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mibere

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Alle erstellten Inhalte von mibere

  1. Ich kann jeden Kinobesitzer verstehen, der nicht will, das der Verleiher das Filmprogramm von einer zentralen Stelle startet. Wer will schon, dass sein "Zulieferer" die internen Abläufe steuert...? - Ich jedenfalls werde das zu verhindern wissen! Gegen einen Programm/Filmstart von einer zentralen Stelle innerhalb des Kinos ist IMO nichts einzuwenden. Die Technik ermöglicht schon jetzt eine zentrale Steuerung. Sollte ein Doremi abstürzen, wird er halt neu gestartet. Im Grunde ist es "nur" ein Computer, mit deren Programmen jeder nach einer gewissen Einarbeitungszeit umgehen kann. Der Computer muss nicht zwingend neben dem Projektor stehen. Denn geht am Projektor etwas kaputt (von einem Lampentausch mal abgesehen), ist ohnehin der Service gefragt. Seien wir ehrlich. Heute können die allermeisten "Aushilfsfilmvorführer" kleine Reparaturen auch an einem 35mm Filmprojektor nicht mehr selbständig vornehmen. Zum Teil dürfen sie es auch nicht! Meiner Meinung ist ein Filmvorführer nicht überflüssig wie immer wieder (Pro und Contra) propagiert wird. Es wird sich der Aufgabenbereich verändern. Der Vorführer wird mehr zu einem "Technikchef" mit verlagerten Aufgabenbereich - muss seine Kenntnisse daher erweitern. Kein (angestellter) Theaterleiter will regelmäßig von morgens um 10 Uhr bis abends um 23 Uhr oder sogar nachts um 2 Uhr (Spätvorstellung) arbeiten wollen. Wirtschaftlich wäre das auch Unsinn.
  2. Nach diesen beiden Sätzen gehe ich nicht davon aus, dass das Problem an den Optiken liegt. Hier liegt der Fehler offenbar in der Fokussierung des Kameramannes oder in der Postproduktion des Filmes. Gerade mit guten optischen Systemen fällt mir immer öfter auf, dass Teile eines Filmes eigentlich scharf abgebildet sein sollten (z.B. Gesichter), der Fokus aber leicht daneben liegt (z.B. auf dem Kragen). Darüber hinaus gibt es Filme (z.B. Superman-Returns) die über eine mangelhafte Bildschärfe verfügen. Hier wurde mit "Weichzeichner" gearbeitet, um wahrscheinlich die SFX mit Hilfe einer geringeren Kantenschärfe "glaubwürdiger" in die Realaufnahmen zu integrieren. Auf dem fertigen Film ist die Schärfenstrecke fix! Der Vorführer kann aus physikalischen Gründen gar nicht unterschiedliche "Bildtiefen" (Nase oder Hintergründe) im Film fokussieren. In dem Fall wird es sich um ein Stilmittel handeln. Leider sind 35mm Filmkopien von unterschiedlicher Qualität. Daher projiziere mal eine qualitativ gute Filmkopie. Damit sollte die Schärfe passen.
  3. Schau mal im Flohmarkt. Da wird dir ein ganzer Kinosaal inkl. Projektor und Lautsprecher für 1.200,00 Euro "hinterher geworfen". Bei diesem Preis dürfte es sich um den Wert handeln, den der Altmetallhändler bereit ist, für die "Entsorgung" zu zahlen. Sehr fair!
  4. Die Diskussion über die Farbdarstellung von Bildern, Jobs, Qualität von der Aufnahme über die Postproduktion bis zur "Wiedergabe" wurde GENAU SO schon in den 1990er Jahren in der FOTOGRAFIE geführt. Das Ergebnis ist bekannt! Wenn heutzutage auf 35mm Film gedreht wird, werden die Filme in aller Regel gescannt. Das führt zu Auflösungs- und Farbumfangsverlusten. Dies lässt sich nachträglich nicht mehr "korrigieren". Der geringere Farbumfang des DCI-Farbraums rutscht nun durch bis zur Projektion. Leider hat sich die Filmindustrie für den relativ kleinen DCI-Farbraum entschieden und nicht für den deutlich größeren Farbraum RGB. Warum also nicht gleich digital Filmem? Wenn ich mir viele aktuelle 35mm-Filmkopien auf der großen Bildwand im Kino betrachte, dann ärgere ich mich ständig über unruhige Bildstände und unscharfe Bilder. Wenn dann auch noch ein Film über deutlich/massiv (!) weniger Details im Film verfügt (z.B. Im Tal von Elah) als auf der Blu-ray zu erkennen ist, dann kann ich den Wunsch aller verstehen, die eine komplette digitale Kette von der Aufnahme bis zur Wiedergabe wünschen. Keine Frage, eine exzellente 35mm Filmkopie (ohne digitalen Zwischenschritt) mit einem guten Projektor sieht fantastisch aus. Da kommt IMO auch 4K DCI nicht mit - aber wo und wann bekommt der Zuschauer diese Qualität überhaupt noch zu sehen? Leider werden durch die voraussehbare Einstellung des 35mm Films Arbeitsplätze verloren gehen - ABER es werden auch reichlich neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Markt verändert sich - analog zur Fotografie. Hier in Hamburg haben inzwischen mehrere Kinos alle Säle exklusiv mit Digitalprojektoren ausgestattet, andere Kinobetreiber werden bis Ende 2012 folgen! Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, was das für die kleinen Kinobetreiber letztendlich bedeutet? Die Verleihpreise für 35mm Kopien werden massiv steigen, weil (wenn überhaupt noch hergestellt) die Herstellungskosten für kleinere Auflagen deutlich teurer werden. Durch die geringere Verfügbarkeit werden Kinobetreiber, die nur 35mm Filmmaterial projizieren können, dann garantiert mehrere Wochen warten müssen, bis sie mal einen "aktuellen" Blockbuster spielen dürfen. In Anbetracht der immer kürzer werdenen Kinoauswertungszeiten wird das für viele Betreiber fatale Auswirkungen haben. Aktuell bieten IMO 4K-SXRD von Sony und TI mit 4K-DLP das bestmögliche Bild im Kino.
