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Offenbar unbemerkt von der Super 8-Community ist 2016 in Österreich ein 70minütiger Spielfilm auf Super 8 gedreht worden und in einigen Kinos gelaufen, der mittlerweile auch auf DVD erhältlich ist, "Das unmögliche Bild" von Sandra Wollner: Von der Webseite des Verleihers: Mehr zu dem Film: Kritik in der Filmzeitschrift "Kino-Zeit", https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer-streaming/das-unmoegliche-bild-2016 Interview mit der Regisseurin im Deutschlandfunk, https://www.deutschlandfunkkultur.de/sandra-wollner-ueber-das-unmoegliche-bild-das-unwirkliche.2168.de.html?dram:article_id=417278 Auszeichnung zum besten Spielfilm des Jahres 2018 durch den Verband der deutschen Filmkritik: https://www.kleinezeitung.at/kultur/5578372/Deutsche-Filmkritiker_Das-unmoegliche-Bild-von-Sandra-Wollner-ist DVD für 9,90 Euro: https://absolutmedien.de/film/7036/DAS+UNMOeGLICHE+BILD
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Genau das ist es auch. Hat das hier niemand bemerkt? Ich hatte es doch in meinem Eingangsposting geschrieben: "in Paris herausgegebene Werkschau-DVD 'Fragil(e)'". Und so heisst auch das Video.
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Helga Fanderl war mir schon länger ein Begriff durch die von Re:voir in Paris herausgegebene Werkschau-DVD "Fragil(e)": https://re-voir.com/shop/en/lowave/669-fragile.html Sie lebte als Super 8-Filmemacherin lange Zeit in Paris, wohnt aber seit kurzem in Berlin. In der 'taz' ist nun ein Artikel über sie erschienen: Vollständiger Artikel: https://taz.de/!5680537/
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Ich finde, die Digital-Fakes machen es genau falsch - Super 8 als simulierte Patina statt als kleines Film-/Sensorformat sowie passende Zoom-Objektive aus den 70er/80er-Jahren, tiefe Farben und Handkamera und manuell gezogene Schärfe. Ich drehe selbst ab und zum im Super 8-Stil-Digital (mit einer gehackten Canon-Kamera, die RAW-Video genau im Super 8-äquivalenten Sensorformat aufzeichnet, mit adaptierten Angenieux- und Schneider- Super 8-Zooms und einem Braun-Nizo-Bruststativ) - aber verzichte dabei völlig auf Fake-Filmpatina.
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Auch der ist fake-analog...
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"Shot on Iphone XR" (Und niemandem hier ist das aufgefallen...)
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"8mm scanner grows into a masterpiece" - kurzer Artikel über Selbstbau-Super 8-Scanner: https://hackaday.com/2020/04/12/8mm-film-scanner-grows-into-a-masterpiece/ Hier noch mehr Details dazu: https://www.sabulo.com/sb/3d-printing-2/8mm-film-scanner-kotokino-mark-iv/
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"Every 16mm Bolex - A Visual Timeline"
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Frank Bruinsma macht das definitiv, und sehr gut - habe bei ihm öfters Fomapan N8 entwickeln lassen.
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Die Tageszeitung "Guardian" nennt ihn "one of the defining British films of the decade" - den im Jahr 2019 erschienenen Spielfilm "Bait", der mit einer Bolex H16 in Schwarzweiß gedreht und dessen Material handentwickelt wurde: Seine Premiere hatte er übrigens auf der letztjährigen Berlinale. Die Filmemacher-Website RedShark News hat einen ausführlichen Artikel zu den technischen Aspekten des Films - der Autor ist dabei deutlich ein Skeptiker: https://www.redsharknews.com/production/item/6948-the-film-of-the-decade-or-a-technical-catastrophe Zitate daraus: "In conventional terms, Bait’s hand-processed stock looks awful. Camera hairs, scratches and a filthy negative means there is a continual parade of white blemishes and hairs on the print. The density of the negative continually changes. At times, the image is constantly flickering and the picture flashes into negative. The quality is very inconsistent; a sharp, contrasty shot is followed by a foggy one that looks like it’s been dragged through the dirt. You understand why professional filmmakers always let professional labs develop their film. [..] The ‘hand-made’ feel gives you the sense that every shot has been painstakingly chosen. Shot more conventionally, the film would certainly have gathered less attention and it certainly wouldn’t have been acclaimed as ‘the definitive British film of the decade’."
