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Meine zehn Cents zu dieser Diskussion: Ich habe Wittner bislang als herausragend seriösen und zuverlässigen Versandhändler erlebt. Für die Qualität, die ich dort erhalte, zahle ich auch gerne die verlangten Preise. Wittner leistet für Filmer ungefähr das, was der Manufactum-Versand für Haushaltsartikel leistet. Bei meiner eigenen Dreh- und Arbeitsweise wüsste ich übrigens gar nicht, wie ich z.B. ohne Wittners Catozzo-Klebebänder und Normal 8-Filmkonfektionierungen noch zurecht käme. Dass Wittner noch 37 Jahre lang weitermachen will, ist doch eine erfreuliche Ansage für alle Schmalfilmer. (Zufällig habe ich heute gerade eine Wittner-Lieferung von Filmmaterial und Catozzo-Tape erhalten. Auch ins Ausland ging das wieder extrem schnell und mit ausgezeichneter Vorabkommunikation des UPS-Versands.)
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Um mich abermals zu wiederholen: Will van Manen in den Niederlanden...
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Ich hatte hier im Forum schon einmal Will van Manen in den Niederlanden empfohlen, ein über die Grenzen hinaus anerkannter Spezialist: http://www.kamera-service.info . Er ist eigentlich auf Fotokameras, vor allem Leica und MIttelformat, spezialisiert, hat mir aber auch schon ein c-mount-Objektiv (mit schwergängigem Fokus und interner Verschmutzung/Pilzbefall) komplett überholt, so dass es anschliessend wie neu aussah und funktionierte. Ich kann ihn besten Gewissens empfehlen.
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Meiner Erfahrung nach belichtet die Nizo 156 macro den 100D nicht korrekt (nämlich als 160 ASA und daher 60% zu dunkel). Der einzige Farbumkehrfilm, der sich in der Kamera korrekt automatisch belichten lässt, ist Velvia 50D (also Wittnerchrome 50D von Wittner oder Cinevia).
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Vielleicht habe ich ihn an einem schlechten Tag erwischt, gut möglich. Damals hatte ich explizit nach den 8mm-Kameras gefragt und die Antwort bekommen, dass sie ungetestet sein und nicht zum Verkauf stünden.
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Der Ladeninhaber ist allerdings etwas seltsam. Das letzte mal, als ich dort war, erklärte er mir, dass keine der Schmalfilmkameras im Laden zu kaufen sei.
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Ich kaufe beim Händler meines Vertrauens zwei Straßen weiter, der wesentlich fairere Preise hat: http://1835900.mijnw...lenses&_lang=en
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Steht wahrscheinlich hiermit im Zusammenhang. ;-)
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Die Anamorphoten werden nicht nur an Beamern, sondern sehr gerne auch an filmenden digitalen Spiegelreflex- und Systemkameras eingesetzt. Dabei geht es den Leuten gerade um den typischen Anamorphoten-Look, inkl. Linsenflecken und Streifen-Bokeh - siehe z.B. hier. Es gibt mittlerweile sogar pseudo-anamorph-Filter und Software-Plugins, die die optischen Artefakte von Anamorphoten preiswert imitieren. (Der Abrams-/Spielberg-Film "Super 8" macht übrigens exzessiven Gebrauch von Digitaleffekten, die den Look von Anamorphoten imitieren.)
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Als Ausländer erreicht mich der "Schmalfilm" immer später, daher erst jetzt: Höhepunkt des Hefts waren für mich die zehn Seiten über die Filmgruppe CHAOS. Das Stehvermögen der Mitglieder und ihre Kompromisslosigkeit nötigen größten Respekt ab. Doch vor allem beeindruckt die Neugier und Wachheit, mit der sie sich auf immer neue Subkulturen eingelassen haben und nie in einer Zeit und an einem Ort stehengeblieben sind. Da spult sich am Medium Super 8 und Undergroundfilm eine ganze Sozialgeschichte (nicht nur) der Bundesrepublik Deutschland ab. Chapeau, dass der "Schmalfilm", der ja nun wirklich kein Underground-Medium ist, dem ebenso kompromisslos Raum gegeben hat!
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Wer einen Anamorphoten hat, kann sich glücklich schätzen, denn die Gebrauchtpreise (inkl. Ebay) sind ins Uferlose gestiegen, seitdem viele Leute auch digital mit ihnen filmen und sie zu begehrter knapper Ware geworden sind. Bezahlbar sind eigentlich nur der Sankor 16C für ca. 100-150 Euro gebraucht. Schon Kowa-Anamorphoten kosten um die 600, Bolex 1,5-Anamorphoten typischerweise noch mehr. Iscoramas stehen zur Zeit bei 3000 Euro (!). Das relativiert vielleicht den Praxiswert des angekündigten Iscorama-Artikel im nächsten "Schmalfilm"...
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Es ist zwar nicht der deutschsprachige Raum, aber der Laden Parallaxe in Amsterdam (s. auch diesen Forumsbeitrag) bietet eine gigantische Auswahl von 16mm-Filmen zum Kauf an. Die meisten davon dürften allerdings Dokumentar- und keine Spielfilme sein.
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Nein! Toll! Ich habe Deinen Link gleich an Robert Schaller vom Handmade Film Institute weitergeschickt.
