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fcr

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  1. Hier jetzt das montierte Video: Wobei man anmerken muss, dass in der Webvideo-Qualität nur noch ein Bruchteil der Bildinformation der ursprünglichen Kameraaufnahmen übrigbleibt. (Genau wie bei einem aus einem Raw-Foto erzeugten JPEG.)
  2. Damit liegst Du ironischerweise gar nicht so falsch. Die Blackmagic nimmt in der höchsten Qualitätsstufe keine Videodateien auf, sondern Einzelbilder im DNG-Raw-Format mit 24, 25 oder 30 Bildern pro Sekunde. Jede Einstellung besteht aus einem Ordner mit den Einzelbilddateien + einer .wav-Audiodatei. So schliesst sich der Kreis zum Prinzip von Film als Serienbildfotografie. (Daher habe ich auch in meinem Originalposting von "digitaler Bewegtbildkamera" statt von Videokamera gesprochen. Videotypische Einschränkungen wie 4:2:0-Farbunterabtastung mit eingebackener Farbkurve, verlustbehafteter Datenkompression im und zwischen den Einzelbildern oder gar Interlacing fallen hier komplett weg.)
  3. Tja, hiermit oute ich mich auch als Blackmagic Pocket-Besitzer, der c-mount-Objektive auf die Kamera schraubt. Mit schönen Ergebnissen. Das ist die erste bezahlbare Kamera für digitales Bewegtbild, die sich zu einer Schmalfilmkamera qualitativ so verhält wie eine digitale Spiegelreflex- zu einer analogen Spiegelreflex-Fotokamera. (Gerade heute abend gedreht mit einem Carl Zeiss Jena Tevidon 10mm/f2:
  4. Der Witz ist - die heutige Firma Chinon ist eine hundertprozentige Tochter von Kodak: http://en.wikipedia....inon_Industries
  5. Ich wiederhole mich wegen des gegebenen Anlasses und sage es noch mal deutlich: Forensperre für Aaton, und zwar dauerhaft. Die Kollateralschäden, die er in diversen parallelen threads mit diesem letzten kurzen Gastspiel angerichtet hat, sprechen für sich. Doch zurück zum Thema: Hat jemand schon einmal versucht, den Aviphot zu crossen?
  6. Schmalfilm war nie so populär wie Vinyl, und es ist ein Produzenten-, kein Konsumentenmedium. Wenn, dann passt der Vergleich zu Spulentonbandgeräten.
  7. Kleiner Einspruch: Wenn anderswo vom 'Filmlook' die Rede ist, ist 35mm-Kinolook gemeint (also: ausgeleuchtete Szenen, Negativfilm, Tiefenschärfe und Schärfeverlagerungen als Gestaltungsmittel), nicht 8mm-Umkehrfilmlook.
  8. Auf dem Fotosektor wird's schwer, solange Fujis Diafilme noch auf dem Markt sind. Provia- oder Velvia-Niveau wird Ferrania unmöglich erreichen können. Wahrscheinlich spekuliert man dort darauf, dass auch Fuji sich bald ganz aus dem Filmmarkt zurückziehen wird. Anderenfalls wird das Ferrania-Projekt eine Bauchlandung.
  9. Gerade zum Thema Nizo gefunden: http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackgroundXXL/a29961/l3/l0/F.html
  10. Wie belichtest Du den? (Ich habe nämlich auch noch Unmengen...)
  11. Hallo Jörg, das ist mir schon klar, aber es läuft nur auf zwei schlechte Lösungen hinaus: - Einzelbilddigitalisierung per Stepmotor am Projektor und Fotofunktion der Kamera -> beste Qualität, aber extremer Verschleiss des Kameraverschlusses. - Digitale Taktung der Projektors auf 24fps + 24fps Videoaufnahme mit der Kamera. Abgesehen davon, dass Video-DSLR-Qualität (8bit, maximal 10 Blenden Dynamik, keine echte HD-Auflösung, Skalierungs-Artefakte) erheblich schlechter ist als die Fotoqualität, ist es technisch einfach unmöglich die Projektion und die Videoaufnahme punktgenau zu synchronisieren. Selbst wenn man davon ausgeht, dass sie 24fps absolut exakt synchron laufen (unwahrscheinlich), ist die Belichtung des Videobilds nicht synchron mit dem Projektor. D.h., i.d.R. werden sich zwei Filmbilder auf dem Videobild teilweise überlappen (bzw. das zweite als schwächeres Geisterbild sichtbar sein), weil die DSLR zu einem anderen Zeitpunkt zum nächsten Frame springt als der Projektor. Sowieso wird es Probleme mit der richtigen Verschlussgeschwindigkeit der DSLR geben; bei 1/50 (also 180 Grad-Verschluss) dürfte es Bildflackern wegen nicht synchroner Schwarzpausen geben, bei 1/30 oder 1/25 (nahe 360 Grad-Verschluss) wiederum stärkere Geisterbilder durch Doppelbelichtung.