  5. Wir sollten hier nicht DCI-Projektoren mit Komsumerbeamer vergleichen. Allein schon die Objektivgüte, Material- und Signalverarbeitung sowie die Lichtleistung sind für gänzlich andere Einsatzszecke ausgelegt. Ein Sony SRX-4K-Projektor erzeugt auch in den ersten Sitzreihen keinen wahrnehmbaren Screendoor. Darüber hinaus habe ich das Gefühl, dass einige mal wieder in den Saal gehen sollten, um sich von der Bildqualität ihrer 1000 Euro-LCD-Homecinemaprojektoren einen Eindruck zu verschaffen. Wer hier keinen Screendoor sieht, der hat entweder die Bildschärfe total verkurbelt oder sollte mal seine Sehhilfe überprüfen lassen... ;-) Ich empfinde es schon fast als fahrläsig, wie einem Kinobetreiber ein LCD-Projektor für 1000 Euro empfohlen werden kann, für gewerbliche Filmvorführungen gegen Eintritt. @Carsten: Offenbar hast du meinen Beitrag oben nicht vollständig gelesen. Ansonsten verstehe ich nicht, warum du meine zwei Empfehlungen völlig aus dem Zusammenhang reißt. Wer mit einem JVC DLA-HD350 oder einem Panasonic PT-AE4000 auf eine 5 Meter Breite Bildwand projizieren will, sollte unbedingt eine High-Gain-Bildwand einsetzen mit einem Gainfaktor von rund 2,0. Auf diese Weise ist eine Leuchtdichte von über 12 fL möglich. Damit wäre auf der vom Threadersteller gewünschten Bildwandbreite durchaus ein filmlikes Bild möglich - ohne Screendoor und mit korrekter Farbwiedergabe. @All: Irgendwie habe ich ein Verständnisprolem damit, dass die richtige Farbwiedergabe und Projektionsqualität bei einigen Kinobetreibern plötzlich keine Rolle mehr spielen soll, sobald für die gewerbliche Nutzung in einem KINO nur noch billigste Konsumerbeamer eingesetzt werden sollen, weil diese annähernd die gleiche Bildauflösung besitzen wie Projektoren aus der Pro/Schiene. Immerhin zahlen die Zuschauer den vollen Eintrittspreis und haben IMO das recht auf einen Gegenwert mit entsprechender Bildqualität.
  6. Danke für die Einladung. Aber ich habe hier regelmäßig Konsumerprojektoren für Testzwecke zur Verfügung stehen. Bei ALLEN Full HD-Projektoren mit LCD-Technik ist der Screendoor vorhanden. Geh einfach mal näher an die Bildwand und schau dir das Bild im 1/3 des Kinosaals an. Der Screendoor ist deutlich zu sehen! Wie groß ist eure Bildwand und aus welcher Entfernung projiziert ihr?
  7. Vom Epson TW3600 würde ich im Kino abraten. Der Epson erzielt meines Wissen nur rund 900 Lumen (D65) - von daher noch interessant. Allerdings beklagen sich viele User über den schlechten Schwarzwert und immer wieder auftretendes Shading (pazielle Farbwolken, Verfärbungen) im Bild. Darüber hinaus ist es ein LCD-Projektor mit deutlich sichtbaren Screendoor. Wie oben bereits geschrieben, ist der Screendoor bei diesen Modellen noch auf eine Entfernung von der doppelten Bildbreite gut zu erkennen. Wer näher zur Bildwand sitzt, hat das Gefühl, er schaut regelrecht durch ein Sieb! Der Füllfaktor der LCDs beträgt knapp über 60%. Der Rest sind Elektroden im Bild! Das ist nunmal zu sehen. Mir fallen sogar bei den 3 Chip-DLPs von Christie und Kinoton der Screendoor sogar noch deutlich im Saal auf, und die haben einen deutlich höheren Füllfaktor!
  8. Auf einer 5 Meter breiten Leinwand würde ich NIEMALS zu einem Projektor unter 2K Bildauflösung greifen. Die Zuschauer bezahlen immerhin Eintritt und haben diesbezüglich auch Anspruch auf eine vernünftige Filmvorführung. 1 Chip DLP-Projektoren sind im Kino meiner Meinung nach denkbar ungeeignet. In den letzten Jahren gab es keine gravierende Weiterentwicklung. Der native Schwarzwert ist von allen aktuell eingesetzten Bildtechniken unter 10.000 Euro inzwischen der schlechteste! Aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Notbeleuchtung im Saal aber durchaus zu vernachlässigen. Der Regenbogeneffekt nervt hingegen viele Besucher bei Bewegtbildern massiv. Auch die Haltbarkeit dieser Projektoren sind kaum für den prof. Dauereinsatz im Kino ausgelegt. Viele Nutzer von 1 Chip DLP-Projektoren (z.B. Benq, Optoma) beklagen sich massiv über Geräteausfälle. Da wären zerbröselnde Farbräder, Mainboarddefekte usw. bei deutlich unter 2000 Betriebsstunden. LCD-Projektoren würde ich auch nicht mehr im Kino einsetzen. Der Screendoor (Fliegengitter) ist sogar auf einen Abstand von doppelter Bildbreite noch deutlich zu sehen! Meine Tipps sind zwei Projektoren: 1. Panasonic PT-AE4000 Der Panasonic erreicht im Bildmodus Normal (kalibriert auf D65) immerhin noch satte 1200 Lumen mit frischer Lampe (ca. 30% Lichtverlust nach 500 Stunden) und optimal aufgestellt. Ein Screendoor ist praktisch nicht sichtbar, weil dieser von der Pansonic exklusiv genutzten Smoothscreen-Technik unterbunden wird. Die Bildschärfe ist sehr gut. Der Preis liegt derzeit bei 1500 Euro (neu!). Um eine 5 Meter breite Bildwand (Gain 1,0) nicht nur mit 8 fL auszuleuchten, sollte schon eine Bildwand mit mind. Gain 1,7 eingesetzt werden. Damit sind dann immerhin 13 fL möglich. Das sollte für eure Zwecke ausreichen. 2. JVC HD350 Der HD350 ist ein LCOS-Projektor. Die Lightengine ist gekapselt und daher ist Staub kein Problem. Die Lichtleistung liegt bei rund 800 Lumen (D65). Zusammen mit einer 2,4 Gain-Bildwand werden auch rund 13 fL. erzielt. Die Vorteile sind die noch etwas bessere Bildqualität im Vegleich mit dem Panasonic AE4000 und den technisch bedingt nicht vorhandenen Screendoor in den ersten Sitzreihen. Bis 10.000 Euro gibt es aktuell keinen deutlich sichtbar besseren Projektor im Konsumerbereich. Der aktuelle Preis liegt bei rund 2500 Euro. Auch wenn beide Projektoren über dem angedachten Budget von 1000 Euro liegen, finde ich, dass diese zusätzliche Investition für euren Einsatzzweck gut angelegt ist. Konsumerprojektoren können also durchaus im Profibereich eingesetzt werden, allerdings müssen ein paar Voraussetzungen geschaffen werden, um IMO auch Eintrittsgelder zu rechtfertigen.
  9. Hier im Forum wird ein komplettes Autokino verkauft. - Anhänger mit Meo 5XB (mit Rotlichtlaser) und Telleranlage mit Make-up-Tisch, - Senderanlage (von der Bundesbehörde zugelassen), - Bildwand (ca. 98 qm), - verzinktes Bildwandgestell (demontierbar) Da der Verkäufer nur Angebote entgegen nimmt und keine Preisvorstellung in seinem Angebot äußert: Was sind derartige Komponenten heute eigentlich noch wert?
  10. Wieso hast du 150 Euro als Gutschrift erhalten und ICH nur 100 Euro? HENRY das stimmt was nicht mit der neuen Software...! ;-)
  11. mibere

