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Alle erstellten Inhalte von Friedemann Wachsmuth
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Wie sieht eure ideale Super8-Filmkamera aus?
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Martin Rowek's Thema in Schmalfilm
Das ist eine ganz schön interessante Kamera. Ich kannte sie bisher gar nicht. Umso ärgerlicher, dass Du die beiden 15m Spulen verloren hast. :/ Die eingebauten Akkus kann man also tauschen? Was sind das für welche? Und hast Du einen Projektor, der N8 mit 56 Bildern Versatz zum Ton macht? Das ist glaube ich wesentlich mehr als "normal", oder? Was wiegt das gute Stück eigentlich? Hast Du mal überlegt, sie auf S8 umzurüsten? ;-) -
Wiederbelebung einer Bolex H8RX
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Aaton: Ich finde Deine Schilderungen über "früher" so bunt und lebhaft, dass ich mir einen langen Artikel von Dir über deine Zeit bei Kodak in Stuttgart wünsche. Mit allen Details -- von silbernen Wagen mit aufgesägten Kassetten über panisch rennende Schichtleiter bis hin zu ohrenbetäubend lauten Remjet-Düsen. Und noch viel mehr. Ich hab das dermaßen genüsslich gelesen... ich will mehr davon. Auch das sind Erfahrungen und Wissen, das erhalten gehört. -
Wie sieht eure ideale Super8-Filmkamera aus?
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Martin Rowek's Thema in Schmalfilm
Was für ein Jammer. Hättest DU die Entwicklungsmaschine nicht übernehmen können? Oder was hat die für Ausmaße? :/ -
Drei Sensationen im neuen schmalfilm
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Ich bin noch gar nicht ganz durch, das Wetter war heut so gut. :) Aber ein paar Anmerkungen schon mal zu diesem offenbar wieder rundum gelungenen Heft: - Schön, dass Wittner wieder inseriert. Das stärkt das Vertrauen in die Zukunft der Firma. Und ich hab gleich mal wieder was bestellt dort... funktioniert also :) - Zu den neuen GK-Kassetten: Ist es eigentlich klug, dass das Andruckstück bei diesen Kassetten weiss bzw. sogar chromglänzend ist? Andruckplatten sind doch eigentlich immer schwarz. Heutige (Farb)filme haben ja fast grundsätzlich keine dichte Lichthofschutzschicht aus Rußgelatine mehr, weshalb sie ja von Experimentierfreudigen auch "falschrum" als sogenannte "Redscale"-Filme benutzt werden (die Schichtseite liegt dann in Richtung der Andruckplatte). Eine reflektierende Andruckplatte müsste doch eigentlich für Unschärfe sorgen... weil ein Teil des Lichts durch den Film durch leuchtet und dann diffus von der hellen Andruckplatte reflektiert wird. Weiß jemand, warum Herr Klose nicht einfach schwarzen Kunststoff gewählt hat? Hoffentlich nicht nur, damit die neue Andruck-"Platte" mehr auffällt... Ansonsten sehr schön, dass die Kassette jetzt besser zu funktionieren scheint. Ich freu mich schon, mal eine zum Untersuchen in die Finger zu bekommen. - Zu den HD-Überspieldiensten: Man fragt sich ja, was bei DVA Media passiert ist. Worauf bezog sich die Fa. "Belichtungszeit" denn bei dem angeblichen "Bildzittern"? Schade, dass auf die Ausreisser (in beide Richtungen) nicht noch genauer eingegangen wird. Böte es sich