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Film-Mechaniker

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  1. Endlich Tschenglish.
  2. Die ST ist vielseitiger als die BL, nimmt auch 30 Meter. Die BL hat dafür den praktischeren Sucher und ist ruhiger. Für die BL findet man weniger leicht Ersatzteile. Bei Angénieux sieht es auch nicht gerade rosig aus, wenn das Zoom eine Reparatur braucht. Durch einen Schlag kann ein Ring oder eine Hülse unrund werden, kann man nicht mehr richten. Das Stativ habe ich vielleicht überbewertet. Ich gebe einen technischen Wert an. Sammler, Liebhaber bezahlen möglicherweise mehr.
  3. Für die Standard, Nr. 13710, würde ich 800 Euro zahlen, für die BL, Nr. 53512, 600 und fürs Angénieux 400. Das Stativ ist etwa 200 wert, weil ohne Fluidkopf.
  4. Sehr schön. https://www.ebay.com/itm/Bell-Howell-FINDER-for-4-inch-lens-on-16mm-Filmo/254194432497?hash=item3b2f2b39f1:g:QfYAAOSwCXxcVRVR Für Bolex beudeutet bei Schneider schon RX. Habe gerade deren drei hier (in bedenklichem Zustand).
  5. Hab’s gefunden, http://www.camarassinfronteras.com/pathe_baby/pathe_baby.html DRP 404'292 fällt ins Jahr 1924, kann sich folglich nur auf den Federwerkzusatz beziehen. https://www.optical-toys.com/files/Dokumente/AAA - Einzeldokumente/Patentnummern Deutschland.pdf. Pathex, Düsseldorf, konnte quasi ein deutsches Zubehör liefern, was ja seine Vorteile hat. Deine Frage, der Kinamo ist von 1921, die Pathé-Baby erschien 1923, beide anfangs ohne Federwerk.
  6. Die sehen voll original aus.
  7. Das sind Gerätschaften vom aufgelösten Bundesfilmarchiv-Labor.
  8. https://www.ebay.fr/itm/VINTAGE-EMEL-CINE-CAMERA-IN-BOX/373135907108?hash=item56e0a21924:g:mV4AAOSwOqZfIDHn
  9. So ist es. Fixfocus-Objektiv mit Schärfentiefeskala. Eine Entfernungseinstellung würde von Unendlich bis 10 cm (1 Dioptrie) herab fünfeinhalb Hundertstel Millimeter Bewegung bedingen. Das ergibt bei einer Gewindesteigung von 0,1 mm 198 Grad Drehung am Einstellring. Sehr feines Gewinde
  10. Wittner kann.
  11. Wollen wir Mirko Böddecker belagern, bis er Adox CMS 20 in Doppelacht bereitstellt? Bringt mehr.
  12. Ausprobieren. Blätterzeug mit Zahnbürste wegmachen, sprühen
  13. Ich spreche nur vom Nachwickler. Es gibt wissenschafltiche Untersuchungen über den optimalen Umschlingungswinkel. Auf einen kurzen Nenner gebracht sind gerade bei Projektoren kleine Zahnrollen von Vorteil. In Kameras findet man manchmal größere, da läuft frischer Film und meist nur ein Mal. Beim Mark 8 bräuchte man nur den Film früher vom Nachwickler abzuleiten und alles wäre gut. Den besten Normal-8-Projektor kann man endlos suchen. Die Amerikaner haben lärmige Motoren. Europäer laufen oft nur mit 16 oder/bis 18 oder 20 B./s. Die teuren Geräte bieten nicht viel mehr als günstigere (heute nicht mehr von Belang) und wenn man alles Nette beisammen zu haben glaubt, stimmt die Servicefreundlichkeit nicht oder etwas Elektrisches. Mich hat der Bell Koon Mitica angenehm positiv überrascht, da kann man die Lager gut pflegen, es gibt eine eingebaute Stroboskopscheibe und der Lauf ist recht ruhig.
  14. Vom Mark 8 möchte ich abraten. Der Film umschlingt den Nachwickler zu lang. Schon bei wenig Schrumpfung gibt’s Stress.
  15. Die schwangere Jungfrau, im angelsächsischen Sprachraum wird die Lampe auch mit Marilyn Monroe bezeichnet, ist überkommen. Bolex International hat einen Umbausatz für EFP-Lampe angeboten. Das Problem dabei ist, daß der Trafo. nicht genug Leistung bringt. Ein gescheiter Umbau des 18-5 ist m. E. vollständig auf Netzspannung, also für Motor und Lampe. Dabei kann der Trafo. weg. Den Motor müßte man neu wickeln lassen. Ob das schon jemand gemacht hat, kann ich nicht sagen. Der 18-5 hat aber auch eine etwas schwächliche Kühlung. Der Lüfter bringt schon Luft, aber die Ableitung der Warmluft ist nicht viel mehr als Überdruck in dem Lampenhaus und ein paar Schlitze dabei. Mein Lieblingsprojektor ist der 18-5 nicht.
  16. Fortsetzung Finde heute de die exakt passenden Dreiwellen-Federscheiben, InnenØ 8,89 mm. Normteil. Die sitzen spielfrei auf dem Federkern. Wer hätte das gedacht?
