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Das Ding sieht aus wie eine Kreuzung aus Bolex, Beaulieu und Krasnogorsk-3. Aber ich finde das toll - eine 16mm Kamera mit Federwerk, mit Super 16-Unterstützung direkt ab Werk. Wenn die so robust ist wie die Krasnogorsk und jemand sie erschwinglich per Ebay verkauft, würde ich zuschlagen.
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Ärgerlich ist schon, dass diese Kamera aus lauter Plastik-Sollbruchstellen besteht. Das Bauprinzip ist so einfach, das man etwas solideres aus Holz und/oder Metall für den gleichen Preis wahrscheinlich selbstbauen könnte. Vielleicht ginge das auch als Modifikation einer schon bestehenden Kleinbildkamera. Ich werde mir mal meine billigere Olympus Pen EE zu diesem Zweck unter die Lupe nehmen.
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Auf der Liste fehlt mein geliebtes Zeika Nominar 25mm/0.95 c-mount-Objektiv.
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Ja, genau. Die Zahntrommel hat zweimal zwei Zähne und dazwischen Aussparungen. Neben der Trommel sitzt ein (laut klickender) Hebel, der mit jedem Doppelzahn gespannt wird, zurückschnellt und damit den Verschluss - eine einfache Gegenlasche, die die Blende öffnet - betätigt.
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Zwei Bilder werden pro Kurbeldrehung transportiert und belichtet. Mit heftigem Kurbeln schaffe ich 8 B/s. (Die Bildfrequenz kann man leicht ermitteln, wenn man eine Tonaufnahme macht und anschließend in einem Audio-Editor wie Audacity die Klicks pro Sekunde misst.)
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Oder alternativ die Yashica Samurai benutzen. Ist auch Half-Frame/4-Perf und schafft bis zu 4,5 fps. Ich habe bei einem Händler ein Restexemplar für schlappe 30 EUR gekauft. Allerdings ist das fest eingebaute Zoom-Objektiv der Yashica nicht mit den Pen F-Objektiven vergleichbar. Florian
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Einzelbildaufnahme geht, weil die Kurbel bei jedem Filmbild deutlich klickt/einrastet.
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Genau so funktioniert die Kamera auch.
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Habe die Kamera nun, in der Tat ein nettes Plastikspielzeug für Experimentalfilmer. Wer Fragen hat, ich beantworte sie gerne. (Übrigens war sie heute im Lomography Shop Amsterdam einen Tag nach der Produktpremiere bereits ausverkauft. Mein Exemplar konnte ich nur durch Reservierung sichern. Das zeigt, dass es einen Markt für analogen Film gibt, den derzeitige Super 8-Angebote nicht erreichen.)
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Diese Nummer war okay, aber ohne Themen, die mich persönlich dringend interessierten. Wunschliste: Daan Müllers Linescanner Übersichten von Festivals, die Super 8-Einreichungen akzeptieren und fördern. Diese Informationen kriege ich z.Zt. vor allem von der Frameworks-Mailingliste, aber nicht aus dem Schmalfilm. Alles zu unkonventionellen Do-it-yourself-Methoden bei Filmbelichtung, -entwicklung, -projektion und Telecine, dessen die Redaktion habhaft werden kann Das Kreative kommt mir gelegentlich zu kurz. Filmwettbewerbe wären schön, die starke formale Vorgaben machen - wie z.B.: ein Film in einer Einstellung auf einer Kassette zu drehen - und die Leserschaft dazu anregen, mehr von eigenen Werken