Zum Inhalt springen

Film-Mechaniker

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    7.772
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    200

Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Das Taschenbuch habe ich auch und auch bei Zeiss-Ikon konnte man sich täuschen. Die Bildhöhe von 15,2 mm ist zu klein, man kann und sollte bis 15,75 gehen. Die Breite dabei 21 mm.
  2. 1:1,37 ist kein Breitwandformat. Wer einen Normalbildfilm wie Ich denke oft an Piroschka auf breitere als Normalbildwand spielt, gehört mit heißem Käse erschossen.
  3. 1:1,37(5) ist kein Wiedergabeformat. Es ist das Seitenverhältnis des Kamerabildfensters nach der Norm ISO 2906, die die Maße 16 mm auf 22 mm nennt, gerundet. Die Normalbildwand hat das Seitenverhältnis 4 zu 3 oder 1:1,333. Die Projektorbildfenster sollen jeweils den größtmöglichen Ausschnitt aus dem Bild auf der Kopie herausgreifen, welcher von den geometrischen Bedingungen der Projektion abhängt. Schräg, abwärts, aufwärts, windschief, über Spiegel, usw. Wer es nicht glauben will, sehe sich beim Fernsehen um. Die Bildschirme und die Sendeinhalte waren und sind auf das Seitenverhältnis 4:3 abgestellt. Auch hier ein Kampf gegen Windmühlen, es ist mir bewußt. Das vermaledeite 1,37 ist nicht aus den Köpfen zu vertreiben.
  4. Hört bitte endlich mit dem Wort verbaut auf. Ausgerechnet ein Objektiv wird nicht verbaut. Rohmaterialien werden verbaut, Holz, Beton, Stahl. Votar wurden frei verkauft für 8-mm-Geräte neben Sun (San), Hokutor, Walz, Avigon, Wirgin, Alpex, Teikoku-Zunow, Rexer, Gamma u. a. m. Soligor war auch deutsch. Pelepar angeblich deutsche Fertigung.
  5. Ich hab’ das etwas Feines: die Single Solamente Una Vez von Connie Francis ausgraben und sich von jemand Befreundetem im leeren Kinosaal vorspielen lassen; ja, genau, alleine mitten im Parkett sitzen, fast ganz abdunkeln lassen, und dann träumen https://www.youtube.com/watch?v=a5pGs0F-Iqc
  6. https://schlechtewitze.com/kino
  7. Ähm, nein, hab’ ich nicht. Über den Begriff Agfacolor bin ich hierher gekommen und bei deiner Frage hängen geblieben. So etwas weiß ich auswendig. Die vier genormten Perforationstypen des Normalfilms
  8. 1939
  9. Als Berufsfilmvorführer und Allgemeinfilmtechniker kann ich dir versichern, daß man von Hand satte Wickel hinbekommt. Man braucht bloß zu wissen, wie. Wenn man elektromotorisch umrollt, ist ständiger Zug auf den Film erforderlich, damit der Wickel fest wird. Damit ist die Schonung in Frage gestellt. Auf einer optischen Kopieranlage sollte alles Material recht stramm gewickelt sein, weil aufrecht stehend.
  10. Ich wär’ für Handantrieb. Kein Apparat hat das nötige Feingefühl.
  11. Das ist möglich, aber gegenwärtig unmöglich, weil Bolex International geschlossen ist. Man benötigt ja den Magazinsattel dazu, es sind ein paar Teile und Schrauben, und eine Bearbeitung des Gehäuses. Als ich den Umbau bei B. I. vor 34 Jahren durchführen ließ, zahlte ich CHF 1800 dafür. Vielleicht erwacht das Geschäft in Yverdon wieder, ich weiß es nicht. Zusätzlich werden ein Paar Umlenkrollen auf den Spulendornen benötigt und die Haltegabel an den Schleifenformern.
