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macplanet

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Alle erstellten Inhalte von macplanet

  1. Ja natürlich. Eine Aufführung in einer öffentlichen (und vermutlich sogar nur gegen Eintritt zugänglichen) Vorführung ist sicher nicht damit abgedeckt, dass ein Film irgendwo online steht. Kurzfilm-Vorführrechte zu klären, ist manchmal sehr einfach (da viele Filmemacher sehr gern und oft kostenlos oder für wenig Geld ihre Filme zur Verfügung stellen), oft aber auch sehr aufwändig, da es oft wahnsinnig schwer ist, die Rechteinhaber zu recherchieren. In der Praxis dürfte ein Kurzfilm-Abo das Einfachste sein - das gibts wie schon von Preston genannt bei der KFA oder auch bei Interfilm. Seid Ihr bei der FFA antragsberechtigt? In dem Fall könnt Ihr die Kosten zu 80 Prozent durch das Kurzfilm-Förderprogramm abrechnen. Ich beantrage bei der FFA immer noch einen gewissen Betrag für Vorführlizenzen lokaler Filmemacher/innen - normalerweise gibts jedes Jahr ein paar Filme, die aus der lokalen Szene auftauchen und die wir dann gern mit ins Programm aufnehmen.
  2. Nun ja. Mit den kolportierten 25 EUR/1000 ansehenen Videos ergibt sich ein Werbeumsatz von 135.000 EUR, davon die Hälfte für Werbe Weischer. Zusammen mit den Spenden für die Kinos also 115.000 EUR für die Kinos. Bei 1700 Kinos in Deutschland sind das im Schnitt weniger als 70 EUR (vermutlich mit großen Schwankungen). Der Wert der Aktion lag vielleicht darin, dass er ein bisschen Aufmerksamkeit für die Kinos generiert hat - vor allem aber darin, dass er Werbe Weischer geholfen hat. Das Ziel, eine irgendwie substanzielle Hilfe für die Kinos sein, hat die Aktion nicht erreicht - und hätte sie auch nicht erreichen können. Der gegenläufige Effekt, dass die Aktion Aufmerksamkeit von Aktionen vieler Kinos abgezogen hat, dürfte erheblich gewesen sein - uns haben Kunden* freudestrahlend berichtet, uns durchs Ansehen von Werbung unterstützt zu haben - wir haben uns dann von der Weischer-Seite löschen lassen. Wer ernsthaft über seinen Social-Media-Kanäle diese Aktion beworben hat statt selbst einen Gutscheinverkauf oder eine Spendenaktion zu starten, darf sich jetzt ärgern.
  3. Ja? Wir müssen schon jetzt VVK-Karten mit 5% verkaufen?
  4. Stimmt - hilft aber nur, wenn der Filmkunstverein keinen VVK macht und Du keine VVK für Vorstellungen nach dem 1.7 machst.
  5. Natürlich nicht. Da die Preise nirgendwo als Nettopreise kommuniziert sein dürften, sollte das im Kundenkontakt relativ unproblematisch sein - aber überhaupt nicht unproblematisch für die Kassensystembetreiber. Bin gespannt, ob die das so schnell hinbekommen. Es muss ja nicht nur jede Karte mit dem korrekten Satz verbucht werden, sondern dann auch Gutschriften an die Verleiher mit ggf. gemischten MWSt-Sätzen erstellt werden. Hoffentlich wurde das gerade in den VdF-zertifizierten Systemen schon von Vorneheren mit eingebaut (was nicht unwahrscheinlich ist - eine MWSt-Änderung kommt ja durchaus mal vor).
  6. Wo es steht, würde mich auch interessieren. Gesagt wurde es in der PK ausdrücklich von Wissenschaftsminister Sibler auf Rückfrage eines Journalisten. Dazu gab es eine obskure Bemerkung, dass bei Kinos auch Gesichtsschilde möglich sein müssten, "wegen Popcorn". Ich interpretiere das so, dass es eine dauerhafte Maskenpflicht gibt aber kein Verzehrverbot - aber es wäre schon schön, wenn man so was auch mal schriftlich bekäme.
  7. Das nehm ich mal als Kompliment 😉 Bitte nicht. Hier sind sie doch unter sich und man kann den Thread ignorieren.
  8. Das ist ganz ausdrücklich nicht für Kinos.
  9. macplanet