sehen zu lassen. Dagi Brundert geht sehr kreativ mit Super 8 um, auch in ihren Film- und Entwickeltechniken. Sie ist auch eine ausgezeichnete Workshop-Dozentin. Wäre toll, wenn sie eine regelmäßige Artikelserie "kreatives Super 8 mit Dagi" (oder so ähnlich) schreiben könnte. Ketzerisch: Einen kritischen aber fairen Artikel über die iSupr8-iPhone-App (deren Macher übrigens echte Super 8-Freaks sind) mit Vergleichstest gegen gut digitalisierten E100D. Peaceman scheint mir hier der geeignete Schreiber/Tester. Alles zur neuen englischen Super 8-Kamera, aber da bist Du ja sowieso schon dran. Kleinanzeigenmarkt wiederbeleben, und zwar mit Anzeigen für den Verkauf geprüfter bzw. überholter Schmalfilm-Apparatur, insbesondere Kameras. Das ist eine echte Lücke, die nicht in der Bucht oder sonstwo ausgefüllt wird. (Wenn das machbar ist.) Die immer noch nur mäßig lebendige "Schmalfilm"-Website aufpeppen durch Community-Funktionen, die Lesern z.B. das Verlinken von Super 8-Lieblingsfilmen auf Vimeo und YouTube erlauben. Mehr zu Normal 8 nicht nur für Sammler, sondern aktive Filmer. Mit den derzeitigen Engpässen bei Single 8, dem zunehmenden Problem, noch funktionierende und zu modernen Filmsorten kompatible Super 8-Kameras zu finden, und der Tendenz, immer mehr per Do-it-yourself zu lösen, scheint mir eine Renaissance dieser robusten Technologie nicht abwegig.
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Ich war gerade in New York. Die Occupy Wall Street-Demonstranten haben sich dort über jede Kamera gefreut. Die Experimentalfilmerin Martha Colburn hat zwei sehr schöne Super 8-Filme vor Ort gedreht: http://www.youtube.com/watch?v=LM0TFU6p2cg http://www.youtube.com/watch?v=Ryn534ri4Xg Leider hatte ich selbst keine Super 8-Kamera mitgenommen.
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Hallo, Ich wusste gar nicht, dass Ihr auch dort wart! Ist das eine echte Festivalreportage? Florian
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Aus Thomas Kapielskis "Mischwald", Suhrkamp-Verlag 2009, S. 335-336 "In den achtziger Jahren konnte ein Mangel (an Technik und Geld) immer zum Vorteil gereichen, und es gedieh der Super-8-Film. Gewisse Rahmenbedingungen, mühselige Schneidearbeit, knappe Filmrollen zwangen zu einer gewissen Disziplin und legten Techniken nahe, die beim Videofilm dann gänzlich in die Binsen gingen. (Das erinnert ein wenig an die Geist- und Fingerfertigen, die noch die Schreibdisziplin der Handschrift und Schreibmaschine übten und nun auch unter Korrekturprogrammbedingungen bedachter formulieren als die Hinschreiber und Herkopierer.) Diese Filmfilmerei war damals natürlich schon Auslauf, Epochenende, aber in solchen Endzeiten läßt sich hervorragend experimentieren und erfinden, und die Müllhalden der Auslaufmodelle lassen sich ersprießlich umbauen und ästhetisieren."
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Hallo Aaton11/Ligonie/Manfred, Um es mal deutlich zu sagen: Dieser Stil nervt. Bitte hier nicht von irgendeinem "Fotoforum, das von einem bekannten Händler betrieben wird" raunen, sondern Ross und Reiter beim Namen nennen, mit Link dabei. Ausserdem kann man mit Internetforen als Quelle alles auf der Welt beweisen, was einem in den apokalyptischen Kram passt - z.B. auch, dass die Marsmännchen gelandet sind und der amerikanische Präsident ein Ausserirdischer ist.
