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Falsch. Es ist ein Sechslinser, doch mit einer anderen Anlage. Es handelt sich um einen Verwandten vom Leitz-Elmarit f/2.8 von 1958 mit einer zusätzlichen positiven Linse zwischen den Achromaten.
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Meinst du Fomapan R? P 30 hat einen grauen Acetatträger, ist deswegen am besten zu verwenden als Aufnahmefilm für ein Negativoriginal, am zweitbesten zum Fertigen von Meisterkopien (Zwischenpositive) und am drittbesten zum Mustern. Positive würde ich aber in jedem Fall auf Material mit farbloser Unterlage ziehen. P 30 verspricht feinere Körnigkeit als alle anderen zur Zeit erhältlichen mittelempfindlichen panchromatischen Filme. Den Vergleich mit Ilford Pan F plus können wir leider nicht machen, weil die Engländer keine Kinefilme mehr herstellen. Für Ferrania besteht eine gute Chance, wenn sie beidseitig perforiert und auch in großen Portionen anbieten. Dat jibt Bewejung bei die Filmotec.
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Pifförti, Film Ferrania Pancromatico 30 oder P. 30 könnte diesen Sommer als 16 mm gefertigt werden. https://cinematography.com/index.php?/topic/82849-film-ferrania-p30-16mm-film-first-batch-produced-summer-2020/&tab=comments#comment-524009
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Blenden mit der Oxberry werden mit einem verstellbaren Verschluß ausgeführt. Ich vermute, abschließende Sicherheit habe ich nicht, daß bei sich verfärbenden weißen Lettern als Zwischenfilm ein Farbmaterial verwendet wurde, für eine Zeit lang CRI. Diese gering empfindlichen Mehrschichtenfilme sind nicht korrigiert für Kurzzeitbelichtung, weshalb sie bei abnehmender Belichtungszeit ihrer Natur gemäß reagieren: Zuerst bricht die Rotempfindlichkeit ein, dann die für Grün, am stärksten hält die ursprüngliche Blauempfindlichkeit aller Silbersalze an. Nehmen wir eine Arbeitsgeschwindigkeit von 6 (sechs) Bildern pro Sekunden an und die volle Öffnung von 170 Grad, dann ist die Belichtungszeit etwa 1/13 s. Auf 90 Grad geschlossen ist sie 1/24 s und bei 30 Grad 1/72 s. Schon bei diesem Wert bewegen wir uns auf einem ansteigenden Ast der Schwarzschild-Kurve. Die Reaktion der Bildschichten aus Beleuchtungsstärke und Zeit bleibt nur in einem mittleren Bereich zwischen etwa einer Sekunde und 1/10 s konstant. Bei Verwendung eines schwarzweißen Titelfilms gibt es keine farblichen Verschiebungen. Es kommt ganz auf die Duplizierarbeit an.
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Amateur-Schmalfilme sind traditionell Umkehrfilme und haben als solche eine lichtdichte Schicht, entweder auf dem Rücken oder als Unterguß (zwischen Träger und fotografischer Beschichtung). Bei diesen Materialien, auf Tageslichtspulen im Handel, geht es nur darum zu verhindern, daß die Windungen sich lösen. Solange der Wickel angezogen bleibt, dringt Licht nur etwa eine Windung tief ein. Beim Einspannen in die Kamera hältst du den Filmwickel mit dem kleinen oder mit dem Ringfinger fest, die Spule hältst du zwischen Daumen und Zeige- oder Mittelfinger in der Mitte. So kannst du in aller Ruhe mit der anderen Hand die erforderliche Länge Film von der Spule ziehen, aber nicht oder nicht gut einspannen, je nach Gerät. Du kannst aber den Film an der Zahntrommel bzw. an den Zähnen des Vorwicklers mit einer Hand anhängen und festhalten. Nun setzt du die volle Spule ohne locker zu lassen auf den Abwickeldorn und drehst sie zurück, bis der Film gespannt ist (immer sanft). Jetzt schließt du die Filmführung an der Zahntrommel, bekommst eine Hand wieder frei. Mit der anderen hältst du den Film weiterhin leicht gespannt. Mechanismus kurz laufen lassen. Dadurch wird bei Kameras mit Rückspulfunktion der Antrieb des Dorns angespannt, die Spule bewegt sich nicht mehr lose. Bei anderen Geräten gibt es eine Spulenbremse (z. B. Arriflex 16), bei vielen ist da nichts. Bei einer selbsttätig einfädelnden Kamera (Paillard-Bolex H, Revere 100 u. a. m.) behältst du die volle Spule in der Hand, läßt den Film aber nur etwa 20 cm abstehen. Nach dem schrägen Anschneiden hältst du den Anfang mit der Spule an den Vorwickler und löst mit der anderen Hand kurz aus. Ist der Film gefangen, gehst du wie beschrieben vor. Du kannst ein schwarzes Tuch über die volle Spule legen, bis du den Anfang in den Kern der Leerspule eingeschoben, diese aufgesteckt und den Film auch hier gespannt hast. Man braucht sich nicht zu verkrampfen, die Überlänge an Film deckt die Nutzlänge reichlich ab. Es ist reine Übungssache. Hunderttausende Frauen und Männer haben während Jahrzehnten Schmalfilme in Kameras eingelegt. Bei den professionellen Filmmaterialien bieten Farbnegative guten Schutz vor Lichteinfall, sie haben eine Rußrückenschicht. Hochempfindliche Schwarzweißnegative mit in der Masse gefärbtem Träger als Lichthofschutz decken die inneren Windungen einigermaßen ab, jede Windung nimmt etwa 35 Prozent Licht weg. Spezialmaterialien wie Strichfilme oder einfaches Positiv besitzen keinen Lichthofschutz (ORWO PF 2 V 3 schon), die muß man bei Rotlicht einspannen. Wenn das ein Mal sitzt, kann man eine H-Kamera in völliger Dunkelheit laden. Eine Eumig C 16 kann ich ebenfalls in stockdunkler Schwärze laden, sie hat dazu Schleifenformhilfen. Bei einer Beaulieu R wird es heikel. Krasnogorsk sind Türstopper.