    Autokino

    Wenn da jemand seine Minijobber beschäftigt, für die er keine Kurzarbeit beantragen kann, die er aber dennoch weiter bezahlen muss, mag sich das lohnen. Sonst aber eigentlich nicht.
  10. Früher in der Zeit der Nokia- und Sony-Knochen hatten das durchaus einige Telefone. Heute ist das absolut unüblich. Das seniorengerechte Smartphone meiner Eltern hat noch dieses Feature. Aber die sind als Zielgruppe etwas überschaubar.
  11. Ja. Abluft ist vorhanden, aber wenig Platz im BWR (wobei der demnächst eine Klimatisierung bekommt) - Problem ist aber vor allem der Platz, vor allem wenn man die Gedankenspiele auf die weiteren Säle erweitert. Der NC900 (und der unwesentlich größere 1402L) passen bequem, alles deutlich Größere würde Probleme machen, wenn der 35mm bleiben soll (und er soll ...). Preispunkt der kleinen Laser ist nicht erheblich über den Xenon-Alternativen. Ich warte auf eine Antwort von denen ... Der Tipp mit Nidda ist aber schon mal gut.
  12. Keine Erfahrung, das ist aber nicht-trivial, wenn Du eine Lösung mit brauchbarer Latenz (Zeitverzögerung) haben willst. Sauber umsetzbar ist das vermutlich am einfachsten mit der Sennheiser-Lösung für barrierefreies Kino - allerdings muss das Publikum dann Smartphones und Kopfhörer selbst mitbringen. Ich bin gerade nicht sicher, ob Sennheiser das überhaupt noch vermarktet - zumindest scheint die Marke "CinemaConnect" nicht mehr zu existieren sondern in "MobileConnect" aufgegangen zu sein.
  13. Schon klar - danke für die Infos. Die Überlegung ist halt, ob man in der aktuellen Fördersituation einen der bestehenden Projektoren austauscht (und den alten als Backup behält) statt das Risiko einzugehen, dass eins der 7 Jahre alten Geräte sich mit Ausfall der Light Engine verabschiedet, was früher oder später passieren wird. Was würdest Du aktuell für eine 6m-Bildwand mit begrenztem Platz im BWR installieren?
  14. Hallo allerseits, hat jemand von Euch schon einen "kleinen" Laserprojektor im Einsatz, eventuell sogar schon den neuen NEC 1402L, und kann über Erfahrungen berichten? Gern per PN ... Schöne Grüße, Matthias
  15. Inzwischen ist das Programm der ersten "Wochen" (Samstag bis Freitag) online. Offenbar ist man bei Sony (und Warner??) nicht gleich abgeblitzt. https://autokinosommer.de
  16. In Nürnberg will ab Samstag so ein lustiger Event-Veranstalter Autokino machen - mit LED-Wand und auf dem Parkplatz des Flughafens. Hat aber bis heute kein Programm online: https://autokinosommer.de Angeblich zum Start ein "Tarantino-Klassiker" - da hat wohl jemand bei keinem Verleih einen Zuschlag bekommen und dann bei Park Circus irgendwas gebucht? https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/mit-tarantino-klassiker-nurnbergs-autokino-startet-am-samstag-1.10105510
  17. Und neues aus Bayern: http://beta.blickpunktfilm.de/details/450609 12 Millionen weitere Förderung, offenbar für alle Kinos außer ggf. den Ketten-Plexen.
  18. Was hindert Dich dran, eine Alternative zu programmieren und für 9,99 EUR/Monat anzubieten? Ich hätte als Zusatzfunktion gern einen Abgleich mit dem Spielplan und die automatische Hinterlegung, welche Vorstellung ein Gast gesehen hat.
