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Film-Mechaniker

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  1. Ich habe ihn gefragt, ob das Mieten einer Super-16-Kamera in Frage käme. Das hat er verneint, sagte, er brauche ein eigenes Gerät, weil er sporadisch dreht.
  2. Filmerinnen und Bolexer! Diesen Nachmittag habe ich Besuch von einem Filmemacher aus Zürich gehabt. Er hat mir seine Kamera vorgelegt, die unruhigen Bildstand leistet, wie ich anhand eines Videos sehen kann, das er mir gestern übermittelte. Der Scan ist professionell mit ARRISCAN bei Cinégrell gemacht worden. Nun die Paillard-Bolex H 16 Reflex-4 in Händen mußte ich Folgendes feststellen: Das automatische Einfädeln funktioniert nicht, der Film entgleist nach dem Greifer. Filmführende Elemente nicht ausgerichtet! Im Lauf verliert die untere Filmschleife einen Schritt. Man sieht es kaum passieren, doch es ist da, nicht immer, aber immer wieder ein Mal. Von zu kurzen Schleifen rührt dann der beeinträchtigte Bildstand her, das ist völlig klar. Die Zahnrollen tragen auf der Oberseite einen eigenartigen und nutzlosen Absatz. Die Zähne sehen auf eine mir unbekannte Weise zu wenig hoch aus. Ob es sich um Nicht-Paillard-Teile handelt, kann ich ohne Demontage nicht beurteilen. Auf der rechten Bildseite gibt es Vignettierung, Abschattung. Das war auf Bildern, die mir der junge Mann heute am Laptop zeigte, zu sehen. Mit Blick von vorne auf den Reflexprismenblock erkenne ich, daß dieser nicht versetzt worden ist. Er beschneidet das Licht ganz leicht. Die originale Revolverscheibe ist vorhanden. Die Objektive stehen damit am alten Ort, sind also nicht aufs breitere Bildfenster eingemittet. Es ist eine Bildfensterplatte aus Elox-Aluminium eingesetzt worden, wie sie bei den Magazin-Modellen RX-5, EBM, SBM und EL vorhanden ist. Die Innenkanten des Bildfensters sind blank, nicht geschwärzt. Der Kunde hat auch einen Geisterrahmen in verschiedenen Aufnahmen erwähnt. Den Einbau eines 13fach vergrößernden Suchers hat man abgelehnt. Der Umbau ist von Bolex International, Yverdon, ausgeführt worden. Kosten: 1650 Schweizer Franken. Das geht gar nicht. Ich bin fassungslos ob der Frechheit. Die Kamera ist in dem Zustand, wie sie Yverdon verlassen hat, unbrauchbar und darüber hinaus noch unverkäuflich. Man müßte sie auf den Normalzustand zurücksetzen, um vielleicht 600 Franken holen zu können. Leider hat der Mann zu spät reagiert, nach unserem Handelsrecht hätte er binnen 10 Tagen reklamieren müssen. Eine Garantie leistet Bolex International nicht. Die Aufnahmen, die der Mann macht, finde ich nicht schlecht. Wo es geht, dreht er ab Stativ, aber auch die Handaufnahmen sind brauchbar. Er stellt richtig scharf, belichtet gut, alles sitzt. Seit der Übernahme der Aktiengesellschaft Bolex International durch einen Hugo Diaz Ende letzten Augustes ist die Webseite unterirdisch und nun dieses. Leute, hält euch fern von Bolex International! Ich muß wohl froh sein, in Zukunft noch Ersatzteile kaufen zu können. Marc Ueter fungiert als Geschäftsführer, Otello Diotallevi knaubt weiterhin etwas zusammen. Der ist gelernter Koch, sicher kein Mechaniker, wie es in der Zeitung stand. Beinahe sprachlos, euer S. W.
  3. Hallo?!, wer hat noch keinen Kassettenrekorder entsorgt?
  4. Manchmal muß man Zierauflagen abheben, manchmal mit dem Skalpell verklebte oder verschweißte Kunststoffteile trennen. Ich habe schon so Plastikmonster im Schraubstock zerdrückt, nur zur Genugtuung.
  5. Die Plastikflut setzte 1962 voll ein.
  6. Hallo, Filmfreunde, nah und fern! Ich bringe euch Lesestoff für den Sommer und den Herbst. Dieser Ikone von Doppel-8-mm-Kamera muß ich Reverenz erweisen. Wieder ein Mal sind Geheimnisse gelüftet worden, aber lest bitte selbst. Die Leicina ist 60.pdf
  7. Wenn ich beim amerikanischen ebay.com 16mm editor viewer eingebe, habe ich ein schönes Angebot. Minette, Maier-Hancock, MOVISCOP, Baia, Moviola, Craig, Bell & Howell. Nicht scheuen Ja, du mußt zu zwei Mal 15 m zerschneiden. Es gibt auch 30-m-Modelle. Suchen.
  8. Das vom Norweger Andreas Wideroe betriebene Schmalfilmforum ist seit einigen Tagen wieder erreichbar. Immer einen Besuch wert http://forum.filmshooting.com/index.php?sid=f77b7d25e9241d05e862164a1fd40142
  9. Nach heutigem Forschungsstand kam 1967 eine weitere Kamera für Doppelachtfilm heraus, nämlich die Muplex 8 von Mupi, Firenze. Sie war in Spielzeugläden erhältlich. Werbeanzeigen waren im Topolino zu sehen, der italienischen Ausgabe des Micky-Maus-Heftes. Wenn die verfügbaren Angaben stimmen, war die LOMO-Lantan noch später auf dem Markt, und zwar von 1969 bis 1975.
