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Welche sind für Dich die relevanten Fragen, cinerama?
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Hallo FP, ärger dich hier nicht über die Beiträge von REBEL/cosmin, sondern schau mal hier: Das kleine Trollhandbuch Kommt mir alles ziemlich vertraut vor.
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Neue DCI Projektoren für kleine und mittlere Leinwände
mibere antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
Hallo Oliver, neulich erst ist mir aufgefallen, dass die Sony 4K-Kinoprojektoren sich bewegende Bildinhalte, die scharf auf dem Quellmaterial vorhanden sind, weniger verschmiert darstellen als beispielsweise ein Barco DLP. Besitzen die Sony eine Art "Frame Interpolation", um den Sample and Hold-Effekt zu verringern? Wenn ja, was wird da gemacht? - Blackframes, Half-Blackframes, Zwischenbilder? Der so genannte "Soapeffekt" ist mir nämlich nicht aufgefallen. ... oder ist die Beobachtung nur eine optische Täuschung? -
Neue DCI Projektoren für kleine und mittlere Leinwände
mibere antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
Hallo Chris, Stefan hat recht. Leider konnte ich nicht mehr editieren, um den Messschrieb rechtzeitig zu untertiteln. Der oben gepostete Messschrieb bezieht sich auf ein Gewebetuch. Dieses Gewebetuch hat auch bei Großhörnern keinen nennenswerten Einfluss auf den Hochtonbereich. Die mikroperforierten Folien (z.B. von Gerriets) reduzieren den Hochtonbereich in der Tat gravierender. Bei 20 kHz liegen mir Messungen vor, die bis 15 dB Höhenabfall ausweisen. Mikroperforierte Folie. Ab 5 kHz deutlicher Pegelabfall, der bei 10 kHz um 10 dB beträgt und bei 20 Hz rund 15 dB abfällt. Das ist in der Tat nicht mehr sinnvoll zu korrigieren. -
Neue DCI Projektoren für kleine und mittlere Leinwände
mibere antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
Das stimmt nicht. Mikroperforierte Bildwände haben in aller Regel (je nach Hersteller geringfügig abweichend) einen Hochtonabfall von 3 dB ab 10 kHz. Das ist problemlos mit einem Equalizer auszugleichen. Frequenzverlauf durch eine mikroperforierte Bildwandfolie, mit Backing (Schwarz) und ohne Backing (Rot). Noch geringer fällt der Höhenabfall bei "Gewebetüchern" aus, mit gerade mal 2 dB ab 10 kHz. Darüber hinaus ist bei Gewebetüchern praktisch keinerlei Struktur mehr zu erkennen ab wenigen Metern Abstand. Unterschied zwischen Folie mit Mikroperforierung (unten) und Gewebetuch (oben) zum Beispiel von der Firma Stewart. Der Durchmesser der Löcher beträgt 0,5 mm mit der Aufprojektionsfolie OPERA weiß microperforiert. Der Durchmesser der Löcher beträgt 1,25 mm mit Aufprojektionsfolie OPERA® weiß gelocht, wie sie als Standard in den meisten Kinos verwendet wird. Hier nun der direkte Vergleich zwischen Gewebetuch (links oben), Mikroperforierung (rechts oben) und Normalperforierung (unten). -
Im Fall einer Katastrophe (Großfeuer, einstürzendes Dach) mit Hunderten von Verletzten, wird man mit einem Erste Hilfe-Koffer nicht weit kommen und relativ albern dastehen. In dem Fall wird aber Hilfe von anderer Seite erfolgen (Feuerwehr, Notärzte). Falls sich aber ein Zuschauer ("aus normalen Gründen") verletzen sollte, weil er unglücklich stolpert und sich das Knie aufschlägt oder an der Kinokarte "schneidet", reichen in aller Regel ein Pflaster und ein paar tröstende Worte. Sollte die Wunde größer sein, hilft ein Verband und der Hinweis, unbedingt einen Arzt aufzusuchen. Immerhin heißt es "Erste Hilfe leisten" und nicht "vollständige ärztliche Versorgung".
