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Mache ich, gebt mir aber noch ein bisschen Zeit - moment ist es hier hektisch.
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Ich hatte schon vor gut einer Woche hier im Forum nachgefragt, was bei Filmotec los ist. Wir hatten hier von einem Künstler-Filmlabor (z.T. auch in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Künsterfilmlabors) schon im Frühherbst eine Mengenbestellung von Filmmaterial aufgegeben. Nicht nur blieb die da Monate lang liegen, sondern auch alle E-Mails und Anrufe versandeten in einem Labyrinth von angeblichen Zuständigkeiten. Wir wurden immer von einem angeblich doch nicht für uns zuständigen Firmenvertreter A in Deutschland zu einem angeblich für uns zuständigen (deutschen) Vertreter in Dänemark geschickt, der dann aber nicht reagiert, etc.etc.. Wir haben die Bestellung dann Anfang dieser Woche aufgegeben bzw. abgehakt. Schon in meinen Telefonaten mit Filmotec vor zwei Wochen hieß es "wir haben einen neuen Eigentümer, unsere Firma wird restrukturiert" etc.etc. Für mich sieht das so aus, als ob die Firma von einer Finanz-Heuschrecke übernommen und in den Konkurs gefahren wurde, um das Firmeneigentum zu versilbern.
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Frage zu adaptierten C-Mount-Objektiv an Doppel-8-Kamera
fcr antwortete auf Matthias Bätzel's Thema in Schmalfilm
Ich habe das Macro Cinegon 10mm (und eine Leicina Special), konnte aber noch nie einen Leica M auf c-mount-Adapter auftreiben, um es an anderen Kameras zu testen. Auf Deinen Hinweis hin habe ich gerade mal getestet, ob es tatsächlich eigentlich ein 16mm-Objektiv (und nicht wirklich für Super 8 gerechnet) ist. Hier das Objektiv an einer Fuji X-E4 mit Super 35mm-äquivalenter Sensorgröße (23,5 x 15,6 mm): Beschnitten auf das Äquivalent von 10,26 x 7,49mm (bzw. horizontal auf 43,66% und vertikal auf 48%): Du hast also recht - es handelt sich um ein Objektiv für 16mm-Film. -
Frage zu adaptierten C-Mount-Objektiv an Doppel-8-Kamera
fcr antwortete auf Matthias Bätzel's Thema in Schmalfilm
Zu dem Thema siehe auch meinen älteren Vergleichstest: https://www.filmkorn.org/d-mount-objektive-im-vergleich/ "Ein adaptiertes c-mount-Objektiv, das Kern Switar 10mm/1.6AR für 16mm-Kameras, weist als 8mm-Kameraobjektiv bei Offenblende zwar weniger Randunschärfe auf, ist aber insgesamt unschärfer als die Konkurrenz der d-mount-Testsieger." Testbilder zum Vergleichen stehen im Artikel. -
Hier mal ein eigenes Beispiel, vor einem knappen Jahrzehnt mit einer Pentaka 8mm auf Fomopan gedreht:
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Für analoges Grading braucht man Farbfilter in einem Kopierwerk - herkömmliche Labortechnik reicht dafür nicht.
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Das Youtube-Video ist 12 Jahre alt....
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Hat jemand mal darauf geachtet, wann dieses Video gemacht wurde...?!?
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Entwickelt Andec E6 denn noch selber? Ich dachte, die hätten dafür keine Maschinen mehr und schickten die Filme zu Frank Bruinsma. (Aber vielleicht täusche ich mich.)
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Können andere hier das folgende bestätigen: Bei Filmotec scheint totales Vertriebschaos zu herrschen. Internationale Bestellungen werden nun über Partnerfirmen in England und Dänemark abgewickelt, aber deren Vertreter reagieren - laut Berichten meiner Kolleg/inn/en verschiedener Künstlerfilmlabore - nicht auf E-Mail. Wer versucht, Film zu bestellen (teiweise schon seit Oktober letzten Jahres) wird von A nach B geschickt und wieder zurück. Weiß jemand, was bei der Firma los ist?
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Der Hauptunterschied zwischen LUTs und Resolves Color Space Transform-Werkzeug ist der folgende: LUTs sind eine statische Wertetabelle - also im Wortsinne zwei Paletten mit einer identischen Anzahl Farbwerte, bei denen jeder Farbnapf auf Palette 1 in die Farbe des korrepondierenden Farbnapfs auf Palette 2 umgefärbt wird -, während Color Space Transform mit mathematischen Formeln bzw. Kurvenumrechnungen und daher genauer arbeitet und u.a. eine präzise Umrechnung von Cineon auf Standard-Videofarben bietet. In Analogfilm-Sprache ist das so, als wenn man eine mathematische Formel zur genauen Umrechnung von Negativ- in Positivfilmfarben einschließlich Wegrechnen der Orangemaske hätte (Color Space Transform), statt einer Malen-nach-Zahlen-Umfärbanleitung (LUTs). Viele LUTs sind so ein bisschen das, was zu Analogzeiten die z.T. nützlichen und z.T. weniger nützlichen Objektivfilter von Herstellern wie Hama waren. Wenige Leute wissen, was sie eigentlich machen, und viele YouTuber/Blogger verdienen Geld damit, sie als vermeintliches Wundermittel zu verkaufen...
