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Im Casablanca Nürnberg läuft zu Halloween (31. Oktober) Tanz der Vampire als 35mm OmU-Kopie. Ist lt. Verleih eine 2007 neu gezogene Kopie. Schöne Grüße, Matthias
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Wir machen das regelmäßig -- es klappt erstaunlich gut und das Publikum liebt es. Wir stellen einfach einen Stehtisch ins Kino, auf dem ein Macbook steht Über HDMI gehen wir in den Projektor (also sehr langes HDMI-Kabel mit aktivem Verstärker, bei uns sind das 25 Meter, ein 10- und ein 15-Meter-Kabel mit einem kleinen aktiven Verstärker in der Mitte. Die Lösung über mehrere netzwerkkabel, die es auch gibt, hat bei uns nicht sauber funktioniert). Ton geht über Klinken-Stecker in die Saal-Anlage, wobei wir ein fest installiertes ordentliches Mischpult haben. Wichtig ist, dass der Gesprächspartner einen Kopfhörer trägt (oder sogar ein Headset), dann gibts kein Problem mit Feedback. Bei uns klappt das (wenn auch in einem kleinen 100-Leute-Saal) so gut, dass die Gesprächspartner sogar die Fragen aus dem Publikum verstehen. Wir verwenden dann in der Regel kein Mikrofon für den Gesprächsleiter, was in dem kleinen Saal kein Problem ist -- wäre aber auch jederzeit möglich. Schöne Grüße, Matthias
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Filmlager Wilkner wird digitaler Dienstleister
macplanet antwortete auf tomas katz's Thema in Allgemeines Board
Was hindert Dich dran, denen einfach irgendein Formular zu schicken, auf dem alles relevante draufsteht? Das Arri-Formular haben nach unserer Digitalisierung alle KDM-Ersteller akzeptiert. Man muss auch nicht aus allem ein Riesendrama machen. Schöne Grüße, Matthias -
Hallo allerseits, hier noch mal ein Update zu diesem Thema: Wir haben inzwischen drei Fidelios im Haus und derzeit im Testbetrieb. Am 10.10. (zum Start von "Auf den zweiten Blick") gehen wir damit live. Die Dinger sind wirklich überzeugend -- wenn man davon absieht, dass eine vernünftige Hörbehinderten-Unterstützung mit den Geräten "von der Stange" nicht möglich ist. Doremi setzt stur auf den DCI-Standard, der halt eine Tonspur für Sehbehinderte (VI) und eine für Hörbehinderte (HI) vorsieht. Sehbehinderten-Fassungen, also Audiodeskriptionen/Hörfilme werden verstärkt angeboten werden, weil viele Produzenten durch die neuen Förderbedingungen ja dazu gezwungen sind. Aber selbst die wenigen Filme, die mit VI-Spur kommen, haben keine HI-Spur, die das Fidelio übertragen werden könnte. Man kann am Doremi-Server zwar Tonspuren um-mappen, das ist aber nicht zielführend, da man für den Dialog-Ton ja zumindest die drei Front-Kanäle braucht -- eine Mischung kann der Doremi nicht vornehmen. Wir beschreiten also folgenden Weg, der ja schon weiter oben im Thread skizziert wurde: Wir nehmen das analoge HI-Signal aus dem Tonprozessor (Dolby CP750), der ja eine Hörbehinderten-Mischung anbietet. Dieses ist sehr schwach, daher verstärken wir es mit einer kleinen Verstärker-Elektronik und digitalisieren es mit einem kleinen A/D-Wandler. Dieses Signal speisen wir ins Fidelio ein, die VI-Spur nehmen wir wie vorgesehen direkt aus dem Doremi. Die Mehrkosten für die Bauteile liegen pro Saal unter 100 EUR. Ich hoffe nach wie vor, dass Doremi die Möglichkeit schafft, die Mischung des HI-Signals im Server vornehmen zu können -- das das technisch möglich wäre, haben die mir auf Anfrage bestätigt. Den Ton bieten wir über die Fidelio-Empfänger wahlweise über Kopfhörer und über Induktionsschleife an: Es gibt kleine Induktionsschleifen zum Umhängen, die der Hörbehinderte ausleihen kann. Das klappt ganz vorzüglich: Die Tonausgabe über die Fidelio-Empfänger ist klar und super verständlich. Die Seh- und Hörbehinderten, die wir zu Testläufen eingeladen hatten, waren absolut begeistert: Es gibt ja einige wenige Kinos, die fest installierte Induktionsschleifen haben, die aber nach Aussage der Betroffenen nie zufriedenstellend funktionieren. Eine der Hörbehinderten, die komplett ertaubt ist und mit zwei Cochlea-Implantaten hört, wäre fast in Tränen ausgebrochen, weil sie erstmals wieder im Kino hören kann -- in sehr guter