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"Reinventing the Pioneers" von Esther Urlus kommt übrigens frisch von der Druckerpresse. Wer das Buch auf Papier haben will - Kostenpunkt 15 Euro - bitte mich wissen lassen, und ich helfe mit der Bezugsadresse. Es geht ausführlich auf selbstgemachte Emulsion ein. Esthers neuer 16mm-Film "Konrad & Kurfürst", der dieses Wochenende seine Premiere beim Internationalen Filmfestival Rotterdam haben wird, ist z.T. auf Selbstmacher-Emulsion (und z.T. auf Svema-Material) gedreht.
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Es gibt die Möglichkeit, mit Virtualisierungssoftware wie VirtualBox, VMWare und Parallels Windows unter Mac OS X und Linux laufen zu lassen (daneben noch WINE als Windows-Emulation für Mac OS X und Linux, die aber nicht gut mit externer Hardware zusammenarbeitet). Das Problem ist, dass alle Virtualisierungs- und Emulationslösungen auf die Gerätetreiber des Gastgeber-Betriebssystems aufsetzen und eine direkte Ansteuerung von Hardware aus der Emulation heraus immer problematisch ist. Dass man den Scanner mit einem virtualisierten Windows zum Laufen bringen kann, ist daher nicht gesagt - und man sollte das auf jeden Fall erst testen, bevor man die Hardware anschafft.
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Wenn Du die JPEGs auf der Festplatte hast, kannst Du das selbst bestimmen und dafür externe Software wie z.B. ffmpeg einsetzen. Das ginge, für Videomasterdateien, sogar qualitätsverlustfrei, wenn man die JPEG-Dateien einfach als Motion JPEG in einem QuickTime- oder AVI-Container packt.
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Vielleicht hatte ich mich missverständlich ausgedrückt: So, wie der Scanner technisch spezifiziert ist, kann er Helligkeits- und Farbausgleiche nur automatisch während des Scannens vollziehen. Mit Bewegtbild geht das eigentlich nicht, es sei denn, der Scanner hätte KI (künstliche Intelligenz) und kann absolut sicher Szenen-/Einstellungswechsel erkennen und dann die Korrektur für jeweils eine Einstellung vornehmen. Würden Auto-Korrekturen Bild für Bild angewendet, käme es zu Flackern. Man muss deshalb davon ausgehen, dass man für einen Film-Gesamtscan nur einmal pauschale Korrekturwerte (Belichtung, Gamma, ggfs. Farbverschiebung) eingeben kann. Dass diese Korrekturen vor den 8bit bzw. bei der Wandlung in 8bit-JPEGs passieren, ist sehr wahrscheinlich. Nur wird man an den JPEGs nicht mehr viel drehen können. Die einzige, extrem zeitaufwendige Lösung wäre, eine Filmrolle mehrmals mit jeweils verschiedenen Belichtungswerten zu scannen und anschliessend für jede Einstellung die jeweils besten Resultate auszuwählen und aneinander zu montieren. Ich hoffe auch, dass sich mit der Scansoftware Probe- und Kalibrierscans machen lassen. Die "CyberView"-Software von Reflecta, die ich kenne, ist nämlich sehr rudimentär und unterstützt nur einfachste Scanfunktionen. Ich besitze einen Reflecta RPS 7200 (ein hervorragender Kleinbild-Filmscanner, der mit großer Bittiefe abtastet), und wenn man mit dem ernsthaft arbeiten will, rechnet man zusätzlich zum Geräteanschaffungspreis von knapp über 400 Euro noch 200 Euro für eine Lizenz von Silverfast, einer professionellen Scansoftware, hinzu.
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Rudolf, es ist genau umgekehrt. Für perfekt belichtete Filme wird der Scanner, wenn er etwas taugt, gute Ergebnisse liefern. Aber gerade, wenn man Amateurmaterial mit (subjektiv auch nur minimal) schwankender Belichtung scannt, von Uralt- oder Negativmaterial ganz zu schweigen, braucht man die Extra-Bits Korrekturspielraum.
