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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Auch in der Schweiz angekommen, mit Briefmarken auf dem Karton! Postwertzeichen Ich könnte mir vorstellen, daß man die Sprachen stärker voneinander abtrennt, etwas leichteres Papier und weißes nimmt. 72 Seiten, davon 4 auf dem Einband, brauchen für meinen Geschmack nicht so schwer daherzukommen. Am besten hat mir natürlich der Artikel über Andec gefallen, gefolgt von dem über Frank Bruinsma. Oder umgekehrt
  2. Also ich benötige manchmal Stunden, um alle Fehler eines Filmgerätes zu finden. Als Laie eine Super-8-Kamera prüfen? Leider nein, leider gar nicht https://www.filmvorfuehrer.de/topic/32163-drama-in-der-kamera-im-gegensatz-zu-sonst/ Man kann schon alle Funktionen nach Anleitung durchgehen. Verborgenes, wie kalte Lötstellen oder Risse in Kunststoffteilen oder von Anfang an falsch Montiertes oder ungünstige Konstruktion erkennt man so aber nicht. Die Wegwerfmentalität ist mit dem Ersten Weltkrieg entfesselt worden.
  3. http://www.lusznat.de/cms1/index.php/kinomuseum-muenchen/die-arriflex-35-bl-geschichte Im unteren Drittel
  4. Danke für die Nachhilfe Und nein, man bekommt nicht alles neu. Man kann auch nicht allem nachrennen.
  5. Auf der dritten Webseite finde ich den Namen des Menschen nicht. Wenn ich mich auf den Seiten umsehe, Urbanskis Angebot kannte ich bereits, finde ich außer den Schnecken keine Ersatzteile, nur Verbrauchsmaterial. Ausgelaufene Lager, abgewetzte Steuerkörper, fehlende Kugeln oder Federn, das sind die Ersatzteile, die ich meine. Zur Zeit beschaffe ich Schrauben für Schneider-Objektive, unter 100 Stück gibt’s da nichts. 3-D-Druck kostet auch Geld und die Frage, ob eine Investition lohnt, bleibt die selbe, wenn Kunden das Gerät für 50 Euro gekauft oder geerbt haben.
  6. TQ stand für Total Quality und wer daran glaubte, kaufte so einen Plastikhaufen. Ich nehme kein Blatt vor den Mund, Diplomat bin ich einfach gar keiner, und zähle ein wenig auf, was das Gerät schrecklich macht: Slot loading bedeutet, daß man den Film quasi in den Projektor werfen kann. Man muß den Kanal aber auch sauber halten. Kunststoffschnecke auf Stahlwelle im Getriebe, oft geborsten. Dann Stillstand Ersatzteile schwer erhältlich An sich ruhiger Lauf, moderne Lampe, Ton gut Mir sind Ganzmetallkonstruktionen lieber, die kann ich auch pflegen. Irgendwie müssen wir von dem vielen Kunststoff wegkommen. AUSNAHME SELBSTVERSTÄNDLICH DER FILM
  7. Das Vorlaufwerk mit Uhrhemmung macht die Kamera nicht besser. Es ist eine Zusatzfunktion, die man gelegentlich brauchen kann. Wichtiger sind die mechanisch-optischen Zusammenhänge. So viel ich weiß, hat der Kinamo einen Trommelverschluß. Die Belichtungszeit ist von der Zeit abhängig, die der Greifer für den Filmtransport benötigt. Ich hatte mal kurz leihweise eine solche Kamera, also zerlegen war nicht möglich. Geschätzt ist die Öffnung in der Trommel etwa 80 Grad, der Flügel nimmt wohl 100 Grad ein. Zwei Flügel Wenn du es dir zutraust, bis da hin vorzudringen – den Verschluß mußt du nicht abnehmen, ein gutes Foto genügt. Anhand dessen kann man am Bildschirm oder auf Papier messen. Bei den 80 Grad, wie ich annehme, wäre die Belichtungszeit 1/36 Sekunde. Bei 16,5 B./s wäre es 1/37 s. Das Teuerste, was du verdrehen kannst, sind Farbnegative. Dann kommt Ektachrome. Das Günstigste ist Kopierfilm, den du bei Andec oder Cinegrell beziehen kannst. Das ist z. B. ORWO PF 2 V 3. Künstlerlabore haben manchmal auch davon, die verkaufen das vielleicht, wenn man fragt. http://www.filmlabs.org/index.php/labore/