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Neue DCI Projektoren für kleine und mittlere Leinwände
mibere antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
Hallo Uwe, ich würde heutzutage überhaupt keine "Normal-Perforierte-Bildwand" mehr kaufen, wenn die ersten Sitzreihen weniger als 8 Meter entfernt sind, sondern gleich eine mikroperforierte Bildwand installieren. Was nutzt mir ein screendoorfreies Bild in den ersten Sitzreihen, wenn ich dafür die Perforation der Bildwand sehe...?! -
Ha, ha... ... und "Star Wars" erst. Da wird "A New Hope" auf Film gedreht und plötzlich steht in der deutschen Kinofassung "KRIEG DER STERNE" und dann plötzlich "EPISODE 4" und "plötzlich schießt Greedo zu erst". All das war auf dem 35mm Aufnahmematerial so nicht vorhanden. Böse 4k-Sony Projektoren... BÖSE! :rolleyes: Mal im ernst: Weil ältere Filme neu abgetastet und restauriert werden, habe ich Verständnis dafür, dass der Regisseur die Colorierung so vornimmt, wie er sie für richtig hält. Nun darauf zu schließen, dass diese Colorierung allein der digitalen Postproduktion zuzuschreiben ist, weil eine uralte, verkratzte und rotstichig gewordene 35mm-Filmfassung anders aussieht, geht doch an der Sache vorbei. Vor allem dann, wenn die neue "Kinofassung" noch nie gesehen wurde (z.B. Blade Runnter) und stattdessen auf den Bildeindruck eines Heimkinomediums mit beschränkter Farb- und Kontrastdarstellung verwiesen wird. Ich glaube NIEMANDEM, dass er nach 30 Jahren noch in Erinnerung hat, wie die Originalfarbmischung eines 35mm Films war. Da vertraue ich eher dem Regisseur, dass er die Colorierung einer Neuabtastung in seinem Sinne gestaltet.
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Der Link funktioniert nicht. Kannst du daher mal etwas zu dieser Initiative schreiben.
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Das sehe ich ähnlich. Als Musikfreund gehe ich auch in Konzerte, obwohl die Tonqualität dort oftmals schlechter ist als bei mir zu Hause. Als Fußballfan gehe ich auch ins Stadion, obwohl ich zu Hause billiger/bequemer schauen kann. Als Gourmet gehe ich auch noch ins Restaurant, obwohl ich zu Hause preiswerter und oftmals besser essen kann. Als Heimkinobesitzer gehe gerne ins Kino, obwohl die Bild- und Tonqualität dort oftmals schlechter ist als bei mir zu Hause. Bei all diesen Aktivitäten, die ich zu Hause preiswerter erhalte, geht es mir um Geselligkeit und ein einzigartiges Erlebnis. Auf einer großen Kinoleinwand wirken Filme immer noch mal imposanter als im Puschenkino - 4K zu Hause hin oder her. Und die Kinobesuche, für die ich Eintritt bezahle, liegen deutlich über dem Bundesdurchschnitt. ... und beim Thema eigenes HEIMKINO mit Leinwand muss man auch sehen, dass es purer Luxus ist, den sich die große Masse nicht leistet. Wenn es richtig gut werden soll, wird es auch richtig teuer, obwohl mit Digitalprojektoren ab 1000 Euro schon ein wirklich tolles Filmerlebnis zu Hause möglich ist.
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Das sehe ich auch so - aber das ist nicht Thema dieses Threads. Inzwischen kenne ich so einige Heimkinos, die über eine derart fantastische Bild/Tonqualität verfügen, da kommen viele Kinos nicht mehr mit. Bei beisammen.de gibt es einen Heimkinoschrein. Bei Interesse schau dir das mal an. Heimkinoschrein / Beisammen.de Die ersten "Betreiber" haben inzwischen auf 4K umgestellt und sich den Sony VPL-VW1000 gekauft. Andere nutzen den preiswerteren JVC DLA-X70, der zwar mit 4K beworben wird, aber sequenziell "nur" 2 x 2K darstellt. Das macht er mit einem E-Shift-Device. Hier werden abwechselnd das Bild passieren gelassen und dann um 0,5 Pixel nach oben/rechts verschoben. Ich habe mir das mal im Detail angesehen. Das sieht toll aus. Es ist keinerlei Pixelstruktur mehr vorhanden. Einfarbige Testbilder sehen aus wie Dia/Filmprojektionen, weil es keinen sichtbaren Screendoor (Fliegengitter) mehr gibt - selbst aus 2 cm Abstand nicht!