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Einspruch, Rudolf. Die üblichen 16,7 Millionen Farben bzw. 256 Helligkeitsstufen pro Grundfarbe reichen gerade aus, um Bildmaterial an einem handelsüblichen Bildschirm oder mit einem Projektor darzustellen, ohne dass Farbverläufe ausreissen. (Und selbst das nicht mehr wirklich an modernen Bildschirmen und guten Projektoren, weshalb digitales Kino und 4K-Fernsehen mit 10 Bit bzw. 1024 Helligkeitsstufen pro Farbkanal definiert sind.) Diese 16,7 Millionen Farben sind eindeutig zu wenig, wenn man Bildmaterial farbkorrigieren will oder muss. Bei nur einer Blende Farb- oder Helligkeitsverschiebung landet man dann bei 7 Bit/128 Helligkeitsstufen, einem ausgefressenen Histogramm und Dithering-Artefakten im Bild. Deshalb verwendet man in der digitalen Fotografie auch RAW-Dateien mit 12 oder 14 Bit Farbtiefe für die Nachbearbeitung. Bei gescanntem Filmmaterial bleibt es nicht aus, dass man die Belichtung nachträglich korrigieren muss (bzw. teilweise absenken, teilweise anheben muss), weil der Scanner nur einen kleinen Teilbereich seines Farb- und Dynamikspektrums abtasten kann. Für diese nachträgliche Korrektur reicht aber die Farbtiefe des Scans nicht aus. Auch die erreichbaren Auflösungen bis hin zu Full HD, die Du anführst, sind theoretische und keine praktischen Werte. Der Scanner mag zwar diese Pixelmengen liefern, aber es ist eine noch ganz andere Frage, ob seine Optik und Mechanik die Auflösung auch schaffen. Ausserdem: Falls der Sensor eine native Pixelauflösung von 1920x1080 hat, sind die Pixel debayered/teilweise interpoliert mit einem Auflösungsverlust von ca. 30%. Negativfilme scannen mit 8 Bit: Definitiv unmöglich!
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Danke, die 3GB hatte ich überlesen. Also werden die Einzelbilder im Verhältnis 1:7 komprimiert. Also höchstwahrscheinlich JPEG mit niedriger Qualitätsstufe. Sehr schade! Der Sensor zeichnet garantiert mit höherer Bittiefe auf, so dass man mit verbesserter Controller-Hardware und/oder Firmware auch 10-bittige TIFFs oder PNGs auslesen können müsste. Qualitativ würde ich keine Wunder erwarten. Man wird sehr wahrscheinlich Probleme mit Filmmaterial bekommen, das nicht 100%ig gleich belichtet ist, weil der Scanner nur einen sehr begrenzten Dynamikberreich abbilden kann und deshalb, um optimale Ergebnisse zu erzielen, für jede einzelne Filmszene neu kalibriert werden müsste. 1500 Euro für ein derart beschränktes Gerät finde ich schon happig.
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Eigentlich eine fantastische Nachricht - nur: Farbtiefe 24bit (bzw. 8bit pro Farbkanal) ist eine heftige Einschränkung, auch wenn man bedenkt, welche Farblösung Reflectas Diascanner (für viel weniger Geld) liefern. Mit diesem Scanner wird man nur einen Bruchteil des Farbspektrums vom Originalmaterial erfassen können. 190 MB Dateigröße für eine digitalisierte 15m-Spule bedeuten auch eine sehr kleine Videobitrate bzw. hohe Kompression, nämlich bei 24 Bildern/s ungefähr 10 Mbit/Sekunde. Das ist gerade mal 40% der Bitrate von AVCHD-Amateur-Videocameras, die schon am unteren Ende einer einigermaßen artefaktfreien Aufzeichnung angesiedelt sind. Bei 10 Mbit/s ist leider keine gute Qualität zu erwarten. Und schade auch, dass das Gerät weder filmseitig Normal 8 unterstützt, noch Computer-seitig Mac OS X.
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Das Gewinde ist übrigens c-mount bzw. M25, nicht M42.
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Kleine Offtopic-Ergänzung dazu:
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Ich würde sogar noch weiter gehen: Es wäre durchaus denkbar gewesen, dass die Kodak die Beaulieu schlägt. Denn nicht nur hat sie einen guten Filmtransport, sondern ein Festbrennweitenobjektiv sollte eigentlich bessere Bilder liefern als ein Zoom - zumal, wenn es sich um ein Zoomobjektiv handelt, dass vor den 90er Jahren gebaut wurde. Mit einem Kern Switar oder Schneider Xenar hätte die M4 wahrscheinlich deutlich gewonnen.