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Die Empfehlung des YouTubers sollte man aber mit etwas Vorsicht genießen. Die Umwandlung von Log zu 'normalen' Farben geht nämlich auch ohne (Bezahl-) LUT und sogar besser und korrekter mit den Bordmitteln von Davinci Resolve. Man muss nur den Effekt "Color Space Transform" auf das Filmmaterial anwenden, als Input-Gamma "Cineon Film Log" sowie als Input-Farbraum "Davinci Wide Gamut" wählen sowie Output-Farbraum "Rec709" und Output-Gamma "2.4", Tone Mapping Method "DaVinci" und die Option "Apply Forward OOTF" ankreuzen. Das natürlich immer vorausgesetzt, dass der Dienstleister im (für professionelle Filmscanner üblichen) Cineon-Log-Gamma gescannt hat. Hierzu bräuchte man dessen genauen technischen Angaben.
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Wir schnüren zwei Pakete mit dem überflüssigsten Magazin der Welt
fcr antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Ich hatte zu dem Thema ja mal vor Jahren einen Artikel im "Schmalfilm" geschrieben und könnte den aktualisieren... -
Wir schnüren zwei Pakete mit dem überflüssigsten Magazin der Welt
fcr antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Naja, gerade wenn man projiziert: gute 16mm-Projektoren (Eiki, Hokushin) kriegt man heute beinahe nachgeschmissen - per Kleinanzeige für 100 EUR oder geschenkt, gewartet beim Hãndler unter 250 EUR -, und außerdem ist es bei 16mm kein Problem, Positivprints von einem Negativ zu ziehen... Ganz abgesehen davon, dass 16mm sich robuster schneiden und projizieren lässt. 8mm wird doch heute nur noch wegen der Körnigkeit und der analogen Patina verwendet und deswegen kaum noch als Film projiziert. -
Dieser Artikel des Kameramanns/DoP Neil Oseman bringt ein bisschen mehr Aufklärung über das, was Normalbrennweite beim Film ist. Meine ganz am Anfang dieser Diskussion geäußerte Vermutung, dass wir beim Schmalfilm noch Konventionen aus der Stummfilmzeit und der Mitte des 20. Jahrhunderts hantieren, scheint sich zu bewahrheiten. Ich übersetze einmal ein paar Zitate aus dem Artikel: https://neiloseman.com/the-normal-lens/
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Das wären dann: 8,7mm (statt 13mm) für Normal-8-Film 10,7mm (statt 13-15mm) für Super 8-Film 18mm (statt 25mm) für 16mm-Film ...und 48mm (dann mit Faktor 0,9) für Kleinbild-Fotografie.
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Ja, aber was da steht, ist doch völlig unlogisch: "16 mm Schmalfilm 14 mm S-16 mm Schmalfilm 14 mm Super-8 Schmalfilm 15 mm"
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Dann weiss ich nicht, ob Deine Methode wirklich verallgemeinerbar ist, weil dieser Eindruck (meiner Meinung nach) zu sehr vom jeweiligen optischen Vergrößerungsfaktor des Kamerasuchers bzw. der Größe des Sucherbilds abhängt, (die unabhängig von der Brennweite ist)... EDIT: Helge war schneller!
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Ich hab Dein Verfahren mal mit einer Kleinbildkamera und einem Zoomobjektiv ausprobiert, und lande dann bei 45mm. Und bei meiner Canon 814XL-S (Super 8)-Kamera muss ich das Objektiv ganz rauszoomen, auf die Anfangsbrennweite 7mm, um diesen Seheindruck zu erhalten. Wenn man jetzt nachrechnet, deckt sich das tatsächlich: 45mm KB auf Super 8 umgerechnet sind 7,5mm [bzw. 7mm auf KB umgerechnet sind 42mm - die drei Millimeter Brennweitenunterschied kann man wohl als irrelevant abhaken]. Warum also dann sind die Standardbrennweiten bei Schmalfilmkameras fast doppelt so lang?