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Ich würde einen JVC DLA-X70 für das "Abfilmen" nehmen. Dieses Modell ist das Einzige unterhalb von 7.000 Euro, das KEINERLEI Pixelstruktur (Screendoor) mehr darstellt, dank E-Shift-Device. Dem homogenen Bildeindruck auf Film ist das sehr zuträglich. Aber ich denke, wer sich einen Film erst mal auf einem JVC-X70 angesehen hat, wird kaum noch die (kopierte)Super 8-Fassung ansehen wollen... ;-)
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Neue DCI Projektoren für kleine und mittlere Leinwände
mibere antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
Nein! - Diese Screenshots stammen von mir! Eine Farbverbindlichkeit mit Screenshots ist kaum gewährleistet, da jeder User einen anderes Farbprofil bzw. eine andere Monitoreinstellungen nutzt. Kalibriert hat da kaum mal jemand seinen Monitor! Darüber hinaus ist der Helligkeitsunterschied von rund 45% so groß gewesen, dass mit der gleichen Blende und Belichtungszeit der 2. Screenshot derart überbelichtet worden ist, so dass helle Bildbereiche ab 90 IRE überstrahlen. Gut zu erkennen ist dennoch die beschriebene Farbabweichung. Auch falsch. Lichtverlust und Farbverschiebung sind Ursache der UHP-Lampentechnik und nicht des LCD-Projektors. Ähnlich ist das "Farb/Helligkeitsverhalten" auch mit anderen Konsumerprojektoren, die ich durchgemessen habe über eine längere Laufzeit! -
Das wird für jeden Kinobetreiber besorgniserregend zu lesen sein, wenn ihm aktuell das Geld für die Modernisierung/Umrüstung fehlt... Das glaube ich nicht. Hätten sich die Kinobetreiber in den 1990er Jahren oder schon in den 1980er Jahren gegen Digitalisierung und/des Mehrkanaltons gewehrt, würde es dem Kino noch deutlich schlechter gehen als heute, weil jedes Wohnzimmer über eine bessere Bild/Tonqualität verfügen würde als das Kino. Auch die Einführung des "Cinemascope-Formates" war für viele Kionobetreiber mit erheblichen finanziellem (baulichem) Aufwand verbunden. Im Nachhinein betrachtet ist es IMO gut, dass die meisten Kinobetreiber die technischen Entwicklungsschritte mit gemacht haben... Kino verändert sich. Es passt sich dem Stand der Technik an. Eine neue Bild/Tontechnik ist anfangs noch nie "perfekt" gewesen. Es dauerte immer eine Zeit lang, bis das volle Potential dieser (neuen) Techniken vollumfänglich ausgeschöpft werden konnte. Das war schon beim Wechsel von Schwarz/Weiß auf Farbe und von Stummfilm auf Tonfilm der Fall - und wird mit der Umrüstung von 35mm-Filmprojektoren auf 2K- oder 4K-Projektoren nicht zu Ende sein...
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Nicht in Kürze - 4K ist bereits in den Konsumermarkt eingezogen! Der Sony VPL-VW1000 ist ein 4K-Digitalprojektor für unverhandelt 19.000 Euro. 4K-Player gibt es bereits von Sony und Panasonic. Einzig entsprechende Wiedergabemedien lassen (noch) auf sich warten. Es gibt erste Gerüchte, dass Ende des Jahres 4K-Filme im Konsumerbereich erhältlich sein werden. "Men in Black 3" ist mir diesbezüglich zu Ohren gekommen... Erstaunlicherweise sehen sogar Blu-rays auf dem Sony VW1000 besser(!) aus als über einen 2K-Projektor, weil die Skalierung intelligent erfolgt und nicht per einfachem Linedoubling stattfindet. Auch das höherwertige Objektiv des Sony trägt dazu bei, dass Filme auf dem VW1000 schärfer erscheinen als auf anderen Konsumerprojektoren innerhalb dieser Preisklasse. Für die Preisklasse unter 3.000 Euro sehe ich keine großen Vorteile für 4K, weil die Objektive zu teuer sind, um die hohe Anzahl der 4K-Linienpaare vollständig abbilden zu können. Hier wird der Preisdruck so groß sein, das IMO die 4K-Technik eher ein Marketinginstrument ist, mit dem der Abverkauf gesteigert werden soll. Schon jetzt sind Abbildungsfehler wie Chromatische Aberrationen in den preiswerten Objektiven der Full-HD-Projektoren dieser Preisklasse begründet. Wer sich die Projektoren im Detail anschaut, wird darüber auch nicht weiter verwundert sein. Einige 1 Chip-DLP-Projektoren (unter 3.000 Euro) sind inzwischen so klein (wohnzimmertauglich), dass die erste Linse im Objektiv nur geringfügig größer ist als der DMD (Chip).
