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Film-Mechaniker

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  1. Das ist der Stand der Technik noch heute. Wie stellst du dir denn vor, daß es mit Panavision oder ARRI gehen soll?
  2. Vielleicht sollte ich etwas über den Eumig P 8 schreiben und aufzeigen, daß einiges an dem Gerät doch nicht so schlecht ist. Es steckt ein wenig mehr dahinter als Fehlkonstruktionen. Ein grober Fehler ist im Elektrischen. Er war mmerhin der meistverkaufte Normal-8-Projektor überhaupt
  3. Ein P 8 benötigt bloß einen besseren Motor, dann läuft das. Eine weitere Schwäche sind die verzeichnenden Eupro-Zoom.
  4. Wenn du einen P 8 und einen 18-5 nebeneinander aufstellst und mit gleichem Filmmaterial gleich groß projizierst, wirst du beim Bildstand keinen Unterschied sehen. Was die Helligkeit betrifft, da sieht’s anders aus. Gegen einen P 8 mit 12-Volt-Hallo-Eugen-Lampe ist der Paillard wie eine Ölfunzel.
  5. Schon etwas dick, macht Anpassung beim Auflagemaß nötig. Die Lichtdurchlässigkeit scheint mir unausgeglichen zu sein.
  6. Ein Ebay-Händler in Schweden bietet eine DB-2 an. Wenn ich einen Ausschnitt aus einer seiner Aufnahmen mache, sieht man gut die Membrane. Ansonsten fehlt der Kamera mindestens ein Einstellknopf. https://www.ebay.ch/itm/252861827519?hash=item3adfbd49bf:g:2hQAAOSww3tY7sbT
  7. Bevor du weiter Geld hinein steckst, findest du vielleicht eine andere. Bei leboncoin.fr immer wieder mal nachschauen
  8. Totalversagen meinerseits. Du hast ja die Kamera genannt und ein Video eingestellt, da ist keine Zahntrommel für gesetzte Schleifen. Schludrig von mir Zur Verbesserung des Bildstands sollten beide Streifen vor dem oder im Filmkanal leicht gebremst sein, damit sie am Greifer anliegen, bis dieser jeweils weggeht.
  9. Hast du zwischen den Filmschleifen auch Luft gelassen? Wenigstens je ein Bild Unterschied in beiden Schleifen ist wichtig.
  10. Das ist nun geschehen. Eine kalte Dusche, so viel Plastik hätte ich in der Kamera nicht erwartet. Sogar der Fliehkraftregler enthält Kunststoffteile. Der Aufbau ist ähnlich wie der vieler Billigkameras der 1930er Jahre, einfach noch weiter im Sinne von Leichtbau auf die Spitze getrieben. Sehr viel Aluminium, wenn nicht Kunststoffe, nur Weniges ist aus Stahl. Die technischen Werte: 133° Öffnungswinkel des Scheibenverschlusses Positionierabstand des Rätschengreifers nach Norm +3 Starrer Filmkanal, lichte Weite einstellbar Bodenfläche 2⅛ auf 1⅛ Zoll oder etwa 54 × 28 mm; beim vorliegenden Exemplar nicht gut eben, leicht konvex, Kongreßgewinde (⅜") Umlagerungsfeder, deren unterer Kern auf der Spulendornachse sitzt Bei einer Objektivhalterung weist die Revolverplatte eine rechteckige Nase auf, über der das Sunomativ-Comat mit einer Nut im Rückteil ausgerichtet sitzt. Dieses Objektiv wird mit einem Überwurfring auf einem Außengewinde befestigt. Beide Halterungen sind mit dem C-Innengewinde versehen, Länge 4,5 mm. Eine Schönwetterkamera, sehr vereinfacht für den Einstieg ins Format 16. So erzählt man auch in der Anleitung. Ausbaufähig nur mit Wechselobjektiven, wobei man für erfolgreichen Einsatz langer Brennweiten den Boden überfräsen sollte. Diese Spaßkameras halten keinem Vergleich mit den Filmo-70-Modellen stand. Die einzigen Vorzüge sind die Einzelbildschaltung durch Hochschieben des Knopfes und ein Drahtauslösergewinde. Der Gebrauchswert kann leider nicht erhalten werden wegen des Plastiks. Heute findet man 627 mit einem Comat für 50 bis 120 Euro.
