Drehverhältnis von 8:1? Daran müßte man arbeiten. Die Totalen mit den historischen Booten finde ich umwerfend.
  12. Ich überleb’s. 🤕
  13. Uranisch bis solar abgekämpft, aber heiter bringe ich allen Interessierten etwas über diese wenig bekannten Doppelachtkameras. Mit den besten Wünschen für den Herbst! Beste PDF-Qualität bald auf meiner Internetseite Den Film auf die Hörner nehmen oder Die 8-mm-Kamera aus dem militärisch-industriellen Komplex von St-Étienne..pdf
  14. Nehme an, da war ein Gimbal im Spiel, eine kardanische Aufhängung. Filmkameras sind schwerer, der Film wiegt auch, aber ich sehe nicht, was an einem Weitwinkelobjektiv auf der Filmkamera anders wäre als an dem der Video-Kamera. Ach, es war ein Zoom, ja. Wenig ist mit Synchronton, auch das bekommt man hin. Anders liegt die Sache bei der Verbindung Filmformat-Rohmaterial. Um vergleichbar große Schärfentiefe zu haben, ist Normal-8 passend. Ist die Digikamera eine mit Drittelzollsensor? In Doppel-8 gibt es kein so feinkörniges Material mit der Empfindlichkeit 160 ISO, wenn wir die geringste Video-Empfindlichkeit nehmen. Ektachrome 100 ist verfügbar, feiner im Korn als alles andere Erhältliche, aber in der Disco hättest du auf ein hochempfindliches Negativ umstellen müssen. Oder ein Objektiv f/1.0 haben Den Horizont kann man auch mit der Filmkamera schief aufnehmen (am Anfang). Die Belichtung muß sitzen, auch machbar mit einer TTL-Meßung, z. B. Beaulieu 8 Reflex. Einen Vorteil hast du mit Federwerkkameras immer: Du kannst ohne Strom filmen. Den Ton nimmst du mit einem Stick-Rekorder oder mit dem Smartphone auf. Film ist teurer, das steht auch fest. Meine Entscheidung ginge die Optik entlang. Ein Tele-Tessar hätte dir Fernaufnahmen gemacht, die das moderne Objektiv nicht bringt. Es läuft ziemlich auf die Beaulieu TR 8 hinaus mit drei Linsen und einer vierten in der Tasche. So viel von mir fürs Erste
  15. In der rivista mensile di fotografia, cinematografia e arti figurative (Revue, Umschau) Ferrania von Oktober 1952 wurde das Material zum ersten Male vorgestellt. Auf Seite 8 steht, ich zitiere wörtlich: Per primo è stato posto in commercio il tipo per diapositive a colori per presa alla luce del giorno; il supporto, sul quale è stesa l’emulsione sensibile, è ininfiammabile e fra questo e lo strato sensibile è steso uno strato nero antialone. Il materiale ha una sensibilità di circa 15/10 Din, (25 Scheiner) e, come tutti i prodotti consimili, ha una latitudine di posa limitata rispetto al bianco e nero; ciò significa che errori nel calcolo del diaframma (quantià di luce) e dell’otturatore (tempo di esposizione alla luce), sono non così facilmente compensabili come ad esempio con la Ferrania Superpancro 32 in bianco e nero, la cui grande latitudine di posa sopperisce ad eventuali esposizioni inesatte. Übersetzt: Als erstes ist der Typ für Farbdiapositive zur Aufnahme im Tageslicht in den Handel gebracht worden; der Träger, auf welchem die empfindliche Schicht aufgetragen ist, ist unbrennbar und zwischen diesem und der empfindlichen Schicht ist eine schwarze Antihaloschicht vergossen. Das Material hat eine Empfindlichkeit von ungefähr 15/10 DIN oder 25 Grad Scheiner und hat wie alle vergleichbaren Erzeugnisse einen begrenzten Belichtungsspielraum gegenüber dem Schwarzweiß; dies bedeutet, daß Fehler beim Ausrechnen der Blende (Lichtmenge) und des Verschlusses (Belichtungszeit) nicht so einfach auszugleichen sind wie zum Beispiel mit dem schwarzweißen Ferrania-Superpanchro 32, dessen großer Spielraum mögliche ungenaue Belichtungen überwindet. Wieder der Fehler Lichtmenge-Lichtstrom, aber wichtig ist zu wissen, daß 1961 bei der Harmonisierung der Filmempfindlichkeitsmeßverfahren ein 100-Prozent-Sprung erfolgte. Die 15/10 DIN von 1952 waren im Rückblick etwa 12/10 DIN.
  16. Das habe ich jetzt ausnehmend gern gelesen, es freut mich. луч wird ja etwa Luhtsch gesprochen, mein Russisch endet mit Vodka und Towarisch. Das geht fast Richtung das italienische Luce, heißt aber Strahl.
  17. Also nicht die B 8 L Viel weiter kann ich nicht helfen. Hast du noch Negativfilm oder Kopiermaterial? Einfache Entwicklung, schneller Nachweis gelungener Aufnahme.
  18. Belichteter Umkehrfilm ist nach der Verarbeitung blank, nicht schwarz. Man kann ein Filter auf dem Objektiv vergessen haben, einen Deckel. Bei einer Paillard-Bolex B 8 L mit verstellbarem Verschluß kann dieser halb, fast oder ganz geschlossen gewesen sein. Das Licht hat einfach nicht ausgereicht. Falsche Einstellung des Belichtungsmessers. Bei der Pentaka 8 ‒ ? Wenn du die Konzentration des Bleichbades steigerst, mußt du die Badzeit verkürzen. Weil das Bleichen heftig ist für die Beschichtung, sollte man es möglichst kurz halten. Vier Minuten bei ständiger Bewegung halte ich für richtig bei 20 Grad Celsius. Es können auch fünf Minuten sein für Fomapan R.
  19. Welche Gedanken bietest du an?
  20. Schreibe auf, was du machst. Wenn du dich an bekannte Rezepte hältst, gibt es keine Unsicherheiten. Wenn man experimentiert oder verbessern will, befreit man sein Gedächtnis mit Vorteil vom Kleinkram, um das Ziel im Auge behalten zu können. 15 Gramm Kaliumdichromat gelöst in 1,5 Liter Wasser ergibt grosso modo 10 g/L. Das ist eher wenig. Verdopple und bewege die Spirale im Bleichbad ohne Unterbruch. Die Schwefelsäurekonzentration scheint mir gut zu sein. Nach dem Bleichen würde ich ein 20-Sekunden-Wasserbad einlegen, dann Klären, dann Kunstlicht einschalten, unter Wasser wenigstens zwei Minuten durchbelichten, dann Zweitentwicklung, dann kurzes borsaures Wasserbad, dann Fixieren, Wässern und Trocknen Was für einen Kamerafehler kannst du dir vorstellen?
  21. Das wird den Strahlengang verändern. Bedenke, daß der Glasklumpen kugelig geschliffen ist, was eine positive Linse darstellt. Die lange Seite verspiegeln brächte am meisten. Dazu würde ich einen Oberflächenspiegel beschaffen und den mit dem Klumpen verkitten. Alternativ kannst du ein Parallelendmaß aufpolieren und anlegen, etwa 1 mm. Die Blattfeder müßte dann immer noch hineingehen.
  22. Wenn der fertig verarbeitete Film blank ist, wurde er entweder durchbelichtet oder durchfixiert. Wir müssen wieder übers Bleichbad reden. Was machst du da?
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