  12. Da habe ich einen schönen Mist herausgelassen. Zwei Schieber sind vorne, d. h. näher beim Objektiv, der dritte dahinter. Die vorderen können nicht lichtdicht zumachen, weshalb ein rückwärtiges Blech eingesetzt ist. Dieses eilt den anderen ein wenig voraus, gerade so viel, daß in der Abwärtsbewegung aller drei das Bildfenster ein Mal in ganzer Höhe frei ist.
  13. Zweiformater sind mit speziellen Zahnrollen ausgestattet, bei denen 8-S weiter außen auf den kleineren Spitzen der Zähne läuft. Funktioniert gut. Daher Tausch nicht nötig Augenmerk würde ich auf den Bildschirm richten. Die billigen Pressplastik-Fresnel-Linsen bieten nicht so gutes Bild wie Glasmattscheibe/-linse. Am wichtigsten aber ist, daß man möglichst das ganze Bild sehen kann, um wirklich beurteilen zu können, was wann wo erscheint oder verschwindet. Fast alle Betrachter leisten da zu wenig. Man müßte das Objektiv tauschen oder an der Spiegelei herumschieben, bis alles zu sehen ist.
  14. Hic Rhodus saltans.
  15. Hanimex, GOKO, Erno, Kashimura-Diamond, es läuft auf einen Zweiformater hinaus. Die älteren Normal-8-Betrachter haben kleinere Bildschirme, sind aber stabiler. Mit dem Übergang zu 8-S ist fast nur noch Plastik im Spiel. Jemand hat einen Motorbetrachter made in Hong Kong angeboten, Bildschirm angeblich 165 auf 228 mm groß:
  16. Die Franzosen haben ein gebrochenes Verhältnis zur Technik. Oberflächen und Äußeres, da sind sie stark, aber Tieferliegendes übergehen sie. Es gibt Internetseiten, da wartest du richtig lange, bis sie laden oder umschalten, so mickrig sind die Server angelegt. Ebenso bei Beaulieu. Das MR-8-Modell, das ich in Arbeit habe, besitzt einen Kontakt, der an der Bremsscheibe des Reglers aufliegt. Wenn ich bei der Mechanik alles richtig mache, dann ist der Regler allseitig elektrisch isoliert, weil geschmiert. Das hat man damals dann auch ein Mal gemerkt und einen Doppelkontakt eingeführt, der nicht Masseschluß machen muß. So ein Quark. Soll niemand sagen, es wären hochwertige Dinger. Eine Heliomatic ist schon besser und die ist auch ein Geschraube. Eine EMEL ist besser, weil der Filmlauf nicht im S verläuft. Wie geschrieben, man kann verschiedenen 8-mm-Kameras ohne Mattscheibe eine geben, z. B. der Leicina oder der Pentaflex 8 oder der Movexoom 8.
  17. Ja, klar, wenn der Spiegelverschluß läuft, fällt weniger Licht in den Sucher und dort zur Meßzelle. Ich habe gedacht, es wäre nützlich, doch gerade bei der Aufnahme weiter zu messen und nachregeln zu können. Das kam aber erst mit der Automatik bei fest eingebautem Zoomobjektiv. Irgendwie hat man es bei Beaulieu nicht begriffen, daß Filmaufnahmen sich über eine gewisse Zeit erstrecken, während der die Lichtverhältnisse sich ändern können. Vorher messen und abdrücken endet nur glücklich, wenn alles gleich bleibt. Nun gut, es ist, wie’s ist.
  18. Freunde, jetzt stehe ich vor einer Frage, um deren Beantwortung ich bitte. Bei den jüngsten Modellen der T/MR 8 Control gibt es den Wählschalter am ,Rucksackʻ nicht mehr. Dafür ist ein Kontakt beim Regler angebracht, der aufgeht, sobald der Regler anzieht. Mir fehlt im Moment das Verständnis dafür bzw. kann mir jemand sagen, was die (französische) Überlegung dahinter sein kann, daß die Lichtmessung ausgerechnet während der Aufnahme ausgeschaltet ist?