Qualität, wie sie sagte. Ich bin gespannt, wie das System vom Publikum angenommen wird -- es wird sicherlich etwas dauern, bis sich die Sache bei den Betroffenen rumspricht, aber ich bin zuversichtlich. Auf jedenfalls ist es eine höchst sinnvolle Ergänzung des Angebots. Die Kosten halten sich in Grenzen: Die komplette Anlage für 3 Säle mit 20 Empfängern kostet um die 6kEUR. Wir haben die Kosten über FFA/FFF und eine lokale Stiftung gegenfinanziert, ab nächstem Jahr wird die FFA angeblich solche Anschaffungen komplett fördern. Wenn Kollegen Interesse an den technischen Details haben, geben wir gerne Informationen weiter, natürlich kann auch bei uns im Haus besichtigt werden (Nürnberg)! Kunden von CineProject können auch ein Testgerät bei denen ausleihen. Das System funktioniert übrigens auch mit Nicht-Doremi-Servern, Doremi bietet es unter dem Namen "AccessLink" auch für andere Server an. Best Grüße, Matthias
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- Barrierefreiheit
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Wer zahlt, kriegt Zahlen ... Ansonsten kriegen AG-Kino-Mitglieder leider immer erst dienstags die Zahlen über den internen Bereich von programmkino.de. Schöne Grüße, Matthias
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Ich hatte mit MFA da bisher keine Probleme -- aber das hilft Dir natürlich nicht weiter. Kann mir aber nicht vorstellen, dass die FIlmagentinnen den Versand der Werbung selbst organisieren -- die geben halt Listen an das Lager, welches das dann erledigt. Vermutlich seid Ihr da irgendwo falsch angelgt oder so. Frag doch noch mal nach, wer tatsächlich den Versand macht. Die Kopien kommen übrigens von Salzgeber, da sollte es kein Problem geben ... Schöne Grüße, Matthias
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Keine ähnlichen Erfahrungen. Um welchen Verleih geht es denn? Die Filmagentinnen disponieren ja im Auftrag diverser anderer Verleiher, den Reklameversand führen die durch -- daher haben die Damen in Berlin vermutlich auch keinen Zugriff auf Tracking-Daten. Ich würde einfach direkt beim jeweiligen Verleih anfragen -- auch Arthouse-Verleiher sind keine Unmenschen. Schöne Grüße, Matthias
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Hermes ist ein übler Ausbeuterladen. Arbeitet mit immer wieder anderen, schlecht ausgebildeten Zustellern, die teilweise mit ihren Privatfahrzeugen zustellen. Das Tracking funktioniert nicht wirklich. Pakete werden beliebig irgendwo in der Nachbarschaft abgegeben. Etc. pp. Hermes ist ein Anbieter für ebay-Versender oder Versandhändler, die es so billig wie irgend möglich brauchen, aber kein Anbieter für professionelle Anwender wie uns. Schöne Grüße, Matthias.
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Nie im Leben kriegt Hermes von mir eine Filmkopie in der Hand. Das haben weder der Film noch der Empfänger verdient. Schöne Grüße, Matthias
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Die Rechnung geht an den, der auch auf der TB steht. Wohin denn sonst? Schöne Grüße, Matthias
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Klar, das funktioniert. Rechnung kommt von dem, der die Paketscheine verteilt hat, z.B. EFS Weiterstadt. Aber es zwingt Dich niemand, diesen Dienst zu nutzen -- kannst auch mit Deinem Spediteur (sofern er das Filmlager anfährt) oder einem anderen Lieferdienst verschicken -- ist halt evtl. teurer, diese UPS-Scheine sind im Vergleich sehr günstig. Übrigens: AG-Kino-Mitglieder sollten sich unbedingt an dem TNT-Rahmentarif beteiligen, das ist eine sehr günstige Variante, die (meiner Erfahrung nach) extrem zuverlässig ist. Schöne Grüße, Matthias
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Dann habt Ihr Eure Preispolitik aber in den letzten Jahren angepasst, oder? Der konkrete Fall, dass ich von einem Verleih angepfiffen wurde, warum wir einen Download zweimal machen, war bei Euch (allerdings mit zwei verschiedenen Account, einmal ich und einmal ein Vorführer). Schöne Grüße, Matthias
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Doch, es ist genau so. Pro Download werden (zumindest bei manchen Portalen) 12, 15 oder 30 Euro berechnet. Bei einem Zweitdownload desselben Kinos noch mal. Schöne Grüße, Matthias
