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Friedemann Wachsmuth

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Alle erstellten Inhalte von Friedemann Wachsmuth

  1. Hmm, dann vielleicht doch irgendwann mal meine Olympus Pen F auf Motorbetrieb umbauen. Gibt es 4-Perf-Kurbelprojektoren? :)
  2. Was ich mit dem "konstruktiven Albtraum" meine: Die 60m Kassette ist das Gegenteil von genial. Sie ist nicht einfach und wirkungsvoll, sondern hochkompliziert. :) Mag ja sein, dass sie immer gut funktionierte -- aber ein Federwerk als Einwegartikel zu verwenden, dass tut mir eben irgendwie weh. Nun ja, vielleicht hat Kodak ja Teile wiederverwendet, so recht vorstellen kann ich mir das aber nicht. Schön wäre gewesen, wenn die Feder nachspannbar ausgelegt gewesen worden wäre, und das ganze noch zerlegbar -- man hätte recht einfach Nachladen können. Mit Tageslichtspulen sogar im Hellen. Wo die Spritzgussformen dafür wohl abgeblieben sind?
  3. Wunderschön. :)
  4. Hallo Wolpas, die Kodak 60m-Kassetten waren ein konstruktiver Albtraum. Auf irgendeiner japanischen Seite gab es detaillierte Innenlebenbilder. Die waren in Rudolfs altem Ananlogiesierthread verlinkt... Jörg Polzfuss hat sie bestimmt auf Lager, der ist das wandelnde Super8-Google. (Warum wurde der Thread eigentlcih gelöscht und nicht geschlossen..? Jammerschade. So viel Wissen war darin.) Du solltest Dir übrigens ggf. eine Nizo 6080 statt einer 4080 besorgen, die war nämlich für die 60 Kassetten vorbereitet. Also bereits oben offen. :)
  5. Die Vorteile sind doch ganz offensichtlich: a) Man muss den Film nicht wenden. B) Man kann den Film slitten und hat gleich zwei fast identische Kopien! Muss mann dann eben im 9er Gang abspielen. Oder beim Filmen etwas langsamer agieren. ;-)
  6. Hmm. Also mein absoluter Schärfefavorit ist ja das Cine-Nikkor 1,4/7-70 der R10. Vielleicht habe ich mit meinem Modell auch besonderes Glück, aber das ist einfach brillant (wenn auch im langen Nahbereich leicht kissenförmig verzeichnend... aber Vario eben). Bisher habe ich keine Beaulieu, ist also sehr subjektiv ^^
  7. Yay. Ich freu mich! Du schreibst dort zum Kern: "...entspricht mit seiner Brennweite, seiner Qualität und auch seiner Lichtstärke genau meinen Vorstellungen...". Bitte bitte, konzipierst DU das ganze trotzdem so, dass das Kern 1 oder besser 2 ganze Stufen abgebelndet wird? Die Schärfeebene im Nahbereich ist einfahc nicht plan, das Objektiv ist auf unendlich gerechnet. Die fördeliche Blende sollte da unbedingt sein. Das wird super :)
  8. Genua wie Reinhard. Die schwarze 240m Spule am t610 fängt immer, allein der Vorspann ist manchmal etwas zu gewölbt (vor allem bei 15m Rollen). Übrigens haben die neuen Posso-Nachbauten von Wittner ungeheuren Zäng. Ich weiss nicht, ob die auch als Selbstfangspule gedacht sind, aber bei denen muss man anfangs richtig arbeiten, um den Film um den Spulenkern zu bekommen, so fest greifen die. Einen Versuch wäre das Wert.