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Neue DCI Projektoren für kleine und mittlere Leinwände
mibere antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
An dieser Stelle muss man aber bedenken, dass diese Filterung die Lichtausbeute (nach der Kalibrierung) verringert, weil vor allem die grünen und blauen spektralen Farbanteile gefiltert (reduziert) werden. Dennoch macht diese Filterung Sinn, weil grundsätzlich Rot der limitierende Faktor im sichtbaren Lichtspektrum von UHP-Lampen ist. Durch die Filterung können deutlich größere Farbräume genutzt werden, die weit über den RGB-Farbraum hinaus gehen. In der Praxis zeigt sich auch, dass Projektoren mit UHP-Lampentechnik aufgrund von Ablagerungen in der Lampe zu Helligkeitsflimmern neigen, wenn diese Lampen im ECO-Modus des Projektors genutzt werden. Erst im hohen Lampenmodus verbrennen diese Ablagerungen und führen zu einem "flimmerfreien" Helligkeitseindruck. Eigene Messungen haben ergeben, dass (defektfreie) UHP-Lampen nach etwa 500 Stunden rund 30-40% an Maximalhelligkeit einbüßen, meist einhergehend mit einer sichtbaren Farbverschiebung in Richtung Grün/Blau. Nach 2.000 Stunden liegt die Lichtausbeute noch bei etwa 50% der Anfangshelligkeit mit deutlicher "Farbverschiebung" im sichtbaren Spektrum der Lampe. Nachfolgend ein Vergleich zwischen "neuer" und "alter" UHP-Lampe, der aufzeigt, wie sich Helligkeit und Farbeindruck innerhalb eines Lebenszyklus verandern. -
Artefakte sind für mich auch die Screendoor-Effekte der 2K-Projektoren. Sony SXRD hat einen Füllfaktor, der weit über 90% liegt. Hier sind im Saal viel früher die Perforation der Bildwand zu erkennen als das "Pixelraster" des Projektors. Konvergenzfehler der Digitalprojektoren müssen nicht sein, wenn eine ordentliche Wartung/Einstellung erfolgt. Leider sind Fehler wie beispielsweise Chromatische Aberrationen den Objektiven geschuldet. Das betrifft die Aufnahme ebenso wie die Wiedergabe. Das betrifft 35mm-Filmaufnahmen ebenso wie "Digitalkameraaufnahmen". Colorierung und die Gradation im Film (z.B. Indy 4, Matrix, Der Soldat James Ryan) sind Stilmittel. Das muss nicht jedem gefallen. Aber Farbfilterungen sind nun wirklich nichts Neues, was dem Digitalfilm zugeschrieben werden muss. Filtereinsätze als Stilmittel von Filmaufnahmen gibt es seit ca. 100 Jahren. Detailverluste in den Farbabstufungen und der Gradation, die ihre Ursache in zahlreichen Umkopierprozessen haben, sind hingegen ein großes Manko der 35mm Filme - was mit der digitalen Verwertungskette (Aufnahme => Wiedergabe) komplett behoben ist. Auch die Farbtemperaturabweichung mitten in Indy 4 ist den Kopierwerken zuzuschreiben, weil dort geschlampt wurde. Diesen Fehler hatte die 2K-Fassung von INDY 4 weder im Kino noch auf Blu-ray. Zugegeben, die Digitalprojektion steckt noch in den Kinderschuhen (IMO), da wird es in den kommenden Jahren erhebliche Verbesserunen geben, sowohl in der Aufnahme als auch in der Wiedergabe. Diese Verbesserungen dürften aber weitgehend in Richtung höherer nativen Bildauflösung (z.B. 8K für Aufnahme und Wiedergabe)und einem erhöhten Füllfaktor der Projektoren gehen. Ich denke auch, dass wir in ein paar Jahren (Jahrzehnten) von "gruseligen" 2K-Digitalaufnahmen in den frühen 2000er Jahre sprechen werden. Dann wird aber ganz schnell klar werden, dass viele kommerziell erfolgreiche Filme aus dieser Ära auch auf 35mm Film nicht besser ausgesehen haben im Kino. Amüsant finde ich inzwischen den immer wieder aufkommenden Vergleich von Film mit einem digitalen Heimkinomedium wie DVD und Blu-ray bezüglich der Farbdarstellung. Es kann doch wohl nicht ernsthaft der Sinn von dir sein, ein in vielerlei Hinsicht technisch beschränktes Format wie die DVD/Blu-ray als Maßstab für eine Filmreproduktion herzunehmen, nur um gegen die Digitalisierung zu wettern. Da könnte die Industrie ja auch Super 8-Filme hernehmen und aufzeigen, wie schlecht Film(!) aussieht auf einer großen Leinwand. Ein Vergleich ist doch nur seriös innherhalb einer Verwertungskette (z.B. Kino). Hier kann dann ein 4K- oder meinetwegen (weil noch aktuell) 2K-DCI-Transfer mit einer 35mm Filmkopie verglichen werden. Doch ich bezweifel, dass es von "Der Clou" aktuell noch eine perfekte Filmkopie gibt. Ein Film wie "Assault - Anschlag bei Nacht" zeigt allerdingt schon auf Blu-ray auf, was mit einer liebevollen Restaurierung von "billigem" Filmmaterial möglich ist. In einer derart guten Bildqualität habe ich "Assault" noch nirgendwo sonst sehen können. Da stelle ich mir dann schon die Frage (selbige bei "Blade Runner"), wie gut da erst die 4K-Kinoprojektion per DCI aussehen wird...