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Das ist schon alles klar. Dennoch stehen die genannten Kosten in keinem Verhältnis zum Aufwand -- und es ist völlig unverhältnismäßig, die Kosten pro Download zu berechnen, da die Traffic-Kosten pro Download minimal sein dürften. Der technische Aufwand für die Bereitstellung eines 2GB-Downloads ist doch viel kleiner als der für die Vervielfältigung eines 35mm-Trailers. Hier verdienen m.E. die Dienstleister überproportional gut an einer recht simplen Dienstleistung (bei den Kosten für die Erstellung für Schlüssel siehst ähnlich aus) -- bzw. verdienten, die Preise sind in dem Segment ja stark unter Druck. Und überhaupt: Dass die Trailer gespielt werden, ist nicht zuletzt das Interesse der Verleiher. Dass die es uns als Kinos so schwer machen, das Angebot auch zu nutzen, ist doch teilweise etwas befremdlich. Schöne Grüße, Matthias
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Preise in dieser Höhe werden immer wieder genannt, z.B. auch in Leipzig beim Digitalisierungs-Workshop letzte Woche. Bei Bewegte Bilder sollen es zumindest vor einigen Jahren noch 30 EUR gewesen sein. Ich hab auch schon mal nen Anruf bekommen, was mir denn einfiele, einen Trailer mehrfach herunterzuladen, das würde ja enorme Kosten erzeugen. Den meisten Kinobetreibern ist vermutlich nicht klar, wie diese Downloads abgerechnet werden -- es widerspricht ja auch völlig dem gesunden Menschenverstand. Schöne Grüße, Matthias
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Der Vergleich hinkt ja wohl auf beiden Beinen. Das tut sie doch gar nicht. Tritt doch mal bitte einen Schritt zurück (-> Scheuklappen): Vinyl-LPs, analoge Fotographie, 35mm-FIlm etc. pp. sind zum Objekt der Begierde einer kleinen, aktiven Gruppe von Fans geworden. Das ist sehr verständlich und sehr legitim -- aber diese Medien werden ebensowenig jemals eine Renaissance erleben wie Dampfloks oder Buchdruck mit beweglichen Lettern. Schöne Grüße, Matthias
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Das stimmt schlicht nicht. Man kann einen verschwindend kleinen Teil des Publikums für eine gewisse Zeit mit dem Anpreisen technischer Neuerungen locken -- am ehesten noch mit 3D, das ja tatsächlich einen grundlegend anderen Bildeindruck liefert. Tatsächlich kommt das Publikum aber wegen der Filme und/oder der Location (oder eben nicht). Die überwiegende Mehrzahl des Publikums hat mitbekommen, dass da irgendwas digital ist, die Details sind denen aber völlig egal. Schöne Grüße, Matthias
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Ein vollautomatisiertes analoges Kino, bei dem einmal in der Woche ein Vorführer die Filme aufbaut, ist also kein Kino für Dich? Und ein von engagierten Kinomachern programmiertes Programmkino, das digital spielt, auch nicht? Sorry, aber Du hast Dich da völlig verrannt. Vorführen ist ein ziemlich anspruchsvoller Job und es tut mir ja auch um jeden Vorführer leid, der entlassen wird oder zum Saal-Aufräumen degradiert. Vorführen ist eine Tätigkeit, bei der es sehr auf Erfahrung und aufs Detail ankommt und die man gut oder schlecht ausüben kann -- aber kreativ ist diese Tätigkeit nicht. Die analoge Filmtechnik ist faszinierend und hat Charme, unbestritten. Aber entscheidend für einen gelungenen Kinoabend ist die Art der verwendeten Technik nicht. Merkwürdig -- ich scheine in völlig andere Kinos zu gehen als Du. Für mich sind das mein eigenes mit viel Herzblut programmiertes Programmkino und zahlreiche andere Kinos, die ich als Ort liebe, und die Kinosäle der Festivals, die ich besuche. Nimm mal die Scheuklappen ab und achte nicht nur auf die Technik -- Kino ist ein magisches Medium, das nur im Kino funktioniert. Publikum, Dunkelheit, Leinwand, gute Schauspieler, gute Geschichte -- das sind die Zutaten, nicht Pixel oder Filmstreifen. Schöne Grüße, Matthias P.S.: Ist eigentlich die Fotografie als Medium ausgestorben oder entwertet worden, seit alle Amateure und die meisten Profis digital fotografieren? Und die Musik mit der Erfindung der CD?
