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Dieser Thread gefällt mir. :) Eigentlich sollte es ziemlich einfach sein, einen Arduino o.ä. dazu zu verwenden, per Photodiode Dunkelpahsen in echten Timecode (oder auch schlichtes Midi) zu verwandeln. 700,- kostet das bestimmt nicht. Nur müsste es mal jemand machen. Bei mir warten lieder noch drei andere Film-bezogene Arduinoprojekte in der Warteschlange...
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Tut mir Leid, Rudolf, aber ich finde "Super-8 gegen Video" einen Vergleich wie "Schallplatte gegen CD" oder wie "Brief gegen Email". Man vergleicht Äpfel mit Birnen. Es ergibt einfach keinen Sinn und erst recht keine absolute Wahrheit. Es gibt keine allgültige (!) Vergleichsmatrix, in der das eine System gegenüber dem anderen gewinnen würde. Jeder hat seine eigene, und das ist gut so. Ein Hoch auf die Subjektivität! Ein Hoch auf die Freiheit und die Möglichkeit, noch immer fast alle Schmalfilm-Systeme nutzen zu können! @Aaton: Ich danke Dir übrigens für die Recherche zu den alten Umkehrmaterialien. Über die Brauntöne der Flamen habe ich herzlich geschmunzelt. :)
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Bei modernem Lichtton wird das doch schon genau so gemacht! :) Ein interessanter Gedanke, wenn auch nicht wirklich projezierbar. Gehen wir einfach davon aus, dass ein S8-Einzelbild sicher (!) unterscheidbar ein Raster von 400x300 Punkten darstellen kann, so ergäbe ich bei 18 fps eine Bandbreite von etwas über 2 Mbps. Wenn wir jetzt noch zwischen Schwarz, Weiss, Gelb, Cyan, Magenta, Rot, Grün und Blau gefärbten Punkten unterscheiden, kriegen wir 3 statt 1 Bit pro Bildpunkt unter und kommen auf bummelige 6,5 Mbps – da liesse sich schon einiges unterbringen. In der Praxis bräuchte man aber noch eine gewisse Informationsredundanz zur Fehlerkorrektur. Und am schönsten wäre es, wenn man so modulieren/encodieren könnte, dass diese bunten Bildpunkte noch das eigentlich verschlüsselte Filmbild wiedergeben... dann könnte man auch normal projizieren. Moment. Warum dann nicht gleich projizieren, auf Kompression verzichten und somit volle Superresolution geniessen? ;-) Ein schönes Gedankenexperiment aber in jedem Fall!
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Ich kapier es nicht. Warum sollte man einen CMOS-Sensor in eine S8-Kassette quetschen? Wegen drei Ringen am Objektiv? Och nö. Mal abgesehen davon, dass so eine Digitalkassette eigene Batterien bräuchte, teuer wäre (Stückzahl!), der Sensor frei liegen würde und somit sehr empfindlich wäre, mehr als 200 Sekunden fassen würde (was ich definitiv auch als Nachteil werten würde), weder verschiedene Gangzahlen noch Überblendungen könnte, niemals Look und Dynamik von Film erreichen würde... das ganze lässt sich weder (mit Kitt und Schere) schneiden noch im Projektor projizieren. Das hätte etwa so viel Charme wie ein Schallplattendummy, bei dem die Abtastnadel von einem digitalen µController in Schwingungen versetzt wird. Finde ich völligen Blödsinn. Lasst die Sachen doch sein, was sie sind! Film ist Film, Digital ist Digital. Lomo ist Lomo und Arri ist Arri und Neuneinhalb ist Neuneinhalb. Wer eine Webcam in einer Canon 1014 spazieren trägt ist nicht besser, als einer der einen DLP-Beamer in ein Schmalfilmprojektorgehäuse baut. Ich habe nichts gegen Medien-Mashups (wie RudolfsKopieranlage), so lange sie einen Vorteil bringen. Aber den Vorteil sähe ich hier einfach nicht gegeben.