    Biete

    Hallo Henry, eine Öffnung des "Suche"-Bereichs dürfte kaum zu Problemen führen. Eine weitere Schließung von "Stellenanzeigen" finde ich persönlich auch nicht weiter tragisch. Hier kann jeder dann selbst entscheiden, ob er für den "ausgehängten" Betrag arbeiten oder sich bewerben möchte. Die fortgesetzte Schließung der "Verkäufe" finde ich hingegen schade. Dein Beispiel von Ebay ist praxisnah. Doch gerade Ebay erfreut sich mitlerweile keines so guten Rufes mehr, aus unterschiedlichen Gründen. Wer einen Artikel verkaufen will und diesen umfänglich beschreibt, wird hier kaum ungerechtfertige negative Kritik erhalten. Schade ist diese PN-Geschichte vor allem deshalb, weil es schon mal ein paar Wochen dauern kann, bis eine Antwort erfolgt (leider schon mehrfach erlebt). Im Forum (Kleinanzeige) selbst hätte jemand anderes kurz eine technische Frage beantworten können. Darüber hinaus wäre im Fall einer fortgesetzten Schließung der "Biete" wünschenswert, wenn es so etwas wie einen gepinnten "Container" gibt, in dem über Verkaufsangebote diskutiert werden könnte. Dann würden die "Sachthreads" nicht "zugemüllt" und das "Verkaufsposting" bleibt clean. Frage: Kann der Verkäufer seine Postings zur Zeit editieren, um beispielsweise häufig per PN auftretende Fragen öffentlich zu beantworten?
  12. mibere

