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Unentwickelter (belichteter) Foma R 100 nach Dokumol?
Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Newbies
Hattest du den Film richtig in die Kamera eingelegt? Die helle, matte Seite muß zum Objektiv zeigen, die schwarze, glänzende ist die Rückseite. -
Normal-8 Projektor (oder Duo) gesucht mit 16 B/sec
Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Technik
Du hast es herausbekommen, sehr schön. Da liegt der Bösewicht nun vor dir und spielt den Unschuldigen. Es ist eine Umlenklinse, wenn man so will, und an ihr geht gut und gerne ein Drittel des vom Kondensor kommenden Lichts verloren. An der ersten Glasluftfläche etwa 5 Prozent durch Spiegelung zurück in den Lampenraum, an der zweiten Glasluftfläche, die ebene, etwa 25 Prozent, weil die Reflexion nicht vollständig ist (keine Verspiegelung, soviel ich sehe), und beim Austritt aus der kugeligen Glasluftfläche ungefähr 7 Prozent, zusammengesetzt aus 5 Prozent Spiegelung zurück ins Glas und 2 Prozent Streuung (milde beurteilt) an der Oberfläche Richtung Film. Kein Wunder, ist der Luch so ein Lurch. -
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Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Technik
Eine 100-W-Halogenlampe mit Kaltlichtspiegel kann ungefähr mit einer 500-W-Röhrenlampe gleichgestellt werden. Die Lichtfarben sind ungleich, aber das weißt du. Eine Umrechnung oder Umlagerung ist aus mehreren Gründen nur schwer möglich, eben weil die Halogenlampen weißeres Licht abgeben, wenn man so will (werden heißer); kleinere (Flachkern-) Wendeln haben, was andere Hohlspiegel und Kondensatoren nach sich zieht. Die Lichtströme gehen beim Vergleichen auch auseinander, wenn man kleinere oder große Leistungen nebeneinander stellt, also z. B. 50-W-Halogen (schwangere Jungfrau o. Marilyn Monroe) und Röhrenlampe 250 W (el. Faktor 5) oder 150-W-Halogen mit Ellipsoidspiegel und Röhrenlampe 750 W. Mir scheint, die 750-W-Röhre schlägt die 150-W-Halogenlampe immer noch. Aber heizen tut sie natürlich schon auch ordentlich. Die 900 W Leistungsaufnahme, wie am Projektor angegeben, schließt den Motor und eventuelle Pilotlämpchen mit ein. -
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Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Technik
Kannst du meinen Ausführungen nicht folgen? Ich will hier nicht zur Dekoration schreiben, sondern versuche, etwas zu erklären, mit Plan. Ja, Vorsicht. Es gibt keine 750-W-Halogenlampe für 8-mm-Projektoren. Die alten Röhrenlampen haben den Halogen-Wolfram-Kreislauf nicht. 1958 kamen in Amerika die ersten Halogenlampen auf den Markt. Auf Grund ihrer größeren Ausbeute sind sie kleiner und bis 150 Watt erhältlich. In 16-mm-Projektoren sind Halogenlampen bis 250 Watt üblich, in Kleinbild-Diaprojektoren bis 400 W. -
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Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Technik
Bitte verstehe, daß ich immer mit dem Gedanken auch an andere Forenteilhaber schreibe. Du bist natürlich zuerst gemeint. Noch ein Mal: 750 Watt elektrische Leistung führen nicht einfach so zum Achtfachen des Lichtstromes. Sicher kommt aus der 750-W-Netzspannungslampe mehr heraus als aus der K-90, jedoch nicht das Sieben- oder Achtfache. Vielleicht das Dreifache oder Doppelte Im KOMZ 8 P-1 wird eine Lampe für 17 Volt verwendet, 170 Watt. Warum diese Spannung, wissen wir vorderhand nicht. Auf einen Blick ist der Nennstrom herauszulesen, 10 Ampère (I = P/U), was dem Stand der Technik durchaus entspricht. Der Revere P 90 ist gewöhnlich mit einem 1-Zoll-Objektiv, f/1.6, verkauft worden, womit der sowjetische Apparat mithält. Es kommt noch auf den vom Hohlspiegel erfaßten und nach vorne gebrachten Raumwinkel an. Dort unterscheiden die Produkte sich voneinander. Was die Mechanik betrifft, von deren Schaltverhältnis das Helldunkelverhältnis abhängt, kann ich momentan nichts sagen. Wir müßten je die Blendenwinkel messen. Also, stärkerer elektrischer Strom führt zu größerer Stromdichte bei gegebenem Wendelquerschnitt. Wolfram wurde stets nur von wenigen Betrieben für Lampenwendel verarbeitet, wobei ich auf Erklärhilfe angewiesen bin, was die Sowjetunion betrifft. Hier ist ein witziger Text dazu. -
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Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Technik
http://ussrphoto.com/wiki/print.asp?ContentID=1188 So rutschen wir langsam, aber sicher in die sowjetische Industriegeschichte. -
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Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Technik
Laut der verlinkten Seite soll der Luch-2 Stillstandprojektion haben, aber man kann sich immer täuschen. https://kinofototeh.ucoz.ru/index/0-109 -
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Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Technik
Du hast das Wärmeschutzglas für die Stillstandprojektion herausgenommen. Es sollte beim Umschalten auf Normallauf wegschwenken. -
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Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Technik
Laß man Spiegel und Kondensor schön drin. Integrierte Spiegellampen haben eine kürzere Brennweite, das paßt nicht zusammen. Die Aufgabe hier wäre, die Wendel einer neuen Lampe in die selbe Lage der jetzigen zu bringen. -
Es wäre noch zu prüfen, ob die Treibscheibe im Mechanismus fest auf ihrer Welle sitzt.
