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Film-Mechaniker

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  1. Zu TENSI Beginn der Fabrikation von Kinefilmen mit importiertem Celluloid, Positiv und Negativ, 1911 F. I. L. M., Fabbrica Italiana Lamine Milano, gegründet 1917 Kinepositiv 1923, Kinenegativfilm 1927; eigenes Celluloid Giulia Barini, Marcello Seregni: Fotografia e cinema in Italia. Roma, 2018
  2. Bevor ich’s vergesse: In Spanien hat es vier Rohfilmhersteller gegeben. Industria Fotográfica Nacional, Barcelona, abgekürzt zu Infonal; Gründung 1928 mit Beteiligung von Gevaert Manufacturas Fotográficas Españolas, Firmensitz Madrid, Mafe; 1960 ? von Perutz übernommen, Fabrik Aranjuez; Gründung 1949 Valca, Bilbao; Gründung 1940 Negra Industrial S. A., Barcelona; Gründung 1960
  3. Eben, man hört sie kaum laufen. Die Agfa-Movex-Reflex auch von 1963 kostete ja das Zehnfache der Naida und bietet auch mehr. Im Verhältnis zu dem Haufen Geld dann aber nicht so viel mehr. Wenn man eine Kamera nach bestem Preisleistungverhältnis sucht, kommt man früher oder später bei Bauer vorbei, bei Bell & Howell oder bei Bolex, um alphabetisch aufzuzählen. Ihr wißt ja, wie ich meine Sympathien verteilt habe.
  4. Sei mir bitte nicht gram, wenn es allzu pfarrherrlich herüberkommt, aber die Agfa-Family kann mit der Naida nur schwerlich verglichen werden. Ein Mal ist die Agfa eine Kamera für Super-8-Kassetten, sie hat weiter einen Elektromotor und zum Dritten besitzt sie zwar ein Stativgewinde, wackelt aber mehr, als daß sie steht. Die Naida steht sehr gut auf dem Stativ, den Handgriff kann man abnehmen. Mit diesen Dingen fängt es an und hört es auf, für mich zumindest. Die Naida läuft ohne Strom und wie gesagt sehr ruhig. Falls es zutrifft, daß die Belichtungszeit bei der Agfa-Family 1/30 s ist bei 18 B./s, dann hat sie 216 Grad Offenwinkel im Verschluß oder etwas Äquivalentes. Damit wäre sie bei den lichtstarken Filmkameras. Könnte man noch herausfinden Noch billiger als die Naida war die Muplex 8 von der Firma Mupi, Firenze, eigentlich nur Spielzeug. Aus Hongkong kamen damals auch so Plastedinger.
  5. Jetzt habe ich eine Abbildung eines Ciné-Nizo 35 gefunden. Das war aber keine Federwerkkamera.
  6. Mit der C 3 m habe ich mich noch nicht eingehend befaßt, es sollte aber so sein, daß eine Marke oder ein Zeiger, kürzer als der Strichzeiger des Drehspulinstruments, jederzeit im Sucher zu sehen ist. Diese Marke wird innerhalb des Sucherbildes verschoben, wenn man die Filmempfindlichkeit und oder die Bildfrequenz verstellt. Ich weiß jetzt wirklich nicht, ob es unerreichbare Bereiche gibt, wie etwa bei Tempo 32 und 10 ISO. Möglich, daß ein Warnsignal erscheint, z. B. eine rote Fläche oder so etwas, wenn das Licht nicht mehr ausreicht. Mit der Marke bringst du durch Verstellen des Blendehebels den Strichzeiger zur Deckung. Das kann während der Aufnahme weiter getan werden. Sieht nach Reparaturkandidat aus.
  7. Du stellst keine Frage.
  8. Der nächste Sommer kommt bestimmt. Heute stelle ich allen Forumsteilnehmern eine Kamera für die unbeschwerten Tage vor. Ich bin nicht der Erste, der von ihr berichtet. Es hat mich einfach gereizt, das Produkt genauer kennenzulernen. Die Naida 8 läuft unheimlich leise. Die Naida.pdf
  9. Bopa, du mit deinen Muschelaugen . . .
  10. Vor Jahrzehnten hatte man Chamois am Okular, feines Gams- oder Ziegenleder. Filz ist auch nicht schlecht, wärmt halt im Sommer unnötigerweise.