nicht an, zumindest Teile der abgetasteten Ergebnisse auf Vimeo zur Verfügung zu stellen? Es gibt ja auch subjektive Qualitäten -- der eine mag ein knackiges Gamma, der andere zarte Kontraste, Sättigung etc. - Zur sagenhaften Adastra: Mir erscheint das Aufwickelprinzip so genial wie logisch. Die große, bezahnte Trommel nimmt pro Umdrehung etwa 15cm-18cm Film auf. Bei der normalen 7,5m-Tageslichtspule sind das ja nur knapp 3,5cm auf den ersten Lagen. Schon nach gemittelt ca. 6 Lagen ist so ein Meter Film aufgewickelt. Eine 10m-Spule ergibt dort also ca. 60 Lagen Film. Bei 0,15mm Filmdicke wird der Wickel einer 10m Spule also nur ca. 9mm dick. Soviel Platz ist dort im Gehäuse definitiv. Auf der Abbildung auf Seite 31 oben sieht man auch das Blech, das für sauberes Aufwickeln sorgen soll – es scheint geschätzt ca. 12mm breit zu sein. Die die Perforation greifenden Zähne sind ja zum einen sehr kurz und zum anderen sich nach oben verjüngend ausgeführt. Somit gibt sich auch bei zunehmendem Perforationsversatz kein Problem mit übermässiger "Dehnung" des Films. Ein ganz schön geniales Teil! - Über die "Belle de Lyon" zu lesen macht Spaß. Was für ein tolles Projekt (auch wenn für mich da 3D-VFX nicht reinpassen, aber man wird sehen). Spannend, was dort über die DIY-Entwicklungsmaschine erwähnt wird. Leider leitet das erwähnte Blog kinomatography.com direkt zu dem von Max Sacker um. Dort sieht man eine HT-Rohr-Batterie mit einfachem Durchzugsprinzip (das Video ca. ein Jahr alt). Schön wäre es, wenn Schmalfilm über den Fortgang dieses Projektes mal genauer berichten könnte. Das Video dazu sieht etwas "gestaged" aus -- so läuft (bei voller Helligkeit!) Rohfilm in ein Bad und kommt schon direkt am anderen Ende als SW-Positiv wieder raus. Gut, bei Dunkelheit filmt es sich schlecht, aber interessant fände ich ein paar Details doch mal. Zum Beispiel wie der Herr Berbank-Green mit Schlupf umgeht, mit quellendem Film und dadurch sich verändernden Längen, mit Bad-Verschleppung und fehlenden Abstreifern. Auch frage ich mich, wie sich die kleinen Baumarkt-Möbelrollen als Umlenkrollen für Schmalfilm eignen -- der Film liegt hier ja voll mittig auf. Ich will Fotos, Jürgen! :) (Und am besten gleich auch noch welche von Lukas' neuer Maschine, die der absolute Hammer wird!) - Schön zu lesen wie immer die Filmtagebücher. Herr Bendel hat hoffentlich mittlerweile von den Zink-Luftbatterien für seine Nizo gehört, die günstig und einfach zu bekommen sind. (Ich vermute, er meinte mit "Quarzzellen" die Belichtungsmesserbatterien?) - Werden die "geopferten" Leserbriefe denn noch alle nachgeholt? Für mich sind die Leserbriefe mit das schönste an jeder Ausgabe. Aber ich finde ja auch, der Schmalfilm dürfte gern beliebig viel mehr Seiten haben. So, das wars jetzt bis S. 42 -- der Kamin prasselt und ich mach mich mal genüsslich an den Rest des Blattes. :) -
15 Meter Spulen für Doppel 8
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Fairchild Cinephonic's Thema in Schmalfilm
Laut BDA wurde übrigens jede Bolex H8 mit je einer Leerspule für 7,5m, 15m und 30m geliefert. -
Neu hier und gleich nerv ich mit ein paar Fragen ...