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Normal-8 Projektor (oder Duo) gesucht mit 16 B/sec
Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Technik
Jetzt sind erst die Bedingungen klar. Ich muß dir einfach sagen: Schmalfilmprojektoren sind für ein Bild im Dunkeln gemacht. Was du verlangst, widerspricht den Grundlagen, weil du die Schatten mit Streulicht aufhellst. Das können weder Apparat noch Film abfangen. Ganz dunkel soll es sein. -
Um welches Gerät geht es denn?
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Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Technik
Die alten Lampen können mit bis etwa 8 Ampère belastet werden, die Stromdichte (A/mm2) weiß ich grade nicht. Sie brennen an 100 bis 127 Volt, die stärksten leisten 1000 Watt. 1954 kam die erste Kleinspannunglampe für 12 Volt, Leistung 100 Watt, Nutzstrom 8⅓ A. 1958 wurde der Wolframiodidkreislauf im sehr heißen Quarzglaskolben erfunden, da gehen bis über 11 A durch. Für die Ausbeute zählt bei Glühlampen allein die Stromdichte. Du mußt also ein paar Daten mehr kennen, um die Lichtleistung von Lampen vergleichen zu können. Die elektrischen Werte sagen darüber nichts aus. -
Normal-8 Projektor (oder Duo) gesucht mit 16 B/sec
Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Technik
Für den Luutsch 2 braucht man eine Lampe 12 V, 90 W. Sie wurde K-12-90 genannt, eine Angabe lautet 90‒100 W, 12‒13 V. Der Apparat ist stufenlos regelbar zwischen 12 und 26 B./s. Den Weimar 3 nicht vergessen, obwohl das optische System nicht optimal ausgelegt ist. Lampe 12 V, 100 W; Tempo 10 bis 24 B./s Den Siemens & Halske 800 würde ich nur mit Tonteil nehmen, das ist sein Vorzug. Ohne Magnetfilmläufer ist es ein robustes Gerät, das große Spulen aufnimmt, sonst nicht viel mehr als andere. 500-Watt-Röhrenlampen haben viele Achtmillimeterprojektoren, das ist nichts Außergewöhnliches. -
Normal-8 Projektor (oder Duo) gesucht mit 16 B/sec
Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Technik
Du wünschst die Verbindung von Tempo 16 und Kaltlichtspiegel-Halogenlampe, z. B. Typ EFP. Das hat zeitlich nicht überlappt. Es gibt keinen reinen Normal-8-Projektor, der die Mitte der 1960er Jahre erschienene Lampe aufnimmt. Deshalb bauen viele Leute ihr altes Gerät um. Die folgenden Produkte sind für nackte Halogenlampe gebaut, der Hohlspiegel ist Teil des Gerätes: Eumig-P-8-novo-Modelle, Tempo stufenlos bis 20 B./s Ercsam Malex Club 100, Tempo stufenlos bis 26 B./s Der Heurtier PS 8-100 ist für eine 10-Volt-100-Watt-Lampe ausgelegt. Tempo stufenlos bis 24 B./s Plank-Noris Super-100, Tempo stufenlos einstellbar Es gibt noch einige wenige mehr. -
Nicht nur die. Kapriolen machen die Forderungen für Optiken und Zubehör.
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Graham Newnham ist verstorben.