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Den Artikel habe ich geschrieben. Im "Schmalfilm" wird's alle Details und Hintergründe dazu geben, auch ein genaues Rezept zum Emulsions-Selbermachen. Ich will nicht zuviel verraten, aber wer neugierig ist, kann hier bereits Resultate sehen.
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Tolle Ergebnisse, aber für meinen Geschmack zu überschärft/mit zuviel Kantenaufsteilung. Ich würde das Bild weicher lassen.
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Es gab nach der Einstellung des Plus-X für Super 8 schon ein Problem. Ich finde Tri-X zu grobkörnig für 8mm und freue mich, dass Foma und Adox mit höherauflösendem Material in die Lücke springen. Aber aus der Adox-Mitteilung lässt sich doch auch herauslesen, dass man dort durchaus mit Farbmaterial an den Markt gehen würde, sobald die Massenhersteller (Kodak und Fuji) das Feld räumen sollten. Langfristig sehe ich nur die Chance, dass Filmmaterial von kleinen und mittelgrossen Betrieben hergestellt wird, völlig egal, ob das Kodak oder Fuji mit geschrumpften oder ausgelagerten Firmenabteilungen/Fabriken sein werden oder Nischenanbieter wie Adox, Efke, Orwo/Filmotec und Foma.
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Dazu sei noch gesagt, dass ich den Catozzo für 100 Euro bekommen habe. Über meine Erfolge mit Normal-8 werde ich hier noch berichten.
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Mir wurde günstig eine 16mm-Catozzo angeboten, und ich frage mich, ob man damit ohne grosse Verrenkungen auch Normal-8 schneiden kann? (Die Perforationen sind ja kompatibel.) Oder bin ich auf dem Holzweg?
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Dies hier sollte als Handbuch-Ersatz genügen!
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Zwei Empfehlungen: Auf einer Fotobörse, beim Gebrauchthändler oder bei Ebay ein möglichst grosses Arsenal an Cokin-Einschubfiltern erstehen, die es billig gibt. Da wimmelt es nur so von psychedelischen 70er Jahre-Geschmacksverirrungen. Und das Buch "200 Titeltips für Schmalfilm" von Klaus Unbehaun anschaffen, das man häufig preiswert in Antiquariaten oder auf Ebay findet. Das stammt ebenfalls aus den 70ern und hat ziemlich durchgeknallte Bildgestaltungsvorschläge.
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2K entspricht bis auf wenige Pixel FullHD/1920x1080, dem normalen Amateurvideostandard.
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Hallo Rudolf, Zwar drehe ich häufiger digital mit Kameras wie der Panasonic GH2 und der Canon 550D als mit Super 8 (gerade heute z.B. diesen kleinen hier von einer Galerieausstellung mit den Schmalfilm-Aktivisten Paolo Davanzo und Lisa Marr vom Echo Park Film Center: ) und gebe Dir recht, was Bildschärfe, Ton, und darüber hinaus Lowlight sowie (mittlerweile auch) Wechselobjektiv-Optionen angeht, und selbst bei der manuellen Kontrolle über Blende und Verschluss/Sektorblende haben diese Kameras gleichgezogen oder sind sogar überlegen. Was aber bei echtem Film immer noch unübertroffen ist, ist die Farbe. Da sticht die simpelste Super 8-Kamera mit Ektachrome oder Velvia alle bezahlbaren Digitalkameras (unterhalb von Arri und Red) aus, auch aus technisch absolut nachvollziehbaren und messbaren Gründen der Farbauflösung (Filmkorn versus 4:2:0 und brutal komprimierende Codecs). Auch die Projektionsqualität ist mit geringstem Geldeinsatz besser, wenn man nicht gerade DCP-Profitdigitalequipment zur Verfügung hat. - Erst wenn sich raw-Codecs bei Digitalvideokameras und bessere Farbraumabdeckung bei der Projektion durchgesetzt haben, kann ich Deine Argumente nachvollziehen. Ich behaupte nicht, dass Super 8 "besser" ist - bei 16mm würde ich das im Vergleich zu Digital unterhalb Arri/Red allerdings schon tun. Es gibt jedoch auch filmästhetische Gründe, um damit zu filmen. Und das schreibe ich als beruflicher Digitalmedien-Spezialist.
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Filmmaterial wird es sicher noch lange geben, es fragt sich nur, wie lange es noch Positivmaterial in der Massenherstellung geben wird.
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Jetzt hat sich die Befürchtung bewahrheitet: Kodak hat Insolvenz angemeldet.
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Diese Nummer ist ein Highlight und kommt zumindest meinem Ideal einer perfekten "Schmalfilm"-Ausgabe sehr nahe. Das hat damit zu tun, dass mich vor allem die kreative Seite der Schmalfilmerei interessiert, auch bei der Technik. Da boten unter anderem die Artikel von Dagie, Peaceman, Hans-Lothar Wißkirchen, Daniel Petzold, der Lomokino-Test und die Super 16-Geschichte spannendes Lesematerial. Die Geräte- und Filmsammler-Artikel, die sonst mehr Raum im Heft einnehmen, sind weniger mein Ding. Daher, aus meiner Sicht: Alle Artikel waren interessant, Mischung und Bandbreite ausgezeichnet. Bitte weiter so!