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Ja und? Solange es Leute gibt, die sich zwei Stunden mit hundert anderen Leuten in einen dunklen Raum setzen und eine Geschichte verfolgen, und solange es Leute gibt, die diese Geschichten erzählen können, wird es Kino geben. Die Technik interessiert letztlich niemanden. Schöne Grüße, Matthias
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Platz 25 mit knapp 50 Einsätzen und knapp 5000 Besuchern -- das ist für den Film natürlich katastrophal, auch wenn das Wochenende generell eine Katastrophe war. Schöne Grüße, Matthias
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Es ist doch schon problematisch, vor allem für die Kinos im Mittelfeld (wie übrigens derzeit in jeder beliebigen Branche). Mittelfristig überleben werden die großen, die immer die neueste Technik, die größte Leinwand etc. haben. Und die ganz kleinen, die zwar keine Superlative bieten können, aber Charme, gute Programmierung, persönliche Ansprache, "Kult-Faktor" haben. Such mal in zehn Jahren nach einer mittelgroßen Buchhandlung, einem mittelgroßen Plattenladen, einer mittelgroßen Brauerei -- oder einem mittelgroßen Kino. Das wirds meiner Einschätzung nach alles nicht mehr geben. Und dann schau mal auf die Geschichte der letzten hundert Jahre, und Du wirst sehen, dass es immer wieder Umwälzungen dieser Größenordnung gab, in jedem der Bereiche. Und alle Sparten haben als solches jede Umwälzung überlebt. Schöne Grüße, Matthias
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Wenn man sich eines Problems "erst einmal stellen" muss, ist es offensichtlich keines, wenn man es nicht auf Biegen und Brechen herbeidiskutiert. Schöne Grüße, Matthias
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Das ist aber was völlig anderes -- hier hast Du keine Optik im Hintergrund, deren Abbildungsleistung schlechter wird, je weiter weg vom Zentrum ein Pixel sich befindet. Klar ist es "logisch", das Format mit der höheren Pixelzahl auszustatten, das in den meisten Kinos am größten projiziert wird. Ich finde es aber auch logisch, genau das nicht zu machen, wenn man diesen Vorteil mit enormen Mehrkosten erkauft. Da war anamorphe Bildwiedergabe aber auch ein Kompromiss, und zwar ein sehr problematischer, was die Kosten der verwendeten Optiken und deren Auswirkung auf die Bildqualität angeht. Und dieser hatte handfeste technische Hingergründe, die bei einer komplett digitalen Verwertungskette wegfallen, u.a. die Anforderung, denselben Projektor für verschiedene Bildformate zu benutzen, die bei digitaler Projektion (und Verfügbarkeit steuerbarer Zoom-Optiken) weniger schwer zu erfüllen ist. Und wenn man die Sache mal von vorn bis hinten durchdenkt, ist das Argument für den Anamorphoten bei Aufnahme und Wiedergabe genau dasselbe, das ich nun angeführt habe: Bei gegebenen Bedingungen (nämlich einer Kamera, die auf die Bildbreite eines 35mm-Negativs festgelegt ist) will man möglichst viel Fläche des Bildkreises einer Optik ausnutzen. In dem Fall ist der Anamorphot halt ggf. die bessere Alternative als ein unverzerrtes CS-Bild auf dem Negativ zu haben -- oder auch nicht, es gibt ja beide Methoden (2perf) Schöne Grüße, Matthias
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Wie soll das denn sonst gehen? Da bräuchtest Du ja einen Scope-DLP-Chip und würdest dann Breitwand pillarboxed zeigen, hättest den Verlust an Bildinformation also beim anderen Format. Im Mainstream-Bereich mag CS das überwiegende Format sein, bezogen auf die Gesamtzahl der Filme ist das aber mitnichten so. Gleichzeitig würdest Du aber Deine Optik immer noch so auslegen müssen, dass sie über die gesamte BIldbreite ein gutes Bild liefern, würdest ober- und unterhalb des CS-Ausschnittes Teile der Optik mit hoher Abbildungsleistung nicht nutzen. Nee, in einer Welt, in der Optiken kreisrunde Bilder liefern, ist es sinnvoll, den Projektor auf das "schmalste" übliche Bildformat auszulegen. In diesem Sinne sinnvoll wäre allenfalls gewesen, eine anamorphe Projektion vorzusehen und auch CS mit der vollen Pixelzahl darzustellen und horizontal zu dehnen. Das hätte aber offensichtlich diesen Vorteil mit sehr hohen Zusatzkosten für die Optik erkauft. Schöne Grüße, Matthias