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Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
(Hab nachgeforscht: Ja, es sind 24000 Bilder in 1001 Sekunden, also "mit Periode".) -
Latine loqui non possum, sed motores projectorum crystallis conformare possum. Oder so.
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Africola?
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Immerhin kann man Bänder mehrfach verwenden. (Was auch ein Nachteil ist, wie viel wurde schon versehentlich überspielt...) Und man muss sie nicht entwickeln.
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Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Ich dachte, es seien 24*(1000/1001) — daher periodisch. Da muss ich noch mal recherchieren, bin da null Experte. Die "29,NTSC" machen keinerlei Sinn, kein Schmalfilm der Welt läuft mit 30fps. NTSC-Ton für eine 24fps-Kopie kann ich mir schon eher denken. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Es wird/ist ein OpenSource Projekt (ist, unfertig, schon auf meinem GitHub). Eine Kleinserie werde ich anbieten (oder auch mehrere, ne Kleinserie fertiger Module werde ich anbieten. Mein Geld verdiene ich woanders. Hobby ist Hobby. Ich will nur Kosten, Handling, Steuern und evtl. einen Mindestlohn-Level Stundensatz abgedeckt sehen. Sagen wir so: Film ist wesentlich teurer. 🙂 -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Das guck ich mal, wenn er fertig ist. Die F&E-Arbeitszeit bezahlt einem ja sowieso kein Mensch 🙂 -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Gibt es hier irgendeinen Standard, mit welchem Abstand akustische Piepser ggf Projektoren starten sollten? Und ggf auch irgendeine bestimmte Signalform/Frequenz für solche Piepser? Bei diesem Film zum Beispiel kommt der Pieps exakt parallel mit einem Streifenmuster-Bild. Das hätte ich jetzt mal als Startmarke interpretiert... -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
So. Mein erstes Ziel ist es ja, mit so wenig Invasivität wie möglich auszukommen. Das Minimum was ich brauche ist Strom (GND und VCC sind an der Motorreglerplatine gutzugänglich und werden von dort abgegriffen) Pin 4 vom TCA955, der auf der Reglerplatine als "Testpunkt M" herausgeführt ist. Hier kann man einfach ein Kabel aufstecken. Von dort arbeite ich die Impulse der Motorwelle auf (12 Impulse pro Umdrehung) Pin 6-7-8 (sind zusammengeschaltet). Hier kann ich eine geringe Spannung überlagern, die den Sollwert des TC955 beeinflusst und somit den Motor regelt. An diesen Kontakt muss man ein (einzelnes) Kabel anklemmen — durch die große Kontaktfläche kein großes Problem. Die "Version 1" soll einfach, ganz UI-los, für quarzstabilen Betrieb sorgen. Eine Herausforderung ist (bzw. war), dass die zu überlagernden Spannungen für eine Solldrehzahl sich sehr unterscheiden, je nachdem ob der Projektor auf 18 oder 24 fps gestellt ist. Da ich mit obigen Verbindungen auskommen will, brauchte ich also erstmal etwas Logik, die schnell die eingestellte Drehzahl (ohne Regelung) bestimmt. Dazu ermittle ich jeweils den Median des Abstands von 12 Impulsen (eine Motorwellenumdrehung). Da der TCA955 beim Anlauf naturgemäß etwas schwingt, brauche ich ein paar solcher Samples, bis ich sicher genug die Geschwindigkeits-Schalterstellung ableiten kann. Im Zeitverlauf sieht das so aus: Langer Rede, kurzer Sinn: Nach i.d.R. 48 Impulsen (also vier Einzelbildern) kenne ich die eingestellte Projektorfrequenz und kann losregeln. Je nach Projektorzustand (Schmierung, Temepratur, etc) kann es auch mal 5 oder 6 statt 4 Einzelbildern dauern — macht aber nix, denn ich zähle die Impulse ab Beginn mit. Es ist in der Praxis ja auch völlig egal, ob die erstem 4 oder 6 Bilder schon gequarzt laufen oder nicht — Hauptsache, der Quarz stimmt dann schnell und smooth ein. Kurz: Nach 4-6 Bildern starte ich den TCXO-Timer und weiss dann auch genau, wieviele Impulse schon reingekommen sind, so entsteht kein Versatz. Um den gesamten Frequenzbereich des Bauers von ca. 9 bis 34 fps zu regeln, benötige ich eine Steuerspannung von nur 0,7 bis 1,75 Volt. Ein Volt ist nicht viel. Um präzise genug regeln