    Biete

    Sei dir da mal nicht so sicher... Der Forenbetreiber stellt eine Plattform zum Handel zur Verfügung. Damit hat er auch eine gewisse Verantwortung. Wenn hier beispielsweise Raubkopien gehandelt werden, kann/wird der Forenbetreiber durchaus belangt. "Mitstörerhaftung" nennt sich das meines Wissens! Das ist Nervkram, kostet Zeit und Geld! Das ist aber nicht das zentrale Thema.
  13. mibere

    Biete

    Freut mich zu lesen. :-P Hier sollte IMO unterschieden werden, ob es sich um "berechtigte" Kritik und die Ergänzung eines "missverständlich" formulierten Verkaufspostings handelt (dass ja keine unlauteren Absichten verfolgen muss) oder um Repektlosigkeit, Beleidigung und Diffamierung. Im letzten Fall würde ich auch eine Löschung der Postings befürworten um des lieben Friedens Willen - Meinungsfreiheit hin oder her. Eine Beleidigung als gut getarnte Meinungsäußerung kann ja wohl (fast) jeder hier formulieren und auch entsprechend erkennen. Hier sollte der Admin von seinem "Hausrecht" Gebrauch machen! @Cinerama: Dass die Meinungsfreiheit auch bei diversen Verkaufspostings rechtlich gedeckt sind, ist mir nicht neu. Doch befinden wir uns hier in einem "Privaten Forum". Da kann der Betreiber schon Einfluss darauf ausüben, was er durchgehen lässt und was nicht. In der Vergangenheit ist hier (soweit ich das verfolgen konnte) relativ wenig "moderiert" oder gar gelöscht worden. Ein "Kleinanzeigenmarkt" finde ich nach wie vor klasse, gleichgültig ob mit oder ohne Nachfragemöglichkeit durch Dritte. Doch sollte (wenn es keine Nachfragemöglichkeit gibt) ein Mindestmaß an Informationsgehalt in einem Angebot enthalten sein. Steht dort beispielsweise: "Verkaufe DP70 70mm-Projektor, den ich vor 5 Jahren gebraucht erstanden habe in gutem optischen Zustand für VB 2.000 Euro. Hab den Projektor nie benutzt." - sind Nachfragen per PN oder auch innerhalb des Forums durchaus wünschenswert und nachvollziehbar. Ein Kommentar wie: "Das Ding ist scheiße und völlig überteuert! Aber gegen Benzinerstattung hole ich das Altmetall ab und verwerte es kostenlos," kann IMO gelöscht werden, da es nur der Polemik und Provokation dient. Ein sachlicher Kommentar wäre hingegen: "Das Ding finde ich scheiße, weil..." - wenn anschließend keine Platitüde folgt wie, "...viel zu alt und nicht digital!"
  14. mibere

    Biete

    Hallo Cinerama, inhaltlich bin ich ganz auf deiner Seite. In anderen Foren habe ich (leider) schon erlebt, was passiert, wenn die ersten Mitglieder um ihr Geld betrogen worden sind durch unseriöse Verkaufsangebote. Das GESCHREI ist dann nämlich sehr groß! Nur selten bemühen sich die Forenbetreiben, damit der User sein Geld zurück bekommt. Oftmals mit negativem Erfolg. Genau aus diesem Grund halte ich ebenfalls die von dir so eindringlich geforderten "Nachfragen" für wünschenswert. Schaue ich mir an, dass allein 8 die ersten 11 Verkaufspostings von Usern verfasst worden sind, die Beiträge im 1-stelligen Bereich besitzen oder sich offenbar erst (für die Verkaufspostings?) 2011 angemeldet haben, sollte schon mal genauer hingeschaut werden, wem dort eine Plattform gewährt wird. Ich möchte Niemandem pauschal etwas Böses unterstellen, schon gar nicht den Usern im Biete-Bereich in einen "Privaten Forum" in dem der Admin entscheidet. Mir ist aber aufgefallen, dass in der Vergangenheit vor allem bei Angeboten kontroverse Diskussionen entstanden sind, die eher "missverständlich" formuliert worden sind, "überteuerte" Artikel enthielten und oftmals nicht einmal ein Mindestmaß an Informationen enthielten, die ich von einem seriösen Angebot erwarte. Bei dem Beispiel in meinem letzten (siehe oben) Posting, haben sich die Nachfragen "bewährt" - allerdings eher nicht für den Verkäufer, sondern für den "ahnungslosen User", der sich hätte blenden lassen aufgrund der geschönten und zudem technisch falschen (!) Artikelbeschreibung. Genau aus diesem Grund finde ich die Diskussion über die Verkäufe in diesem Forum so wichtig und gehe mit deiner Meinung einher. Du hättest dich auch zurück lehnen und denken können: "Was scheren mich die Angebote. Wer sich hier im Forum über das Ohr hauen lässt, hat halt selber Schuld. Er hätte sich vorher halt mal erkundigen sollen!" Gerade dein soziales Engagement gefällt mir - und das möchte ich an dieser Stelle mal positiv herauskehren.
  15. mibere