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Hallo Rudolf, bei den Zenit DS-8-Kameras kenne ich mich zwar nicht aus, sollte die Objektivqualität aber auf dem Niveau der Quarz 1x8s-2 liegen, wirst Du nicht glücklich - siehe meinen älteren Beitrag in diesem Forum. Florian
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Vor einem Monat fand wieder das 8mm-Festival im niederländischen Kampen statt. Bericht und Fotos folgen im "Schmalfilm". Ich hatte Frank Bruinsma von den Super 8 Reversal Labs meine Canon 550D ausgeliehen und mit seiner Erlaubnis das Material, das er gedreht hatte, zu diesem kleinen Video montiert: http://vimeo.com/28675550 Ich selbst war auf dem Abend noch mit einer R10, drei Rollen Vision3 500T sowie E100D in einer Nizo in "B"-Stellung an der Arbeit, Entwicklung und Schnitt werden jedoch noch etwas dauern. Florian
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Noch eine Canon-bezogene Frage hier im Forum: Kennt jemand einen kompetenten Reparateur für eine 814xl-s? (Ich habe ein Exemplar erstanden, bei dem der Filmtransport abbricht...) Florian
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Mal eine Frage: Unterscheiden sich die Canon 1014 und die (neuere) Canon 1014xl-s in ihrer Bildqualität, oder sind bei ihnen Optiken und Mechaniken identisch? (Ich kann wahrscheinlich auch günstig an eine 1014 kommen und bin daher neugierig.) Florian
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Kleiner Tipp noch: Die 310xl hat leider keine Schaerfekontrolle im Sucher, im Zweifelsfall einfach auf 3m stellen und das meiste wird gut. Vom Filmemacher Ian Kerkhof stammt der treffende Satz, dass egal, was man dreht, das Ergebnis mit Super 8 immer schoen ist. - Oder man greift zu noch einfacheren Kameras mit Festbrennweiten-Fixfocus-Objektiv, ohne Zoomen und Scharfstellen, wie z.B. die Konica Compact 8 oder eine Zenit 1x8S-2 mit abgeschraubtem Zoom. Das Praktische an Nizos ist, dass alle Standardeinstellungen an der Kamera rot markiert sind - inklusive der mittleren Schaerfeeinstellung am Objektiv. Wenn man vor dem Aufnehmen alle Knoepfe auf die rote Position dreht, geht eigentlich nie etwas schief. Zumal, wenn man Perfektionist ist, man sowieso gleich mit Doppel-Super 8 oder 16mm anfangen sollte und Bolex-Kameras ohne Automatiken. Ich finde es inspirierend, wie Filmregisseure wie Derek Jarman mit Super 8 umgegangen sind. Der hat auch mit einer Nizo auf Automatik gedreht. Fuer den war das Medium eine Befreiung, um ohne Produktionsstab und Kamerateam auf impressionistische Weise Bilder einzufangen. (Er war urspruenglich auch Maler.) Im naechsten "Schmalfilm" gibt's dazu hoffentlich ein bisschen zu lesen. Florian
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...wenn das Material gut aufgenommen, entwickelt und gescannt wurde: Gefilmt wurde mit einer Canon 1014xl-s auf Ektachrome 100D, die Abtastung besorgte Daan Müller.
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"Super 8 Today" war eine amerikanische (und meines Wissens die letzte professionell gemachte englischsprachige) Zeitschrift zu Super 8: http://issuu.com/fra...s/super8today16 (In der Nummer gibt es übrigens, genau wie im vorletzten "Schmalfilm" ein Interview mit Paolo Davanzo vom Echo Park Film Center.) Florian
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Das dürfte das ST-1 sein, das an allen Leicina-Kameras inkl. der Leicina Special funktioniert. Glückwunsch, das ST-1 allein ist ungefähr doppelt soviel wert wie der Preis, den Du für das Gesamtpaket bezahlt hast.
