Zum Inhalt springen

Film-Mechaniker

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    7.772
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    200

Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Eine lösbare Kupplung wäre schon praktisch.
  2. Hallo, Andy, Umkehrfilme sollten auf einer Projektorspule zurückkommen. Das waren einst welche aus dünnem Blech, später waren sie aus Plastik. Projektorspulen sind durchbrochen. Negative erhält man auf Kern in Dose zurück, damit man sie später anhand der Schnittkopie montieren kann. Das geschieht traditionell auf einem Abziehtisch, der für Kerne ausgelegt ist. Wenn du deine Vollflanschen-Kameraspule zurückhaben willst, teile das dem Entwickler mit. Sie gehört nämlich dir, du hast sie mit dem Rohfilm zusammen gekauft. Da gewinnst du jeden Rechtsstreit.
  3. Die Kamera besitzt drei Schieber. Einer, der vordere, trägt einen Spiegel und lenkt immer gleich viel Licht in den Sucher um. Die beiden anderen Bleche dahinter werden durch Bewegen des Hebels zueinander verstellt, während sie auf und ab laufen. Eine Kupplung mit der Blendenautomatik ist mir nicht bekannt.
  4. Schnittmeister und Schnittgehilfe. Weil es Fremwörter sein müssen, Schnittassistenz. Im Englischen ist der cutter allerdings ein Gerät. Die Tätigkeitbezeichnung wäre editor, Herausgeber.
  5. Das finde ich auch richtig. Dafür sollten die Schwarzweißfilme günstiger werden.
  6. Panavision hat nie Geräte verkauft, immer alles ausgeliehen. Wenn sich also eine Panaflex frei findet, ist das eine Sensation.
  7. Falls Manfred (noch) liest: Mit Ruedi Muster habe ich bestes Einverständnis. Mein Interesse ist, den technikgeschichtlichen Überblick zu bekommen. Das mit den Kontrollen kenne ich nur zu gut. In der Fertigung sind die Schweizer pingelig, konzeptuell dagegen oft bis meistens Versager. Ich nutze die Möglichkeiten des Internets tatsächlich, um mich ein wenig zu rächen an den Ignoranten und Uninteressierten hierzulande. Es ist wieder eine H-Kamera zur Sprache gekommen, bei der etwas Grundlegendes nicht stimmte. Siehe da: https://cinematography.com/index.php?/topic/83848-bolex-h16-jitter-and-shake/&tab=comments&_fromLogin=1. Zusammengefaßt: Die Bildfensterplatte war zu breit, etwas, das ich auch schon angetroffen habe. Wenn die Filmbreite das untere Grenzmaß erreicht, wird der Streifen nicht mehr geführt und beginnt, seitwärts zu wackeln. Nach oben sind die H zuverlässig, d. h. wenn der Film quillt, breiter wird oder schon ums Höchstmaß herum geschnitten ist. Es handelt sich um ein unverzeihliches Versäumnis von Paillard. Zum Glück ist eine Bildfensterplatte relativ leicht und rasch zu bearbeiten, damit das zum Stimmen gebracht werden kann.
  8. Ach, was. Jemand in Amerika hat die neu spritzen lassen und bietet sie zu gutem Preis an, wie ich finde. Wenn ich bei Bolex International Ersatzteile kaufen will, habe ich’s mit anderen Beträgen zu tun.
  9. https://www.ebay.com/itm/NEW-EYEPIECE-EYECUP-fits-BOLEX-H16-K2-REX-BEAULIEU-R16-Movie-Camera-Octometer/362704478933?hash=item5472df22d5:g:xFQAAOSw185evtbU
  10. Das Rohr des Reflexsuchers des Pan-Cinor kann rotativ in beliebige Lage gedreht werden.
  11. Das ist eine Paillard-Bolex B8L oder C8L mit Berthiot-Sucher-Pan-Cinor 8–40 mm, f/1.9.
  12. Übrigens, vergessen wir nicht die Kassetten-Projektoren. Die Automation sollte bis zur Wiedergabe getrieben werden, was bei Video dann auch geschah. Easy-to-load-Projektoren gab es von Eumig, GAF, Bolex, Technicolor, Kenner, Meccano, Fairchild u. a. m. Auch Schreibmaschinen-Farbbänder wurden in Plastikgehäuse gepackt.
  13. ORWO N 74