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P.S.: Ich weiss nicht, ob Dein Name "Oranje" bedeutet, dass Du in den Niederlanden wohnst, aber ein freundlicher Laden, der gewartete Super 8-Gebrauchtgeräte (vor allem Canon- und Nizo-Kameras sowie Eumig 610-Projektoren) zu fairen Preisen mit Funktionsgarantie verkauft, ist Parallaxe in Amsterdam. Bei Projektoren gibt's alternativ noch den maarktplaats.nl-Verkäufer Hans in Dordrecht, der alle Geräte selbst repariert. Da Dein Revue eigentlich ein Eumig-Projektor ist, könnte er den wahrscheinlich wieder hinkriegen.
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Ich will Deine Stimmung ja nicht noch weiter drücken, aber mach Dich mal auf ähnliche Erlebnisse mit Deiner Nizo-Kamera gefasst, wenn Du sie aus der Bucht (oder vergleichbarer Zweiterhand-Quelle) hast. Meine Empfehlung: Die Kamera vor dem ersten Benutzen an eine Werkstatt zur Durchsicht, Wartung und ggfs. Reparatur schicken. Projektor ebenfalls von einer verlässlichen Quelle nach Durchsicht/Wartung/Funktionsprüfung kaufen. Super 8 ist 30-40 Jahre alte Consumer-Plastiktechnologie (zum allergrößten Teil). Wenn man Geräte von Nicht-Reparateuren bzw. Nicht-Fachhändler kriegt, ist praktisch mit Sicherheit davon auszugehen, dass sie Defekte haben. Der gutgemeinte Standardhinweis von Verkäufern à la "die Kamera/der Projektor gehörte meinem Vater/Großvater, hat immer funktioniert", ist ein absolutes Warnzeichen (weil es heisst, das das Gerät womöglich jahrzehntelang unbenutzt lagerte, Schmierstoffe verharzt und Elektroniken dejustiert sind etc.). Der einzige Trost: Die Wahrscheinlichkeit, eine moderne Videokamera oder gar ein Smartphone in 30-40 Jahren noch zum Laufen zu kriegen, ist viel geringer bzw. nahe Null.
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Das stimmt zwar, liegt aber nur an den komplexeren Bedienoptionen (wie Sektorenblendenregelung, Stop-Motion-Betrieb, Sucher-Deaktivierung). Die Basisoperation ist genauso einfach wie mit einer Simpelkamera, Filmeinfädelung (meines Wissens) sogar am einfachsten von allen Aufziehkameras. Alles, was man als Einsteiger machen muss, ist, sich einmal die Gebrauchsanleitung durchlesen und dann die Standard-Schaltereinstellungen an der Kamera markieren oder ggfs. sogar mit Gaffer-Tape fixieren.
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Um mal "Jehova" zu sagen und anschliessend womöglich mit Steinen beworfen zu werden: Wer in diesen Zeiten eine günstige und einfache 16mm-Kamera sucht, sollte einfach zu einer Bolex H16 greifen. Die Preise für 16mm-Kameras sind derart im Keller, dass sich vermeintlich billigere Käufe nicht mehr lohnen. Zumal wenn man auch an Ersatzteilversorgung und Reparaturwerkstätten denkt. Eine non-Reflex-Bolex kostet ohne Objektive mittlerweile nur noch 50-100 Euro auf dem Gebrauchtmarkt. Es sollte möglich sein, für knapp 100 Euro eine funktionierende Kamera plus ein Defektgerät als Ersatzteilspender zu kaufen. Für ein gutes c-mount-Objektiv mit Standardbrennweite kann man nochmal 50-100 veranschlagen; Kosten, die auch bei der Anschaffung eines anderen bzw. exotischeren Kameramodells anfallen würden. Wer heute in 16mm einsteigt, entscheidet sich am besten für c-mount oder Arriflex als Objektivsystem (wobei Objektive für letzteres i.d.R. teurer sind, auch wenn es sich - wie z.B. bei Schneider - um die gleichen Optiken handelt). Alle anderen Optionen sind doch mehr was für Sammler als für Leute, die wirklich drehen und mit der Kamera arbeiten wollen.