  19. Huh? Das rufst Du für zwei Kinokarten auf. Dafür darf ein Anbieter nicht eine Monatslizenz für eine ein erhebliches Backend erfordernde App verkaufen?
  20. Die hier bieten für mich bisher das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: https://www.maskeoderso.de/products/mundbedeckung-wiederverwendbar 2,20 EUR/Stück, waschbar und relativ bequem zu tragen.
  21. Die Leute kommen doch überwiegend oder zumindest in erheblichem Anteil paarweise. Du kannst doch einfach einen Anteil Sitze paarweise vorsehen - Leute, die zusammenleben, werden ja auch im Kino nebeneinander sitzen dürfen.
  22. Das ist optimistisch formuliert. Realität ist eher "Was interessiert uns so ein alter Film - der ist ja schon 3 Monate im Kino gewesen. Da kümmern sich jetzt die Leute vom Home Entertainment drum, die Kinorechte soll Park Circus verwalten - 'Repertoire', das was gestern." Man vergisst das nicht einfach, es ist Teil des Systems, dass man "nicht will".
  23. In der Kino-Praxis ist das schon heute nicht immer so. Es gibt Filme, bei denen für die DCPs bei den Verleihern die Master-Keys abgelaufen sind und keine neue Keys mehr ausgestellt werden können. Diese Filme sind damit in der Kinoqualität ggf. verloren, weil das manchen Verleihern offenkundig nicht wichtig ist. In Deutschland ist die Praxis so, dass im Bundesarchiv ein DCDM eingelagert werden muss, das ist eine unverschlüsselte Ansammlung aus TIFF-Dateien und WAVs: https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Downloads/Anbieten/Film/erstellung-dcdm.pdf Das ist erst mal gut, garantiert aber natürlich auch nicht, dass so ein Film auf die Schnelle und für wenig Geld verfügbar wäre. Ganz unbestreitbar hat eine analoge Filmkopie hier enorme Vorteile (was sie aber dennoch nicht zur überlegenen Technologie macht ...).
  24. Denkfehler: Du darfst nicht von der Haltbarkeit eines Speichermediums auf die Haltbarkeit von Daten schließen. CDs, Magnetbänder, Festplatten etc. haben eine begrenzte Lebensdauer - aber man speichert auf ihnen auch nicht einfach so archivierte Daten. Archivierte Daten werden immer umkopiert, Festplatten in NAS ausgetauscht, was auch immer - eine Datei ist in einem fachgerecht ausgelegten digitalen Archiv beliebig lang vorhanden. Das zweite Problem ist das Datenformat: Hier gibt es natürlich das Problem, dass viele Datenformate nicht mehr lesbar sind - weil die Software, die sie erzeugt hat, nicht mehr existiert oder auch weil Verschlüsselungen nicht mehr entschlüsselt werden können (wegen fehlender Software oder auch wegen abgelaufener Master-Keys). Das ist eine grundlegend andere Welt als die Welt des analogen Films: Auch hier kann man nicht einfach so sagen, Film sei lange haltbar - die Probleme sind halt andere. Zwei Dinge sind in beiden Dingen entscheidend: Man muss sich um Daten kümmern und stetig dran bleiben, sie bestmöglich zu behandeln. Und man muss immer damit rechnen, dass Probleme auftauchen, die man nicht abgesehen hat. Wer hätte gedacht, dass manche Farbstoffe in Filmen nur ein paar Jahre halten? Und wer hätte gedacht, welche Fallstricke beim Anlegen digitaler Schlüssel lauern?
  25. macplanet

    Autokino

    Der dargestellte Autotyp in meinem Besitz würde mich nachhaltig motivieren, ins Autokino zu gehen, äh, fahren ...
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