  11. Du kannst sicher sein, daß die Membrane kaputt ist und oder fehlt, sonst wäre im Sucher etwas Gescheites zu sehen. Klopfe doch mit einem Wattestäbchen ein wenig Mehl ein, dann wirst du sogleich ein schräg gestelltes Glas sehen oder eben nicht. Ich kann dir ein blankes Gläslein (siehe Bild im Artikel) einsetzen. Damit funktionierte grundsätzlich alles, aber es entstünden Doppelbilder. Der Punkt ist das einseitige Entspiegeln so kleiner und dünner Gläser. Vielleicht hat irgend jemand irgendwo eine Beziehung zu einer Firma, wo z. B. Brillengläser vergütet werden. Vielleicht wird es auf eine Weise möglich, sagen wir zehn Gläser miteinander einseitig zu sputtern. Dann könnte man die Kosten auf zehn Interessenten verteilen, die man aber zuvor finden müßte. Bei meinen letzten Nachfragen, auch in Deutschland, hieß es überall: So dünnes Glas können wir nicht beschichten.
  12. Bitte bedenkt, daß keine Gläslein zur Verfügung stehen, die einseitig entspiegelt sind, die Christen keine Mattscheibe besitzen für genaues Scharfstellen. So eine Kamera vollständig zum Funktionieren bringen, kostet viel Geld und wenn man gemeinsam oder wie auch immer einige Dutzend Membranen hat beschichten lassen, bleibe ich garantiert darauf sitzen.
  13. Sehe keine Membrane. Du könntest ganz wenig Mehl einblasen, dann gibt’s Gewißheit. Eine Andrückplatte könnte ich abgeben.
  14. Mit einem Rexer-Objektiv! Das kannst du abschrauben und ein Intim-Foto schießen. Möglicherweise läßt sich die Lage erörtern.
  15. https://www.aphog.com/kiev-30-kleinstbildspass-aus-der-sowjetunion/
  16. Arztzeugnis eingeholt, Feierabend. Nun abwarten, ob ein Vertrag kommt Wieder eine H 16 im Gespräch, es ist eine Audiodatei übermittelt worden und das Laufgeräusch tönt übel. Was machen alle die Leute nur mit den Kameras?
  17. Ach, komm, wollen wir den Thread nicht löschen?
  18. Ich kann nicht mehr, der Rücken macht das nicht mit. Immer wieder ins Gartenhäuschen gebeugt, bei den CNC-Fräsanlagen kommst du ja nie recht an den Maschinentisch heran, um mit dem Schraubenschlüssel zu lösen und mit dem Drehmomentschlüssel anzuziehen. Diese Haltung ist ganz schlecht für mich. Wenn der Chef, von dem ich nicht viel halte, bis Freitag abend keinen Vertrag vorlegt, bin ich da weg. Am 21. Mai habe ich der Firma eine E-Mail-Bewerbung gesandt, darauf hat es bis heute keine Antwort gegeben. Er sagte zwar, man wolle mich direkt einstellen, weshalb ich der Kündigung durch den Auftraggeber (die Firma) dem Stellenvermittler gegenüber zugestimmt habe. Mehr aber nicht. Wenn ich es nicht durchhalte, rufe ich den Arzt an. Ich bin zu alt für solchen Mist. Die Industrie brummt und sie frißt nach wie vor Menschen auf. Vom Stumpfsinn der CNC-Knauberei ganz abgesehen. Keine Perspektive, nichts zu lernen, kein Geist in dem Laden
  19. Eine H-Kamera kann man mir buchstäblich in Einzelteilen übergeben, ich montiere sie. Eine passende intakte Federbüchse hätte ich.