    Biete

    Hallo Manfred, da es inzwischen zwei Diskussionsfäden gibt, hab ich meinen Beitrag hier mal weitgehend komplett hinein kopiert. Ich fand einige Nachfragen durchaus gerechtfertigt - vor allem dann, wenn das Angebot "missverständlich" und "unvollständig" formuliert worden ist. Diesbezüglich ist mir aufgefallen, dass es einigen (wenigen) Angeboten an Transparenz und vor allem einer umfangreichen Produkt- und Artikelbeschreibung fehlt. Da wurde schon mal ein "Digitalprojektor" irreführend als "Neuwertig!" und "nur selten genutzt für Fußballübertragungen" mit "einer UVP von 15.000 Euro" sowie "4000 Lumen" und "nur 1.500 Stunden Laufzeit" werbewirksam als vermeintlich hochwertiges Schnäppchen beworben und auf Berichte (die es nicht gab!) irgendwo im Internet verwiesen. Unterschlagen wurde auch, dass der Digitalprojektor aus den 1990er Jahren stammt und aktuelle technische Anforderungen sowie die angegebene max. Lichtleistung gar nicht erfüllt! Eine höfliche Nachfrage ob der Eigenschaften des Gerätes (Bildauflösung, Preis!), weil es nicht einmal mehr beim Hersteller gelistet ist, wurde nicht oder nur mit aggressivem Tenor beantwortet. Gerade in einem Informationsforum mit relativ großer Tragweite sollten sachliche Nachfragen und technische Ergänzungen erlaubt sein, um die eigenen langjährigen Mitglieder (mangels vorhandener Informationen über das angebotene Produkt im Netz oder fehlendem Fachwissen) vor möglichen Fehlkäufen zu bewahren, die ihre Ursache in einer offensichtlich "bewußt irreführenden Produktbeschreibung" haben! Da dies offenbar aber hier im Forum nicht mehr gewünscht ist, würde ich mir zumindest eine Liste wünschen (die meinetwegen per Copy&Paste genutzt werden kann), wie ein Verkaufsposting/Anzeige auszusehen hat. Diese Liste könnte unter Rules oder gepinnter "Verkaufs-Regel" im Bietebereich abgelegt werden. Daran sollten sich alle "Inserenten" (gewerblich und privat) halten. Wer sich daran nicht hält, deren Verkaufsposting wird halt gelöscht. Damit wäre ein wenig an Transparenz geschaffen, und es würden alle Nutzer davon profitieren. Sprich sowohl die "ehrlichen" Verkäufer, die Käufer als auch das Forum selbst als Plattform für seriösen Handel. Meiner Meinung nach sollten ALLE ANZEIGEN folgenden Inhalt haben: - Name des Artikels (z.B. Projektor XY, Endstufen XY) - Kaufdatum - Herstellungsdatum (falls bekannt, denn nicht alle Artikel lassen sich googlen) - Zustandsbeschreibung (z.B. Film ist rotstichung und hat nur wenige Laufstreifen am Aktende) - Artikelstandort und Lieferbedingungen (z.B. nur Abholung) - Preis (auch als Verhandlungsbasis - z.B. 250 Euro VB.) - Eine Produktbeschreibung sollte freiwillig sein, würde aber das Kaufinteresse sicherlich erhöhen (z.B. Digitalprojektor mit 4K-Auflösung und 10.000 Lumen Maximalhelligkeit oder Kinositze mit leichtem Staubbefall durch Lagerung)
  16. Eigens ausgegebene Gutscheine nehmen wir auch noch nach Ablauf der "Einlösefrist" an. In der Regel ist der Gutschein mit einem Euro-Betrag beziffert. Da wir das Geld ja erhalten haben, kann der Kunde den "Gegenwert" dann auch in Anspruch nehmen. Sollten inzwischen Preiserhöhungen stattgefunden haben, muss halt der Differenzbetrag entrichtet werden. Bei "Pauschalgutscheinen" (wie z.B. Freikarten) ohne "Betragsnennung" (geben wir inzwischen nicht mehr raus) und einer "Fristsetzung" zur Einlösung halten wir uns an die 3-Jahresfrist vom Gesetzgeber zum Jahresende. Wenn also ein Gutschein am 1.1.2000 ausgegeben wurde, ist der Gutschein am 1.1.2004 verfallen. Sollte damit heute noch jemand auftauchen, weil er den Gutschein auf dem Dachboden oder bei Oma in der Schublade gefunden hat (was noch nicht vorgekommen ist), wird es halt eine kundenfreundliche Lösung geben. Nach Hause schicken werden wir den Kunden sicherlich nicht. Für befristete Cooperationen mit irgendwelchen "City-bla,bla-Magazinen" erfolgt die Einlösung nur während des ausgewiesenen Aktionszeitraums.
  17. mibere

