-
Gesamte Inhalte
12.781 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
523
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von Friedemann Wachsmuth
-
Super, Hans-L.! Solch kreativen Einsatz mag ich sehr. Ich hoffe auf bestes gelingen. Mit einem Fliehkraftschalter kämpfe ich auch gerade, allerdings einem, der ab einer gewissen Drehzahl die (sonst leicht gedimmte) Lampe hochpetern soll. Er betätigt einen Mikroschalter, dessen Schnappfeder müde geworden ist. Beim Versuch sie etwas nachzubiegen, brach sie dann und verschwand. Marquardt stellt zum Glück so ziemlich alles erdenkliche an Schnappschaltern her, ich habe gestern ein paar Typen bestellt, die als Ersatz dienen könnten. Vielleicht ist es bei Dir ja was ähnliches?
-
Das war aber bestimmt mit der Pike-Cam, nicht mit dem Zeilenscanner... Ich warte noch auf meine Testergebnisse von letzterem. Bin schon sehr sehr gespannt.
-
Noris Präsident D - N8 Einsatz
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
@Michael: Ist das acuh ein Präsident? Meiner hat die zwei großen Tasten nicht, dafür den stufenlosen Regler. Und hinten noch diesen ominösen Synchroner, durch den man ein Tonband fädeln könnte. @Filmtechniker: Nein, kein P8. So ein Modell im Bolexkleid, kann man von S8 auf N8 mit einem Schiebeschalter umstellen. Ich habe die genaue Bezeichnung gerade nicht parat. -
...was ja ein reines Softwareproblem und damit ärgerlich ist. Man müsste vor die Lichtquelle des HM73 nur eine invertierte Negativmaske bringen und könnte so zumindest im Farbraum-Offset korrigierte Negative scannen. Die dann zu invertieren und ggf. noch in Lab-Color zu wandeln ist in avisynth o.ä. nicht sonderlich komplex... ich ping Daan mal an. :)
-
Dosenöffner und Tischkreissäge -- mehr braucht man nicht. In Härtefällen hilft der pneumatische Hilti-Bohrhammer.
-
Ich glaube die scannen mit einem Rank Cintel Millenium, so ziemlich das Beste überhaupt. Wie genau der funktioniert , also ob Zeilen- oder Vollbild-Flyingspot, weiß ich aber auch nicht. Auf jeden Gall wären Transportprobleme eine plausible Eklärung. Frag doch mal nah bei AVP und berichte uns dann. :)
-
ISCOMORPHOT 8/1,5X ISCO – GÖTTINGEN
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Joachim's Thema in Schmalfilm
Ausserdem erfahren wir es dann nicht unbedingt. Und es ergibt sich keine schöne Diskussion zum Thema. :) -
War das ein Zeilenscanner?
-
Hallo, ich repariere gerade einen Noris Präsident D fertig, den ich für 1,- € bei Ebay gefunden habe. Ein tolles Gerät in technisch sehr schönem Zustand und besonders interessant, da er eine 150W/15V Lampe hat. Läuft auch wieder prima und die Lampensteuerung ist auch fast wieder komplett (der Präsident dimmt die Lampe ab gewissen Drehzahlen, dem Mikroschalter dafür dazu aber fehlt eine Feder, da die gebrochen war). Der Projektor hat hinterm Objektivhalter einen Einsatz, der mit "S8" beschriftet ist. Da mein einziger N8-Projektor eine zickige Eumig-Funzel ist (irgendwie ein Montagsgerät), hätte ich jetzt unheimlich gern auch noch den N8-Einsatz dafür. Der Verkäufer ist leider ahnungslos. Hat jemand zufällig so einen Einsatz und würde ihn abtreten? Gab es den überhaupt? Weiss jemand, ob man dazu noch mehr tauschen musste? Sieht zumindest nicht so aus, als hätte die Mechanik sonst noch leicht tauschbare Teile. Hoffnungsvoll: Friedemann
-
Das klingt doch sehr nach selbermachbar. Pesen gibt's in allen Längen zB beim Dampfmaschinenfachhandel.
