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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Haha, ferngesteuerte Schärfe! An den gezielten Handgriff der geübten Vorführer kommt man mit plumper Elektromechanik nicht heran. Die Kinobetreiber investierten gescheiter in Fernrohre. Hier ein Winkelteleskop von Kollmorgen, Brooklyn NY
  2. Die Veränderungen erfolgten in kurzen zeitlichen Abständen im Jahre 1963. Zuerst wurde der Großboden eingeführt, damit die Kamera mit Zoom-Optik besser steht, man denke an das (für die Leistung) schwere Pan-Cinor. Dann sollte ein Synchronmotor angesetzt werden können, den Perfectone lieferte, Pilottonverfahren. Dafür wurde die Greiferwelle herausgeführt, also mußte die neue Druckgußform überarbeitet werden. Dann merkte man, daß zum Professionellsein ein Magazin gehört. In Ismaning ließ man bereits die 16 Pro entwickeln, die nur mit Magazin funktioniert. Es wurde beschlossen, keine neue H-Gehäuseformen mehr herstellen zu lassen. So kam es zu dem auch als Druckguß erzeugten Haltestück, das an die aufgefrästen Gehäuse geschraubt wurde. Die RX-4 finde ich die zweitschönste H, die schönsten sind in meinen Augen die H 16 S-4 und H 8 S-4 (äußerst selten).
  3. Der gute Peter Hoving hatte eine RX-3 gekauft und zeigt sie hier, es ist nicht das Modell RX-4. Der Unterschied liegt in der herausgeführten 1-1-Welle, auf die der ESM wirkt. RX-3 haben noch den Umschalthebel für die Einzelbildschaltungen, RX-4 einen Rändelknopf. RX-5 hat zusätzlich die Magazinausstattung. Ansonsten schönes Video
  4. Weitere Projektoren für Filmschicht auf Tontrommel: Wassmann Beim Ernemann 12 ist auch der Abstand zwischen Vorwickler und Filmkanal zu groß. Das flattert zu stark. Bei richtig konstruierten Geräten lassen sich die Filmschleifen so spannen, daß sie ruhig laufen. Bei den besten Geräten kannst du die Schleifengrößen stufenlos verstellen, sogar im Lauf (Philips, Bauer u. a. m.).
  5. Da sagst du etwas, mein unmittelbarer Vorgänger auf einem bestimmten Kino schuldet mir bis heute 500 Stutz.
  6. Fände es schön, wenn möglichst alles auf Deutsch wäre, und helfe gerne beim Übersetzen. Statt Forum upgrade vielleicht Neuerungen, statt community Beiträge, usw. Auch auf weniger genutzten Seiten des Profils, der Gallerie u. a. m. Es ist ja klar, daß das Programm aus Amerika kommt. Wir dürfen es aber ruhig in unserer Sprache führen. Das Camera-forum.fr ist auch nicht englisch; bis auf den Namen.
  7. Aus anderer Feder als meiner: https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/umwelt/wettersatelliten-widerlegen-treibhaus-these/ Nur »Fotographie« ist ungelenk, sonst toller Artikel
  8. Movie College, Mathias Allary, wieder ein Mal fern von aller Praxis:
  9. Herr Gjestland läßt das Normalbild 3:4 weg, womit er die ersten 59 Jahre Kino übergeht. Gerade eine Besprechung guter Präsentation des Normalbildes wäre wertvoll gewesen.
  10. Gestern abend, schweizerische Tagesschau, Bericht von der Klimakonferenz zu Madrid, man geht davon aus, daß der Mensch einen Klimawandel verursache, Bilder von rauchenden Kaminen, Smog in Städten. Kein Bild vom Abholzen des Regenwaldes, kein Bild von Öl auf dem Meer. Mir ist das auch zu blöd. Völlig falsche Darstellungen immer in die Richtung, daß mein Furz oder der einer Kuh zu einem Klimawandel beitrage. Was wirklich schädlich ist, wird verschwiegen. James Bond ist kein Klimasünder, sondern eine Romanfigur aus dem Kalten Krieg, und zwar eine hohle. Fleming hatte nicht ein Mal um den Entwicklungsroman des 17. Jahrhunderts gewußt, sonst hätte er vielleicht etwas Interessanteres geschrieben. Die Menschheit ist geistig mit sehr wenig zufrieden.