zu können, verwende ich einen DAC (Digital-Analog-Converter) der 12 Bit Auflösung hat. Damit habe ich 4096 Regelstufen über den gesamten Bereich. Ein invertierenden OpAmp (Rail to Rail LMC6482AIN, ein rauscharmes und präzises Modell) mact aus den 0-5V des µC dann exakt die benötigten 0,7 bis 1,75 Volt. Hier stellte sich heraus, dass Steckbrett-Aufbauten nicht sonderlich gut für Spannungen im mV-Bereich sind — erst mit ordentlich verlöteter Elektronik kam ich zum Ziel: Sobald ich die Schalterposition des Bauers ermittelt habe, schmeiss ich den passenden Timer für 18 bzw. 24 fps an. Für eine ausreichende Regelgenauigkeit zähle ich alle (12) Impulse der Motorwelle, daher braucht mien Referenzsignal 18x12 bzw 24x12 Hz, also 216 bzw. 288 Hz. Da sich diese nicht ganz exakt aus 16 MHz des TCXO runterteilen lassen (und ich Perfektionist bin), "dithere" ich, schalte also anteilig so zwischen je zwei Timer-Konfigurationen um, dass pro Umdrehung der Motorwelle exakt 216 bzw. 224 Hz herauskommen. So liegt sämtliche Ungenauigkeit des Systems beim TCXO (2.5ppm Abweichung maximal, also maximal ein Einzelbild Abweichung nach > 6 Stunden Projektion). Das System vergleicht laufend die Gesamt-Impulsdifferenz von Motorwelle und Quarz und füttert diese Differenz in einen PID-Regler. Dessen Tuning war (wie immer) eine etwas zeitaufwendigere Sache, denn der Projektor soll sanft nachregeln, aber muss auch schnell reagieren, ohne dabei zu schwingen. Etwas festgebissen habe ich mich dabei im (zugegebenermaßen eher unwichtigen) Umstand, dass der Nutzer ja während des gequarzten Betriebs den Geschwindigkeitsschalter des Bauer umlegen kann, was eine erhebliche Nachregelung erfordert. Auch erschwerdend war, dass der TCA955 selber ein Regler ist, und kaskadierte Regler gern zum Schwingen neigen. Jetzt läuft der Regler nach einigen Kniffen aber prima — auch beim harten Umschalten von 18 auf 24 (oder andersrum) hat er nur ganz kurz 1-2 Bilder Versatz und ist nach weniger als einer halben Sekunde wieder Bildgenau "gelockt". Zwei hilfreiche Ansätze waren hier PID-Berechungen mit doppelter Bildrate (quasi Nyquist) und vor allem eine adaptive PID, die ihre Parameter je nach Fehlerbetrag angleicht. Was noch fehlt: Ein "Auskoppeln" der Quarzung — ich muss meine überlagerte Steuerspannung noch elektronisch ganz "abklemmen" können, damit der Projektor "wie ohne Regelung" läuft +/- Knöpfe um manuell Bildversatz korrigieren zu können Eine Auswahlmöglichkeit anderer, spezifischer Frequenzen. Neben dem oben beschriebenenn "Auto" Betrieb für 18/24 dachet ich noch an 16 2/3, 23.9̅7̅6̅0̅2̅3̅ (NTSC), 25 und evtl. 29.970̅0̅2̅9̅9̅7̅ (NTSC). Ein kleines Display zur Bedienung (und zum Anzeigen der Ist-Bildrate, auch ungeregelt) Die Punkte 2-4 sollen optional sein — also ohne Display oder +/- Knöpfe hat man dann immer noch die "Auto" Funktionalität. Spätestens für ESS ("V3") wid dann aber eh ein Display sehr vorteilhaft sein. Zur Diskussion stellen möchte ich gern die möglichen Zielfrequenzen. Da die nur wenig Konfigurationsaufwand sind, bereiten die kein Kopfzerbrechen, aber wenn sie kein Mensch bruacht, muss ich sie auch nicht einbauen. 16 2/3 könnte praktisch sein zum "quick und dirty abfilmen". 25 könnte praktisch sein, wenn man Ton einer 25 fps-DVD verwenden will, die entsprechend schnelelr läuft als die 24 fps Filmkopie. Aber machen die NTSC-Frequenzen überhaupt Sinn? Oder übersehe ich noch andere praktische Bildraten? 🙂 -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Sehr schöne Einblicke! Und ich mag ja solche "Lego-Lösungen" sehr, die bestehendes Material zweckentfremden. Mein Ziel ist aber eine Lösung, die so wenig externe Technik wie möglich mitbringt und so einfach wie möglich einzubauen ist. Mal sehen, wo ich lande. Vielleicht bringe ich nachher mal einen Zwischenstand. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Ein schönes Stück Geschichte. Danke, Thomas 🙂 -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Nein, den TCA820A gibt's nicht mehr... aber zig moderne Alternativen. Man könnte ein Triac per Optokoppler zünden, aber es bräuchte noch einen Nulldurchgangsdetektor. Und nicht alle Trafos mögen sekundärseitigen Phasenanschnitt... ich würde dann vielelicht doch eher auf MOSFET und PWM setzen — wenn es Wechselstrom bleiben soll, ggf mit zusätzlicher H-Brücke. (Aber das kommt alles später.) Da geht auch viel weniger Wärme raus. Aber das ist alles Zukunftsmusik 🙂 (Und schön, wie Du den Kabelstrang vernäht hast! Wie so ein Stück gerissenen Film!) -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Ich würde da niemals einen Widertand nehmen, bin auch eher Team Triac. Und dad passt schon in diesen Thread, ist aber erstmal noch Zukunftsmusik. Trotzdem begrüsse ich alle Erfahrungen und Gedanken dazu. 🙂 -
Vermutlich. Oder vergessen. 🙂
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Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Die "Vorglüh"-Stellung der Lampe ist eher zum "vorne ins Objektiv gucken" gedacht als zum projizieren. Ne Startmarke muss man ja nicht auf der Leinwand suchen. (Am Besten gehts mit dem Monitor M1... und für den reicht auch das Vorglühen). -
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Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Danke Manfred, das hilft. Die Fernstartbuchse kannte ich gar nicht 🙂 Erstmal autarker Quarzbetrieb, ESS kommt dann ggf später. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Mal sehen. Erstmal baue ich nur reine Quarzung, freilaufend, dafür mit der hohen Präzision. Das ganze soll einfach einzubauen sein, bisher braucht mein Modul nur vier einfach nazubringende Kabelverbindungen. Jegliche Systeme die einen Fernstart oder -stop bräuchten sind ungleich schwieriger, denn ab spätestens 9 fps muss man die Lampe abschalten (oder dimmen). Einen Dowser hat der Bauer ja nicht. Die Referenzpulse können aber definitiv auch von wo anders als vom TCXO kommen — nur der Start muss wohl immer durch den Projektor erfolgen. Der könnte dann aber ggf etwas anderes starten. Wie ist das bei ESS eigentlich? Hält der Projektor an wenn Impulse ausbleiben? Oder läuft er dann lediglich "frei"? Wirklich gezählt werden Impulse bei ESS ja nicht... -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Nein, kein Display nötig. Das ist nur debugging gerade. -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Langsam wird's. Das Bild zeigt die Ist-Frequenz an der Motorwelle gemessen. Sowohl der regelnde als auch der messende uC sind mit 2.5ppm TCXO bestückt. Nach frühestens 6 Stunden und 10 Minuten kann es ein Einzelbild Unterschied geben. -
Das "Pilotlicht" der Bauer Studioklasse, t610, t525 usw., ist das Lämpchen, dass das Bedienfeld beleuchtet. Leider ist diese "Glassockellampe" oft nicht beschriftet, und erstaunlicherweise taucht sie auch weder in der Bedienungsanleitung noch dem Servicemanual auf. Auch in den Schaltplänen ist sie nicht eingezeichnet! Dort findet man aber zumindest die Anschlüsse K1 und K2, an denen sie angeschlossen ist. Der Lampentyp lautet daher "Glassockellampe im T10 Sockel mit 24V und 5W". Die Lampe bekommt man preiswert als LKW-Zubehör: https://www.amazon.de/s?k=Glassockellampe+im+T10+24V+5W
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Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Die kannst du ja recht einfach durchpiepsen... -
Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
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Anforderungen an eine (Bauer) Projektorregelung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Das Schutzrelais zieht an, wenn die Welle sich nicht dreht, also keine Impulse ankommen. Da im Rückwärtslauf Impulse kommen, würde ich mal S1/1 bis S1/4 (ganz rechts oben im Motorcontroller Schaltbild) angucken. Das Ding steuert die Laufrichtung des Motors. Wenn S1/1 und S1/3 schließen läuft er in die eine, bei S1/2 und S1/4 in die andere. Vermutlich gibt's da einfach ein Kontaktproblem. -
Weihnachtliche found-footage-Sichtung
Friedemann Wachsmuth antwortete auf k.schreier's Thema in Schmalfilm
Diesen "Effekt" kann die neue Kodak S8 Kamera wohl angeblich auch ganz gut. Irgendwo eine Braue im Filmpfad reicht, und die Emulsion schiebt sich da zu einem regelrechten Busch zusammen...