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Film-Mechaniker

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  1. Die Namen seriöser Anbieter werden auch weitergereicht, also warum nicht die der Hinterhältigen?
  2. Nein, ich habe da nicht zufällig Zeiten, an die man sich wen den kann. Den Satz verstehe ich eigentlich nicht recht. Meinst du Seiten? Filme jetzt ein Mal, dann helfe ich weiter. Möglicherweise verlierst du das Interesse an dem teuren Zeitvertreib.
  3. Och, beruhige dich bitte wieder. 18 × 3 = 54, 24 × 2 = 48; das braucht doch keinen weiteren Kommentar. Wenn man die Bildfrequenz erhöht, wird nichts schärfer, sondern die Bewegungen werden besser aufgelöst. Schärfe ist ein Begriff der Optik. Das Tempo nimmt Einfluß allein auf die Bewegungsdarstellung. Bewegungen erscheinen mehr oder weniger abgehackt. Hier besprechen wir den Übergang von der Chronofotografie zur Kinematografie. Bewegungen wirken wirklichkeitsnäher, wenn man schneller laufen läßt. Showscan funktioniert(e) mit 60 B./s. Das ist wie eine Droge. Vielleicht geht es um die Bewegungsunschärfe, die immer da ist. Auf die können wir nur Einfluß nehmen im Rahmen der technischen Möglichkeiten, die der Konstrukteur schafft, z. B. zwischen 235 Winkelgrad und 0 bei einigen Kameras. Im Videobereich sind die Belichtungszeiten pro Einzelbild von jeher länger, bei PAL etwa 92 Prozent einer 50stel Sekunde. Beim progressiven Digitalbild gibt es keine Dunkelpause mehr, da werden fortlaufend Pixel umgeschaltet. Film-Look ist das eigentlich Dämliche. Video hat niemals einen Film-Look, weil es die Dunkelpausen der Filmprojektion nicht besitzt.
  4. Wie schnell soll er laufen können?
  5. In Doppelacht gibt es gegenwärtig folgende frische Materialien: Fomapan Reversible 100, panchromatisch ORWO Universal-Negativ 54, panchro. 100 ISO Kodak 7294 Ektachrome 100 ISO Daylight; Prozeß E-6 Kodak Vision 7203 Farbnegativ, 50 ISO Daylight; Prozeß ECN-2 Kodak Vision 7219 Farbnegativ, 500 ISO Tungsten; Prozeß ECN-2 Wenn du 50-Fuß-Portionen nutzen möchtest (15 Meter), dann mußt du selber im Dunkeln umspulen und abschneiden. Es gibt zwei Kameras, mit denen 100-Fuß-Portionen verwendbar sind (30 Meter), die Paillard-Bolex H 8 und die ELMO C-300 mit dem entsprechenden Magazin; siehe Thema nebenan. Bei den Normal-8-Projektoren ist die Auswahl ebenfalls überwältigend. Noch riesiger ist das Zubehör, wie du bereits bemerkt hast. Objektive, Vorsatzlinsen, Filter, Zwischenringe, Entfernungsmesser, Belichtungsmesser, Irisblenden, Einstellhilfen, Trick- und Titeleinrichtungen, Betrachter, Vertonungsgeräte, . . .
  6. Der Präzision halber: Tri-X tragen mehrere (Eastman-) Kodak-Filme als Bezeichnung. Das sind klassische Negativmaterialien für Papierabzüge oder Filmpositive. Tri-X reversal, TXR, ist gewachster* Kinefilm, und zwar für die Umkehrentwicklung optimiertes Material. Es enthält geringe Mengen einer Reduktionssubstanz (ich vermute Hydrochinon), die im Anentwicklungsmoment verbraucht wird. Wenn man TXR nur entwickelt und fixiert, erhält man ein Negativ. Die Nennempfindlichkeit beträgt dann etwa 60 Prozent derjenigen beim Umkehren, man kann einfach die Hälfte annehmen, also ISO 100 anstatt 200. TXR ist eigentlich ein Hunderter, der Empfindlichkeitgewinn liegt im Umkehrverfahren. PXR ist eigentlich ein 25-ISO-Film, der als reversal wie ISO 50 belichtet werden kann. ____________________________________________ * Hauchdünne Schicht Carnauba-Wachs auf der Rückseite. In Super-8-Kassette zusätzlich mit einem Siliziumöl geschmiert