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Wayne's Thema in Schmalfilm
Das, also die 25%, halte ich für ziemlich aus der Luft gegriffen. Man sollte nicht alles glauben, was im Internet steht... -
Wiederbelebung einer Bolex H8RX
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Dies ist übrigens auch ein DS8-Umbau. Man beachte die Spulendorne. Aber der Preis ist ziemlich absurd und Muster steht auch nicht drauf... -
Wiederbelebung einer Bolex H8RX
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Für besser als die üblichen Zooms halte ich die Switare allemal. Hab's aber nicht ausgemessen. Zooms sind halt immer Kompromisslinsen. -
Wiederbelebung einer Bolex H8RX
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Ich finde 511,- vor allem tapfer bei einem Verkäufer mit so miesen Bewertungen, der zudem nicht mal auf Anfrage bessere Fotos rausrückt. Mal abgesehen davon, dass es "nur" ein Grebensteinumbau ist (und die abgebildteen Objektive nicht zu denen der Beschreibung passen). Was man aber bei so einer Auktion bietet, muss jeder selbst wissen. Das Wertempfinden ist eben subjektiv und muss es auch sein. Lässt man eine 30,5m Rolle DS8 ca. 100€ kosten (inkl. Entwicklung). Dann sind 300€ für einen Body mit Linsen nicht viel -- eine Kamera die nur so viel wie drei Filme kostet? Schnäppchen! Andersrum kann man sagen: Film ist so teuer, dass ich wenn, dann nur perfekte Qualität will. Ich zahle also €2000 um mich später nie über die Qualität oder Fehler zu ärgern. Oder man sagt: Sie wird eh fast nur in der Vitrine stehen. Ich zahle höchstens €150. Oder man sagt sich: Ich biete €600 für diese Auktion und verkaufe die vier Objektive einzeln für je €150, dann habe ich den Body ja quasi umsonst bekommen. Oder man hat eben nur Summe X übrig und wartet solange, bis man ein entsprechendes Schnäppchen macht. Im Januar ging eine Muster-Bolex für $390 weg. Mal hat man Glück, mal war das "Haben-wollen" sehr stark.... -
Neu hier und gleich nerv ich mit ein paar Fragen ...
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Wayne's Thema in Schmalfilm
bei mir jetzt nich mehr :) -
Wiederbelebung einer Bolex H8RX
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Ich habe das 8-36mm ohne Belichtungsmesser. Dessen Bildkreis scheint aber im Weitwinkelbereich für DS8 zu klein zu sein, auch daher reizt es mich nicht so sehr. Auch finde ich die Springblendenmechanik nicht so sonderlich durchdacht (Warum öffnet die Blende nur bei halbgedrücktem Auslöser? Und warum nicht ganz?). Aber als "Backup" behalte ich es. Zum Preis: Der ist fair. Weit unter Muster-Niveau. Ich werd ihn hier nicht erwähnen, aber wer mag kann ja selber anfragen. Zu den JK-Umbauten ist hierzulande wenig zu finden. In den USA aber sind die sehr beliebt und werden seit 30 Jahren gelobt. Auch hier sitzt der Greifer zwar nicht S8-Normgerecht, aber es wurden über 2000 Bolices von JK konvertiert. Bestandteil sind verchromte Vor- und Nachwickelrollen, harteloxierte Filmbühne, harteloxierte Greifer, korrekt funktionierende Zählwerke und Adapter für die Vierkant-Dorne der DS8-Spulen, normgerechter Bildstrich, Versatz des Objektivrevolvers, Anpassung des Suchers (90% des S8 Bildes). Meine Bolex wird diese Teile eines JK-Umbaues erben (also kein Umbau durch JK selbst, sondern durch einen Bolex-fanatischen Kameratechniker) Ich bin ausgesprochen gespannt und sehr zuversichtlich. -
Neu hier und gleich nerv ich mit ein paar Fragen ...
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Wayne's Thema in Schmalfilm
ja :) -
Hallo, wie nebenan schon beschrieben habe ich jüngst sehr günstig eine Bolex H8RX4 erworben. Das gute Teil kam mit den drei Switar-Makro-Festbrennweiten (5.5, 12.5 und 36mm) und dem 8-36/1.9 Vario (letzteres interessiert mich aber irgendwie weniger, die Primes sind einfach so unglaublich gut). Die Kamera kam aus einem Adelsnachlass, war äußerst mies fotografiert und wirkt, als sei sie nie benutzt worden. Mit Ausnahme der BDA und der Rückspulkurbel war wirklich alles dabei, vom Bolex-Aufzieh-Selbstauslöser über Gossen-Aufsteckbelichtungsmesser (nebst intakter Quecksilberbatterien in OVP), Fiilmspalter, aller Sonnenblenden und Filterhalterringe und Objektivdeckel und RX-Fader bis zur Ledertasche und den originalen Leerspulen -- also nahezu komplett. Glück gehabt. Obwohl sie natürlich dringend eine Schmierung und Justage