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Friedemann Wachsmuth

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Alle erstellten Inhalte von Friedemann Wachsmuth

  1. Danke aber nee, entwickeln tu ich selbst. Das gehört für mich fest dazu.
  2. Ja. Aber dies ist vermutlich reiner: https://www.ebay.de/ulk/itm/121247348180
  3. 16° ist keine gute Trmperatur. Mit 45 Minuten quälst du den Film. Vermutlich schleiert da alles zu und das bleichet du danach dann weg...
  4. Gibt's bei eBay oder Amazon, weiß nicht mehr genau. Kostet aber nicht viel.
  5. Kam als Klarfilm raus, vermute ich?
  6. Mein Rezept für 1 Liter: 5g Kaliumferricyanid 6,5g Kaliumdihydrigenphosphat
  7. Es sind Bestabdteile des Vorgängerbades restlos auszuwaschen, ansonsten stimmen die Farben nicht. Wenn ich recht erinnere, macht zu kurzes Wässern bei U 9165 einen heftigen Magentastich mit roten Maximaldichten. Irgendwo hab ich auch noch Rezeptvorschläge um einige Wässerungen etwas abzukürzen, die aber noch nicht probiert. Der Prozess ist auch so schön kompliziert genug. :)
  8. Es gibt auch noch einen für 2x15m, der braucht bei 2x16mm ca. 1,7 Liter — und dann gibt es (selten) auch noch einen größeren für 2x 30m 16mm Film, der braucht 3 Liter.
  9. Hallo Sandro, Ja, das klappt. Ist allerdings schon ein paar Monate her und die Chemie hält nur kurz. Wenn ich nächstes mal ansetze sage ich Bescheid, wird aber bestimmt noch etwas dauern, hier wartet noch eine Menge anderen Materials auf Entwicklung. Das blödeste beim Orwo-Prozess ist die endlos lange Zeit, die er braucht, mit den ewigen, langen Zwischenwässerungen. Und dann immer nur 2 Filme zur Zeit... Und Zeit ist leider mein rarstes Gut.
  10. Ich mache 3 Liter, weil mein großer Lomotank (für 2x30m) genau 3l benötigt. Zudem verschleppt sich das Bad (es sieht ja immer trockenen Film) und es hält sehr lange. Mit Kaliumpermanganatbleihe habe ich es noch nicht ausprobiert, berichte dann mal! (Auch vom Mondrian-Agfa!) :)
  11. Achtung: Ich habe mit K40 getestet, nicht mit K25. K40 Film wie 20 ASA belichten (also nur eine Blende über, ggf. per Gegenlichttaste) Alle Zeiten gelten für 20°C. 5'00 Minuten Remjet Removal Bath s.u. (keine Agitation, höchstens in den ersten 10 Sekunden um Blasen zu entfernen). Ich benutze dieses erste Bad gern wärmer, z.B. auf 25° temperiert, dann wirkt es noch besser. 7'00 Minuten kräftig wässern. Auch hier verwende ich warmes Wasser. Sofort nach der ersten Befüllung des Tanks mit Wasser den Spuleneinsatz umso kräftiger bewegen, hier entfernen wir nämlich das in Schritt 1 angelöste Remjet. Schnell und oft spülen, gerade in den ersten 3-4 Wasserwechseln ist eine schnelle, kräftige Befüllung des Tanks hilfreich. Die letzten 3 MInuten sind dazu da, das basische Vorbad aus der Schicht zu entfernen. Kürzeres Wässern kann den Entwickler verändern! 13'00 Minuten Erstentwickler (Dokumol 1+7 mit Kaliumrhodanid und Kaliumiodid-Zusatz). Achtung: Das Kaliumrhodanid ist beim K40 esenziell, er schleiert sonst extrem. 2'00 Wässern 3'00 Minuten bleichen in Kaliumdichromatbleiche 2'00 Wässern 2'00 Klärbad (Natriumsulfit) 3'00 Wässern Zwischenbelichtung 5'00 Zweitentwicklung (Dokumol 1+7 ohne Zusätze) 2'00 Wässern 3'00 Fixieren Remjetreste nun mit Soda-Schwamm abstreifen 5'00 Wässern 1'00 Netzmittel Die Ergebnisse sehen fantastisch aus, wie perfekt entwickelter Foma, nur wesentlich feinkörniger. Überlagerter K40 macht schlechtere Maximaldichten. Je nach Alter des Materials kann auch eine weitere Blende Überbelichtung nötig sein, mit den letzten K40 passten die 20 ASA aber ganz genau. Die FD-Additive sind hier wirklich wichtig. Ohne die schleiert der K40 ganz enorm. Schleier lassen sich mit (verdünntem) farmerschen Abschwächer zwar entfernen, das geht aber schnell auch wieder auf die Dmax. Die Ergebnisse mit Additiven waren deutlich besser. Rezept für 1 Liter Remjet Removal Bath (kann mehrfach angewendet werden, ich empfehle Ansatz von 3 Litern): 800ml Wasser 38-38°, 20g Borax (Natriumtetraborat), 100g Natriumsulfat, 1g Natriumhydroxid (Ätznatron, ggf. separat auflösen), auf 1l auffüllen. Warm angewendet wirkt sie am besten.
  12. Ja, der hat sehr beharrliches Remjet. Entwicklung in E6 geht ganz gut (normale Zeiten), die Ergebnisse sind sehr gelb-grün. Mit modifiziertem Prozess kann man die Ergebnisse deutlich verbessern, allerdings lohnt das aufwendige Eintesten nur, wenn man viele Filme einer Charge hat, die alle gleich gelagert wurden. Bei einer einzelnen Kassette geht nur ausprobieren.
  13. Den entwickle nur ich. Ist inklusive. :)
  14. Ich bin noch auf der Insel, aber Samstag Abend wieder zu Hause. Dann gern. Und bitte duze mich doch. :)
  15. Komisch. Ich würde Remjet ja vorweg oder am Schluss entfernen, nicht mittendrin. :) Viel Erfolg, Sandro. Macht hübsche Ergebnisse!
  16. Das ist 640-ASA Material...
  17. Ich hab mittlerweile ein wirklich gutes Umkehrezept, das auch keine ganz so heftige Überbelichtung braucht und sehr knackig ist. Liegt zu Hause, bin gerade im Urlaub. Erinnert mic in einer Woche noch mal. :)
  18. Der Mondrian-Agfa braucht quasi die Orwochemie, also etwa U9165. Abschließend Remjet Entfernung.
  19. Wieso bleichen? E6 bleicht doch eh schon.
  20. Sandro: Der Kodachrome ist quasi ein Schwarzweißfilm mit drei Schichten. Du kannst ihn SW-Umkehrentwickeln, auch mit Kaliumpermanganatbleiche. Belichte ihn aber 2-3 Blenden über, also wie 10 oder 5 ASA. Viennette: ein Borax/NAOH-bad ist besser. Je nach Generation des k40 reicht das, manchmal brauchst aber auch das abschließende Schwammtuch. Man kann die Reste sehr gut als letzten Schritt entfernen (also im Hellen).
  21. Ich meine es ist nur die Form der Perfolöcher, oder? Mahn in Hamburg kann das wohl.
  22. Ich meine, Dennis hatte aber unterfordertes Material zur Vorlage, oder? Edward macht nur noch 2R-Material.
  23. So weit ich weiß, gibt es dafür keinen (mehr).
  24. Das ist keineswegs der einzige Unterschied. die Cyanfarbstoffe zum Beispiel entstehen in endgültiger Form erst viel später im Prozess.
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