    Biete

    Rechtfertigen muss sich IMO niemand, wenn er etwas verkaufen möchte. Aber auf höfliche Nachfragen sollte schon geantwortet werden - vor allem dann, wenn das Angebot "missverständlich" und "unvollständig" formuliert worden ist. Diesbezüglich ist mir aufgefallen, dass es einigen (wenigen) Angeboten an Transparenz und vor allem einer umfangreichen Produkt- und Artikelbeschreibung fehlt. Da wird schon mal ein "Digitalprojektor" irreführend als "Neuwertig!" und "nur selten genutzt für Fußballübertragungen" mit "einer UVP von 15.000 Euro" sowie "4000 Lumen" und "nur 1.500 Stunden Laufzeit" werbewirksam als vermeintlich hochwertiges Schnäppchen beworben und auf Berichte irgendwo im Internet verwiesen. Unterschlagen wurde, dass der Digitalprojektor aus den 1990er Jahren stammt und aktuelle technische Anforderungen sowie die angegebene max. Lichtleistung gar nicht erfüllt! Eine höfliche Nachfrage ob der Eigenschaften des Gerätes, weil es nicht einmal mehr beim Hersteller gelistet ist, wurde nicht oder nur mit aggressivem Tenor beantwortet. Gerade in einem Informationsforum mit relativ großer Tragweite sollten sachliche Nachfragen und technische Ergänzungen erlaubt sein, um die eigenen langjährigen Mitglieder (mangels vorhandener Informationen über das angebotene Produkt im Netz oder fehlendem Fachwissen) vor möglichen Fehlkäufen zu bewahren, die ihre Ursache in einer offensichtlich "bewußt irreführenden Produktbeschreibung" haben! Da dies offenbar aber hier im Forum nicht mehr gewünscht ist, würde ich mir zumindest eine Regel/Liste wünschen, wie ein Verkaufsposting/Anzeige auszusehen hat. Daran sollten sich alle "Inserenten" (gewerblich und privat) halten. Wer sich daran nicht hält, deren Verkaufsposting wird halt gelöscht. Damit wäre ein wenig an Transparenz geschaffen, und es würden alle Nutzer davon profitieren. Sprich sowohl die "ehrlichen" Verkäufer, die Käufer als auch das Forum selbst als Plattform für seriösen Handel. Meiner Meinung nach sollten ALLE ANZEIGEN folgenden Inhalt haben: - Name des Artikels (z.B. Projektor XY, Endstufen XY) - Kaufdatum - Herstellungsdatum (falls bekannt, denn nicht alle Artikel lassen sich googlen) - Zustandsbeschreibung (z.B. Film ist rotstichung und hat nur wenige Laufstreifen am Aktende) - Artikelstandort und Lieferbedingungen (z.B. nur Abholung) - Preis (auch als Verhandlungsbasis - z.B. 250 Euro VB.) - Eine Produktbeschreibung sollte freiwillig sein, würde aber das Kaufinteresse sicherlich erhöhen (z.B. Digitalprojektor mit 4K-Auflösung und 10.000 Lumen Maximalhelligkeit oder Kinositze mit leichtem Staubbefall durch Lagerung)
  18. Bei der ganzen Diskussion und auch Entwicklung im Kino fällt mir eine große Veränderung auf. Während früher das Kino eine der preiswertesten Freizeitgestaltungen war, geht es heute teilweise schon in Richtung Luxusveranstaltung. Eintrittspreise von über 12 Euro halte ich langfristig für problematisch, um eine mehrköpfige Familie regelmäßig ins Kino zu locken. Bei Harry Poter 7.2 ist mir bereits aufgefallen, dass Familien sich öfter die preiswertere 2D-Vorführung anschauen als die teurere 3D-Fassung. Es macht schon einen Unterschied, ob am Familientag 4 Personen für den Film in 2D rund 26 Euro zusammen ausgeben oder 52 Euro für 3D! Wenn der Kinobesuch für eine 4-köpfige Familie rund 10% der "Lebenserhaltungskosten" eines ALG2-Empfängers ausmacht, ist es nicht weiter verwunderlich, dass einigen Kinobetreibern der Nachwuchs weg bricht - vor allem in sozial "schwächeren" Wohngegenden. Während die Musikindustrie es vorbildlich schafft, mit Sendungen wie DSDS oder X-Faktor Interpreten eine Bühne in der Öffentlichkeit zu verschaffen, gelingt es der deutschen Filmindustrie (leider) nicht, ihre Stars so wirkungsvoll in der Öffentlichkeit zu platzieren. Eine Berlinade im Jahr ist einfach zu wenig, um vor allem den deutschen Film mal wieder nach vorn zu bringen. Gerade deutsche Schauspieler müssen besser vermarktet werden, eine Vorbildfunktion erfüllen und Medienpräsenter werden. Davon profitiert IMO letztendlich auch das Kino.
  19. Es geht ja nicht nur darum, die Zuschauer zu halten, sondern neue Zuschauer zu aquirieren. Da sich die Alterspyramide allmählich auf den Kopf stellt, geht es einerseits darum, "älteren" Zuschauern einen herausragenden Service zu bieten und andererseits "junge" Zuschauer (sprich Kinder) wieder vermehrt ins Kino zu holen. Für "ältere" Besucher sind beispielsweise auch schon mal ein Fahrservice zum Altenheim, liebevolle Platzzuweisung, eine Garderobe oder angepasste Lautstärke wichtig. Ich erinnere mich daran, dass wir mal eine Zuschauerin im Vorführraum (!) den Film haben sehen lassen, weil ihr Gehör derart empfindlich war, dass sie die bereits "gemäßigte" Lautstärke im Saal als schmerzend empfunden hat. Im Vorführraum konnte sie den Film dann über den Abhörlautsprecher erleben und war anschließend total glücklich über diesen außergewöhnlichen Service. Auch dem Konsumverhalten sind wir entgegen gekommen. Gerade im "Seniorenkino" oder Neudeutsch (Ü50 Kino) wird frischer Kaffee und Kuchen gerne gekauft. Oftmals backen die alten Herrschaften sogar selbst einen Kuchen und bringen den mit, weil das für sie preiswerter ist. Auch die Kaffeebechergröße haben wir dem Anlass entsprechend angepasst. Nur selten