  9. Verzeih. NRT = Narita (Tokyo) TSA = Transportation Security Administration SFO = San Francisco Ich werd mal reden mit meinem AKüFi. 8)
  10. Interessanter Ansatz. Ich habe auch eine gute halbe Million Meilen zusammengeflogen und nehme meine Filme immer im Handgepäck mit. Früher K40, jetzt E100D, Tri-X oder Foma in der Kaccema. Noch nie, an keinem Ort der Welt, wurde ich damit unfreundlich behandelt und "extrem langwierig" war das auch nie. Ich lege Kassetten (entwickelt und/oder unentwickelt) gleich nach vorn und bitte freundlich um Sonderbehandlung. Fast immer werden die Filme nach ein paar nostalgischen Worten ("Did not know that still exists!") zurückgegeben. Manchmal kommt der Wischtest auf Sprengstoff, dauert nur ein paar Minuten. In den USA musste ich einmal ein Stück in einen Eimer mit Sand filmen, um die Funktionlaität der Kameras zu beweisen. In NRT kam man auf Single-8 und dessen Vorteile zu sprechen. Ein TSA-Mitarbeiter in SFO fragte mich sogar mal, wo man die Kaccema denn herbekäme. :) Vor Postverlust und Postdurchleuchtung habe ich viel mehr Angst als vor den Durchleuchtungsgeräten für Personen und Handgepäck. Selbst meine stark gepushten Kleinbild-Tri-X (die wollten sie unbedingt scannen, S8 nicht) haben im alten Scanner in Malaysia keinen Schleier bekommen. Aber das die Post zwischen AT und DE durchleuchtet wird, glaube ich auch nicht. Da sind beide Seiten viel zu faul. :rolleyes:
  11. Warum schickst Du die Filme denn von Wien aus nach Deutschland, wenn Du eh gleich wieder heimfuhrst? *kopfkratz* :unsure: Geht mich ja nichts an, aber meine Erfahrungen mit der Österreichischen Post sind so übel, dass ich da eh nur noch Einschreiben kenne...
  12. Wenn man will, kann man ja ggf. auch selber 30m auf kleine Spulen umkonfektionieren. Oder eben selbst entwickeln. :-) Ich finde Wittners Sonderangebot ganz hervorragend. Die Entwicklung dort ist aber wirklich eher teuer -- Frank in Holland ist vermutlich günstiger (und unerreicht gut bei SW, da eben Handentwicklung!) Nach 10m schnell umzudrehen finde ich nicht so das Problem. Das war bei Doppel-8 ja nie anders. Nimmst Du jetzt die Quartz mit auf Kreuzfahrt, Aaton? Ach ja, Ulrich: http://www.filmvorfuehrer.de/topic/3667-umbau-von-n-8-leicina-s-und-sv-auf-doppel-super-8/ Warst DU jeweils der Käufer? :)
  13. Ich will auch mal ein bisschen abschweifen: Wie kommt es eigentlich, dass der E100D kein lesbares Verfallsdatum hat? Einerseits ist das ja gut, denn so kaufe ich bei dem Händler, dem ich traue. Andererseits erlaubt es Scharlatanen, überlagertes Material als Neuware zu verkaufen... oder?
  14. Hmm, miene ist knapp 5 Quadratmeter klein. Und ich bruache den Platz da je nach Einsatz auch für die drei grossen Positivschalen oder eben auch mal das Rohr oder den Lomotank oder eine Batterie an Kindermanntanks mit Nikkor-135er-Spulen. Schon mit der Jobospule wird es da eng... klingt nicht so, als sei Cargo sehr platzsparend verstaubar, oder..?