  14. Ein Vergleich mit dem Krokodil geht natürlich nicht, weil dieses 2000-Fuß-Spulen packt, der Diplomat nur 400er, und der S. & H. ein Tonteil hat. Passender wäre die Erwähnung des Revere S-16. Es ist aber nicht ausgesprochen worden, welche Ansprüche an den Projektor gestellt werden. Manchmal genügt ein MOVISCOP.
  15. Es gibt kleinere und leichtere Geräte.
  16. Wirklich furchtbar, du Unmensch. Als Trost wisse, daß 98 Prozent der Menschheit so ist.
  17. Den Verschlußhebel radial ausziehen, dann ist er entriegelt
  18. Bacardi-Werbung war teils auf Breitfilm aufgenommen. DIe 35-mm-Reduktionskopien brachten ein kornloses Bild, in das man förmlich hineinfiel. Das hatte Stil.
  19. Ich meine das erste Video, zu dem eingeladen wird, Heimkinder in der DDR 1990. Das Bild ist horizontal in die Länge gezogen. Sehe gerade, daß das beim zweiten Teil auch der Fall ist (1999). Macht das YouTube? Ich verstehe von dem ganzen Videozeug nur wenig. Es ist unerträglich.
  20. Es gibt auch das Umgekehrte. Vor über 30 Jahren habe ich eine Zweithand-K-2 für 650 Franken gekauft, heute geht die für unter 100. Die zweitbesten 8-mm-Aufnahmen habe ich mit dieser Kamera gehabt.
  21. Dürfen wir davon ausgehen, daß Kodak die bestehenden Formen für die Kassette benutzt? Das ist ja längst amortisiert. Wenn nicht, ja dann verstehe ich wohl, was den Preis in die Höhe treibt. Ich weiß, wieviel Spritzgußwerkzeug und -maschinerie kostet. Deshalb: Offener Film auf Spule oder Kern, allem andern bleib’ ich fern.
  22. Das habe ich noch nie verstanden, was der Kabelsalat und das Gestänge um Videokameras herum soll. Ein einziger lächerlicher Weihnachtsbaum, wenn man ein aalglattes Smartphone daneben hält Du brauchst Lichtfilter, Sonnenblenden und Deckeln an den Objektiven. Ansonsten kommst du mit 30 Metern 16-mm-Film in der Kamera recht weit. Ich bin aber der Ansicht, daß 16 mm nie ganz professionelles Format sein kann. Nur 35 mm leistet, was das Kino braucht. Super-8 und Single-8 sind jetzt wirklich die Abdrücksysteme für jedermann gewesen und werden es bleiben. Abdrücken auch im Sinne von Wir drücken dir Plastik ab, mach dich lustig! Die Zahl der guten Super-8-Geräte* ist klein, das Meiste ist über- oder sonstwie falschdimensioniertes Zeug. Heute, 2020, ist es viel zu teuer. Der offizielle schweizerische Teuerungsrechner sagt, daß von 1977 bis 2019 gesehen alles genau doppelt so viel kostet. Ich erinnere mich an den Preis einer Super-8-Kassette Kodachrome 40 in den Läden Zürichs 1977, der war Fr. 11.40 (mit Entwicklung und Rückversand). Heute wären das also gegen 23 Franken. Zugegeben, Kodachrome und die Umsätze von damals sind verschwunden, doch für eine Kassette Tri-X reversal, kein teures Material von Kodak, € 34,90 verlangen? Tut mir leid, das führt nicht weiter. Ektachrome zu € 54,90 (Wittner) ohne Verarbeitung? Das ist grundfalsch. Der Betriebsstoff muß billig sein. Die Geräte sollen kosten und das Entwickeln darf auch anständig bezahlt sein, aber nicht ein Plastikstreifchen von 0,008 × 15,24 m mit Gelatine, etwa einem Gramm Silbersalzen darin, und eben der vermaledeiten Plastikkassette ummi dummi. Bronzeblattfeder, Andruckplatte, Etikette, Schachtel, Beutel, jaja. Das braucht man alles nicht. Positiv an Super-8, das wiederhole ich gerne immer wieder, ist die günstige Einmittung des Bildes zur Perforation. Klebestellen sind vollflächig, das ist anzuerkennen. _______________________________________________________ * Ich denke an LOGMAR, Leicina Super und Special, Nalcom, Beaulieu mit Einschränkungen.
  23. Formalin ist krebserregend wie Benzol, Toluol, Perchlorethylen, DDT, Vinylchlorid und manches mehr. Ich kenne die Gerüche.
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.