verdient hätte, schnurrte sie doch so sanft und gleichmässig, dass ich am Wochenende zwei Rollen Fomapan R100 als Testfilm verdreht habe. Wir waren zu Besuch in Goslar, am Samstag mit der Harzquerbahn (Dampflok!) Richtung Brocken unterwegs, also ideale Voraussetzungen für einen praktischen Testfilm. Hach, was macht die Kamera für eine Freude! So schwer sie an der Schulter zieht und so viel mit ihr beim Filmen zu bedenken ist, so unglaublich wertig und flexibel ist sie doch auch. Die insgesamt 30m Film haben mir auch genug Gelegenheit gegeben, so ziemlich jeden denkbaren Fehler einmal zu begehen :) Ja, man muss wieder abblenden nach dem fokussieren. Ja, man sollte die Entfernung am richtigen Objektiv einstellen. Ja, die Kamera läuft so leise, dass man auf den Meter-Zähler gucken sollte. Bei 13m sollte man wohl definitiv mal wenden. Nein, man sollte jede Spule nur einmal wenden (hab's aber zum Glück noch vorm Weiterbelichten gemerkt) Ja, die 24 statt 18 fps (bei den Fahraufnahmen) sollte man auch am Belichtungsmesser einstellen. Ja, im vollen Museumswagen davonrollende Filmdosendeckel sind ärgerlich. Wenn man den Belichtungsmesser einschaltet, misst er wesentlich besser. usw... Macht aber nix. Es hat riesigen Spaß gemacht, die Motive waren zahlreich, der Dampflokgeruch betörend und der Harz pittoresk. Kaum zu Hause angekommen habe ich die beiden Filme entwickelt und getrocknet. Zum Slitten habe ich mir zwei 15m Labor-Spulen mit Sekundenkleber Rücken an Rücken geklebt und das Sandwich auf meinen Betrachter gesteckt. So liess sich der Film bequem durch gleichmässiges Kurbeln von der 16mm Spule durch den Filmspalter auf die beiden 15m Rollen teilen. (Der Lomo-Trenner läuft übrigens wesentlich leichter als der Knubbel von Bolex, obwohl ich letzteren extra noch geschmiert hatte. Wirkt auch weniger präzis verarbeitet.) Alle vier Streifen koppeln, Vorspann davor und rein in den Projektor. Was war ich gespannt! Was soll ich sagen? Die Qualität ist einfach enorm. Ich wusste nicht, dass Normal-8 so gut aussehen kann. Knackscharf bis in die äußersten Ecken, keine Vignettierung erkennbar, absolut perfekter Bildstand in alle Richtungen. Das erste Szenenbild ist jeweils etwas hell, aber das wird der Service richten. Selbst die fehlbelichteten Szenen sind großteils noch absolut ansehnlich (der Foma hat aber auch einfach einen tollen Kontrastumfang.) Kurz: Ich bin verliebt bis über beide Ohren in die H8RX! Heute Abend ging die Kamera nun auf die Reise nach Canada, wo ich sie auf DS8 umrüsten und natürlich Warten lasse. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich zu dem Umbau entschlossen. So hervorragend die Qualität von Normal-8 auch ist: - Ich bin gespannt, was die H8 aus dem größeren Bildformat rausholt - Mein Gerätepark ist S8 optimiert. Von der Klebepresse bis zum Projektor bin ich bzgl. N8 nur recht mittelmässig bestückt. - ich habe bereits ein halbes Dutzend Doppel-8 Kameras. - Einen zweiten H8-Body für Doppel-8 kann ich mir bei Bedarf später immer noch mal leisten. - Das 5.5er Objektiv bekommt den Bildkreis erweitert und wird so noch weitwinkliger. - Wittner wird mich wohl noch sehr sehr lange mit DS8-Material beliefern können, und es ist günstig. (SW reicht mir meistens) - Das Angebot ist sehr fair Nun heisst es also wieder warten. Und Vorfreuen. Ach ja: Auf der Dampflokfahrt wurde ich von den eisenbahnbegeisterten Herren etwa alle 90 Sekunden auf die Bolex angesprochen. Bestimmt mit einem Dutzend älterer Herren bin ich in umfangreiches Plaudern gekommen. Die meisten davon hatten eine Videokamera um den Hals hängen. Alle hatten ihre Schmalfilm-Ausrüstung noch zu Hause und waren früher eifrige Filmer. Nicht ein einziger der Herren wusste aber, dass es noch immer Filmmaterial gibt! Einige waren dankbar für den Hinweis auf Wittner und wollten sich "da mal umgucken", es "passe ja an sich viel besser zum Dampf". Einer fand gar die €30 für Film und Entwicklung "bereinigt kaum teurer als damals". Bezüglich der Verfügbarkeit von Film ist PR-mässig irgendetwas ganz gewaltig schief gelaufen. Man wüncht der Fa. Wittner mal eine Sichtbarkeit, wie sie auch das "Impossible Project" (für neue Polaroidfilme) erlangt hat. So, und jetzt gehe ich schlafen und träume von meiner neuen alten. :)
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Neu hier und gleich nerv ich mit ein paar Fragen ...
