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Federkameras Einzelbildschaltung, Shutterwert?
Film-Mechaniker antwortete auf ruessel's Thema in Schmalfilm
Heilandstärne! So verkommt man. -
Federkameras Einzelbildschaltung, Shutterwert?
Film-Mechaniker antwortete auf ruessel's Thema in Schmalfilm
Nein, unterbelichten und forciert entwickeln, so auf ISO 50. -
Hallo, Herr Scherf, schöne Darstellung! Inhaltlich hätte ich zwei Dinge zu bemerken. Auf Seite 3.1 finde ich die Formulierung »daß sich die Kamera im Scharfstellmodus befand« unglücklich. Nur der Sucher ist umgestellt, auf die Aufnahme hat dieser – zum Glück – keinen unmittelbaren Einfluß. Seite 3.2, Ausschalten des Filmtransportes; das war nicht unbedingt neu und nicht exklusiv. Die Zenit-Quarz DS-8 hat das auch und ich vermute stark, daß es schon Jahrzehnte früher eine Kinokamera gegeben hat mit der Einrichtung. Bei der Paillard-Bolex L 8 von 1942 wird der Greifer beim Öffnen des Deckels weggezogen. Die englische Specto 88 aus dem Jahr 1953 macht dasselbe. Ich begebe mich auf die Suche nach einem Vorgänger. Geschätzt Mitte 1920er Jahre mit dem Aufkommen der Federwerke, es sei denn, jemand habe ganz listig eine Filmtransportabschaltung für seine Kurbelkiste ausgeheckt. Man weiß ja nie.
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Chris, selbst Fachleute tun sich schwer mit der Fachsprache. Man könnte sich täglich die Haare ausraufen, aber es bringt nichts. Schnecke, Schneckenrad. Schraubendreher, Schraubenzieher, Meßschieber, Schieblehre, Schublehre, Sechskantschraube, Sechskantkopfschraube, Stiftschraube, Gewindestift, Stiftschlüssel, Steckschlüssel, Maulschlüssel, Gabelschlüssel, Zapfenschlüssel, Hakenschlüssel, Scheibe, Ring, Hülse, Buchse, Büchse, Maschine, Gerät . . .
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Federkameras Einzelbildschaltung, Shutterwert?
Film-Mechaniker antwortete auf ruessel's Thema in Schmalfilm
Ich würde bei Doppelacht bleiben. Kahl bietet u. a. 400-ISO-Film an (ORWO N 74), den man schön drücken kann. Mechanische Zentralverschlüsse zum Vorsetzen gibt es z. B. da, nicht teuer. -
Ja.
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Sie brauchen einen PDF-Creator, ein Programm, das fast beliebige Dateien in dieses Format setzt. Ich habe das mit den Schäflein, findet man übers Internet. Es gibt bessere, die z. B. feine Linien nicht verdicken. Vielleicht kann jemand mit Ahnung von Macintosh etwas empfehlen, ich bin ein halb ahnungsloser Microsoft-Kunde.
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Die blondierte Dame auf dem Frontispiz ist Filmschauspielerin Kim Novak.