  11. Kino ist weder Kunst noch Kultur, sondern eine technische Sache. Von künstlerisch gestalteten Filmen können wir wohl sprechen. Sonst müßten alle Lichtspielsäle samt Maschinerie unter Denkmalschutz stehen, die der Belle Epoque, die der Moderne ab 1930 und die mit den Tulpenlampen der Fuffies. Sind nicht Augenmuscheln das Thema?
  12. Eben, jetzt reden wir Tacheles. Eine Kodak M 2 hat 1966 $40 gekostet. Auf heute teuerungsbereinigt: $324.71 oder € 271,95. https://www.usinflationcalculator.com/
  13. Eben habe ich ein Pan-Cinor 38,5 – 154 nach Überholung fertiggestellt, das ist ein frühes Zoom-Objektiv z. B. für die ARRIFLEX. Vom Standpunkt des ewigen Verbrauchs aus gesehen ist auch dieses Ding eine Wegwerfoptik. Die Blende mit den zapfenlosen Lamellen gibt schon genug Generve auf. Immerhin weiß ich seit einiger Zeit, wie diese Blenden zu behandeln sind, damit sie zuverlässig laufen. Mit größtem Quatsch aller Zeiten meine ich feste Handgriffe. Beabsichtigte Obsoleszenz gibt es. Amateur-Filmkameras sind ein gutes Beispiel. Immer erst ein ganz einfaches Modell, später kommen Sachen hinzu, die zum Kauf des entsprechenden Modells verleiten. Tatsächlich ist ein Filmo 70-HR das interessantere Modell als ein 70-A und eine Paillard-Bolex H von 1966 bietet auch mehr als eine von 1936. Der Filmo 70-A hat aber die A- oder die B-Fassung, welche Objektive zentrieren, was die C-Fassung nicht leistet. Die H-Kamera von 1936 hat Verschlußöffnung 190 Grad, die jüngeren haben kleinere Winkel. Ein wenig Relativierung meiner Aussage Obsoleszenz ist seit den 1980er Jahren richtig aufgekommen. Wir haben einen Mikrowellenwärmer aus den 1970ern in der Küche, der funktioniert noch immer. Schlimm sind Staubsauger, die gehen schnell kaputt. Auch hier wieder: Es gibt teure Staubsauger, die etwas aushalten, den Nilfisk GM 80 gibt es immer noch. Die Filmerei entzieht sich der Diskussion ein Stück weit, weil niemand sie eigentlich benötigt. Das Kino hat man nie gebraucht, es war von Anfang an nur Geldmacherei. Fragt die Lumière oder Pathé frères oder Oskar Messter. Super-8 kann schon spaßig sein, für ernstere Sachen wähle ich ein anderes Format. Handzittriges Makro finde ich nicht angenehm.
  14. Ja, einfach. Dafür ist das Gerät immer komplizierter und heikler geworden. Heute liegen die Super-8-Geräte zu Tausenden im Argen, sofern sie nicht weggeworfen wurden. Man kann daraus keinen Lebensunterhalt machen, weil niemand für Dutzende von Konstruktionen die gebrochenen, korrodierten oder abgenutzten Teile nachzubauen vermag. Von der Kodak M 2 bis zur möglicherweise doch noch erscheinenden ein endloser Plastikdschungel. Einige wenige Produkte sind Ganzmetallkonstruktionen für DS-8. Ich finde schon, daß Menschen wissentlich den Betrug mitmachen. Im Grunde ist bekannt, was es zum Fotografieren braucht. Die Smartphone-Knipser überlassen den Herstellern, wie das vor sich geht. Die Schärfe wird automatisch eingestellt, das sieht man noch. Blende, Zeit und die Algorithmen der übrigen Bildoptimierung kümmern doch niemanden. Es muß ja auch alles sofort.