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Wayne's Thema in Schmalfilm
So schwer ist das gar nicht. Und ja, habe ich schon gemacht. So hatte ich bei einem größeren Projekt in der H16 eine Rolle Film spontan zu "Push Rolle" gemacht, die immer abends in der Dämmerung dran kam. Hat prima funktioniert. Ich zitiere mal die Anleitung der Bolex dazu: -
Vermutlich gibt es auch verschieden reagierende Fomapan R100. Die Doppel-8 Rollen die ich habe brauchten auch etwas mehr Erstentwicklungszeit und längeres Bleichen als die 305m S8-Rohfilm von Wittner, die ich habe...
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Ich fürchte, dafür hat er nicht genug Silber in der Schicht. Probiert habe ich es aber noch nicht. Aus dem Bauch würde ich 1-2 Blenden draufgeben und dann mit einer schlechten Dmax im Ergebnis rechnen. Aber versuchen sollte man das mal :) K40 geht auch, irgendwie aktiviert mein Rezept aber die Gelbschicht, zumindest wird der Träger Knatschgelb. Im Bleicher verschwindet das gelb zwar schnell wieder, der frisst aber eben leider auch die Lichter an. Noch so eine Baustelle, an der ich (wenn mal wieder Zeit ist) gerne weiter experimentieren würde...
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Das Foma-Kit halte ich vor allem für extrem überteuert. Ich setze seit Jahren selber meine Chemie an, Entwickler basieend auf Dokumol nebst Zusätzen, alle weiteren Zutaten sind einfach bei Herrn Suvatlar zu beziehen. Mit meinem Rezept entwickle ich Plus-X, Tri-X, Fomapan R100, Svema 50 ASA und alle Orwo-SW Filme ohne Probleme zu knackigen SW-Positiven. Verändern tun sich nur die Zeiten der Ersteentwicklung. Ich verwende grundsätzlich entmineralisiertes Wasser aus dem Baumarkt zum Ansatz und lasse jede Lösung mindestens 3 Stunden "reifen" bevor ich sie benutze. Das lohnt in jedem Falle. Alle Details in der Schmalfilm 06/2011 -- das würde hier den Rahmen sprengen. :) @Filmtechniker: Die Tri-X Schicht rutscht mir meist vor allen anderen vom Träger. Ich verwende da jetzt Härter im Fixierer. Mit Foma habe ich das zum Beispiel noch nie erlebt... bist Du sicher mit der Härtung? @Fairchild Cinephonic: Du hast PN.
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Moviechrom und Tetenal Colortec
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Fairchild Cinephonic's Thema in Schmalfilm
Meinst Du mit "Beschichtung" die Rußgelatineschicht oder die eigentlcihe Emulsion? "Schwarze Flocken" klingt eher nach ersterer. Diese löst sich bei vielen Moviechromes (v.a. weisse Schachtel) gern schon komplett im Entwickler ab. Ich bade Moviechromes daher immer vorab in etwas warmem Waschsoda, bewege und wässere danach gründlich. Meist löst sich die Schicht so zu 99% ab und man kann danach gefahrlos entwickeln. Da die Flocken dazu neigen, sich in der Lomo-Spirale zu verfangen und da festzukleben, reinige ich die Spule nach der Entwicklung. Ich zitiere mal aus meinem Artikel zur Selbstentwicklung aus Schmalfilm 06/2011, denn die Rezeptur reinigt bestens: Sehr effektiv zum Anlösen hartnäckigster Rem- jet-Schichten ist ein kurzes Bad in folgender Base: 1. 800 ml Wasser ca. 30° C 2. 20 g Borax (Natriumtetraborat) 3. 100 g Natriumsulfat 4. 1 g Natriumhydroxid (Ätznatron) 5. Auffüllen auf 1 l Das Natriumhydroxid sollte man in 200 ml kaltem Wasser ansetzen, da es sich beim Auflösen erwärmt. Es ist unbedingt Schutzkleidung zu tragen. Wem das zu aggressiv ist, der kann es auch mit etwas Soda aus der Drogerie versuchen. -
Hat sich das Problem mit dem Danebengreifer denn von selbst behoben?