-
Hast ja ein iPhone. Das filmt doch auch in HD... ;)
-
Genua das ist das Problem: Das man bei 7 Blenden Unterbelichtung noch brauchbare Schatten (bzw. Lichter) bekommt, ist eben nichts als eine leere Behauptung. Sieben Blenden Unterbelichtung heisst 1/128 des Lichtes, das der Belichtungsmesser vorschlug! Was noch als "brauchbar" wahrgenommen wird, hängt eben massiv vom Motiv und der subjektiven Wahrnehmung ab. Ich garantiere Dir, dass sieben Blenden Unterbelichtung auch bei +2 Pushentwicklung KEINE printbaren Negative mehr ergibt, zumindest nicht bei normalen Motiven. Halt Dir das mal vor: Das ist die gleiche Unterbelichtung, als würdest Du einen 50 ASA Film wie 6400 ASA belichten. Bei Feuerwerk siehst Du da vielleicht noch ein bisschen was, mehr aber nicht. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, Pro8mm meint mit dieser Behauptung wohl doch eher den Kontrastumfang, also "Dynamic Range", nicht "Latitude". Sie wären auch nicht die ersten, die das verwechseln. Aber auch dann ist es eine gewagte Behauptung. Ich glaube nicht, dass es einen Farbnegativfilm gibt, der > 1:16000 ohne Clipping abbilden kann. Wie auch immer: Das Material ist garantiert hervorragend, die technischen Daten von Pro8mm dazu aber Bauernfängerei, höchstens auf dem Niveau von GHz und Watt-Musikleistung.
-
Irre, wie hier wieder einige Leute Zeit zum Abdriften haben... :blink: Also ich hab heute einen herrlichen, ausgiebigen Spaziergang im Duvenstedter Brook gemacht und dabei zwei Kassetten E100D in einer neuen Nizo 561 vom Flohmarkt (15 €) belichtet. Ich konnte mich vor Motiven dort kaum retten. Rotwild, Damwild, schönste Natur... Es ist ein gutes Gefühl, dieses fantastische Material von Kodak einfach zu benutzen, solang es eben verfügbar ist. Kassette in die Kamera geschoben und losgefilmt. Ich brauchte keinen Graufilter, keinen Handgriff, kein Stativ und kein Arsenal teilangepasster C-Mount-Objektive. Ich hatte nicht mal eine Tasche mit! Einfach die Kamera in der Hand, die Schlaufe um den Arm, die Ersatzkassette in der Jackentasche. Die beiden Filme habe ich sofort danach entwickelt, getrocknet und eben schon ein erstes Mal projiziert: Die Farben perfekt neutral bis warm gesättigt, Schärfe und Korn gewohnt brillant, Bildstand wie angenagelt. Zusammen mit den zwei Filmen aus dem Wittmoor neulich wird das gleich zu einem schönen Naturfilm geschnitten. "Es gibt nichts gutes, ausser man tut es." (E. Kästner) Dies nur mal als Beweis, dass man HEUTE mit der eigenen Ausrüstung Spaß und Freude haben kann. Eine Wartung ist oft nicht nötig (klar, manchmal schon). Ich muss keine Filme konfektionieren lassen oder einfrieren, denn noch ist S8-Film einfach und relativ preiswert verfügbar, kaufkraftbereinigt nicht mal teurer als früher. Ich muss mir keine Sorgen um Zubehör und Reparaturen machen, denn es gibt sehr viel mehr Kameras als Filmende in den Wohnzimmerschränken dieses Landes. Klar, dieses sorgenfreie Filmerleben wird irgendwann vorbei sein, aber das wissen wir doch alle. Also: Pflücket den Tag! Denkt an Herrn Kästner! Ich finde es quatsch, sich für alle Fälle zu "rüsten" und sich nur noch mit der Ausrüstung, Formatfragen, Kodaks Zukunftsorakeln oder Unternehmensethik zu beschäftigen, statt einfach Schmalfilmer zu sein. Kodak wird eben bald insolvent gehen und in kleinen Teilen dann noch ein bisschen weiterleben. Fujifilm ebenso. Natürlich wird Filmen teurer werden, was dachtet ihr denn? Was ausser Computerteilen wird denn überhaupt je billiger? Siehste. Ich glaube es gibt Leute die filmen, und Leute die fast immer nur planen zu filmen. Ich bin froh, zu den ersteren zu gehören, denn so hab ich was von meinem Hobby, so lange es geht. Mit oder ohne Kodak, denn ändern kann ich das sowieso nicht. "Es gibt nichts gutes, ausser man tut es." (E. Kästner)