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Richtig. Zumal eine Produktionskette (Aufnahme => Wiedergabe) ohne digitale Zwischenschritte bei aktuellen kommerziellen erfolgreichen Filmen (Blockbuster) heutzutage kaum noch durchführbar ist. Ein Großteil der digitalen Effekte muss ja irgendwie in die "analoge" Filmaufnahme integriert werden. Dass es wirklich tolle und scharfe 35mm-Filmkopien gibt, weiß ich aus eigener Erfahrung/Sichtung. Leider stellen diese aber heute eher die Ausnahme dar. Der Grund ist nicht immer der Film, sondern leider oftmals auch die veraltete Wiedergabetechnik in den Kinos sowie gleichgültiges/ungeschultes Vorführpersonal. Wenn einige Kinobetreiber ihre Projektoren aus den 1960er/70er Jahren und die damaligen Objektive gegen neue Modelle aus den 2000er Jahren ersetzt hätten, wäre der Unterschied sicherlich nicht ganz so groß. Erstaunlicherweise rüsten vor allem die großen finanzstarken Kinoketten auf die Digitalprojektion um, obwohl diese oftmals neuere 35mm Filmprojektoren eingesetzt haben als viele kleinere Arthäuser aus den 1960er Jahren...
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Interessante Aussage. Hast du mal eine Quelle dafür?
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Den "Sinneswandel" von REBEL/cosmin halte ich für SPAM - wie 90% seiner Beiträge in der Vergangenheit. Daher sollte dem Eingangsposting IMO nicht zuviel Aufmerksamkeit zukommen. Generell finde ich, dass die Digitalisierung im Bereich "Bildsektor" aktuell im Kino Arbeitsplätze kostet, gleichzeitig aber auch neue Arbeitsplätze an anderer Stelle schafft. Filmvorführer (wenn sie denn in Vollzeit angestellt sind) müssen sich halt weiterbilden und auf die neue technische Gegebenheiten einstellen - das ist in jedem anderen Berufszweig doch auch nicht anders, wenn technische Entwicklungsschritte durchgeführt werden. Egal ob "Technischer Zeichner", "Fotograf", "Dampflockführer", "KFZ-Mechaniker"... Die Interessen in der Gesellschaft ändern sich nun mal im Laufe der Zeit. Ich finde es gut, dass sich das Kino daran anpasst. Denn nach wie vor gibt es zahlreiche Regisseure, die ihre Filme im "Cinemascope-Format" drehen oder ihre Filme in diesem Zielformat vorsehen. Wenn der Zuschauer eine gesteigerte Bild/Tonqualität in einem "digitalen" Kinosaal feststellt, nachdem der Betreiber entsprechend modernisiert hat, fällt das Fazit nun mal aus: "Digital ist besser!" Nur ist das wirklich so? - Oder hätte der Betreiber die gleiche gesteigerte Bild/Tonqualität auch erreichen können, wenn er beizeiten auf neueste "Film/Tontechnik" modernisiert hätte? Diesbezüglich wird es garantiert Änderungen geben. Falsch finde ich das nicht aus Sicht des Konsumers oder des Filmfreundes. Ich möchte nun mal nicht 6 Monate warten, bis ein Film endlich für die eigene Filmsammlung gekauft werden darf. Darüber hinaus sind viele Filme im Kino nach 2 bis 3 Wochen Laufzeit ohnehin durch. Die Digitalisierung wird weiter fortschreiten - und zwar immer schneller und konsequenter. Aufhalten lässt sie sich IMO nicht mehr. Bald sind die Prozesse "Aufnahme => Postproduktion => Wiedergabe" vollständig digital ohne Qualitätsverlust ein Standard, den der Film in den letzten Jahren nur noch selten erreicht hat. 4K sieht atemberaubend aus. Da kann kaum eine aktuelle 35mm Serienkopie noch mithalten. Das sehen hier auch die Zuschauer so und kommunizieren das auch so in aller Deutlichkeit.