  11. Es gab da schon noch ein paar Konstruktionen, bei denen der Film mit der Schicht auf der Tontrommel liegt, mir fällt z. B. die DeVry ein. Aber egal.
  12. Der letzte gescheite Ernemann-Projektor war m. E. das Modell VII B. Philips FP 20 trägt die Halbwahrheit korrekter Filmseitenführung in sich. Die angefederten Keramikscheiben führen einmittend, während die Norm eine feste Anlage und eine Filmbezugskante bespricht. In Tat und Wahrheit werden das Ausgangsmaterial und der Rohfilm beim kontinuierlichen Kopieren in der Perforation geführt, und zwar in der rechten Lochreihe. Es paßt alles nicht recht zusammen.
  13. Haja, hab’ einfach ‘mal eine Sechsechs genannt. Ich nähm’ Ektachrome gerne in Doppel-8 und Neuneinhalb. 35-mm-Hundertfüßer kommen wohl nicht, das wäre zu schön.
  14. Zu HERZOG: https://fotografenwiki.org/index.php/Lorenz_Herzog
  15. Nachtrag EISENBERG Eisenberger Trockenplattenfabrik Otto Kirschten, Ag., gegründet 1896 1896 Bau einer Villa an der Gartenstr. 46, mittlerweile restauriert Eisenberger Filmfabrik O.K.Platten (sic) Rollfilm 120, panchromatisch Kleinbildfilm, panchro. Nach dem Krieg Mangel an Celluloid, Glas, Chemikalien; 1952 nachweislich aktiv Es wäre interessant zu erfahren, bis wann die Firma aktiv war und bestand. 1986 scheint die Filmfabrik Wolfen die Fabrikationsgebäude gekauft zu haben. Liest jemand aus Thüringen mit?
  16. Ja, klar, hatte ich z. B. in Dornach, projiziert mit einem ISCO-Dreilinser, H.-I.-Kohlenbogenlicht einer angewinkelten Zeiss-Ikon-Lampe , davor ein Philips-Abwinkler. Viel Geld verdient man nicht mit Diawerbung. Als Rollfilm 120 ist Ektachrome auch toll. Hat jemand eine Agfa-Isolette?
  17. Stellt euch vor, es würden wieder Werbedias im Idealformat gemacht, mit der Fachkamera, dann zugeschnitten und gerahmt. Ektachrome, von 57 mm × 76 mm auf die Leinewand gebracht . . .
  18. Wer hier weiter forschen möchte, die oder dem kann ich mitgeben, daß verschiedene Rohfilmhersteller in den zwanziger Jahren Kopiermaterial mit in der Masse gefärbtem Träger lieferten, Agfa, Eastman-Kodak, möglicherweise auch Pathé. Dann waren Farbensysteme aufgekommen, bei denen die Gelatine gefärbt wird, frühes Technicolor gehört dazu. Geraume Zeit war bekannt, daß die menschliche Augennetzhaut für Rot, Grün und Blau empfindliche Zellen besitzt, worauf Autochrome und alle anderen Farbverfahren abstellen. Es ist also denkbar, daß der Vorschlag gemacht wurde, Rot-Grün-Blau für die Akte 1, 2 und 3 zu nehmen, anschließend die Komplementärfarben Türkis-Magenta-Gelb. 1936 ist in den USA und in Deutschland vom Tausendfüßler auf maximal 2000 Fuß je Akt umgestellt worden, mit jeweils höchstens einem Spleiß darin. So kam man mit sechs Farben auf 132 Minuten Laufzeit bei Tonfilmtempo, ausreichend für den Mainstream, der als täglich vier Vorstellungen im Zweistundenrhythmus strömt(e).
  19. Fox-Grandeur-70-mm, 1929, hatte einkanaligen Lichtton. Die Tonspur war einen Viertel Zoll breit, womit es weniger Rauschen und Störgeräusche gab. Das Bildseitenverhältnis betrug 1:2,13.