  15. Ui, bei Brillenputztüchern zumindest wäre ich ganz vorsichtig. Mein Optiker (der aber auch ein guter Freund von mir ist) rät vehement davon ab, für vergütete Linsen sowieso, für Brillen aber auch. Er scheint nicht alleine zu sein: Link Aber vielleicht ist Dein "Brillenreiniger" ja etwas netter :)
  16. Das Prinzip ist gut und es gibt es schon, Rudolf. :) Guck mal hier: http://www.lightbreeze.co.uk/Processing%20adventures.htm Damit entwickelt Monsieur jetzt Super-8 (also 15m) in einer Jobo ATL. Sehr komfortabel. Ganz trivial wird so eine Babuschka-Befüllung bei 120m Film im Stockdunklen aber nicht. Der Film muss ja mit einer gewissen Spannung gehalten werden, wenn man das nächste Rohr überstülpt... und an der Emulsion kratzen sollten es dabei auch nicht. Dann kommt dazu, dass Film je nach Bad seine Länge ändern kann. Minimal, aber bei 120 definitiv bemerkbar. Es muss also nachgiebige Stellen an jedem Rohr geben. Lösbar. Zur Zwischenbelichtung (bei SW-Umkehr) muss an jede Lage noch Licht kommen können. Vermutlich auch noch lösbar. Und ja, die Trägerseite kann im Grunde "trocken" bleiben. Nur zum Remjet entfernen (bei z.B Farbnegativ-Material nach ECN-2) hilft es, sie auch nass zu bekommen. Und noch ein Grund pro einen gewissen Abstand: Das Verschleppen von Chemie. Der kapillarische Effekt würde Chemie unter den Film ziehen (ohne ihn dort groß der Agitation auszusetzen). 120m S8-Film haben aber einen vollen Quadratmeter Fläche... Vorteile dieser Lösung: - Rotationsentwicklung möglich. Rotation ist gut. Wobei aussen mehr Strömung wäre als innen, aber ich denke, das ist praktisch zu vernachlässigen. - Sie skaliert. Sie funktioniert auch mit kürzeren Filmstücken. - Sie braucht recht wenig Chemie. Ich habe da ja immer noch eine andere Idee im Kopf, die ich endlich mal zu Papier bringen muss, damit sie verständlich ist. Dein Laser könnte dabei sogar ganz konkret helfen, denke ich...
  17. Wenn mistermondo das hier liest, dann ganz bestimmt. Wenn ein bischen Herz in ihm steckt. :)
  18. Schneller Gedanke ob Deiner Zahntrommelallergie: Wie wäre es mit einem Schwungmassenminimierten Capstanantrieb und einem IR-Laser, der die Perfolöcher erkennt und den Film dann jeweils zur Belichtung stoppt? Wobei es ja durchaus auch fertige, präzise Zahntrommeln für S8 gibt. Aber ich will Dich nicht provozieren. :) Schon jetzt finde ich das Projekt einen großen Erfolg. Ganz gleich, wie es weiter geht. Der Demofilm ist einfach atemberaubend.
  19. Diese haben sich bei mir übrigens gut bewährt.
  20. Hallo Oversikt, mal die banale Frage zuerst: Hast Du den kompletten Filmkanal schon mal gründlich gereinigt? Manchmal findet man dort zum Beispiel noch ein Schnipselchen Film oder starken Abrieb von Magnettonfilm -- und dann kann der Film so schlecht laufen, dass er die Schlaufe verliert.
  21. Jetzt machst Du es aber spannend! Ich habe den Pro8-01 (Kodak Vision2 5201) in einer Nikon R-10 verwendet, mit engem Filmkanal und noch ohne Gatelube -- und er lief durch! Allerdings auch nur zwei Kassetten davon. Ich kann mir jetzt wirklich nicht zusammenreimen, worauf du anspielst. Hast Du noch einen Tipp für mich? Übrigens finde ich subjektive Erfahrungsberichte hier eigentlich sehr gut platziert, auch wenn sie kritisch sind. Man muss als Schreibender ja nicht behaupten, dass die eigene Erfahrung die einzig mögliche Wahrheit ist...