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Farbcharakteristika im Schmalfilm
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Es gab Mitte der 80er tatsächlich mal Umkehrfilm unter dem Namen "Ilfochrome". Ich habe die aber bisher nur in KB-Patronen gesehen. Es gab den von 100 bis (angegebenen) 1000 ASA. Auf Flickr gibt es ein Bild davon, irgendwo im Keller habe ich auch noch eine Patrone davon: Mit dem von Aaton völlig richtig beschriebenen Ilfochrome/Cibachrome Verfahren mit Azo-Farbstoffen hat das aber absolut nichts zu tun, ist ja ein E6-Material. ich vermute OEM (Konica? Fuji?). 1956 kam der "Ilford Colour Film Typ F" auf den Markt, ein Umkehrfilm mit ca. 20 ASA, so weit ich weiss aber nur Kleinbild-Konfektionierung. 1962 kam dann der "Ilfochrome 25 ASA 8mm Cine film". Hier gibt es Einzelbild-Scans und Bilder. Ich habe von diesen Filmen in meinen alten "fotomagazin" Zeitschriften aus der Zeit gelesen, es gab sie also höchstwahrscheinlich doch auch in der BRD. -
Obercooler Normal-8-Projektor
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Ultraschall. Man bediente das Gerät offenbar mit Helm. :) (Aus "Popular Science September 1961, Seite 92) Wie man allerdings Ultraschall ohne Batterie erzeugt, weiss ich auch nicht. Vielleicht erzeugt man beim Tastendrücken Strom..? -
Wer ausser den Nizo Silberlingen stand bei diesem Design noch Pate? :) http://www.huhmagazine.co.uk/3267/fuuvi-bee
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Farbcharakteristika im Schmalfilm
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Was Du zum Kopierfilm (es ist doch Kopierfilm?) sagst, ist interessant, Simon. Do kenne ich das auch von C-41 -- solange die Temepratur einigermaßen stimmt, ändert sich bei wechselnden physiklaischen Gegebenheiten (und Zeiträumen) vor allem die Dichte. Einen fiesen Farbkipp schafft man erst ab ein paar Grad Abweichung, am besten nach unten. E6 ist da aber deutlich empfindlicher – vor allem der Erstentwickler (der das SW-Negativbild entwickelt) kann viel am Ergebnis verändern – sowohl Dichte, Farbbalance, Kontrast bzw. erreichte Empfindlichkeit als auch Dmax und Dmin können hier leicht "einen weg kriegen". Der Farbentwickler reagiert sehr auf wechselnde Alkalität, siehe unten oder auch hier (S. 11ff). Tetenal zum Beispiel bietet/bot für den Dreibadprozess eine per Post abrufbare Phiole Additiv zur korrekten Entwicklung bestimmter Fujifilme an... soviel zum "Standard" E6. Beim 3-Bad-Prozess kritisch ist auch, dass schon geringste Spuren des CD den FD verunreinigen und zu schlechterer Dmax (Schattenbläue!) führen können. Hier reichen (laut Tetenal) schon Dämpfe. Ich will keine Panik machen, und E6 ist prima, aber die Ergebnisse der unterschiedlichen Labore waren schon nicht unerheblich; zum Glück allerdings weitgehend lineare Verschiebungen, die unser Auge gut auszugleichen vermag. Micha: Das unterschiedliches Glas einen tatsächlich sichtbaren Effekt auf die Farben eines Filmes haben soll, hätte ich jetzt nicht für Möglich gehalten. Da spielt doch die Lichtfarbe im Projektor eine viel wesentlichere Rolle, oder? Ich habe farblich noch nie einen Unterscheid wahrnehmen können, auch nicht, wenn ich eine einzelne Kassette zwischen Nikon und Canon hin- und her wechsle (was ich nicht selten tue). So sammelt jeder seine eigenen Erfahrungen... und diese kleinen Unzulänglichkeiten sind es ja auch irgendwie auch, die unser Hobby so lebendig und liebenswert machen... -
Du hast recht, Joachim. Verzeih. Ich hatte das PDF unterwegs auf dem Telefon nicht angesehen. Das habe ich dann falsch in Erinnerung gehabt. Übrigens gibt es hier noch eine FIlmfräse, zu einem ähnlich absurden Preis: http://www.ebay.de/itm/Tonspurentfernungsgerat-Filmfrase-S8-N8-/220936059264?pt=DE_Foto_Camcorder_Schmalfilm_Schnittgeräte&hash=item3370d0b980#ht_1492wt_1155
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In der Tat, Wunsch- und Traumpreise... hoffentlich fällt da keiner drauf rein. (Warum darf man die "Jovanovics" hier denn eigentlich nicht beim Namen nennen? Die Sachen auf den Bildern haben ja teils sogar Jovanovic-Aufkleber...)