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Ja.... Und siehe dazu auch den Erfahrungsbericht, den ich im Parallelthread geteilt habe: "Second, my camera was not crystal synced, and I wanted some scenes of the subject addressing the camera. But without the crystal sync, the audio wouldn’t match up, and I’d end up with weird floppy lips that looked like dubbed footage. [...] I popped the Super 8 and the C300 footage into Adobe Premiere and matched up the slate claps. Within seconds the audio lost sync, and no amount of incremental frame moving helped. While I was using my C300 for audio recording primarily, the digital footage was a big help when it came to finding a way to sync. What I did was activate the time remapping setting in Premiere for the Super 8 footage layer and added markers every time something happened that I could visually match the C300 footage. For example, when Betty would hit a bowl with a spoon or her mouth would finish a word leaving her lips in a particular position. From there, I would keyframe the Super 8 footage at that marker and then time remap it slightly, speeding the footage up until it matched the C300 footage. The speedups were slight and would only last for about 10 seconds before it fell back out of sync, but this was the only way I could figure out to sync the audio. While it may sound pretty straight forward, this took hours and was insanely frustrating. So frustrating that I have since paid to have my camera crystal synced to avoid this situation ever again."
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Interessanter Erfahrungsbericht des amerikanischen Filmemachers James P. Gannon über seinen auf Super 8 gedrehten Dokumentar-Kurzfilm "Betty Feeds the Animals": https://nofilmschool.com/super-8-documentary Film hier: Sein Fazit: "I personally love using Super 8 to tell stories. I think there is an unfair stigma that Super 8 is only used as old home movie footage, like the opening to The Wonder Years. But it can be used for so much more than that, and it doesn’t have to be handheld footage with people waving at the camera. [...] For an independent filmmaker who wants to try to shoot something on film, Super 8 is a great way to test it out. It’s definitely not the cheapest option (especially if you already own a digital camera) but if you can find a way to get the money it might just add that little touch of something special to your project that makes it stand out amongst the onslaught of digital films out there today. I’m not saying I’ll never shoot digital again, but if I can find a way to shoot on film... I’m going to."
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So, meine gesammelten Erfahrungen habe ich jetzt in eine Anleitung auf filmkorn.org destilliert: https://www.filmkorn.org/schmalfilmtiteln-professioneller-mit-heutiger-technik/
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Mittlerweile steht auch der zweite Super 8-Langfilm der Gruppe online: http://vimeo.com/361600129
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Der 2009 auf Super 8 gedrehte Science Fiction-Spielfilm Neila der Filmgruppe Laterna 24143 aus Kiel steht nun vollständig auf Vimeo: Inhaltsangabe der Filmemacher: "Siggi will den Planeten verlassen und begeht dafür einen Auftragsmord. Ein Spielfilm über Weltflucht, mörderische Rache, Grünkohl und ein Weltraumtaxi außer Kontrolle." Wäre vielleicht auch eine Meldung auf filmkorn.org wert?
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Tarantinos neuer Film wurde, wie in den "technical credits" von IMDB zu lesen, komplett analog gefilmt, einschließlich einiger auf E100D gedrehter Super 8- und 16mm-Sequenzen: https://www.imdb.com/title/tt7131622/technical?ref_=tt_dt_spec
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D.h. auf 50% (statt 18%) grau?
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Kein iPhone, aber ein Oberklassen-Huawei mit OLED-Schirm und sogar höherer Auflösung als Full-HD. Stimmt, daran hatte ich noch nicht gedacht, danke für den Tip! Das Filmformat wird klassisches Super-8. Nur eine Frage habe ich bei Deiner Methode: Man muss mit der Super-8 Kamera dann zwangsläufig eine Makroaufnahme machen und auf wenige Zentimeter ans Handy-Display 'ran. Werden dann nicht die Pixel-Gitterstrukturen des Handydisplays im Film sichtbar? (Im Kamerasucher auf jeden Fall, die Frage ist, ob die Auflösung von Super 8 das wegbügelt.)