  7. In der Erinnerung verschwimmen viele Dinge. Ich habe auf Laserbrighten aufmerksam gemacht.
  8. Die am weitesten entwickelte Kamera für Doppel-8-Film? Zwei Modelle stehen unmittelbar im Vordergrund, die Agfa-Movex-Reflex und die Zeiss-Ikon-Moviflex Super. Beide haben Einstellscheiben für sehr genaues Fokussieren und einige tolle mechanische Fietschers. Weniger bekannt ist, daß die Paillard-Bolex 150 Super ursprünglich eine Kamera für Doppelachtfilm war. Der Aufsatz aus grauem Kunststoff hätte wie bei den Sekonic Dual Run als Wendekammer funktioniert, doch dann hat die Geschäftsleitung beschlossen, auf Super-8 umzustellen. Wäre dieses Gerät für 2 × 8 herausgekommen, könnte sie ziemlich sicher als der letzte Schrei des Formates angesehen werden: Zoom-Optik mit Scharfstellung per Daumen (bei den Modellen 155 und 160 Macrozoom bis auf einen Zoll vor die Frontlinse heran), Schnittbildfokussierung, Elektromotor, extrem robuster Aufbau. Gut, 30 mm Telebrennweite ist nicht so üppig und für guten Stand auf Stativ eignet der Handgriff sich nicht ganz. Es gibt Hunderte von Doppelachtkameramodellen, darunter sehr coole aus Japan. Wer nichts gegen Älteres hat, entdeckt zum Beispiel die Ditmar, die 50-Fuß-Spulen faßt. Eine Dralowid mit Schnellaufzug, eine äußerlich extrem ansprechende Miller aus England, eine Space-Age-Wollensak . . .
  9. Es gibt Kameras für Doppelachtfilm, die puncto Automation den Super-8-Geräten nicht nachstehen, z. B. die Leicina 8 S. Die Filmempfindlichkeit einstellen solltest du können, das traue ich dir zu. Das ist bei Super-8 und Single-8 auch noch automatisiert, mit Vor- und Nachteilen. Bei einer Digiknipse stellt man ja auch eine fiktive Empfindlichkeit übers Menu ein.
  10. Es ist nicht ganz so ungewöhnlich, wenn man mit der Pathé WEBO M vergleicht. Die hat im Sucher eine Plankonvexlinse, deren Kuppe abgeschnitten ist. Die entstandene Fläche, matt, dient dann zum Fokussieren. Hier erscheinen ein paar sonderbare Dinge, wie der gefräste Käfig, dessen Zweck ich nicht erfassen kann. Mattierung durch etwas Aufgebrachtes ist auch eher Billiglösung und dann noch auf einer konvexen Linsenfläche, das ist sehr speziell. Wenn das Triplett, das man auf der Zeichnung findet, auch vorhanden ist, dann ließe die Sache sich damit erklären, daß dieses auf die kurze Entfernung negative Feldwölbung mit sich bringt. Die Konvexfläche würde hineinpassen.
  11. Du kennst die Funktion nicht, wenn du nicht weißt, wo in der Kamera es sich befindet. Nein, nicht einfach drauflosschreiben. Du hast ja bereits ein Bild in der Anzeige, das einen Blick aufs Reflex-Doppelprisma gibt.
  12. Ohne Garantie und Service seit 58 Jahren eher obere Kante. Ein Wort zu den Objektiven wäre wichtig. Wenn alles Glas intakt ist, d. h. unzerkratzt, und alle Hebelchen noch dran, sind die Objektive alleine so viel wert. Ans Switar 13 mm kommt kaum ein anderes Objektiv für 8 mm heran. Das Reflex-Prisma der Kamera zeigen ist eine gute Idee, auch da steigerst du deine Chancen mit einem klaren Bekenntnis. Den Rest kann man gut überholen und reparieren, die Gläser nicht. Vielleicht noch je eine Aufnahme der Frontlinse, ich meine, für den Preis darf man etwas Aufwand erwarten.
  13. Achte darauf, daß die Tonwelle (mit Schwungrad) stillsteht, bevor du in den Rückwärtslauf schaltest, sonst geschieht das Beschriebene. In der Praxis also anhalten und drei, vier Sekunden warten, dann erst zurückfahren. Falls das nicht hilft, ist etwas schlecht eingestellt.
  14. Es gibt manche Lieferanten, hier ist ein englischer. https://cameramill.co.uk/camera-leather-re-skin-praktica-mtl3-slr-film-camera/
  15. Überhaupt nicht. Es dürfen auf keinen Fall Lochkanten aufstehen, sonst verhaken die Filme sich. Ein Risiko ist immer dabei. Versuch macht klug. Ich hab’s mit Ozaphan noch nicht ausprobiert, nur mit frischen (Kamera-) Filmen.