-
Oh schön! Wie wird der getstet? Per Andec-Wetgatekopie und die dann projiziert? Fände ich am tollsten. :)
-
Sind auch nur 3'20, nicht 3'45. ;-) Otti: "14 Blenden Latitude" sind NICHT 14 Blenden Belichtungsumfang, sondern Belichtungsspielraum. Du kannst also keinen Kontrastumfang von 1:2^14 (1:16384) abbilden. Das wäre auch ziemlich absurd. Heissen soll das, dass man bei +/- 7 Blenden Belichtungsfehler noch akzeptable Ergebnisse kopieren kann. Am Rande bemerkt: Ich halte diese Zahl für absurd und falsch -- Pro8mm hat es da irgendwie noch nie so genau genommen mit der Latitude. Bei Kodak habe ich diese Zahl auch nicht nachlesen können. Es hängt natürlich immer davon ab, was man filmt -- eine flache Landschaft im Nebel lässt sich bestimmt auch bei 3 oder 4 Blenden Fehlbelichtung ganz gut printen. Eine Tageslichtszene mit Schatten und Himmel nur mit Abstrichen. Im allgemeinen kann man sagen, dass niedrigempfindlicher Negativfilm (wie dieser) mehr Belichtungsspielraum hat als hochempfindlicher, aber 14 Blenden kumulativ ist einfach fischig. Ganz egal: Das Material ist mit Sicherheit großartig! Vielelicht zieht Wittner ja bald nach.
-
Oh Niklas, das dokumentiere mal. Wäre bestimmt für viele interessant, vielleicht ja auch für die Schmalfilm?
-
Einmal reicht. :)
-
Ich habe kürzlich fast 50 Rollen selbst gedrehter Super-8 Filme von meiner Großmutter geerbt. Alles zusammen fast 5 km! Etwa 70% Kodachrome, 30 Moviechrome. (Sie schrieb das jeweils dazu!). Die Filme sind zwischen 1968 und 1979 aufgenommen, also teils schon weit über 40 Jahre alt. Allesamt sitzen auf Kunststoffspulen unterschiedlichster Fabrikate und in Kunststoffdosen verschiedener Hersteller. Gelagert wurden sie mindestens die letzten 15 Jahre schlecht, stehend, zu lose gewickelt und ganz oben in einem recht warmen Heizungskontrollraum. In den letzten Wochen habe ich die alle genüsslich gemeinsam mit der Familie gesichtet. Was soll ich sagen? Keiner der Filme riecht nach Essig. Ein einziger der Filme (15m zum Glück nur) hat die Agfa-Flecken, der wässert gerade. Alle Filme liefen reibungslos und gewohnt geräuscharm durch den Bauer t610. Zwei Nassklebestellen gingen auf, 26 (ab 1977) Agfa-Trockenklebestellen gingen auf. Der Klebefilm war dabei so lose, dass er mir jeweils noch vorm Filmeinlauf entgegen fiel. Die habe ich mit der Hähnel dann schnell geflickt und gleich weiterprojeziert. Die Farben waren durchgehend überzeugend, die optische Qualität bestechend (alles mit der Microflex gedreht!) Von Schrumpfung oder anderem Verfall konnte ich nichts erkennen -- trotz Plastik. Meine eigenen Filme lagern auf Possospulen in Weissblechdosen mit Lassoband -- zwar noch nicht so alt, aber auch noch kein Zeichen von Verfall. Nur mein erster VNF 7240, der riecht seit seinem ersten Tag unverändert nach Champignons. Der lagert ein bisschen separat.