  8. Ein 12,5-mm-Weitwinkelobjektiv für den 16-mm-Film ist für DS-8 Normalbrennweite.
  9. Hans, es gibt mehrere Pathé-Projektoren, viele Modelle sogar. Du muß entweder genau den Typ nennen oder Bilder zeigen. Im Pathé-Baby ist es eine 12-Volt-Lampe, 500 mA (6 Watt). Fassung Ba(jonett) 9 s(ingle contact).
  10. Ein Franzose bietet den Prototypen eines 5-mm-Berthiot an. https://www.ebay.fr/itm/Prototype-Francais-Objectif-Som-Berthiot-Fabrication-unique-Lytar-1-8-f-5/162065106460?hash=item25bbd5461c:g:SygAAOSwcldUZybF. Ungebraucht
  11. Zur Zeit erlebe ich eine Beaulieu-MR-8-Welle. Ich habe nicht weniger als drei in Arbeit. Zwei weitere Exemplare dienen als Ersatzteilespender. Verbrauchsteile sind bestellt, sollten Anfang nächster Woche eintreffen. Aber auch GIC und Bolex und andere gehen hier ein und aus. Und Objektive. Steigender Brennspritverbrauch. Den kann man auch gut als Anti-Covid-Mittel einsetzen. Das bei unseren Großverteilern erhältliche Zeug enthält 90 % Ethanol.
  12. Es gibt noch so viele Doppel-8-Kameras zu entdecken. Auf meiner Liste, die ich für mich pflege, stehen heute 513 Modelle . . .
  13. Mach’ jetzt nur den einen Fehler nicht, das Ding mit dem Synchronizer betreiben zu wollen. Das würde einen kleinen Umbau (elektrisch) erfordern. Der Synchronizer zum 18-5 macht den Bildstand kaputt, weil er immer wieder die Energiezufuhr zum Motor unterbricht und das kann zwischendurch gerade dann passieren, wenn der Greifer den Film transportiert. Es ist ein Stottern, vor dem ich nicht genug warnen kann. Der Synchronizer zum M 8 funktioniert prinzipiell anders.
  14. Das freut mich auch.
  15. FilmoTec liefert bei Abnahme von Mindestmengen auch 16-mm-Streifen, unperforiert. In Amerika sind zwei, drei Perforierapparate in Betrieb, die früher bei Kodak standen. Es können auch vier Maschinen sein. Wenn es denn nicht bei Wittner geschehen ist. Bei den Clips, die FPP zeigt, habe ich das typische Wiederholungsmuster vom Werkzeug gesehen, und zwar in einer Ausgeprägtheit, wie sie bei Wittner nicht auftritt, für mich Hinweis auf amerikanisches Vorgehen. Wie gesagt, ich kann mich immer täuschen, es sind nur Vermutungen.
  16. Ja, ORWO DN 2, ziemlich sicher
  17. Wenn du bis in die Adventszeit warten kannst, dann, wenn man wieder Kerzen brennen läßt, wirst du beobachten können, wie das Wachs oder das Stearin den Docht hinaufgezogen wird. Das Fett in deinem Projektor braucht nur wenig wärmer zu werden als Raumtemperatur, damit es fließt. Der Verbrauch an Fett in der Greifersteuerung ist viel kleiner als der bei der Verbrennung einer Kerze, jedoch vorhanden. Schmierfilze und -dochte sind im Apparatebau seit Jahrhunderten bekannt. Hier darfst du den Technikern vertrauen.
  18. Der 18-5 hat den gleichen Filmkanal wie der M 8, mit einer passiven, aber klug gemachten Filmseitenführung. Ein Unterschied zwischen den Geräten ist, daß der 18-5 einen Zweizähnegreifer hat. Der M 8 wartet dafür mit einer besonderen Greifersteuerung auf, bei welcher der Zahn nach dem Transport leicht nach oben abhebt.
