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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Damals war orthochromatischer Film schon die Ausnahme als Aufnahmematerial, es wurde zum halben Preis verkauft. Bloß eine Frage des Standpunktes
  2. Dezember 1942
  3. Der Rückwärtslauf ist fürs Überblenden gedacht, man soll nicht länger als fünf Sekunden zurückdrehen. Die Abwickelspule wird nicht angetrieben, der Film staut sich irgendwie im freien Raum.
  4. Doch, die ist da. https://bolex.com/
  5. Es kommt immer noch mehr dazu, und zwar mit einem der Objektive, die an der Kamera sind. Es handelt sich um ein Tele-Xenar 75 mm, f/2.8, von Schneider. Das ist nun mal ein doof gemachtes Ding, schwarz eloxierte Aluminiumhülsen ineinander, radial gebohrt, gewindet und verschraubt. Trocken. Über die Jahre ist Fett vom Schärfetrieb die Haupthülse entlang ausgeflossen und an die Halteschrauben gekrochen. Eines Tages hielten sie nicht mehr, lockerten sich, das Objektiv begann in sich zu wackeln. So habe ich es angetroffen. Die Schrauben angezogen zurück zur Kundschaft Jetzt liegt das 75er wieder bei mir. Ich kann die drei Schrauben andrehen, sie halten das Objektiv zusammen. Ich kann die Haltehülse gegenüber der Haupthülse zu wackeln anfangen, kaum spürbar erst, dann kommt’s immer mehr. Die fettigen Schrauben lassen los. Das ist natürlich nix. Zur Abhilfe Zerlegung, Haupthülse und Halterung entfetten, ebenso die Schrauben. Die Unendlicheinstellung geht verloren, ist ja klar. Montieren, die Schrauben mit Sicherungslack eindrehen, ruhen lassen. Der Lack härtet unter der katalytischen Wirkung von Metallen. Nun sind es vernickelte Schrauben in eloxiertem Aluminium und jede/r beruflich einigermaßen Gebildete versteht, daß Aluminium an sich schon nicht blank vorliegt, sondern immer mit einer dünnen Oxidhaut überzogen ist. Elox-Alu hat eine verdickte Oberflächenschicht, die nichts anderes ist als Korund. Al2O3 oder eben Korund ist jedoch kein Metall mehr. Ich frage mich, ob der Lack auch an dem Mineral haften wird. Ob ich alles Fett aus dem porösen Korund herausbringe, weiß ich auch nicht. Auf der anderen Seite, bei den Schrauben, kann die Vernickelung vom Körper abreißen, dann wäre auch alles wieder in Frage gestellt. Ersatzschrauben beschaffen ist dabei nicht leicht – M 1,4. Es tut mir leid, es hier so sagen zu müssen: Die jüngeren Schneider-Schmalfilmobjektive sind entweder falsch konstruiert oder ungenügend montiert worden. Drei Tropfen Loctite (seit 1956 im Handel), heute gibt es Mitbewerbererzeugnisse, hätten damals drin liegen dürfen, und vernickelte Schrauben setzt einfach kein nüchterner Mensch in Alu.-Objektivringe ein. Nur bei Schneider ist das getan worden. Den Ärger habe ich mir auch von der Seele geschrieben. Ist doch wahr.
  6. Gründlich versaut. Hättest du Himbeersirup geschrieben, hätt i mi gmöldt, aber Bier, na.
  7. Kann man selber machen. 50 Striche auf einer Scheibe oder 100 Strichpaare Hell-Dunkel, 360 Grad / 100 = 3,6 Grad je Paar oder 7,2 Grad für einen Strich; 7 Grad 12 Minuten
  8. Die Kodak habe ich gemeint. Martin Perscheid hat einen der schönsten Cartoons gemacht, der alles ausdrückt:
  9. Meinst du vier Jahre als seltene Ausnahme?
  10. Wenn das nicht entspannend ist . . .
  11. Was für eine Spezialkonstruktion?
  12. Vergiß es, nur noch Schrott. Ich war mal in Herzberg und in Goslar. Lange her
  13. Ich, mir fehlt noch immer meine eigene für 35-mm-Film.
  14. ROW steht für Rathenower Optische Werke. Der Aluminiumträger ist später angefügt worden, offensichtlich wollte jemand eine Seitenverstellung für den Lichtstreifen haben, um versetzten Tonspuren folgen zu können. Läßt die Tonbahn sich drehen?