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Vielleicht helfe ich mit diesen Hinweisen: Okular aufs Auge einstellen. Dazu Revolver eine halbe Drehung aus der Mittelstellung geben, eine helle Fläche oder den Himmel anzielen, Knopf am Sucherschacht verdrehen, bis du die Mattfläche scharf siehst. Mit einiger Übung geht das auch mit einem Objektiv vor dem Prisma. Zum Scharfstellen öffnest du die Objektivblende ganz. Mit lichtstärkerem Objektiv ist das Sucherbild natürlich heller als hinter einem lichtschwächeren. Bei f/1.4 hast du die vierfache Helligkeit wie bei f/2.8. Nach Ablesen des Blendenwerts vom Belichtungsmesser das Objektiv entsprechend abblenden. Von jetzt an siehst du die Schärfenverteilung, wie sie aufgenommen wird. Das Bild fällt dunkler aus. Darum: Eine Gummiaugenmuschel ist sehr nützlich. Damit bleibt der Augenabstand zum Okular gut gleich und du wirst nicht gestört von Seiten- oder gar Gegenlicht. Wenn man am Okular dran bleibt, stellt das Auge sich über etwa 20 Sekunden auf die herrschende Helligkeit ein. Stativ. Die Kamera soll fest stehen, damit du relativ entspannt mit ihr etwas anstellen kannst. Ein Seitensucher darf auch am Reflex-Modell benützt werden. Bei viel Licht und starker Abblendung sind die Helldunkelwechsel anstrengend, das ist das tägliche Brot der Kameraleute. Im Schnee, am Wasser, bei unvorhersehbaren Blendungen (Sonne durch Bäume u. ä.) hast du mit dem Seitensucher am Deckel entspannteres Beobachten und Verfolgen. Auch da empfiehlt sich eine Augenmuschel. Sonnenbrille oder Klappen an der Korrekturbrille sind nichts Schlechtes. Es ist immer einen Versuch wert, mit dem linken Auge am Sucher zu sein. Wem das leicht fällt, die und der kann auch weniger Stress haben. Man braucht sich nicht die Nase plattdrücken an der Kamera und kann mit dem rechten Auge mitsehen. Man staunt, wie viele Werbebilder von Paillard Frauen und Männer zeigen, die mit dem linken Auge am Okular sind. Der Vorteil von Prismen- und Membransuchern ist nicht zu unterschätzen, du hast kein Flimmern. Trotz aller Güte und den Tricks zur Verbesserung haut dir das Flimmern bei jeder Spiegelreflexkamera ins Auge. Die unveränderte Sicht bei der Reflex-H ermüdet dagegen nicht. Wenn du keinen Scharf-von-vorne-bis-hinten-Zwang hast, kannst du entweder weniger empfindlichen Film wählen oder mit Filtern die Arbeitsblenden größer werden lassen. Cine-Flex 16 von Elgeet anschaffen. Dieses Zubehör kann dir bei sehr dunklem Sucherbild helfen. Es sieht etwas seltsam aus, aber es kann eine Befreiung sein. Als Zubehör im Kamerakoffer wiegt es nicht schwer.
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Film Preservation Weekend (17.-19. Januar 2020)
Film-Mechaniker antwortete auf magentacine's Thema in Nostalgie
Hast du dir die Homepage des Instituts nicht angesehen? Die ist genau gleich. Digital ist nicht böse. Fehlende Bildung ist das Thema. -
Film Preservation Weekend (17.-19. Januar 2020)
Film-Mechaniker antwortete auf magentacine's Thema in Nostalgie
Was für eine beschissene Webseite! ENTSCHULDIGUNG, aber warum muß man zuunterst rechts auf IMPRESSUM klicken, um auf einer anderen Seite die Adresse zu finden? Natürlich weiß ich, daß Ihr in Frankfurt am Main seid, doch vollständige Anschrift und Telefonnummer gehören direkt nach dem Titel gesetzt, auf allen Seiten! Das ist hundert Mal wichtiger als wirbelnde Bildchen und all das modische Dummzeug. Ich weiß auch, daß jetzt viele Webseiten dieserart aufgezogen sind, das macht’s aber nicht besser. Die Qualität der Schwarzweißbilder auf der Seite Filmerbe – Digital ist auch nicht gerade einladend. Willkommen im finsteren Digital, wenn der Berg schon ruft. Ihr bekommt’s nun mal voll ab von mir. Das Herumsuchenmüssen nach den Grundangaben törnt ab. -
Eine Frage jagt die andere. Es gibt keine eigentlichen Mattscheiben. Was gemacht werden kann, ist Laserbrighten von Bernie O’Doherty. Wenn das Englische nicht verständlich ist, kann ich übersetzen.
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Alle Modelle haben eine Mattfläche, auf die man einstellt. Die Nichtreflex haben ein einseitig mattes Prisma, welches man von oben oder von hinten sieht, je nach Ausrüstung. Die Vergrößerung ist dreifach, bei der H 16 Reflex sechsfach, bei der H 16 RX-2 achtfach, bei den RX-3 und -4 auch. Die Bolex H 16 SB, SBM, EBM und EL haben zehn-, später 13- und 14fach vergrößernde Optik. Nicht nur ein stärkeres Okular wird verwendet, es sind auch andere Linsen über der Mattfläche untergebracht.