  19. Man tut, was man kann.
  20. https://www.ebay.at/itm/NETZKABEL-fur-Dynacord-Echolette-Neumann-u-a-alte-Norm/274448779716?hash=item3fe66c09c4:g:2-wAAOSwZhped6BW https://www.ebay.at/itm/Vintage-Antik-Gerate-Stromkabel-Netzkabel-altem-Stromkabel/154035874272?hash=item23dd40e9e0:g:sqEAAOSwPDRfKTfb
  21. Noch dieses, dann höre ich auf, obwohl die Kamera vermutlich noch mehr Unbill in sich trägt: Der Ausschnitt in dem Blech unmittelbar auf der Mattfläche des Doppelprismas, gelber Pfeil, hat die Höhe 7,04 mm. Die Projektoren lassen 7,26 mm durch. ISO 359
  22. Weitere Fortsetzung? Aber sicher: Das so genannte lange Prisma und das oben liegende waren beide falsch eingestellt, auf den Nutmuttern des oberen befand sich noch der originale weiße Lack. Mit dem Vorbehalt, daß das Doppelprisma zu weit hinten steht, was ich nicht untersucht habe, sage ich, das lange liegt zu weit vorne. Im Sucher erscheint der untere Bildrand verdeckt. Das obere Prisma, das nach hinten umlenkt, hing windschief auf seinen drei Stellmuttern. Das lange Prisma kann ich jedoch nicht nach hinten rücken, es liegt schon direkt in der Front auf. Sollte sich herausstellen, daß das Doppelprisma nicht stimmt, wird’s noch einen gehörigen Schluck teurer, weil es dann mit Autokollimator ans Zeug geht. Die Generalüberholung ist schon lange zu einem Kraftakt an Reparatur ausgeartet. Liegt es am Jahrgang, daß hier so vieles krumm ist?
  23. Fortsetzung Was für eine Fundgrube! Der Verschluß war nicht richtig montiert. Die Flügel haben beim Abblenden den Offenwinkel zuerst ein wenig größer werden lassen, um danach zu verkleinern. Im Film wird man das kaum gesehen haben, es hat wohl einfach etwas länger gedauert bis zum Dunkelwerden. Das Irreführende war, daß drei Gewindestifte mit Spitzen in Anbohrungen der Welle sitzen. Wenn ich ein wenig verdreht anziehen wollte, rutschte das Ganze immer wieder in die alte Lage. Der Mechaniker hat das Problem aber gelöst. Die Gabeln der Einfädelautomatik waren verbogen, ein Abstreifblech kratzte innen an der Wickelrolle (das Quietschen). Das Axialhalteblech an der 1-1-Welle war nicht gerichtet. Nach zwei Durchgängen, es vorsichtig zu biegen, hat es dann hingehauen. Jetzt ist da ein halbes Haar Spiel, die Befestigungsschraube angezogen. Im unteren Reglerlager war keine Kugel. Ich glaubte erst, sie wäre mir ab, ich hätte sie verloren, doch beim Zusammenstellen mit einer Kugel bemerkte ich, daß der Bremstopf nicht in seine Position gelangen kann. Also oberes Reglerlager lösen und alles frisch einstellen. In Serviceunterlagen von Paillard habe ich auf einer Zusammenstellzeichnung gefunden, daß unter der oben gezeigten Federscheibe noch eine ebene Unterlegescheibe vorgesehen war. So eine habe ich an der Stelle noch nie vorgefunden. Zudem ist die Federscheibe verkehrt herum gezeichnet. Kein Wunder, sind sie alle falsch eingelegt worden. Ob die Zeichnung amerikanisch oder englisch oder schweizerisch ist, kann wohl nicht mehr bestimmt werden. Von der ganzen Art her, rechtwinklig abbiegende gestrichelte Linien, Nebensächliches mit dünnerem Strich, erscheint mir die Sache importiert. Ihr seht, November 1965, man hat es also über 30 Jahre lang nicht begriffen. Zur Wiederholung: Die meisten Kameras sind in Ordnung, ich habe ja mit defekten Exemplaren zu tun. Viele Defekte hätte man aber ausschließen können.
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