  12. ...mit den Einschränkungen, die Simon hier einmal über die Konstruktion von Filmkameraoptiken erklärt hatte (die so berechnet sind, dass sie die Krümmung des Films auf der Bühne und der verschiedenen Tiefenebenen der verschiedenen Farbkuppler berücksichtigen). Daher bin ich nicht sicher, ob ein Videoobjektiv optimal abbildet, oder auf dem fertigen Film chromatische Aberrationen und Unschärfen auftauchen könnten, die dasselbe Objektiv vor einem Videosensor nicht produziert. (Genau diese Inkompatibilitäten gibt's umgekehrt auch mit Leica-Kleinbild-Messsucherobjektiven an modernen Digitalkameras wie der Sony A7. Sie treten nur bei Weitwinkel auf, nur nur bei Kameras mit geringem Objektivauflagemaß.)
  13. Wie willst Du einen Projektor mit 18 oder 24 fps digital per Schrittmotor takten - und absolute Synchronizität zum Verschluss der Kamera herstellen, ohne ein Taktsignal aus der Kamera zu holen? Bitte, die Diskussion hatte wir schon einmal...
  14. Nein, und deshalb kann das nicht flimmerfrei funktionieren. Siehe schon unsere frühere Diskussion der (als Rohrkrepierer geendeten) 'digitalen Super 8-Kassette'.
  15. Tja, es werden schon seit langem keine c-mount-Filmobjektive hergestellt. Du musst wohl oder übel auf Gebrauchtangebote zurückgreifen. Aber neben Ebay gibt's ja auch spezialisierte Händler.
  16. Ein durchschnittlicher DSLR-Verschluss ist für 100.000 Auflösungen spezifiziert. Die erreicht man bei 18 fps mit dieser Methode nach anderthalb Stunden digitalisiertem Filmmaterial.
  17. Da haben wir aneinander vorbeigeredet - ich hatte mich nämlich gar nicht bewusst auf frühere Beiträge zum Fujinon 5.5mm/1.8 bezogen.
  18. Hallo Jürgen, Auf dem Objektiv steht "Fujinon-TV", wie bei allen Fuji-Videoobjektiven.
  19. Hallo, Das Fujinon 5.5mm/1.6 ist wahrscheinlich die beste erschwingliche c-mount-Weitwinkel-Festbrennweite, zumal sie rektilinear (ohne Fischaugenverzerrung) abbildet. Allerdings: es handelt sich eigentlich um ein Videoobjektiv. Alternativen sind das Century Optics 5.7mm/1.8, ebenfalls ein Video-c-mount-Objektiv, das aber optisch nicht berauschend ist. Ich hab's deshalb an meinen Händler verkauft, der es für 150 Euro anbietet: http://mkoptics.net/m/product_info.php?cPath=21&products_id=7396 . Beide Objektive decken 16mm ab. Aktuell auch das hochpreisige und hochauflösende Kowa 6mm/1.8 c-mount, eine Super 16-taugliche Video-/Industriekameralinse. Über die optischen Eigenheiten von Film- gegenüber Videoobjektiven hat sich Simon hier ja schon ausgelassen. ich fürchte, dass sie gerade bei den Superweitwinkelobjektiven zum Tragen kommen. Daneben gibt es noch hochpreisigere 5.7mm-Objektive für 16mm-Kameras von Kinoptik und Angenieux, i.d.R. allerdings in Arriflex-Fassung. Es gibt Arriflex-auf-c-mount-Adapter, allerdings nur antik. Die Lomo-Objektive sind sehr wahrscheinlich für das proprietäre Bajonett von Kiev 16mm-Kameras gemacht und würden eine teure Konvertierung erfordern. Von dem Peleng würde ich entschieden abraten. Die Auflösung im 8mm-Bildausschnitt dürfte zu gering sein. - Ich habe hier noch ein Fujinon 5.5mm 'rumliegen. Schreib mir mal 'ne PM.
  20. Das ist aber in Programmen wie Raw Therapee und Lightroom kein Problem. Man definiert einmal die Bildkorrektur und wendet sie dann auf eine ganze Gruppe von Einzelbildern an.
  21. 12,2x8.8mm sind 1 Zoll nach (immer noch gültigen, alten Röhren-) Video-Konventionen: http://briard.typepad.com/.a/6a0120a6399ca9970c014e8be912e7970d-pi
  22. Danke! Fantastischer Tip!
  23. Geheimtip ist die Nikon V1/V2, die einen hochauflösenden 1"-Sensor besitzt, auch klassische Nikon-Objektive adaptiert schluckt und in hoher Geschwindigkeit raw-Serienaufnahmen macht, ohne zu überhitzen. Das beste wäre, wenn man auch Raw-Bilddateien (oder zumindest TIFFs mit 16bit Tiefe pro Farbkanal) erhalten würde, die man ganz normal mit Lightroom, Raw Therapee oder anderen Raw-Konvertern farbkorrigieren könnte. Dann bräuchte auch die Scansoftware null Intelligenz.
  24. Wie man im Handbuch sieht, sind die Softwarefunktionen in der Tat nur rudimentär. Im Prinzip kann man sich nur auf die Belichtungsautomatiken des Geräts verlassen. Schade.
  25. Leicht offtopic, aber da es gerade passt: Weiss jemand von Euch, wie man die R10 manuell belichten muss? 1/30 bei 18 B/s, 1/40 bei 24 B/s, oder schluckt das Sucherprisma mehr Licht? Bei meinen beiden R10s sind leider die Belichtungsmesser hinüber.
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