wurde der 0,3 Literbecher Kaffee geleert und dann oftmals nicht mehr gekauft. Hier reichten 100 ml Kaffetassen völlig aus (zum entsprechend reduzierten Preis). Erstaunlicherweise war der Umsatz sogar identisch, weil mehr konsumiert worden ist. Gemäßigte Eintrittspreise am Sonntagnachmittag für die ganze Familie sind für Familien mit Kindern auch kein Nachteil, weil diese Zuschauer gerne noch die ein oder andere Leckerei vertilgen. Allerdings sollten die Getränkegrößen für 6-Jährige 0,2 Liter nicht überteigen. Die Eltern danken es! Neue Geschäftsfelder lassen sich auch über "Sponsoring", "Vermietungen" (Firmenveranstaltungen), "Ausstellungen" oder "Theater/Musikaufführungen" (falls eine Bühne vorhanden ist) erschließen. Ist es wirklich so, dass sich der Durchschnittbesuch seit den 60er Jahren nicht großartig verändert hat? - Ich hab die aktuellen Zahlen gerade nicht vorliegen. Zurück zum Internet: Praktisch jeder, der sich einen aktuellen Kinofilm im Netz (wie auch immer) anschaut/saugt, weiß dass das nicht legal ist! - Und das Argument, dass alle Medien (Filme, Musik, Games) kostenlos im Netz zur Verfügung stehen sollten, halte ich für humbug - oder wollen die Leute, die dies so lautstark fordern, zukünftig auch unentgeldlich für ihren Arbeitgeber tätig sein, damit dieser seine Leistung/Artikel/Ware kostenlos ausgeben kann?
  20. Nein, das stimmt nicht. Wir haben mehrere Umfragen durchgeführt. Direkt im Kino und an Schulen und "Werkstätten". Die oben aufgeführten Fragen sollten auch nur als Beispiel herhalten, um mal die EIGENEN Zuschauer zu befragen, wieviele Raubkopien sich in deren "Besitz" befinden. Ich glaube nach mehreren von uns durchgeführten Umfragen nämlich nicht, dass "Raubkopierer" öfter ins Kino gehen als Menschen, die keine (oder nur ganz wenige) illegale Kopien besitzen/anschauen. Wäre die aufgestellte Behauptung (siehe Heise) nämlich richtig, würden EURE Zuschauer reichlich Raubkopien konsumieren - und das kannst du mit diesen 2 Fragen einfach überprüfen. Ich persönlich habe darüber hinaus gar kein Problem damit, wenn sich jemand illegale Filme irgendwo im Netz anschaut, weil ich davon ausgehe, dass diese Zuschauer (nach unseren Befragungen) ohnehin nicht die Zielgruppe für das Kino sind - und zwar aus ganz unterschiedlichen Gründen. Es ist pauschal auch nicht illegal, Filme ins Netz zu stellen - letztendlich ist es eine Lizenzierungsgeschichte. Erwirbt der Nutzer eine entsprechende Lizenz, darf er den Film entsprechend der Verträge verwerten - möglicherweise sogar im Internet. Ein Problem habe ich vielmehr mit der illegalen Nutzung von Filmen im Netz. Hier entgehen dem Urheber Einnahmen, die sich eine kriminelle Orgnisation durch auf diesen Seiten geschaltete Werbung selbst aneignet.
  21. Stell mal einen Mitarbeiter bei euch im Kino ab und lass diesen "anonym" an die aus dem Saal kommenden Besucher 2 Fragens stellen. 1. Wie viele Raubkopien habt ihr zu Hause oder wie oft schaut ihr euch "illegale" Filme im Internet pro Jahr an oder ladet diese runter? - keine - bis 2 - bis 10 - bis 100 - deutlich mehr 2. Wie oft geht ihr pro Jahr ins Kino? - nie (egalisiert sich, weil die Zuschauer ja gerade aus dem Saal kommen) - bis 2-mal (entspricht in etwas dem durchschnittlichen Jahresuch) - bis 10-mal - deutlich öfter Mit diesen einfachen 2 Fragen haben wir 1500 Zuschauer, Schüler und Berufstätige (an deren Arbeitsplätzen) befragt. Ergebnis: Menschen, die keine Raubkopien besitzen und auch keine "illegalen" Filme im Internet schauen, gehen prozentual deutlich öfter ins Kino als Menschen, die beispielsweise über 10 Raubkopien besitzen. In der Tat ist es aber auch so, dass Besitzer von bis zu 2 Raubkopien nicht mehr/weniger oft ins Kino gehen. Daraus schließe ich, dass es sich bei dieser Gruppe um "Gelegenheitsgucker" (Neugierige) der Streaming-Portale handelt oder auch um Menschen, die im Urlaub für 1 Euro mal eben eine DVD eines aktuellen Kinofilms mitnehmen, weils so billig und verlockend ist, oder sich von einem "Kollegen" eine Raubkopie kostenlos mitgeben lassen. Bei der Gruppe von Zuschauern/Besitzer "bis 100 Raubkopien" ist der prozentuale Anteil der Kinobesucher (die bis 2-mal im Jahr ins Kino gehen) im niedrigen 1-stelligen Prozentbereich! Unter 1% dieser Gruppe ging bis 10-mal pro Jahr ins Kino. Ferner haben wir herausgefunden: Die Gruppe der "Raubkopienbesitzer" von mehr als 10 illegalen Kopien (Filme) lag bei unserer Befragung bei über 20%. Werden Games, CDs und Filme zusammengefasst, liegt die Zahl der "Raubkopienbesitzer" von mehr als 10 illegalen Kopien (Original nicht zu Hause vorhanden) bei über 70%. Soweit das (mal grob zusammengefasste) Ergebnis unserer (nicht repräsentativen!) Studie.
  22. Ein Beleg für diese Behauptung fehlt! Wenn ich mich im Bekannten- und Familienkreis umsehe, stelle ich genau das Gegenteil fest...! - Selbst die (nicht repräsentativen!) Umfragen, die wir diesbezüglich durchgeführt haben (an Schulen, Universitäten und diversen Büros) deuten auf das Gegenteil hin. Die umfangreichen Nutzer dieser Websites gehen kaum mal bis gar nicht ins Kino! Sollte dem aber tatsächlich so sein, wie im verlinkten Artikel behauptet, hätte die Filmindustrie IMO diesen "Werbezweig" schon längst für sich genutzt, um Filme besser vermarken zu können.
  23. mibere