  15. Helge hat vollkommen Recht. Wenn man sich vorstellt, die Menschheit müßte am Smartphone für eine Foto Belichtungszeit, Blende und Entfernung einstellen, dann würde die eingebaute Kamera wohl nicht benutzt werden. Super-8 ist wegen der einfachen Bedienung und Bevormundung (in meinen Augen) der Riesenerfolg geworden, der es war. Die Leute wollen irgendwo beschissen werden.
  16. Mitgedacht? Mit wem denn? Die Kamera kam auch aus Amerika, 1964 noch für Doppelacht entworfen mit einer Wendekammer obendrauf. Ein Jahr zuvor war die Sekonic Dualmatic mit Wendehinterteil erschienen. Das machte Eindruck im Europa. Dann Kodaks Ankündigung; Paillard gestaltete um für Super-8-Kassette. 150, 155, 160. Der Körper ist extrem robust und birgt alle empfindlichen Sachen in sich. Eine coole Zoom-Optik und ein Elektromotor im Handgriff, der größte Quatsch aller Zeiten. Meine Meinung
  17. Toll, daß du da eine gute Lösung gefunden hast und davon berichtest. Paillard hatte das alles nur zusammengekauft.
  18. Besten Dank. Gerne übernehme ich einen Service.
  19. Ich sehe beide Male einen Wert um f/4.
  20. Ist dir langweilig? Schau, die Objektive kannst du schon nicht miteinander vergleichen, weil sie unterschiedlich aufgebaut sind. Ein 13-mm-Triplett von Schneider hat andere Gläser und Radien als ein 13-mm-Triplett aus Japan. Zwingend logisch fallen die Tabellen verschieden aus. Stärker noch teilen die Konstruktionen sich bei langen Brennweiten auf, ein traditionelles Tele aus zwei Achromaten hat ganz andere Schärfentiefe als ein Tele-Sonnar- oder Tele-Tessar-Typ. Es gibt auch Spiegelobjektive und kompakte Fernlinsen, das verhält sich alles uneinheitlich. Wenn dir mit Amateur-Material nicht wohl ist, wechsle zum professionellen. Dann aber halte auch ein anderes Budget bereit und wisse, was du erreichen willst, sonst steigt die Frustration brutal an.
  21. Du freust dich auf Einblicke, denn du hast sie ja noch nicht. Dann geht es nicht um glatte Theorie, sondern um die holprige, staubige Landstraße der Praxis. Der Durchmesser eines Zerstreuungsscheibchens oder noch tolerierten Unschärfekreises ist ein Fels in weitem Sumpf. Die Digitalen werden grinsen, aber Film- und Foto-Optik ist der totale Sumpf. Die Optikleute klammern sich seit jeher an diesem Stein fest. Der hat unter anderem mit den Tatsachen ums fotochemische Bild in Gelatine zu tun. Bei Schwarzweißmaterialien kann man sich noch an Silberwolle oder Kornklumpen festhalten, bei Mehrschichten-Farbfilmen hat man keinen festen Boden mehr unter den Füßen. Der Siemens-Stern verliert sich in Farbstoffwolken, das Moiré-Muster über mehrere Hundertstel Millimeter Schichtdicke, der Kanteneffekt gewisser Entwicklersubstanzen durchs Umkehrverfahren. Was ist den Optikern geblieben? Das Auge. Von Untersuchungen menschlicher Augen ist eine statistisch mittlere Auflösung bekannt, etwa zwei Bogenminuten oder ein dreißigstel Winkelgrad. Nun haben die Technikoptiker sich eine typische Filmprojektion ausgemalt, bei welcher das Bild der Zuschauer Gesichtsfeld gerade nicht ganz ausfüllt. Man braucht zu Hause ein wenig Umgebung, sonst findet man die Darbietung zu heftig. Stelle dir eine Bildwand von 1,2 Metern Breite vor, vier Meter vor deiner Nase. Nun haben sie gerechnet, die Technikoptiker, und zwar von den zwei Bogenminuten