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Um das Thema mal fortzuführen: Es mag ja sehr klare Unterscheide in den Farbcharakteristika von zwischen Velvia und Ektachrome geben – habt ihr aber auch mal bedacht, was für einen großen Teil daran die Entwicklung hat? E6 kann farblich massiv unterschiedliche Ergebnisse bringen, je nach pH-Wert des FD, der exakten Temperatur, des Verbrauchsgrades der Chemie, der jeweiligen Agitation usw. usf. Meiner Erfahrung nach (siehe E6-Test vor ca. einem Jahr im Schmalfilm) machen diese Schwankungen mindestens genauso viel aus wie die Materialeigene Farbcharakteristik. Einwände?
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Also bei mir lebt der Film ja vom Inhalt, nicht vom Farbprofil. Wenn eine Szene mal zu warm ist oder ein paar Schatten bläulich, dann "ärgere" ich mich deshalb doch nicht. Die schneide ich dann eben raus oder toleriere sie. Das mir ein Umkehrflm von den Farben her mal grundsätzlich etwas versaut hat, habe ich noch nicht erlebt. Die Sorge ist umso sinnloser, da es praktisch schliesslich nur noch zwei Farbumkehrmaterialien zum Filmen gibt. Die sind, wie sie sind, und sie sind beide sehr gut. Nutzen wir sie, so lange es sie gibt! Und hier ggf. über Farbcharakteristika, Feininger, Schattenbläue und vermeintliche Neutralität weiter zu diskutieren wäre schön. Danke.
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"Analogisieren" also zurück von DVD auf Super-8 (zweite Version)
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Guest_Rudolf 51's Thema in Schmalfilm
Du hast Post. :) -
"Analogisieren" also zurück von DVD auf Super-8 (zweite Version)
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Guest_Rudolf 51's Thema in Schmalfilm
Das ist ein sehr guter Plan, Rudolf. Idel wären immer Belichtungsreihen, also je 5 Sekunden -1 Blende, Normal, +1 Blende. Auch wenn Du dann viel Graufilter wechseln musst -- nur so kann ich dem Film mehrmals Teststücke entnehmen um mich an die richtige Entwicklung ranzutasten. Ein zum Einmessen ideales Testbild schicke ich Dir gleich mal per Email. Du benutzt ja noch MacOS 9 auf der Kopiermaschine, oder? Ich weiss es nicht mehr -- kann man dort das Gamma der Grafikkarte einstellen? Eine zumindest grobe Kalibrierung des Ausgabebildschirmes würde ja durchaus Sinn machen. :) -
Wie wär's mit einem neuen Thread, ihr zwei?
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Wenn man sich mal so ansieht, was heute beim Color-Grading von kommerziellen Filmen so Usus ist, dann ist selbst der Velvia noch ein ausgesprochen neutraler Film. :)
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Ich meine, mein Kodak PS war auch "Pre-Striped", nicht "Post-Striped". Ich hab ihn wohl vor ca. 10 Jahren entwickeln lassen und er kam direkt von Kodak zurück. Ob er zwischendurch noch bei Andec o.ä. war, weiß ich aber natürlich nicht. :) Allemal ein spannendes Nischenthema. Und es zeigt, wie schnell Detailwissen verloren gehen kann.
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Es gibt durchaus temperaturabhängiges Durchschlagen. Trockenes Dielektrikum und so.