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- 16mm
- krasnogorsk
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Objektiv Anschluss welcher ist das .................
Film-Mechaniker antwortete auf Karlsson's Thema in Schmalfilm
ARRI-Standart, geht auf ARRIFLEX und Arriflex 16 -
Zoomring Angenieux 10x12 B läuft von alleine....
Film-Mechaniker antwortete auf Karlsson's Thema in Schmalfilm
Bitteschön, kostet diesmal nichts. -
Zoomring Angenieux 10x12 B läuft von alleine....
Film-Mechaniker antwortete auf Karlsson's Thema in Schmalfilm
Erste Abhilfe: gleichen Zoomhebel auftreiben und gegenüber einschrauben Später ein Mal Revision der Mechanik ins Auge fassen -
Mit den Polen hab’ ich’s nicht so. Der arme Töplitz Nein, im Ernst, nach einem abgeschlossenen Grundstudium kann ich bibliographieren. Einen Quellenkatalog anlegen, der ganze philologische Quas. Das Hauptstudium fand in der Auseinandersetzung mit Centfox statt, WB und anderen Verleihern, als man noch um die Staffel kämpfte, um Prozente, Handlinggebühren, Termine. Von der Filmtechnik wollten die Bürolisten nichts wissen, weil sie spürten, daß es Leute gibt, die sich da auskennen. Einzelne Beweisstücke für unspielbare Kopien besitze ich noch heute. Die Lumière lernten den Verschleiß der Positive erst kennen. Was für eine verrückte Sache das Kino doch ist!
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Das Programm im indischen Salon ist erhalten. Es sind zehn vues projiziert worden. Sortie des ouvriers de l’usine Lumière à Lyon; um Mitte März 1895 aufgenommen, es sind bis heute drei Versionen bekannt La voltige; Kunstreiten La pêche aux poissons rouges Le débarquement des congressistes de photographie à Neuville-sur-Saône; aufgenommen am 12. Juni 1895 Les forgerons Le jardinier et le petit espiègle, später umbenannt in L’arroseur arrosé; drei Versionen Le repas de bébé; Monplaisir, Frühling 1895, cat. L. no 88 Le saut à la courverture; Frühsommer 1895, cat. L. no 192 La place des cordeliers à Lyon La mer à la Ciotat; gedreht im Sommer 1895, cat. L. no 11 Vorgeführt hat Charles Moisson, assistiert von Jacques Ducom und Francis Doublier. Die Streifen sind einzeln eingelegt worden, es hat also Pausen zwischen den vues gegeben. Antoine Lumière und Clément-Maurice haben die Gäste empfangen. Die Söhne Auguste und Louis sind in Lyon geblieben. Vincent Pinel: Louis Lumière, inventeur et cinéaste. Erstveröffentlichung 1974 in Anthologie du cinéma, hg. von L’avant-Scène du cinéma, Paris, die seit 1961 erscheint.
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https://www.manualslib.com/manual/924076/Elmo-Zoom-C-300.html https://www.youtube.com/watch?v=hwKdfc6djxQ
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Wer etwas über schlechten Ton erfahren möchte, schaue einfach Fernsehen. Mir fällt auf, daß ausgerechnet bei Musiksendungen, DSDS, Voice of, die Mischung ganz lausig ist. Es fehlt an Fachleuten, genauer an Leuten, die Herr ihrer Sinne sind. Einem gesunden Menschen müßte auffallen, wenn der Ton viel schlechter herauskommt als er hineinging. Vom Bild darf ich gar nicht reden, die Kameraleute sehen nicht, daß sie falsch fokussieren. Jeden Tag wird ZU LÖSCHENDES produziert. Wenigstens ein Vorzug der Elektronik, es entsteht kein Altfilm.
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Chemikalien von Axelcolor aus Italien?!?