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Danke, Friedemann! - Ich frage mich noch, ob die Belichtung auf 18% Grau in diesem Verfahren wirklich optimal ist. Denn LCDs liefern ja kein echtes Schwarz, sondern wegen des Rücklichts nur Dunkelgrau. Eventuell müsste man das 18% -Grau noch eine Blende unterbelichten bzw. auf 36% Grau belichten, um wirklich sauberes Schwarz zu erzielen? (Dann müsste der Fernseher allerdings auch mindestens 1:2000-Kontrast liefern, damit Weiss auch Weiss wird.)
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Danke! Selbst Fotopapier hat i.d.R. nur einen Kontrastumfang von 5-6 Blenden bzw. 1:32/1:64, während Tri-X-Film ca. 11 Blenden bzw. 1:1024 hat. Heutige Flatscreen-TVs schaffen 1:1000 oder mehr, vor allem, wenn man sie in die entsprechenden Betriebsmodi schaltet. Insofern scheint mir das ein besseres Verfahren. Bleibt aber die Frage, ob man Titel lieber positiv oder negativ aufnimmt und entwickelt...
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Ich würde gerne Titel auf s/w-Super 8-Material so filmen, dass (a) typografisch beste Qualität erzielt wird, (b) bestmögliche Auflösung und (c) bestmöglicher Kontrast (schwarzer Hintergrund sollte im Film also wirklich schwarz und nicht dunkelgrau sein, weiße Buchstaben wirklich weiß und nicht hellgrau). Dafür fällt mir zunächst diese Methode ein: Schrift in Photoshop (mit aktivierter Kantenglättung) in eine 1440x1080 Pixel großes Graustufen-Bild setzen, als TIFF oder PNG speichern; zusätzlich eine Bilddatei mit 18% monochrom Grau erzeugen. Die Bilddateien auf einem Full HD-Flatscreen-TV anzeigen, dessen Bildhelligkeit/Kontrast aufs Maximum hochgeregelt ist und der in einem völlig abgedunkelten Raum steht. Die Schriftanzeige mit einer Super 8-Kamera mit gutem Objektiv und Bildstand (Nikon R10/Leicina Spezial/Canon 514xl-s/...) abfilmen, indem erst auf das Graubild belichtet und diese Belichtung für die Schrifttafeln beibehalten wird. Ist diese Methode richtig, oder stecken da Denkfehler drin? Gibt es noch qualitativ bessere Lösungen? Ist es eventuell besser, um die Farben der Bilddateien in Photoshop negativ umzukehren, mit Tri-X zu filmen und den Film als Negativ entwickeln zu lassen?
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Laut ZEIT ist für Deutschland bisher kein Kinostart geplant: https://www.zeit.de/2019/15/die-kinder-der-toten-film-nationalsozialismus-rechtspopulismus
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Zur Jelinek-Super 8-Verfilmung nun noch ein Interview mit den beiden Theater-/Filmemachern Kelly Copper und Pavol Liska. Zur Frage, warum sie auf Super 8 gedreht haben: https://derstandard.at/2000100843076/Jelinek-Verfilmung-Die-Nestbeschmutzer-sind-Oesterreichs-Nationalidole
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Der Schriftsteller Clemens J. Setz ist begeistert von der Super 8-Verfilmung von Elfriede Jelineks "Kinder der Toten": https://derstandard.at/2000100446899/Jelinek-Verfilmung-Etwas-so-Narrisches
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Hier ein 50minütiger, im Jahr 1982 auf Super 8 gedrehter (und leider schlecht digitalisierter) Dokumentarfilm über die Punkszene von Los Angeles: Und ein HIntergrundartikel dazu, mit Bildmaterial: https://dangerousminds.net/comments/the_slog_movie_raw_and_unkempt_punk_chaos_erupts