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"Analogisieren" also zurück von DVD auf Super-8 (zweite Version)
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Guest_Rudolf 51's Thema in Schmalfilm
Hach, super, Rudolf! Ich freue mich riesig mit Dir, dass Du schon so weit bist. Und bald die ersten Tests machen kannst. Zwei Anmerkungen noch: - Beim Einstellen der Schärfe mach die Blende bloß auf... und stell es am besten auf unendlich (falls möglich), denn das Kern ist auf Unendlich gerechnet und hat dort die planste Schärfeebene. - Ich bin immer noch nicht sicher, ob Entwickeln zum Negativ so gut wird bzw. werden kann. Ich muss das auch noch mal austesten, aber Simon sollte da eigentlich auch was zu sagen können... die Dmax ist nach Negativentwicklung einfach geringer als nach guter Umkehrentwicklung, sprich Dein Schwarz wird Dunkelgrau. Dazu hat der Orwo UN54 noch einen nicht glasklaren Träger, Deine Lichter sind also belegt... dazu würde Dir eine (unmodifizierter) Negativprozess ein Gamma von 0,5-0,7 erzielen, was für die Projektion einfach zu flach ist. In sofern bestens, dass Du das praktisch austestest! Vielleicht kannst Du ein Stück der "Orwo UN54 zum Negativ" Rolle nicht Andec, sondern mir schicken? Ich könnte dann mal gucken, was ich an Dmax und Gamma da rauskitzeln kann. Ich denke an Dokumol mit Kaliumthiocyanat. Oder einen Lith-Entwickler. Können wir aber auch machen, wenn Du die richtige Belichtungszeit einigermaßen kennst (Bei Beativen ist die effektiv erreichte Empfindlichkeit ist ja auch von der Entwicklung abhängig!) -
Nur weil hier über Tonspuren geredet wird, musst Du ja nicht Deine Filme vertonen, Aaton11. Ich bespure auch nicht, liebe den Amateur-Schmalfilm als Stummfilm, möchte aber trotzdem alles zu diesem Thema lesen. Die Sinnhaftigkeit des Threads also in Frage zu stellen, weil er Dich nicht interessiert, ist absurd. Danke. Ich sehe es kommen: Wenn Rudolfs Kopiermaschine läuft und ein Entwicklungskonzept steht, ob nun Cargo, Andec oder Selbstbau, dann wird er sich eine Filmfräse nebst Bespurungs-Spritzanlage basteln. :)
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Der Schmierfilz sollte aber trotzdem nie trocken sein... paar Tropfen Silikonöl rein. Oder eben ggf. schmieren lassen. Der Anlaufkondensator ist trotzdem der heisseste Kandidat, denke ich.
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Bei Cinefox noch für €13,95 (ab 10 Stück). Mal gucken, wie lang das hält. :) (Die "Entwicklung mit Abtastung" von denen kann ich übrigens wirklich empfehlen. Die unkomprimierten Rohdaten die ich auf Festplatte bekam, sind wirklich anständig. Nicht ganz HM73, aber für den Preis echt ein gutes Angebot. )
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Ich hab hier noch eine Rolle "Kodachrome 40 PS", was wohl für "Pre-Striped" stand. Es ist Soundfilm in einer Nicht-Sound-Kassette. Ich habe ihn gerade nicht greifbar (zwei Stockwerke weiter unten), aber ich meine, auch dieser Filim hat so eine aufgespritzte Tonschicht. Ein auflaminiertes Tonband hätte die ädertortur des K14-Prozesses wohl auch nicht immer so ohne weiteres überlebt. Aaton11: Weisst Du mehr dazu? Hat Kodak laminiert oder gespritzt?
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Wären Dir ca. 120m Positivkopie (keine Ahnung, was) erstmal hilfreich! Sind ohne Kern als loser Wickel, im Sandwich mit 16mm Cordband gewickelt... vielleicht will das ja noch ein anderer Forent habe? Mein Uralt-"Rohfilm" sind doch alles kürzere Stücke. und stinken teilweise schon heftig. (Ob Rohilm reift, wie Wein und Käse..?)
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Mit Rußgelatine läuft ja besser als ohne (u.a. dazu ist sie ja da). Wenn es also ohne läuft, läuft es auch mit. Und viele Filme haben eh kein Remjet, Die SW-Materialien die Rudolf anstrebt definitiv nicht :) Rudolf: Ich hätte da noch einen Wickel unbelcihteten 16mm Film, der so alt ist, dass nicht mal ich ihn noch benutzen würde. Ich guck gleich mal, wieviel und was das ist. Aber ist Dir mit 16mm wirklich geholfen? Wäre ein Test mit Greifer nicht viel besser? Idee: Frag doch mal bei Andec, ob die nicht irgendeinen fehlkopierten Rest übrig haben. Für Herrn Draser könnten ja theoretisch bald ein paar Entwicklungsaufträge anfallen. :)