Film-Mechaniker antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Du meinst 2.99, netto, für einen Liter? Dazu kommen € 7 für den Versand, schon nicht mehr billig. Ist ja unsinnig, Wasser zu transportieren. Pulverform suchen -
Chemikalien von Axelcolor aus Italien?!?
Film-Mechaniker antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Der will € 10 für 100 Gramm Hydrochinon, Kilopreis also € 100. Was gibt’s zu diskutieren? -
Chemikalien von Axelcolor aus Italien?!?
Film-Mechaniker antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Da steht ein Name. Roberto Sanna Via Negrelli 42 20035 Lissone, MI Italia -
Als Agfa eine andere Super-8-Kassette erfand
Film-Mechaniker antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Fuji hat nie ein handliches Schweißgerät angeboten. Die Selbstklebebänder trocknen langsam, aber sicher aus. Ein Schweißgerät für 16-mm-Film von Meopta -
Als Agfa eine andere Super-8-Kassette erfand
Film-Mechaniker antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Die Filmproduzenten und Filmamateure verweigern bis heute Aufnahmematerialien mit Polyesterunterlage. Ob 65-mm- oder 35-mm-Negative, ob Schmal- oder Kleinfilm, man will Originale mit Klebemitteln montieren können. -
Les Lumiéristes. Die Lumière waren nur die Ersten in Frankreich, nicht weltweit. Interessanter wäre, andere Täter vorzustellen. Jean Le Roy oder LeRoy, der im Februar 1894 in Manhattan, New York City, vor 20 Zuschauern Film projiziert haben soll Georges Démény, der 1893 gefilmt, kopiert und möglicherweise projiziert hat. Immerhin 60 mm breites Material, vier Lochpaare pro Bild Birt Acres, der 1895 gefilmt hat und der den Lumière und den Skladanowsky beinahe zuvorgekommen wäre Edward Amet, der 1893 zu filmen angefangen und gegen Ende 1894 einen Projektor beisammen hatte Die Latham zusammen mit Eugène Lauste, deren Eidoloscope am 20. Mai 1895 für öffentliche Projektion gegen Bezahlung benutzt wurde . . .
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Was für ein Durcheinander! Von der Gesamterfindung kein Bewußtsein, es wird von Film und dem Kinematografen als einer weiteren Erfindung der Lumière gesprochen, was beides nicht stimmt, wie wir alle wissen. Euro News, ein Bataillon oberflächlich wuselnder Desinteressierter. Die weibliche Off-Stimme ist ganz unangenehm. Kunst haben die Lumière nicht gemacht, das war kühles Geschäft mit der Sensation, zehn Jahre lang.
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Du kannst nichts dafür, ich bin es, der sich an Anglizismen und überdrehter Sprache stößt. Etwas zu viel hast du schon in den Satz gelegt, wir verstehen ja, was du vorhast. Stummfiimig ist eine zu grobe Verallgemeinerung, weil auch während der Stummfilmzeit die Technik vielfältig war. Hast du etwa gewußt, daß mit dem Eidoloscope-Projektor Breitfilm mit bis auf 12 Bilder pro Sekunde herab ohne Flimmern gespielt wurden? Oder daß Prestwich und Green schon 1896 vollkommen flimmerfrei bis zum Stillstand hinab spielten? Man kann sich schon über meine Ansichten lustig machen, sollte sich dabei nur bewußt halten, ob man denn eine originale Nitratkopie ein Mal mit Reinkohlenlicht vorgeführt gesehen hat. Ich gebe zu, daß mir das Erlebnis einer Kalklichtprojektion bis jetzt auch nicht vergönnt war, doch alles andere habe ich selber betrieben. Der Rest ist Fernsehen-Video-Computer-Zeug. Wie wollen denn Pixel stummfilmig aussehen?
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Das wird es nie. So tun als ob ist nicht richtig authentisch. Du überlastest die Wörter.
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Krass, was nicht mehr gemacht wird, und zwar Lumière-Filme wie damals projizieren. Projizieren! Hier stimmt schon ein Mal das Bildformat nicht. Der Cinématographe hat das Bildseitenformat 4:5. Die Geschwindigkeit war auch zu keiner Zeit maschinell genau. Es wurde gekurbelt bei der Aufnahme, beim Kopieren und bei der Wiedergabe. Bei den ersten Vorstellungen war der Apparat nicht zu sehen, da war Rückprojektion.
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Es ist schon lustig, die Doppel-8-Kamera, die ich gerade untersuche, hat Elektroantrieb, sozusagen ein Gegenstück zu den mechanisch raffinierten Modellen. Die Jahre 1958 bis 1962 waren das Eldorado von Doppelacht. NIe zuvor hat es so viele Filmmaterialien, Geräte und Zubehör gegeben. Farbnegativfilm gab es nur von 16 mm an aufwärts. Ja, die Canon 512 ist auch ein cooles Gerät. Kameras mit Wechselmöglichkeit der Optik sind mir aber lieber.
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