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Wittner macht ernst...
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Genau so. Ist doch ganz einfach und logisch eigentlich...? -
Wie sieht eure ideale Super8-Filmkamera aus?
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Martin Rowek's Thema in Schmalfilm
Ich möchte bitte Größe und Gewicht der Agfa Microflex Optische Leistung der Kern Switar Primes 4-80mm bei 1:1,2, ggf. auch C-Mount Schwingspiegel und Vollmattscheibe Vor- und Nachwickelrollen auch mit der Kodak Super-8 Kassette (via Schlaufe) Module für N8, S8, DS8 und gern auch 9,5 (so à la Elmos C-300) Intervalometer und B-Funktion der Nizo Pro Zeitlupe bis 120 fps Sektorenblende von 0°-270°, manuell und synchronisiert steuerbar Kreisrunde Irisblende für schönes Bokeh Einzelbildzählwerk komplette Unterstützung für Rückwärtslauf Optischen Bildstabilisator wie bei den Canon L-Objektiven Optionale EXIF-Einbelichtung (szenenweise) am schmalen Rand neben dem Filmbild SMPTE-Code neben jedem Fllimbild Lichtton in hoher Qualität, als 2D oder 3D-Barcode codiert im Filmrand neben der Perfo, ohne Versatz zum Filmbild, Dropout-redundant Kurbel zum Notfall-Aufladen des Lipo-Akkus (ansonsten USB-ladbar) Direkte Andockbarkeit an eine tragbare Durchlaufentwicklungsmaschine Optionale Verwendung als tragbarer Projektor mit Hochleistungs-Vollspektrum-LED Motivklingel Mir fällt bestimmt noch mehr ein... -
Neu hier und gleich nerv ich mit ein paar Fragen ...
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Wayne's Thema in Schmalfilm
Bei der Bolex kann man auch (mit viel gekurble) zwischendurch den Film wechseln. Sogar ohne ein einziges Einzelbild zu verlieren. Steht in der Anleitung, muss man nur erstmal drauf kommen :) -
Lesen! http://www.wittner-kinotechnik.de/neu/news2012.php#20121015-1 Finde ich ja grossartig, dass Wittner nicht alte Maschinen aufarbeitet, sondern neue anfertigen lässt. Und wenn die Perforieremaschine noch kommt... und wenn Wittner tatsächlich die Spritzgussformen der (besseren!) AGFA-S8-Kassetten im Keller hat... ja, dann können wir noch viel viele Jahre weiterfilmen. Ein Hoch auf dieses Unternehmen.
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Hallo BolexH8RX, Danke für das Angebot! Eine Anleitung habe ich mittlerweile gefunden, die ist auf dem Weg zu mir. Dein Plädoyer für den "Henkelmann" macht mich ja doch neugierig, aber ohne den passenden Drahtauslöser würde ich damit wohl nicht glücklich werden... Was ich allerdings noch suche, ist eine Rückspulkurbel für die H8 mit flacher Basis (größeres Innenloch als die alte Kurbel). Hat da jemand zufällig noch eine übrig? Einen ganz besonderen Griff habe ich eben HIER entdeckt... ziemlich amerikanische Idee irgendwie. Gerade aber in der Öffentlichkeit aber wohl zumindest als irritierend wahrgenommen... ;)
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Wie lang sind Eure letzten Filme so?
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Und tschüüüüsssss!'s Thema in Schmalfilm
Sehr schön. Ich hoffe, die Projektion zeigt etwas mehr Schattenzeichnung als die ziemlich absaufende Abtastung. :) Ich bin gespannt, wie der Bildstand nach Piehler sein wird... da ist definitiv noch mehr drin...