  19. 1939 gab es das Wort Super bereits. Eine Einfach-8-Spulenkamera
  20. 1937. Andere Kameras für diese Kassette waren von Bauer, Niezoldi & Krämer und Blaupunkt. Der Zeitpunkt für die Einführung von Super-8 war gewiß gut gewählt.
  21. Ich glaube, die Mode spielt immer auch eine Rolle. Man will ja dabei sein, besonders die Jugend. Das Idol läßt einen neuen Furz ab, muß man haben. Wir waren auch so. Hast du die neuste Queen gehört? In den sechzigern wurde vom Schritt geredet, dem zum neuen System, dem auf dem Mond. Automatic Movies proklamierte man bei Bell & Howell. In den vergangenen Jahren haben sich Warteszenen vor den Apple-Läden abgespielt, wo Leute in Schlafsäcken übernachteten, um dann ja zur Stelle zu sein, wenn das neue Pipiphone zu haben war. Ich bin heute, wie heißt es, too old for this shit. Die Movex-8-Kassette war genau so einfach zu benützen. Es gab die Blendenautomatik noch nicht, also auch keine Empfindlichkeitkerbenabtastung. Für Super-8 und Single-8 hatten die Mächtigen die Gesamtautomatisierung vorgesehen, deren Bestandteile bei Doppel-8 einzeln ausprobiert wurden. Den Power-Zoom gab es Jahre vor Super-8. Mit einer automatischen Autofocus-Tonkamera hatte man in den siebziger Jahren alles in der Hand, was das Smartphone heute macht, außer dem Telefon. In einer Hinsicht hatte man sogar mehr, denn man hatte optischen Zoom. Die Handies haben festbrennweitige Objektive, dazu elektronischen Zoom. Jetzt aber noch ein Fundstück, damit dem Thread Genüge getan ist: https://en.todocoleccion.net/antiques-technical/proyector-cine-kavex-modelo-pg-8~x94885683 Ein 8-mm-Proyector aus Catalunya, genauer: Barcelona, eine Installation aus Kinderwagen, Haartrockner und Lizenzvertragspapier. Es steckt der Atom von Suchánek und Hykl darin. Nachdem Jürgen Lossau die einzige spanische Filmkamera, die Naida, ausfindig gemacht hatte, hätte man hier den zu ihr passenden Vorführapparat.
  22. Mit oder ohne Objektive? Magazine? Ein Mal gewartet worden? Rost? Auführung blank oder schwarz? Beschriftung deutsch oder englisch oder französisch? Zubehör?
  23. Einen Sprung zurück. Der neue Ektachrome ist schon toll, beim Vergleich mit Kodachrome 25 ist aber sogleich Schluß. Zugegeben, E. ist vier Mal empfindlicher als K. Negative können wir nicht in den Vergleich einbeziehen. Diskussion über Filmmaterialien an Hand von Abtastungen finde ich sinnlos. Es zeigt nur, daß die meisten Forenteilnehmer, nicht nur dieses, in der Elektronik festhängen und keinen Filmprojektor aufstellen. Super-8 ist überdies das technisch schlechteste aller Filmformate.
  24. Den Inhalt finde ich auch gut, die Stimmung kommt herüber. ruessel hat etwas Technisches angeschnitten, Spitzenoptik ist das Stichwort.
  25. So schlecht zeichnet die Optik nicht, so weit ich es beurteilen kann. Der Film leidet unter anderen Einflüssen. Ich sehe Verwackelung, da helfen eine Schnur, Einbein- und Dreibeinstativ, eine Schulterstütze, eine Klemme und Übung; Überbelichtung, da hilft ein Belichtungsmeßgerät; Unsorgfältiges Scharfstellen und Überforderung der Auflösung bei dem Format. Landschafttotale müssen einfach enttäuschen. Sobald Bewegtes das Bild füllt, ist Super-8 (und anderen Schmalformaten) Recht getan, z. B. die Nahaufnahme bei 1:04 oder dann wieder bei 2:32. Es wäre noch mehr Gutes dabei, wenn nicht alles so furchtbar verzittert wäre.
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.