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Eine Frage, die schon seit längerem in meinem Hinterkopf sitzt: Wie ist es eigentlich zu den Standard-Brennweiten von Schmalfilmkameras gekommen? Bei 16mm gilt 25mm als Standardobjektiv. Bei Normal-8 sind es 12,5 oder 13mm. Die erste Super 8-Kamera, Kodaks M2 Instamatic, hatte ebenfalls ein 13mm-Objektiv. Spätere Festbrennweiten-Super 8-Kameras wie z.B. die Chinon Pocket-8 und GAF Anscomatic hatten 15mm-Objektive, die Porst/Magnon Pocket Super 8 hatte ein 16mm-Objektiv und nur die Agfa Family eine kürzere Brennweite von 10mm. Wenn man diese Brennweiten Kleinbild-Foto-äquivalent umrechnet (und wegen der verschiedenen Seitenverhältnisse die Bildhöhe für den Umrechnungfaktor verwendet), kommt man auf: 25mm bei 16mm-Kamera -> 80mm Kleinbild 13mm bei Normal-8 -> 94,5mm Kleinbild, bzw.: 12,5mm -> 91mm 13mm bei Super-8 -> 77mm Kleinbild, bzw. 15mm -> 90mm; 16mm -> 95mm; 10mm -> (immer noch) 59mm Selbst der typische 8mm-Kamera-"Weitwinkel" von 6,5mm entspricht 47mm KB (Normal-8) bzw. 39mm KB (Super-8). In der Fotografie, aber auch im heutigen Kinofilm und in der Videografie, würde man die "Normalbrennweiten" von Schmalfilmkameras daher als Porträt-Telebrennweiten betrachten. Und übrigens als Brennweiten, mit denen man eigentlich keine stabilen Handkamera-Bewegtbilder mehr drehen kann. [Dazu würde man i.d.R. auf KB-äquivalente 35mm oder weniger gehen, also die Hälfte der Schmalfilm-Normalbrennweiten.] Wie kam es eigentlich zu diesen langen Brennweiten als Standard-Brennweiten für Schmalfilmkameras? Denn eigentlich stehen sie ja im Widerspruch zur unkomplizierten Amateurkamera, mit der auch handgehaltene Aufnahmen einfach bzw. wackelfrei gelingen. (Weshalb alle Smartphone-Standardkameras heute 24mm-KB-äquivalente Brennweiten haben...) Hatte das etwas mit der - vor allem in frühesten 8mm- und 16mm-Zeiten - geringeren Bildauflösung bzw. der Grobkörnigkeit und dem kleineren Projektorbild zu tun? Dass man durch längere Brennweiten Filmamateure dazu 'erziehen' wollte, Totalen und Halbtotalen zu vermeiden und möglichst Nahaufnahmen zu drehen? Oder hat dies mit anderen Brennweiten-Konventionen aus Stummfilm-Zeiten und der Frühzeit des Films zu tun? So war ja z.B. der japanischer Meister-Filmregisseur Yasujirō Ozu dafür bekannt, dass er alle seine Spielfilme mit einem einzigen 50mm-Objektiv drehte. Da 35mm-Kinofilm wegen der Querlage ein kleineres Bild hat als 35mm-Kleinbild-Foto, entspricht das einem 75mm KB-Fotoobjektiv...
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Dieser niederländische Web-Shop hat ein ziemlich großes Angebot von Kauffilmen, Projektoren und Projektorzubehör, zu - wie mir scheint - fairen Preisen: https://www.filmwebshop.nl Offenbar ist der Shop schon länger aktiv. Mir war er aber noch nicht bekannt.
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Der Preis ist absolut realistisch - das Cooke Ivotal alleine erzielt 500-750 EUR auf dem Gebrauchtmarkt. Wenn Du mehr erzielen willst, würde ich in der Tat die Objektive separat von der Kamera verkaufen, oder in Wien gleich zu einem spezialisierten Auktionshaus wie Westlicht gehen.
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Nein. noch nicht - Danke!
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Selbstverständlich tue ich das gerne! Objektiv mit montiertem d-mount-Adapter Verriegelung des Adapters durch das Bajonett des Objektivs (mit der drehbaren geriffelten Halskrause, wie später auch beim Canon FD-Mount) Abnehmen des Adapters durch Lösen der Bajonettverriegelung Adapter, Unterseite Adapter, Oberseite Adapter, Seitenansicht Adapter, Seitenansicht - der rote Punkt zeigt an, wo er ans Objektiv gesetzt wird: ...dann eindrücken und die geriffelte Krause drehen, um den Adapter einzurasten. An den nicht-adaptierten Objektiven findet sich unten am Tubus diese Metallkrause, die man vor dem Aufsetzen des Adapters abziehen muss (bzw. die man aufsetzen muss, wenn man das Objektiv wieder am Bajonett der Canon Eight/Cine 8S/T verwenden will).
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Und noch ein Postscriptum: Die Canon-Objektive für Cine Eight bzw. 8S/T gab es auch in den für Normal 8-Kameras exotischen Brennweiten 25mm und 50mm. Bisher sind mr 6,5mm, 13mm, 25mm, 38mm und 50mm als verfügbare Brennweiten bekannt. Alle mir bekannten Objektive (6,5mm, 13mm, 50mm) haben übrigens ein identisches Filtermaß von 27mm.