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Das Xenar ist meiner Erfahrung nach besser (vor allem randschärfer) als das Yvar, siehe hier. Und ja, das Yvar 12,5mm/2,5 ist in der Tat ein Fixfocus-Objektiv. Bei der Kern-Objektiven gibt's einen deutlichen Qualitätsunterschied zwischen den exzellenten Switaren und eher durchschnittlichen Yvaren.
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Blendenöffnung verhält sich immer relativ zum Bildkreis und somit zur Film-/Sensorgröße. Das Minolta-Objektiv ist für 35mm-Kleinbildformat gemacht und dementsprechend groß. Wäre es ein 2,8/35mm für eine Mittelformatkamera, wäre es noch viel größer. Der Sony-Camcorder (wohl aus der CX130/CX160/XR160-Serie) hat einen 1/4-Zoll-Winzsensor, Abmessung 3.2x2.4mm, was nur einem Drittel der Oberfläche eines Super 8-Filmbilds (5.79x4.01mm) entspricht. Für so einen kleinen Bildkreis ist es trivial, ein 1.8-Objektiv zu bauen. Ausserdem hat es laut technischen Spezifikationen keine durchgehende Blende 1.8, sondern 1.8-3.4. Maximal eingezoomt bleibt also nur noch ein knappes Viertel der ursprünglichen Lichtstärke. Nicht gerade eine teure Optik.
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DRINGEND: Doppel-8-Kamera läuft nicht nach Transport !
fcr antwortete auf JanHe's Thema in Schmalfilm
Die schmeissen ihre Produktion - wenn sie überhaupt gelingen sollte - aber nicht für den Schmalfilmmarkt an. ...die aber für den Markt der Filmhersteller, -anbieter und -dienstleister praktisch irrelevant sind. Bis auf sporadische Käufe von Klebepressen-Verbrauchsmaterial und Projektorersatzteilen halten die Sammler das Medium in dieser Hinsicht gerade nicht am Leben. -
DRINGEND: Doppel-8-Kamera läuft nicht nach Transport !
fcr antwortete auf JanHe's Thema in Schmalfilm
Der Vergleich hinkt leider. Vinyl-Schallplatten lassen sich relativ einfach in Kleinauflagen und mit bescheidenem Maschinenpark herstellen, Filmemulsion nicht. Und bei Plattenspielern gab es noch nie eine Versorgungslücke wie bei Super 8-Kameras seit ca. 1990, weil sowohl der High End-Markt (mit Herstellern wie Linn) als auch der DJ-/Clubmarkt (mit Herstellern wie Technics und Stanton) kontinuierlich für Angebot und Nachfrage sorgten. Das Verflixte bei Filmtechnik ist, dass sowohl Apparate, als auch Verbrauchsmaterial technisch so aufwendig sind, dass sie sich entweder nur in wirklicher Massenherstellung oder zu Boutiquenpreisen rentieren. Vinyl wäre auch schon längst tot bzw. ein Nischenhobby einiger Sammleresoteriker, wenn eine LP vierzig Euro kosten würde. Außerdem hinkt der Vergleich noch in anderer Hinsicht. Eine LP verhält sich qualitativ zu einer CD und mp3 wie 35mm-Film zu HD- bzw. Smartphone-Video. 8mm-Film ist dagegen eher mit Flexidisk-Singles vergleichbar. -
DRINGEND: Doppel-8-Kamera läuft nicht nach Transport !