  10. Spulen über den Tisch rollen lassen, so sieht man sofort, ob eine gut ist oder nicht.
  11. War das deine erste Rolle in der C 5?
  12. Laurence Mallory: Ciné Camera Secrets. A. G. Elliot Vlg., MCMLVI Nicht untypisch für England der subtile Sexismus
  13. https://www.ebay.co.uk/sch/i.html?_from=R40&_trksid=m570.l1313&_nkw=cable+release+socket+bolex&_sacat=0
  14. Auch eine einfache Kamera kann man genau mit einer Vorlage in Flucht bringen. Bildfenster durchs Aufnahmeobjektiv abbilden, Taschenlampe und Spiegel, fertig.
  15. Mir ist die Pentaflex 8 nicht geheuer, genauer: Da ist auch eine Kassette im Spiel, und zwar eine mit Andruckplatte. Der Filmkanal soll zur Kamera gehören, also z. B. eine Agfa-Movex-Reflex. Für Einzelbildarbeit rate ich zu Kameras mit Filmvor- und -nachwickler und gut konstruiertem Filmkanal. Mit Elektroantriebkameras habe ich keine Erfahrungen. Unter den Federwerkgeräten sollte man eines wählen, bei dem man die Feder nachspannen kann. Das letzte Kriterium ist der Greiferantrieb – Rätschengreifer eher nicht, starr geführter Greifer. Ciné-Nizo 8, EMEL, die alte Zeiss-Ikon-Movikon 8, Ditmar 8, Meopta-Admira 8 und andere mehr. Ich habe mit einer Paillard-Bolex K 2 guten Bildstand bei Einzelbildarbeit gehabt, deren Mechanik identisch ist mit den Taschenkameras. Rückwärts manövrieren können ist im Trickbereich wertvoll. Das engt die Auswahl ein. Festbrennweitiges Objektiv
  16. Das ist ein Dia-Abwinkler.
  17. Der Gerechtigkeit halber: Es gibt auch Doppel-8-Kameras mit viel Plastik drin und dran. Es hat sogar eine Neuneinhalber mit Kunststoffgehäuse gegeben.
  18. Das sind 80 Prozent. Hat Kim Jong Un die restlichen 20?
  19. Ein 40-ISO-Material? Klingt nach PXR (50 ISO) und angepaßter Entwicklung. Grundsätzlich hat der Mann Recht, bei Belichtungszeiten um 1/35 s herum und Objektiven f/2.8 bis f2.3 auf sehr vielen Doppel-8-Kameras sind die früher üblichen Filmempfindlichkeiten richtig. Jahrzehntelang waren Filme von 12 bis 25 ISO Tageslichtempfindlichkeit in Gebrauch, Kodachrome 25 in den letzten Jahren. Da ist Fomapan R mit 100 ISO schon mittel- bis hochempfindlich. Die höchste Empfindlichkeit, die es bei Doppelacht je gab, war ISO 400. Ideal wäre ein panchromatischer Film von 12 bis 20 ISO. Weniger empfindliche Materialien bringen generell feinere Körnigkeit, natürlich abhängig von der Verarbeitung. Fomapan R grieselt schon recht stark, wenn man Bilder von Panatomic-X oder Gevaert Superpan oder des alten Agfa-Isopan-F kennt. Es wundert mich schon lange, daß Adox CMS 20 (II) nicht als Kleinfilm angeboten wird. Der Film sollte weltweit in allen Kameras laufen.
  20. Es geht darum, daß man 25 Fuß nutzen kann, wenn das System (Kamerazählwerk, Filmlänge) auf 25 Fuß abgestellt ist. Dazu braucht man Überlänge. Bei Foma Bohemia hat man gut und gerne 33', bei den Hundertfüßern jedoch eher knappe 104', bei den 400-Fuß-Dunkelkammerportionen um die 406'. FilmoTec liefert nur 30 Meter, was zuwenig ist. Aus 408' bringt man eben nicht 16 Portionen heraus, sondern nur zwölf oder dreizehn. Man benötigt Material zum Einspannen in die Kamera.
  21. Hahaha, die meisten Super-8-Kameras sind häßliche Plastikkisten. Die schlimmste ist die von Kodak angekündigte.😝
  22. Wohl solche, die kein Vertrauen darin haben, 32 oder 33 beziehungsweise 108 Fuß zu erhalten. Dennis Toeppen schnippst zu kurz ab. Ich bin kein DS-8er.
  23. Als da vielleicht wären Think big, leider wieder Englisch, deutet für mich aufs Thema Großaufnahme hin Eine Agfa-Movexoom 2000 oder 4000 Selbstaufnahme Fashion on Super-8, wieder Englisch, Modenbilder Die angekündigte neue Kodak-Kamera Ektachrome? Kodachrome?? Ein neuer Super-8-Projektor??? Ich spekulier’ halt gerne.
  24. Adabei. Wie großartig doch die österreichische Sprache!
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