  16. Man hat jederzeit die Möglichkeit, dünnen Film mit Blankfilm zusammen laufen zu lassen. Beim Einspannen die Schleifen um wenigstens einen Schritt unterschiedlich lang machen!
  17. Hat die Wohnung einen Balkon mit Fenster?
  18. Das sehe ich anders. Eine kleine Miller, EMEL, Eumig, Paillard, Bauer, Keystone oder Yashica mit ein, zwei Objektiven (zur Eumig Vorsätze) ohne zerfressenen Zellenbehälter ist befriedigender. Das so oft als lästig oder umständlich verschriene Filmeinlegen ist nun wirklich keine Sache, man bekommt nicht ein Mal schwarze Finger wie von einem Schreibmaschinenfarbband. Auch der Umgang mit einem Handeinlegeprojektor gibt etwas zurück, nämlich Freude. Wenn ich Kinder von heute beobachte, mit welcher Akribie die basteln und Luftakrobatik machen, dann ist offener Film auf Spulen gerade das Richtige. Kassetten sind so langweilig. Handbelichtungsmesser mit oder ohne Batterie bringen’s viel mehr. Man lernt etwas über Licht und Blende. Tod den Automaten!
  19. Ich rate auch zu einer Doppel-8-Kamera (und zu einem Normal-8-Film-Projektor), eine für Wechselobjektive, an denen man entweder nur die Blende einstellt (Fixfocus) oder die Blende und die Entfernung. Eine Zoom-Optik kann man dann immer noch dazunehmen. Filmen ist einfacher als fotografieren, weil die Belichtungszeit gegeben ist. Auf meiner Liste der Doppel-8-Kameras habe ich 542 Modelle, wer sucht, die/der findet schon etwas, das zusagt. Im Format 2 × 8 gibt es wieder eine erstaunliche Auswahl an Rohfilmen, darunter Farbnegativmaterialien. Farbpositiv-Kopierfilm ist ebenfalls in 2 × 8 bereitgestellt worden, da fehlt einzig ein Kopierdienst, um Normal-8 auf professionelles Niveau zu heben.
  20. Wie, bitte? Ohrenschmalz kann zu Gedächtnisverlusten führen? Den Q-Grips-Leuten fehlt der Grips.
  21. Erst war ich enttäuscht, gekränkt von der Haltung, die hier zu erleben ist. Doch dann hat sich alles ins Lustige gekehrt, ob so viel Einfalt kann ich nur noch lachen. So ein Typ in London, der eine H 16 REX-4 vermieten will und dazu schreibt, daß der Fußzähler nicht funktioniere. Das wäre jedoch keine Sache. Für 113 Euro am Tag. Ich wette, an der Kamera stimmen noch ein paar andere Dinge nicht. https://fatllama.com/rentals/london/hire-bolex-h16-super-16mm-camera-97165216
  22. Es gibt eine Zeitmaschine und die ist das Kino.
  23. Vielleicht hilft Griechisch: Nicht klar ist trübe. Schleier hat damit nichts zu tun, hellt einfach alles auf. Tust du fixieren?
  24. Percy hat bei Bell & Howell Abstand von den alten Produkten nehmen wollen und einiges neu auflegen lassen. Aus dem Filmo 70 ist so die 600er Reihe entstanden mit ihren Vorzügen und Nachteilen. Ich habe mich noch nicht eingehend mit diesen Geräten auseinandergesetzt. Schön, daß du berichtest!
  25. Glücklicherweise gibt es noch andere Internetmarkplätze, wo man auch etwas finden kann. Etsy, Bonanza, craigslist, Ricardo, tutti, leboncoin, paruvendu, luckyfind, anibis, Tesco, flubit, fruugo, onbuy, allegro, cdiscount, Rakuten, Bol, la redoute, Hood, yatego, willhaben Bei OLX, Portugal, sehe ich zur Zeit ebenfalls ein völlig überrissenes Angebot, die H 16 Reflex der ersten Generation, Nr. 142730, an der offensichtlich herumgeschraubt worden ist (also ich erkenne das), mit drei Kern-Objektiven für 2500 Euro. Die Angabe em estado extremosamente cuidado ist eine Frechheit. An solchen Übertreibungen erkennt man die Lügen. Das Material ist etwa 500 Euro wert.
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