fcr antwortete auf JanHe's Thema in Schmalfilm
Die Warnungen gab's auch hier im Forum. Jan wollte trotzdem mit dem Kopf durch die Wand. Die Moral von der Geschicht': Mit Schmalfilm sollte nur beginnen, wer experimentier- und bastelfreudig ist. Und Fehler, Zufälle und andere unbeabsichtigte Ergebnisse kreativ willkommen heisst. Also Filmer, die eher wie Dagie Brundert arbeiten als wie Spielfilmregisseure. (Ansonsten kann man mit einer Panasonic GH2, die's mittlerweile für unter 400 gebraucht gibt, auch Filme wie oder diesen drehen, oder mit einer Blackmagic Pocket für knapp 1000 Euro Raw-Video in der Qualität von Red- und Alexa-Kameras aufzeichnen.) -
Was Du vorschlägst, ist schnelle Einzelbildauslösung und das gleiche Prinzip, auf dem auch die meisten Super 8-Frame-by-Frame-Telecinemaschinen wie Moviestuff und Müller basieren. Nur: die arbeiten mit Industriekameras, weil normale/Consumer-Klasse CMOS-Sensoren sich in diesem Dauerfotobetrieb sehr schnell überhitzen. Für den Videobetrieb werden die Sensoren auch im Videomodus ausgelesen, dann mit Hardware-Runterskalierung des Bilds und festen Bildfrequenzen ab Sensor. Mir ist keine digitale CMOS-Kamera bekannt, die im Videomodus Bildfrequenzen aufzeichnen kann, die nicht schon in der Sensorhardware festgelegt sind - aber vielleicht weisst Du da mehr. Wie die Kühlung des Sensors in einem geschlossenen Super 8-Kassettengehäuses (das dann auch noch praktisch luftdicht in der Kamera sitzt) funktionieren soll, ist mir auch schleierhaft. Dafür hatte der Designer sehr wohl eine Lösung - nämlich nicht den Sensor auf die Filmbühne zu legen, sondern ein "ground glass" draufzulegen und die digitale Kamera im Kassettengehäuse mit Makrooptik zu versehen. (Gleiches Prinzip wie bei den Frame-by-Frame-Scannern.)
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Wie willst Du ein iPhone in eine Super 8-Kassette kriegen? Und wie willst Du ein Flackerbild durch die Interferenz der beiden Kameraverschlüsse verhindern? Leute, ich bereue schon wieder, dieses Fass aufgemacht zu haben...
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Selbst, wenn es technisch möglich wäre (was es meiner Meinung nach nicht ist, da die auserkorenen Omnivision-Sensoren Video nur in 15/30/60fps aufzeichnen): Alles, was von der Super 8-Kamera noch als bildaufzeichnungsrelevante Komponenten bliebe, wären Gehäuse und Objektiv. Schmalfilm-Wechselobjektive kann man, wenn sie Standardmounts wie c-mount oder Leica M besitzen, schon heute problemlos problemlos und preiswert an videoaufnehmende Systemkameras wie Panasonics G/GH-Serie oder die Pentax Q adaptieren und hat dann eine "digitale Schmalfilmkamera" die weitaus bessere Videobilder liefert als die hier angedachte Lösung. (Hier ein kleines Video, das ich mit einem Kern Switar 13mm-Normal 8-d-mount-Objektiv an einer Pentax Q gedreht habe, hier eines mit einem Schneider Optivaron 6-66mm für die Leicina Special an einer Panasonic GH2.)
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Ein amerikanischer Industriedesigner sorgt gerade für Aufmerksamkeit im Internet mit seinem Projekt, Sensorelektronik in ein Super 8-Kassettengehäuse einzubauen, um so mit Super 8-Kameras auch digitale Bewegtbilder aufzeichnen zu können. Auf filmkorn.org steht dazu jetzt eine ausführliche Meldung mitsamt kritischer Einschätzung dieses Projekts. (Kurz gesagt: Die digitale Super 8-Kassette scheint nicht sehr realistisch zu sein.)
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DRINGEND: Doppel-8-Kamera läuft nicht nach Transport !
fcr antwortete auf JanHe's Thema in Schmalfilm
Man muss einfach konstatieren: Es gibt kaum noch vernünftige und professionelle Dienstleistungen rundum Schmalfilm und zuviele Halb-Hobbyisten, die dazu noch geografisch verstreut sind. Die Organisation einer funktionierenden Kamera, von Filmmaterial, Labor und Abtastung involviert i.d.R. 3-4 verschiedene Dienstleister und steht und fällt mit dem schwächsten Glied in der Kette. Nur Szene-Insider finden sich da noch zurecht. Gerade in Deutschland fehlt ein Service, wie in Frank Bruinsma hier in den Haag anbietet, und der Kameraverleih, Filmmaterial, Labor, Besorgung der Abtastung sowie Beratung und Begleitung von kompletten Produktionen einschliesst. Jans Odyssee und Rückschläge sind ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie es in der Praxis schiefgehen kann. Auch ein Beispiel eines Missverhältnisses von Erwartungen und der Realität, denn er wollte ja ursprünglich Filme im Super 16-Kinolook drehen und entschied sich deshalb gegen digital.