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HKS, Zeiss-Ikon-Moviscop, Muray, Bell & Howell Filmo, Minette, Moviola, Bolex, Mico, Craig, Pamka, Atlas, Baia, es gibt viele. Minette nicht so gut wie Zeiss HKS finde ich nicht so wahnsinnig toll. Da ist einer: https://www.ebay.com/itm/233909166097?mkevt=1&mkcid=1&mkrid=711-53200-19255-0&campid=5335850646&customid=16mm-film-viewer_ch Der Filmo führt den Film oben, die Lampe befindet sich hinten, ganz angenehm. Du kannst ruhig bei den kleinen Schneidetischen gucken, plötzlich entwickelt sich eine Leidenschaft. Schmid-Tischmodell, kleiner Steenbeck, usw. Wichtig ist zu wissen, ob man Originale oder Abzüge durch den Betrachter schleift. Für Originale empfehle ich ein vom Techniker geprüftes und nötigenfalls in Stand gestelltes Gerät. Filmschonung ist da oberstes Gebot.
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Ja, nichts gegen Heimkino, aber ich brauche einen 500-Plätze-Saal mindestens.
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Bitteschön. Möchte gerne noch ein Mal Geld verdienen mit Vorführen
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Das Essigsyndrom ist, wie das Wort sagt, eine Begleiterscheinung. Das Acetat zerfällt langsam, dabei wird Essigsäure(anhydrid) frei. Man kann das nicht aufhalten. Man kann aber Beschleunigung vermeiden, indem man Katalysatoren fernhält. Molekularsiebe helfen gegen Übersäuerung, kosten halt. Metalle katalysieren, deshalb keine Blechdosen Kartonschachteln müssen säurefrei sein, sonst weg Kunststoffbehälter sind gut, dürfen aber nicht dicht schließen. Bambus wäre sehr gut, ich habe aber noch keine Filmbehälter aus Bambus gesehen. Ebenso wichtig wie die Chemie sind die physischen Lagerbedingungen, also Temperatur, relative Luftfeuchte, Belüftung. Den Luftdruck können wir kaum beeinflussen. Zusammengefaßt: 5 Grad Celsius, trocken, dunkel, luftig. Sauberen Film Schicht innen relativ lose auf größtmöglichen Kunststoffkern wickeln, liegend lagern. Keine Beutel außer kurzfristig, wenn mit Staub oder Asche zu rechnen ist und für den Transport. Dazu Material stramm aufwickeln und mit Klebeband befestigen. Einschweißen ist auch gut für Transporte
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Quadratisch, praktisch, Admira 8
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Es sei noch eine Aufnahme nachgereicht vom Ernostar alias Schneider-Xenoplan 12,5 mm, f/1.9, alias Meopta-Openar 12,5 mm, f/1.9. Positiver Meniskus, negativer Meniskus, Iris, negativer Meniskus, positive Linse Gute Blendenmechanik, sehr aufwändige Fassung für vier Linsen- 9 Antworten
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- suchanek brno
- meopta admira
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Das Objektiv allein ist mehr wert.
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Kupferthiocyanat statt Kaliumthiocyanat möglich?
Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Newbies
Du mußt gar nichts, solltest aber in die Wirklichkeit zurückkommen. Wer kauft denn Chemikalien in fernen Ländern? Ich nehme an, die lebst in Deutschland. Ja, Herrgott, welches Land ist reicher an Chemiefirmen? Nur um ein paar Märker zu sparen, nimmst du Risiken und Transporte auf dich, die völlig unnötig sind. Ich habe jetzt keine aktuelle Liste zur Hand, aber ein wenig suchen lohnt bestimmt. Ja, gut, Euro. Ich hatte bei Neubauer gekauft, in der Schweiz bei Fluka. Da sind Merck, Bayer, Mirko mit Fotoimpex, die MACO, eine Tetenal-Nachkommenschaft, Calbe, Kodak, Moersch, https://www.lieferanten.de/produkt-Fotochemikalien.html Man muß gut aufpassen, es gibt nicht nur in Großbritannien dumme Leute, auch in der Schweiz (gut 8 Millionen davon, besonders heute), und überall. Bin grad sauer. -
Kupferthiocyanat statt Kaliumthiocyanat möglich?
Film-Mechaniker antwortete auf SteffenK's Thema in Newbies
Blödsinn. Kaliumthiocyanat ist auf Englisch potassium thiocyanate. Die andere Substanz heißt copper thiocyanate. Wie man sich da mit Verwechselung herausreden will, wüßte ich nicht. Zum Filmeentwickeln kannst du es nicht gebrauchen. KSCN