    Servicewüste Kino?

    Gestern war ich mal wieder im Kino und hab mir HARRY POTTER 7.2 als 35mm Filmkopie in einem Multiplex angesehen. Als der Hauptfilm begann, fiel mir auf, dass die Bildmitte völlig defokussiert war, während die Ränder den Bildinhalt weitgehend scharf abbildeten. Also raus aus dem gemütlichen Sitz und einen Kinomitarbeiter in seinem schicken weißen Hemd aufgesucht, der unmittelbar vor der Tür stand und sich mit einer Mitarbeiterin in einem dunklen Anzug unterhielt. Auf der linken Brusttasche stand der Name des Kinos. "Der Film ist in der Mitte defokussiert. Könnten Sie dem Vorführer mal sagen, dass er die Schärfe nachstellen möge?" fragte ich höflich. "Sagen Sie das dem Vorführer doch selbst", war die knappe Antwort. "Gerne, wo ist er?" "Keine Ahnung. Der läuft hier irgendwo herum und müsste aber bald wieder auftauchen." Ich ging wieder zurück ins Kino und es änderte sich über die restlichen 125 Minuten Laufzeit des Films nichts und ich bekam einen Film gezeigt, der gerade mal die Qualität einer DVD besaß! Vielleicht hätte ich ja selber das projizierte Bild fokussieren sollen. Darüber hinaus war das Bild viel zu dunkel, die Leuchtdichte lag (mal grob geschätzt) deutlich unter 8 fL. - Ärgerlich für 8,50 Euro Eintritt! Inzwischen kann ich viele Zuschauer verstehen, die bestimmte Kinos meiden und sich Filme lieber "Digital" anschauen. Schade, dass hier soviel Potential einer alten und bewährten Film-Technik verschenkt wird.
  24. Die GVU ist ein absoluter "Schnarchnasenverein"! Seit Jahren gibt es "UseNex.de", mit Impressum, realer Adresse in Deutschland, Handelsregistereintragung und Steuernummer. Dort werden seit Jahren lustig Raubkopien für 120 Euro "Jahresbeitrag" zum Download angeboten! Die Pressestelle der GVU WEISS DAS SOGAR - aber die GVU unternimmt nichts dagegen! Dieser Dienst von UseNex.de wurde sogar von diversen Magazinen (Online und Print) GETESTET!!! - Mit den insgesamt guten Bewertungen macht UseNex sogar Werbung für sich. Für den Durchschnittsverbraucher ohne Jurastudium in Richtung Medienrecht sind die illegalen Angebote auf UseNex NICHT von den legalen Angeboten von beispielsweise Sky oder Love-Film zu unterscheiden!
  25. Oh, weia... :blink:
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