  20. Nein, das hat mit der Vermarktung bestehender Filme zu tun. Die meisten Projektoren nehmen 400-Fuß-Spulen (120 Meter) auf, Tonprojektoren eher 600er (180 m) der Verdickung durch Magnetpisten wegen. Wenn man pausenlos projizieren will, braucht man zwei Apparate. Das war im Kino etwa siebzig Jahre lang so. Die Vorführer können den stillstehenden Projektor reinigen, Kohlen ersetzen, den abgelaufenen Akt umrollen und versorgen. Das Gerät hat Zeit abzukühlen. Laufender Film lädt sich statisch auf, und zwar immer so, daß er Staub aus der Luft an sich reißt, nie umgekehrt, das wäre zu viel Glück für uns. Den Schmutz trägt er in den Filmkanal, wo sich wie gesagt, Absatz aus Gelatine bildet. Darin bleibt das eingetragene Material hängen, es kann sich eine Kruste bilden. Von den Magnetpisten gibt es auch Abrieb und der ist besonders lästig, weil er als Eisenoxid, Rost, bester Schmirgel ist. Die Kruste raut den Film auf, die Bremswirkung steigt. Irgendwann gleitet der Film nicht mehr im Kanal, sondern wird vom Greifer gegen die herrschenden Widerstände durchgepeitscht, was Schäden verursachen kann. Ich bin persönlich kompletter Verachter der COMMAG-Methode. Im Kino laufen bei Todd-AO 70 mm und 30 B./s 712 mm Film pro Sekunde über die Tonköpfe, bei 24 B./s 570 mm. Bei CinemaScope sind es 456 mm pro Sekunde. Die Rostpisten haben die Köpfe regelrecht heruntergeschliffen. Gleichzeitig kann man Pistenfilm nicht richtig wachsen, was besonders bei den amerikanischen Projektoren wichtig ist, die Stahlkufen um die Schaltrolle herum und Stahlbänder im Filmkanal haben. Es war eine furchtbare Verschleißsituation mit COMMAG-Kopien, weshalb die Studios nach und nach davon abgekommen sind, um gewöhnlich perforierte Kopien mit Lichtton auszuliefern. So ist CinemaScope von 1:2,55 auf 1:2,35 verschmälert worden. Wenn du Perforationsschäden in deinem Film findest, kannst du nur noch einen anderen Projektor auftreiben mit möglichst breiten Greiferzähnen. Ich wette, dein 936 besitzt schmale Nadeln.
  21. Ja, Film und Gerät sauber halten wird mit den großen Filmlängen verunmöglicht. Kennen wir Berufsvorführer nicht den angesammelten Dreck nach Durchlauf eines Aktes? Kinoprojektoren haben Hartpapier, Kunststoffe und Samt als Gleitmaterialien, das arme Super-8-Gerät ist mit verchromten Blechen wehrlos gegen die Lampenwärme in Zusammenarbeit mit weich und klebrig werdender Gelatine. Der Film müßte gewachst werden, was sich aber mit den Magnetpisten schlecht verträgt. Du überforderst das System, sagt ein Oberprofie.
  22. „Klimaleugner“ finde ich den Gipfel. Wie kann man das Klima leugnen? Die Wikipedia ist ein übles Indoktrinationsinstrument geworden. Millionen von Schülern wischen sich zu Wikipedia, um sich mal schnell schlau zu machen. Goebbels hätte von der heutigen Selbstpropagandisierung nicht ein Mal geträumt. Menschgemachte Klimaerwärmung ist sprachlich schon falsch, denn das Klima wird nicht erwärmt. Inhaltlich ist es Firlefanz, von Treibhausgasen zu reden, weil es keine Treibhausgase gibt. Es gibt auch keinen Treibhauseffekt, weil die Atmosphäre kein Treibhaus ist. Warme Luft steigt auf, kältere zieht nach. Das wenige Kohlendioxid in der Luft wird von den 70 Prozent Stickstoff, der etwa die doppelte Wärmeleitfähigkeit hat, fortlaufend gekühlt. Wissen der Wikipedia widerlegt Wikipedia-Wissen.
  23. Entsorgt doch das braungelbe Glas, der Thoriumoxidhandel soll Geschichte sein. Wer will nicht farbloses optisches Glas? Dafür kann man auch ein Staeble-Stellar f/2.8 nehmen, das anständiges Bild macht.
  24. Klug gemacht. Für Super-8 ist dieser Zweiformater nicht so gut, weil er unterhalb der optischen Achse positioniert. In der Kamera wird Super-8 oberhalb des Bildfensters geschaltet.
  25. Film-Mechaniker

    Filmdosen

    Isopropanol hilft gar nichts, das ist ein Alkohol, mit dem man entfetten kann. Wirksamer sind Wilhelm-Conrad-Röntgen-Strahlen. In ausreichender Dosis werden alle Organismen getötet. Industrielles Röntgen bekommt man zum Beispiel da.
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