-
Ich hab vorgestern Abend "M - eine Stadt sucht einen Mörder" von Fritz Lang angesehen, in der unglaublich gut restaurierten Fassung auf Bluray. Das war ein Erlebnis. Nicht nur könnte ein so alter SW-Film kaum besser restauriert sein (ohne dabei Korn o.ä. wegzubügeln), auch als FIlm ist er einfach großartig. Der Ur-Krimi. Und die Länge eineiger Szenen und Einstellungen ist genau richtig, um die wunderbaren Requisiten der damaligen Zeit wahrzunehmen. Und Gründgens war einfach unbeschreiblich gut. :)
-
Abrasiver Tonkopfverschleiss am ELMO ST1200 D
Friedemann Wachsmuth antwortete auf jabami's Thema in Schmalfilm
Eine Reinigung von Bildfenster und Filmkanal hätte das wohl verhindern können... einen gebrauchten Projektor "sofort" mit Film zu beschicken ist etwas leichtsinnig, oder? -
Aaton, Du bist viiiiel zu herstellerhörig! Was Bauer von Haus aus empfahl hat doch absolut NULL Bedeutung. Bestimmt gabs auch damals schon Provisionsschneiderei oder unfähige/falsche Endkontrollen. Und vielleicht hat Isco ja ne Zeitlang die als Aufklärungsoptik ungeeigneten Optiken an Projektorhersteller verramscht? Erfahrungsaustuasch ist da doch sehr hilfreich. Zu guter letzt: Selbstverständlich haben Objektive Fertigungstoleranzen. Sogar heute noch, wo viel mehr maschinell passiert. Wenn 3 Meter Bildgröße "nicht normal" sind -- dann sind sie es eben nicht. Trotzdem will sie einer haben. Lass ihn doch machen, ist doch toll, wenn er dann Erfolg hat! Was ein Hersteller selber zu seinen Objektiven sagt... das wäre mit das letzte, auf das ich etwas geben würde. Da könnte man ja auch einfach Prospekten glauben.
-
Super, Simon. SO muss man das machen. Nicht wieder panisch vom Selbstversuch abraten. Pfff. Ich habe mit 17 mal ein mässiges Nikkor SLR-Zoom-Objektiv bekommen, dass mindestens ein paar Monate lang in der Obstschale eines Hotels lag... ohne Rückdeckel. Hatte ein Gast da vergessen. Im Inneren fand ich u.a. tote Drosophila! Ich habe es auch zerlegt (stümperhaft forschend), gereinigt und sogar wieder zusammengesetzt bekommen. Es hat funktioniert -- war aber nicht gut genug zum Behalten. Schon vorher nicht. :) Mein Tipp für die großen schmalen Ringe mit zwei Löchern oder Schlitzen, die die einzelnen Elemente festhalten: Japanspachtel aus dem Baumarkt. Kosten sehr wenig, sind ausreichend steif und lassen sich mit dem Dremel und Trennscheibe prima bearbeiten. Ich habe mit durch das Zurechtdremeln von Schlitzschraubenziehern und Japanspachteln schon sehr oft das passende Werrkzeug gebaut, um die leidigen Zwei-Punkt-Ringe (oder -Schrauben) gelöst zu bekommen. Übrigens gibt es eine tolle Filmreihe auf Youtube, die die Herstellung eines extrem großen Canon-Objektivs von Anfang bis Ende beschreibt. Dort sieht man auch die Menschen (!), die ein Objektiv zusammenbauen. Sehr sehenswert. Drei Teile sind das: , , Im dritten Teil sieht man auch mal das von denen eingesetzte Werkzeug: Ist natürlich sehr elegant, aber aufwendiger zu fertigen. Und Du hast am Angenieux ja nichts zu verlieren. Niklas: Bitte ignoriere alle hier gemachte Panikmache und Schlechtrederei. Lass Dir von so einem Genörgel nicht den Spaß an der Freude nehmen. Du weisst: Deine Chancen auf Erfolg sind sehr gering, wenn auch vorhanden. Deine Chancen auf VIEL lernen sind enorm hoch. Und wenn DU Freude an so etwas verrücktem hast, dann reicht das alleine ja schon als Grund, es zu tun!
-
schmalfilm 6/2011 erscheint nächste Woche
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Schön, das freut mich sehr! -
Otti, Dir gebührt für Diesen Beitrag ein Oscar. Du hast so unendlich recht. Ich bin fatalistischer Selbermacher und kann auch Elektronik... Aber ich bin vorsichtig geworden mit solchen Projekten hier. Nach spätestens 5 Posts Driften sie in die immer gleiche Diskussion ab, mit immer dem gleichen beteiligten. Das ermüdet. Da Filme ich lieber oder gehe in die Dunkelkammer. Aber du hast Recht: Resignation ist eigentlich nicht das richtige...
-
/me reicht Tee für alle und fährt gleich nach Bremen, Kinder abholen und Filmen auf dem alten Vulkangelände. Carpe Diem!