über den Gesichtsfeldwinkel und die Normalbrennweite der Aufnahmeoptik bis eben zur Schichtdicke eines durchschnittlichen Filmmaterials (als ob es das gäbe). Herausgekommen ist eine gerade noch erträgliche Unschärfe eines Punktes von der Ausdehnung 0,02 mm. Oder was auch immer. Das war die Mär in den Gebrauchsanleitungen. Die Wahrheit ist ganz einfach eine sich selbst gegebene Toleranz bei der Abbildungsleistung, eine losgelöste mathematische Sache der Optik-Industrie. Wir leben mit diesem Zerstreuungsscheibchen, sagte ein Ingenieur bei Zeiss oder bei Goerz oder bei Voigtländer, punctum. So konnten die Technikoptiker rechnen und zufrieden Feierabend machen. Die Geschichte ist sofort enttarnt, wenn man das theoretische Auflösungsvermögen eines Objektives dem Unschärfekreis gegenüberstellt. Mit steigendem Öffnungsverhältnis steigt theoretisch das Auflösungsvermögen, d. h. ein 13 mm der Lichtstärke f/0.9 hat das stärkere Auflösevermögen als ein 13 mm f/2. An der Stelle ist das allgemeingültige Unschärfkreislein hinfällig. Alle Betrachtungen sind auch wenig wert, so lange wir hochempfindliche Filme im Gespräch haben, die üblichen Dickschichtfilme und verschiedene Brennweiten bei Aufnahme und Wiedergabe. Für maximale Detailtreue müßte man eigentlich mit ein und demselben Objektiv aufnehmen und projizieren, und zwar auf identische Entfernung, was ja eine heftige Einschränkung bedeutete. Man müßte praktisch kornlosen Mikrofilm verwenden mit einer dünnen fotografischen Schicht (unter einem Hundertstel), man müßte Verwacklung ausschließen können (Kamera bockfest, Film auf festen Paßstiften) und die besten Voraussetzungen fürs Scharfstellen haben. Dann, erst dann könnte man sich über Schärfentiefe, über den Verlauf von scharf zu unscharf unterhalten. Im Projektor dürfte der Film nicht flattern, nicht atmen, nicht im Geringsten von der gewünschten Stelle weichen. Der Zerstreuungskreisdurchmesser ist wie gesagt ein idealisierter Klotz inmitten endlosen Treibsands. Das Problem mangelhafter technischer Schärfe ist bis heute nicht gelöst. Ein Grund für den Siegeszug des elektronischen Bildsensors.
  22. Das U(h)rtierchen lebt.
  23. Ich stecke furchtbar in der Klemme. In Bezug auf Italien hege ich seit Jahren Vorfreude auf einen Farbenumkehrfilm. Film Ferrania hat auf dem Weg dahin den P 30 neu aufgelegt, Pifförty, bei dem sich herausgestellt hat, daß er O 26 genannt werden sollte, weil er nicht Pancromatico ist, sondern Orto. Auf Italienisch Aus England ist kein Kinefilm zu erwarten, was auch enttäuschend ist. Foma-Fan kann ich nicht mehr recht sein, weil die Qualität von Fomapan R immer holpriger geworden ist. Kodak bietet nur 7294 und 7219 als 400füßer beidseitig perforiert an, zudem 3242 in Laborlänge. Von FilmoTec kommt möglicherweise ein Farbmaterial. Der Ausweg ist 35 mm. Als Kodak mit 16 mm kam, spottete man in Hollywood darüber: spaghetti! Eine 35-mm-Film-Kamera? Wohl etwas vom Seltensten, das man suchen kann:
  24. Treffer, versenkt!
  25. Wer falsch verstehen will, wird es tun. Ich habe nie geschimpft, sondern immer versucht, so eindringlich wie möglich darzulegen, wie das Material aufgebaut ist. Es kann doch jede/r verfilmen, was beliebt. So warte ich weiterhin auf frischen Ferraniachrome. Hähä.
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