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Ich weiß nicht, ob Sie’s wußten, aber der neue Ektachrome 7294 eignet sich für Synchrontonaufnahmen. Laut Datenblatt reagiert das Material bis zu 1/10'000 Sekunde Belichtungszeit linear, d. h. mit einer Lichttonkamera, RCA, Berndt-Bach-Auricon, Cinema Products mit Lichttonmodul u. a. m., sind 5 kHz ohne Verlust drin. Das wollte ich noch ergänzen.
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Zwei Minuten goorgeln: Hudson Photographic Industries Herstellerin, geschätzt frühe 1960er
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Sicher. Eine neue Generation von Unfähigen muß bei FOMA am Werk sein. Die einen kaufen die falschen Spulen ein, die anderen merken nicht auf und behelfen sich irgendwie. Was ihr da alle erzählt, gehört in einen schlechten Krimi. Unbedingt geharnischte Post an Dana Hojna bei FOMA senden! Die schaltet vielleicht noch, ich hatte sie bei einem Besuch persönlich kennen gelernt.
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Sehr ungute Entwicklung, ich hatte Fomapan R noch auf den richtigen Spulen importieren können. Ihr solltet das den Tschechen bekannt geben, das ist unannehmbar. Die international geltende Norm habe ich genannt.
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Das mit der Tageslichtspule ist kompliziert, aber nicht unbegreiflich. Nach ISO 1019 dürfen die kreisrunden Außenflächen von 25,4 mm Durchmesser in der Mitte jedes Flansches nicht weiter als 18,5 mm voneinander entfernt sein. Hinzu kommt eine Toleranz von einem halben Millimeter auf jeder Seite, d. h. eine Spule darf innerhalb dieser Fläche nirgends breiter sein als 19,5 Millimeter. Das kann man nicht so leicht messen, die meisten Meßschieber haben dafür zu lange Schnäbeln. Die von dir gezeigte Spule ist eine Universalspule für Mikrofilm, die hat in Laufbildkameras nichts zu suchen. Ist sie vom FPP? ’
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Das sieht anständig aus. Da scheint auch jemand das Stativ gebraucht zu haben. Du darfst ruhig mit Normalbrennweite dichter herangehen. Schmalfilm braucht etwas mehr Nähe.
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Info sought vintage Benoist Berthiot Lenses
Film-Mechaniker antwortete auf Thomas Crown's Thema in Technik
Cinestar sind Petzval-Typen, vier Elemente. Super Cinestar bestehen aus sechs Linsen, die zweite und die dritte sind ein verkitteter Achromat; Doppel-Gauß-Anastigmat mit aufgelöster hinterer Gruppe. Neo-Cinestar sind vermutlich Petzval-Objektive mit modernen Glassorten. -
Dieses Jahrzehnt geht erst am 31. Dezember 2020 zu Ende. Das 20. Jahrhundert endete am 31. Dezember 2000. Wieder eine Werkstatt einrichten, vielleicht ein kleines Labor daneben, vielleich mit jemandem zusammen. Eine H 8 S-4 montieren. Endlich einen schon lange geplanten 8-mm-Film drehen. Am liebsten aber eine Anstellung auf dem Beruf finden, um wieder Kohle in der Hand zu haben.
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Hast du schon Film auf einem Projektor laufen erlebt, bei dem die Schleifen optimale Größe haben? Sogar bei Philips FP 20 ff. kann das recht ruhig sein, wenn man den Sitz der Andrückplatte gut einstellt. Am ruhigsten flattern übrigens Wendeschleifen, d. h. wenn der Film verdreht ist, wie zum Beispiel in der Kamera Parvo oder auf dem Jacky/Stellor von Debrie.
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Weihnachtszeit ist ja Bastelzeit...
Film-Mechaniker antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Luftaufnahme einer Siedlung in China?