  20. Ziemlich genau ein Jahr ist vergangen und ich habe wieder eine Anstellung. Es ist sehr schnell gegangen. Mittwoch abend um 17.08 erhalte ich auf dem Spaziergang mit dem Familienhund einen Anruf, ein Personalvermittler spricht im dicksten Walliser Dialekt von „Maschinenbediener“, der mit der „Schieblehre“ umgehen können sollte. Am selben Abend noch Vertrag geschlossen. Vorgestern Beginn um 07.30 Uhr, mit dem Auto zehn Minuten Fahrt. Gestern kommt der Betriebsleiter zu mir und sagt, ich erhalte die Kündigung. Hä? Er klärt mit einem Minimallächeln auf. Eine Unstimmigkeit mit dem Vermittler, man wolle mich direkt anstellen, deshalb muss der Vertrag unter Einhaltung einer Woche Frist aufgelöst werden. Morgen würde man das mit der Personalerin zu dritt besprechen. Gestern den ganzen Tag auf die Unterredung gewartet, nichts. Dafür hin und her zwischen einer Fräs- und einer Drehanlage, ein Programm 15:59, das andere 45 Sekunden. Der Vermittler ist übrigens ein Türke, die Personalerin dem Namen nach auch. Die Film-Mechanik ist nun in die Freizeit und auf die Wochenenden gelegt. Es ist zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben. Aus Kalifornien hat jemand zum dritten Mal Objektive zur Pflege gesandt.
  21. Wenn es um Hunderte von Kilometern Film geht, fährt er günstiger als mit vollwertigem Entwicklerbad. Ansonsten wieder ein junger Kopf, der Futter sucht.
  22. Beim chemischen Entwickeln, im Gegensatz zum physikalischen, erfolgt eine enorme Verstärkung des entladenen Silbers in der Art, daß Silberfäden aus den Keimen wachsen. Hydrochinon ist zum Beispiel so daran beteiligt, indem es hexagonale Säulen wachsen läßt, wenn ich mich recht erinnere. Die entstehende Silberwolle bringt mehr optische Dichte, als wenn man Licht einfach durchschwärzen läßt. Man wird nur ein graues Positivbild erhalten, das zur Projektion nicht taugt.
  23. Ja, Cine bella, beim Vergleichen der Buchstaben(reste) zu erkennen.
  24. Komm, du weißt wie ich, was ich von Super-8 halte. Auch DS-8 mündet in Super-8. Mir sind die hochrechteckigen Löchlein zuwider. Ein etwas gewichtigeres Argument, das ich bringen kann, sind meine beschränkten Mittel. This is a non-profit organisation. It wasn’t meant to be but turned out as such. Das stand auf einem Kleber an der Eingangstür einer Zürcher Beiz (Kneipe), die ich in den 1980ern oft besuchte. Irgendwie zieht das Thema sich durch mein Leben. Nicht daß ich nie einen guten Lohn gehabt hätte, aber die Zeiten waren verschwindend kurz gemessen an den Jahren am Existenzminimum. Nein, es geht schlicht nicht, neue Exzenter drehen und schleifen zu lassen. Es kämen noch weitere Teile dazu. Bildfenster teilweise zulöten und derlei Sachen, sorry, das mache ich nicht. »Aber das ist doch gar nicht nötig«, höre ich schon die Einwände, »auf einer Seite kann man die Bildkante ruhig näher bei der Filmkante stehen lassen«, usw. Immer noch nein; das Risiko ist zu groß. Wenn jemand 500 Franken zum Voraus zahlt, damit die Wechselteile gefertigt werden können, dann okay. Noch zeichnet sich kein Ansturm in diese Richtung ab. Wer steckt schon einen Tausender in eine 8-mm-Kamera, alles in allem? Vielleicht habe ich es bis heute nicht verstanden, unter reichen Leuten einen Hype zu erzeugen so nach dem Motto Pimp My Bolex.
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