  17. Drama in der Kamera im Gegensatz zu sonst Passend zum Lesen ein E-Gitarre-Solo z. B. dieses Paillard-Bolex H 16 Reflex, Nr. 190'XXX. Ein Auftrag, Generalüberholung. Es quietscht. Ich zerlege. Was ich finde: Die Kamera ist seit ihrem ersten Verkauf 1961 nicht geöffnet worden. Das schwarze Mastix war trocken und hart, Schrauben haben beim Lösen geknackt. Im Innern zwei kleine Filmstücke, trockenes und klebriges Fett, Staub. Die Schaumgummistücke im Sucher waren am Ende. Kein Rost Das Auflagemaß der drei Objektivhalterungen war zu lang, ein wenig mehr als 21,77 mm. Das mathematische Maß ist 0.8175 Zoll oder 20,7645 mm. Die Auflage sollte zwei Hundertstel weniger sein. Dadurch fiele die Schärfeebene nicht auf die Filmoberfläche, sondern ganz leicht in die fotografische Schicht hinein. Man geht auch dem Film entgegen, der sich immer leicht nach hinten wölbt. Die Bildfensterplatte war nicht planparallel, es gab zwei Hundertstel Unterschied zwischen der Höhe links und rechts. Die Laufstege für den Film sind geschliffen und poliert, doch die Rückseite ist unbearbeitet. Das ist nicht das erste solche Exemplar, das ich antreffe. Ich habe flach überschleifen lassen, nun ist die Platte überall gleich hoch. Gleichzeitig konnte ich die Auflage auf 20,75 mm bringen. Im Getriebe gibt es Abnützung kurz vor einem Schaden, zwischen dem Federhaus und dem ersten Zwischenrad, wo die stärksten Kräfte auftreten. Die Kupplungsgruppe ist betroffen . . . und der Federhaus-Zahnkranz. Die elastische Scheibe am Federhaus hatte Brauen und ist verdorben. Diese Scheibe muß völlig glatt und von gleicher Höhe beidseits der Knicke sein. Vor allem aber sollte sie die richtigen Maße haben. Die Scheibe hat den Innendurchmesser 9,5 mm, was zu groß ist auf dem FederkernØ von knapp 8,9 mm. Die Scheibe muß ein Mal verrutscht und eingeklemmt worden sein zwischen dem Sonnenrad am Federhaus (wogegen sie drückt) und der Halteplatte mit Vierkantöffnung, die an der Platine angeschraubt ist. Der Besitzer der Kamera muß mit Gewalt weiter aufgezogen haben, was auf die Zähne ging. Irgendwann ist die Scheibe wieder freigekommen. Das Sonnenrad kann etwas wackeln, es liegt mit Vierkantöffnung auf dem Federkern, hat Spiel, und das Federhaus kann ebenfalls ein wenig taumeln. Da ist ganz anständig Kraft zwischen den Teilen! Eine passende Scheibe muß den InnenØ 9 mm haben, damit sie geführt ist. Schlimmer Fehler von E. Paillard & Cie Jetzt sind Wellenscheiben bestellt. Drei Wellen. InnenØ 0.355“ oder 9,017 mm. In Zukunft werde ich bei jeder solchen Kamera, die ich zerlege, gleich etwas Zuverlässiges als Federscheibe einlegen. So etwas habe ich noch nicht gesehen.
  18. Um wieder auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen, kann man ganz einfach antworten: Weil die Netzspannung 110 Volt war, als die Projektoren verkauft wurden. Das Vorgehen, auf halbe Spannung zu bremsen, wurde schon damals angewandt, es hat 50-V-Lampen gegeben. Inflation auch hier Bei der Elektrifizierung waren Haushaltkreise mit 4 Ampère gesichert, nach dem E. W. mit 6. Damit konnte man 600 W anschließen, d. h. 500-W-Lampe und 80-W-Motor (Trafo.-Verluste von 20 W angenommen). So war es bis in die 1960er Jahre.
  19. Ich werde es nie verstehen, wie Kodak das Produkt der Schmalfilmerei aufgeben konnte. Dazu bedarf es völliger Ignoranz der Firmengeschichte gegenüber. Noch ein Schuß Unkultiviertheit dazu, wie sie der gegenwärtige Präsident der USA mühelos vorlebt, und der Schuß in den eigenen Fuß ist gemacht.
  20. Es muß am Doppelprisma liegen. Ich vermute, bin mir sogar recht sicher, daß es zu weit vorne steht. Damit ist der Lichtweg Objektiv-Mattfläche kürzer als jener Objektiv-Film. So ist eine Mittellage enstanden, bei der alles Mögliche an Objektiven scharfen Eindruck macht. Es geht dabei um einen oder zwei Zehntel, mehr nicht.
  21. Tatsächlich, jetzt habe ich ein Mal gar nicht genau hingesehen.
  22. Doch, die hatten wir schon gestreift hier im Forum. Die ELMO 8 C-300 ist die eierlegende Wollmilchsau, will sagen, sie nimmt Doppel-8-, DS-8-Film, Super-8- und Single-8-Kassetten auf, jeweils in entsprechendem Rückteil bzw. 100-Fuß-Magazin.
  23. Es ist so einfach wie die Physik. Eine Lampe wird lichttechnisch umso interessanter, je stärker der Strom fließt. Bei einer gegebenen Leistung also Spannung niedrig halten und Strom verstärken. Bogenlampen werden typisch mit halber Netzspannung gezündet, z. B. 55 Volt. Wie der Anlassermotor, der kurzzeitig einige Hundert Ampère ziehen kann – da geht etwas. Die gerade a. a. O. angesprochene Flachkernwendellampe 36 V, 400 W, läßt, einfache Rechnung, über 11 A durch.
  24. Juhui, wer kennt noch eine andere 28er Kamera außer der Pathéscope? Hat Victor eine gemacht? Da hat mein Forschen aufgehört. Ja, Federwerk ist überbewertet, soo dekadent. Das ist keine Zahnpaste.
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