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Wenn ein User gesperrt wird, ist es dann so vorgesehen, dass er unter einem anderen Nickname weiter posten darf? Trolle werden leider auch "intelligenter" und posten gerne mal am Rande der Forumsregeln, ohne diese auf den ersten Blick zu übertreten. Aber nahezu sämtliche Beiträge dienen nur dem Zweck, eine negative Stimmung im Forum zu verbreiten und wütende Kommentare zu bewirken. Hier sollte die Forumsleiten viel konsequenter durchgreifen und derartige User sofort sperren, "Hausrecht" geltend machen und entsprechend rechtliche Schritte im Wiederholungsfall ergreifen.
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So eine pauschale Aussage verstehe ich nicht. Liegt es am Trägermedium, dass die Farben nicht dem Original entsprechen, oder liegt es an den Menschen dahinter, die "das Original" bearbeiten und auf ein (beliebiges) Trägermedium übertragen? Ich erinnere mich an zahlreiche 35mm Filme, die im Kino ganz offensichtlich nicht die Originalfarbton enthielten. Beispielsweise "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels". Meines Wissens wurde die 35mm-Kinokopie von zwei verschiedenen Kopierwerken angefertigt. Aus Angst vor illegalen "Raubkopien" hatte das eine Kopierwerk die erste Hälfte des Films kopiert und das andere Kopierwerk die zweite Hälfte des Films. Eigentlich sollte man annehmen, dass zwei professionell arbeitende Kopierwerke in Europa in der Lage sind, mit gleichem Quellmaterial gleiche Tonwerte auf den Film zu bringen. Die überdeutlich erkennbare Farbveränderung mitten im Film zeigte aber auf, dass die Praxis anders aussieht. "Indy 4" ist beileibe auch nicht die erste qualitativ "verhunzte" Kopie eines Films gewesen, die nicht dem Original entsprach. Sind nun aber alle 35mm Filme deshalb grundsätzlich als schlecht zu bezeichnen...? Derartige Pauschalisierungen helfen doch niemandem weiter und gehen meiner Meinung nach an der Praxis vorbei.
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EM Übertragung via Digitalprojektor
mibere antwortete auf OutbackDarling's Thema in Allgemeines Board
Nun ja, das Urteil des EU-Gerichtshofes, dass eine Fußballübertragung nicht unter das Urheberrecht fällt, finde ich dann schon als höchstrichterlich. Es wurde in dem Papier auch darauf hingewiesen, dass "Beiprogramm" (also Musik, Trailer, Spots usw.) urheberrechtlich geschützte Werke sein können, die es dann zu lizenzieren gilt. Wer also Musik spielt, wird um die GEMA-Abgabe nicht herumkommen. Da die meisten Kinobetreiber aber ohnehin GEMA-Gebühren bezahlen, sollte die Abwicklung für Musik (z.B. Hymnen) in der Fußballübertragung eigentlich Routine sein. GEZ-Gebühren fallen in Deutschland für die vorhandenen Rundfunkempfangsgeräte natürlich auch an. -
Die von dir beschriebene Willkür durch den Lizenzinhaber/Urheber soll das "Schrankenrecht" verhindern. Es gibt inzwischen zahlreiche urheberrechtlich geschützte Werke von mir, die ich für "Schulungszwecke" und den "wissenschaftlichen Bereich der Forschung" zur Verfügung stellen muss(!), weil das Urheberrecht das so vorsieht - ob ich will oder nicht! Allerdings zahlen diese Institutionen für die Nutzung dann auch ein entsprechendes Honorar.
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Danke für die Info! :)