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schmalfilm 3/2011 bringt alles über Spielbergs SUPER 8
fcr antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
So, mal wieder zum ursprünglichen Thema dieses Threads: Ich habe "Super 8" gestern gesehen und fand ihn vor allem einen Retrotrip in Spielberg- und Joe Dante-Blockbusterfilme der 80er Jahre, mit Anklängen an amerikanische Kleinstadt-B-Horrorfilme wie "The Blob". Super 8 ist darin eigentlich nur eine historische Requisite für die Amateurfilmtechnik der Zeit, in der der Film spielt. Weder ist es echtes Handlungselement, noch ästhetisches Mittel. Es hätte für den Plot keinen Unterschied gemacht, wenn alles ein paar Jahre gespielt und die Kids auf VHS statt Super 8 gefilmt hätten. Ich vermute auch, dass ein paar wesentliche Szenen dem Schneidetisch zum Opfer fielen: Die Kinder filmen zufällig das Zugunglück, sehen den Ausserirdischem auf dem entwickelten Material, und im Evakuierungslager gibt eines von ihnen dem Hilfssheriff die Filmspule. Doch dann bricht dieser Handlungsfaden ab, und die Filmspule spielt keine Rolle mehr. Abgesehen von Kameras, Projektoren und Filmspulen als Amateurfilm-Requisiten kommt Super 8 erst im Abspann zur Geltung, in dem das Beste dieser zwei Kinostunden zu sehen ist - nämlich der von den Kindern gedrehte Zombiefilm. (Diese Film im Film-Konstruktion erinnerte mich doch stark an Michel Gondrys "Be Kind Rewind"...) Wie man auch in den technischen Credits auf IMDB lesen kann, wurde hier wirklich auf Super 8 gedreht, und zwar mit einer Beaulieu 4008 ZM4 und Canon 1014XLS auf Vision3-Negativmaterial, also eine semiprofessionelle Stufe oberhalb der Eumig- und Kodak-Kameras und der Kodachrome-Cassetten, die im Film zu sehen sind. Vielleicht bin ich zu pessimistisch, aber ich glaube nicht, dass dieser Film eine Super 8-Retrowelle auslösen wird. Super 8 wird darin einfach zu wenig medienspezifisch thematisiert. Für technisch unbedarfte Zuschauer dürfte nicht einmal deutlich genug sein, dass Super 8 keine Videotechnologie ist. Der Fokus liegt stattdessen darauf, wie die Kids als Filmcrew arbeiten. Das ist so, wie es gezeigt wird, zeitlos und unabhängig von der Aufzeichnungstechnik. Wenn sich jemand davon zum Selberfilmen inspirieren lassen sollte, dann wohl vor allem Jugendliche in Cliquen. Die aber haben weder das Geld für Super 8, noch liefert ihnen dieser Film irgendein Grund, mit analogem Film zu arbeiten. Schlimmer noch: So, wie es hier gezeigt wird, nämlich als szenischer Tonfilm mit live aufgenommenen Dialogen, kann man heute mit Super 8 sowieso nicht mehr drehen und braucht digitale Technik. (Speziallösungen wie die neue Pistenbespurung aus Spanien lasse ich mal außen vor, da sie nur für Hardcore-Super 8ler wie hier in diesem Forum relevant sind.) Hinzu kommt, dass "Super 8" ein Familienfilm ist und bei den potentiellen Filmern nicht die kreative Zielgruppe ansprechen wird, die sich z.B. auch eine analoge Fotokamera oder einen Vinylplattenspieler kauft. P.S.: Ein Gegenbeispiel ist Joel Schumachers (für meinen Geschmack ziemlich idiotischer) Thriller "8mm" von 1999. Da ist der Schurke ein satanistischer Sado-Pornofilmer, der als selbststilisierter Künstler und einzelschaffender "Auteur" nur für ein kleines Kennerpublikum und nur mit seiner Beaulieu auf Super 8 dreht, weil es interessantere, intensivere Bilder liefert und jede Filmrolle ein künstlerisches Unikat ist. Mit dieser Figur identifizieren sich wohl wenig Zuschauer..., aber er erzählt übers Medium Super 8 deutlich mehr als der Spielberg/Abrams-Film. -
Du hast recht. Allerdings muesstest Du bei Deiner Lösung eher hellgraue Schrift erzielen, wenn Du das Schwarze Papier unterbelichtest.
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Danke... Vielleicht funktioniert es ja auch, statt mit Letraset auf Overheadfolie zu drucken und dann Deine Methode anzuwenden... Gute Idee, bin ich noch gar nicht drauf gekommen! Florian