  15. Wie, unsachgemäß? Im Krieg geht es um Emotionen. Du gehst nicht ungestraft nach Versailles und machst dort eine Proklamation, wie es Bismarck tat. Wo die französischen Könige residierten
  16. Das wird schon noch. Nimmst eine andere Kamera.
  17. Für alle anderen außer Paillard-Bolex B/C/D. Wie du selber siehst, ist das Hinterteil anders gestaltet. Diese Version müßte die Gravur BOLEX tragen.
  18. http://www.bolexcollector.com/lenses/50berthiot.html
  19. Die L 8 hat ein kleineres Auflagemaß. An sie passen nur wenige frühe Kern-Paillard-Objektive. Mit dem Zwischenring LUGOM können D-Mount-Optiken verwendet werden. Die B 8 hat das Normauflagemaß, Adapter also wegnehmen.
  20. Ich beabsichtige, einen Kopierdienst für 8-mm-Film aufzubauen, Normalacht. Deshalb die Ausführungen, die bislang für 16 mm gelten.
  21. 1. Ja 2. Keiner. Die geometrischen Unterschiede hängen mit dem Kopieren zusammen. Wenn du die Spleiße unsichtbar machen willst, kannst du das Ausgangsmaterial zweibändig montieren, so genannte Schachbrettmontage. Dazu mußt du aber wenigstens je ein Bild Überlänge am Anfang und am Ende jeder Einstellung haben. Falls auf Grundlage der Schachbretttechnik noch Blenden hinzukommen sollen, Ab-, Auf- und Überblendungen, dann gehst du zu drei-, vier- bis sechsbändiger Montage über. Eine Alternative zur Mehrbandmontage mit asymmetrischen Spleißen ist Aufbau mit Überlänge. Je nach Kopieranlage und anderen Gegebenheiten läßt du jede Szene am Anfang und am Ende vier bis acht Bilder länger. Kopiert wird in mehrern Gängen, wobei jeweils um die Überlänge versetzt eingespannt wird, so daß am Ende die Szenen exakt in der beabsichtigten Länge sich aneinander reihen. Es gibt noch weitere Techniken.
  22. Zu GLORIA lesen wir auf der Webseite der Gemeinde: Au début du XXème siècle, l'industrie lyonnaise poursuit son extension vers l'Est et atteint Décines. En 1907, la Société des Films s'établit à Décines ; cet établissement est acquis, en 1912, par la Société Gifrer, qui depuis lors, y fabrique essentiellement des produits pharmaceutiques. Übersetzung: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verfolgt die Lyoner Industrie ihre Ausweitung nach Osten und erreicht Décines. 1907 wird die Gesellschaft der Filme gegründet; dieses Unternehmen wird im Jahre 1912 von der Gifrer-Gesellschaft aufgekauft, die daselbst seither im Wesentlichen pharmazeutische Erzeugnisse herstellt.
  23. Es ist eine Abbildung des Modells 5 in einem Katalog von 1934 aufgetaucht, auf dem ein anderer Sucher zu erkennen ist.
  24. Kopien stellen die Filmverleiher zur Verfügung. Deren Adressen findet man in Verzeichnissen. Es gibt auch Kaufkopien von Filmen, zu denen es keine Urheberrechte (mehr) gibt, tendenziell vermehrt in schmaleren Formaten. DCP mit HDD kommen ebenfalls von den Verleihern. Man kann auch digitale Geräte in die Tonne hauen. So zur ausgleichenden Gerechtigkeit
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