  22. Ich rate immer zu den supergünstigen Zink-Luft-Zellen als Ersatz für alle Quecksilberderivate. Die haben nämlich 1,4V statt der 1,55V einer (viel teureren) Silberoxid-Zelle und sind damit wesentlich dichter an den 1,35V der Quecksilberknöpfe. Gerade bei gestapelten Zellen (PX14 etc.) ist das wichtig, denn hier summiert sich die Fehlspannung ja fatal. Einziger Nachteil der Zinkluftzellen: Sie halten nur endlich (zeitlich gesehen), sobald sie einmal aktiviert sind. Dafür sind sie so günstig, dass das praktisch egal ist. Für eine Canonet QL17 habe ich mir einen Adapter mit Low-Power-Schottky-Diode gebastelt, der die 1,55V einer SR44 auf exakt 1,35V runterbringt. In den Nizo-Silberlingen finde ich übrigens das größte Problem die Beschriftung des Knofzellenfaches -- wo da jetzt + hin muss finde ich sehr undeutlich dargestellt. Ich grüble jedes mal neu. :)
  23. Hallo Regular8, Ich habe meine Pro8mm Sachen immer per "Strohmann" gekauft, also via einen pendelnden Kollegen dort, der sie mir dann im Handgepäck mit nach Deutschland gebracht hat. Per Brief (einmal als Paket, da mehrere) gingen sie dann zu Pro8mm zurück. Von denen bekommt man sie dann per UPS (oder war es FedEx?) in einem stabilen Express-Karton. Bisher musste ich für die entwickelten Filme noch nie Zoll zahlen. Eine Garantie ist das natürlich nicht, denn der Zoll agiert bekanntermaßen gern willkürlich... Wie es beim Erhalt von unentwickeltem Film aussieht, kann ich Dir nicht daher leider nicht sagen. Meine Faustregel ist, daß man bei Bestellungen unter 50€ eigentlich nie belangt wird. Ich vermute, Pro8mm bekommt unperforiertes 35mm Material, das ist wohl nicht ganz unüblich. Das wird dann in 4x8 geslittet und perforiert. Aber ob und wie sie es selber machen, weiss ich auch nicht -- zumindest kann ich aber sagen, dass mir weder Schnitt noch Perforation noch Kassettenlauf bei Pro8mm-Material je Probleme bereitet haben. Selbst die Kerbung stimmte immer. Mit der Entwicklung selbst habe ich gemischte Erfahrungen gemacht. Vor ca. 4 Jahren verfilmte ich deren damaligen E100D-Vorläufer, da ging beim Entwickeln etwas schief -- zu grünliche Lichter, violette Schatten; wenn auch durchaus noch ansehbar. Beim großen E6-Test war ich verblüfft von der außergewöhnlichen Sauberkeit des entwickelten Materials, der Geschwindigkeit und auch der Farbbalance. Lediglich wurde um 1/3 Blende zu knapp entwickelt, aber das ist ja nicht wirklich ein Problem. Mein Rat: Ausprobieren :)
  24. Hach ja... Ich hatte schon Kassettenklemmer mit Vision-2 500T, also Original-Kodak-Abfüllung. Als ich den E6-Test mit E100D gemacht habe, klemmte auch eine der 14 Kassetten immer wieder. Alle aus der gleichen Charge, alle zum gleichen Zeitpunkt in der gleichen Kamera. Leute, so ist es eben: Ab und zu klemmt eine Kassette mal, und dann beharrlich. Ich für meinen Teil rechne mit ca. 1-2% betroffenen Kassetten. Wohlbemerkt bezogen auf Kodak. Ich habe aber mit den Abfüllungen von Wittner oder Pro8mm keinerlei höhere Ausfallraten feststellen können. Ist doch ganz einfach: Kodachrome war etwas dünner und deutlich flexibler als die Materialien heute. Und hatte Remjet, der u.a. gutes rutschen zusichert. Die Filme heute, immerhin 45 Jahre später -- die sind eben etwas steifer, minimal dicker und haben (zumindest als Umkehr) kein Remjet. Das, zusammengenommen mit ungewarteten Kameras und oft falscher Friktion am Wickelteller - das führt eben zu solchen sehr seltenen Klemmern. Davor kann man sich auch nicht schützen, wenn man nur Kodak-Kassetten kauft.
  25. Ja, echter Schnitt mit Kitt und Klebepresse ist auch für mich durch nichts zu ersetzen. Macht einfach am meisten Spaß und gehört zur Kette Filmen-Entwicklen-Projizieren absolut dazu. Irgendwo habe ich gelesen oder gehört oder geschlussfolgert, dass der Printfilm auf Acetatbasis aber nur noch ein Restbestand ist. Aber da frag Herrn Draser lieber nochmal, ich weiss nicht mehr, wo ich das her habe.
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